Cassini-Huygens: Eine Reise zum Saturn und seinen Monden
Mission Cassini-Huygens
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Cassini-Huygens - das Ende einer großen Mission

Am 15. Oktober 1997 begann eine der aufregendsten Missionen zur Erforschung des Sonnensystems: Am Cape Canaveral hob eine Titan 4B-Trägerrakete mit einer fast sieben Meter hohen und über fünfeinhalb Tonnen schweren Fracht ab und entschwand in den Nachthimmel über Florida. Wenig später beschleunigte eine Centaur-Oberstufe die Raumsonde aus der Erdumlaufbahn und brachte sie auf ihren Weg zum Saturn, dem zweitgrößten Planeten des Sonnensystems: mit seinen markanten Ringen und zahlreichen Eismonden gewissermaßen ein Sonnensystem in Miniatur.

Nach 20 Jahren fand die erfolgreiche NASA/ESA-Mission am 15. September 2017 um 13:55 Uhr MESZ ihr Ende. Einer der zentralen Bestandteile der Mission war die Landesonde Huygens der Europäischen Weltraumorganisation ESA, die bis zur Ankunft am Saturn "huckepack" mit an Bord von Cassini war, dann abgetrennt wurde und im Januar 2005 auf Titan, dem größten Saturnmond, landete.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) war an der Mission Cassini-Huygens von Anfang an technisch, wissenschaftlich und als im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) projektförderndes Raumfahrtmanagement beteiligt.

In einer kleinen Serie von Beiträgen stellen wir noch einmal die Mission, ihre Experimente, den wissenschaftlichen Kontext, ihre wichtigsten Ergebnisse und die dabei geleisteten Beiträge des DLR und anderer wissenschaftlicher Einrichtungen in Deutschland vor.

Rückblick auf die Mission

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