Ziel des Projektes Triple Lux ist die Konstruktion und Erprobung eines hoch empfindlichen Messsystems zur Erfassung von Schadwirkungen auf das Erbgut und das Immunsystem.
Für die Strahlen- und Astrobiologen bricht mit dem Start der Anlagen Expose-EuTEF und Expose-R ein neues Kapitel der Suche nach der Entstehung und Ausbreitung des Lebens an.
Für die Raumfahrt wurden in der Vergangenheit viele passive und aktive Strahlungsmessgeräte, so genannte Dosimeter, entwickelt und immer wieder verfeinert. Passive Dosimeter liefern einen über die Zeit summierten Wert der Strahlung, aktive Dosimeter messen aktuelle Expositionsraten.
Die Untersuchungen zur Strahlenbiologie mit dem "menschlichen Phantom" Matroshka wurden im Jahr 2006 mit weiterentwickelten Sensoren fortgesetzt, die im Dezember 2005 mit dem Transportflug Progress 20P zur ISS gebracht worden waren. Nach Installation der neuen Detektoren wurde im Jahr 2006 mit Matroshka die Strahlenbelastung innerhalb der ISS gemessen. ESA-Astronaut Thomas Reiter brachte bei seiner Rückkehr zur Erde im Dezember 2006 Detektoren zur Auswertung mit zurück.