Die Experimente im Überblick
Disziplin/Experiment
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Aus bisherigen Beobachtungen der menschlichen Haut unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit ist bekannt, dass diese stärker austrocknet und dünner wird. Dies legt die Vermutung nahe, dass eine "Alterung" der Haut quasi im Zeitraffer erfolgt. Die Erforschung der Alterungsprozesse der Haut und die Entwicklung möglicher Gegenmaßnahmen sind ein Schwerpunkt in der dermatologischen und kosmetischen Industrie.
Es ist seit langem bekannt, dass das Immunsystem von Astronauten durch den Weltraumaufenthalt beeinträchtigt wird. Die genauen Ursachen und Mechanismen sind jedoch weitgehend unbekannt. Vielfältige Stressfaktoren, wie Isolation, Arbeitsbelastung und Störungen des Schlafrhythmus gehören wahrscheinlich zu den Auslösern.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist mit wegweisender Forschung seit Beginn an auf der Internationalen Raumstation ISS vertreten. Tatsächlich war es ein deutsches Experiment, das im Februar 2001 die naturwissenschaftliche Forschung auf der Raumstation einleitete und bis heute in deutsch-russischer Kooperation laufend fortentwickelt durchgeführt wird.
Im Rahmen dieses Experimentes sollen Unterstufenschüler zum ersten Mal eine wissenschaftliche Hypothese bilden. Hierzu führen Thomas Reiter im Weltraum und die Lehrer und Schüler auf der Erde ein gleichartiges Experiment durch – einmal in Schwerelosigkeit, einmal unter dem Einfluss der Schwerkraft. Das Experiment basiert auf einer Wasser-in-Öl-Emulsion in einem durchsichtigen und abgedichteten Behälter.
Anderthalb Jahre lang befand sich ein Phantom an der Außenwand der Internationalen Raumstation ISS. Jetzt leistet es der Besatzung in der Station Gesellschaft: Hierbei handelt es sich jedoch nicht um eine besondere Art von Weltraum-Spuk, sondern um ein ernsthaftes Experiment namens MATROSHKA zur Messung der Strahlenbelastung innerhalb und außerhalb der ISS.