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Einblicke in die Welt der Forschung: DLR_Talent_School mit Jugend-forscht-Siegern

Mittwoch, 22. Februar 2017

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  • Die Jugend%2dforscht%2dBundessieger mit dem DLR%2dRoboter TORO
    Die Jugend-forscht-Bundessieger mit dem DLR-Roboter TORO

    Der humanoide Laufroboter TORO (Torque-controlled humanoid robot) wurde am DLR Institut für Robotik und Mechatronik entwickelt. Bei ihrem Besuch in den Laboren des RMC konnten die Jugend forscht Bundessieger Einblicke in die aktuelle Robotik Forschung am DLR erhalten - einem Feld, das die jungen Tüftler neben den Raumfahrtthemen besonders interessiert hat. Kein Wunder - kamen doch eine ganze Reihe ihrer prämierten Arbeiten aus diesem Gebiet.

  • Erkundung durch Telepräsenz
    "ASUROnaut": Der kleine Roboter ASURO erkundet die "Marsoberfläche"

    Das Telepräsenzexperiment ASUROnaut basiert auf dem kleinen mobilen Roboter ASURO, welcher am RMC für Schulungszwecke entwickelt wurde, ist jedoch in seiner technischen Komplexität viel umfassender. Bei diesem echten High-Tech-Experiment lassen die Schülerinnen und Schüler ihren Roboter auf einer nachempfundenen Marsoberfläche verschiedene Missionsaufgaben ausführen und verfolgen jede seiner Bewegungen mit einer Stereobrille live mit.

  • Columbus Flight Commander von morgen? Eine Jungforscherin nimmt schon einmal Platz.
    Columbus Flight Commander von morgen? Eine Jungforscherin nimmt schon einmal Platz

    Einen exklusiven und dabei überaus spannenden Arbeitsplatz konnten die Jugend forscht Bundessieger im Columbus Kontrollzentrum kennenlernen. Prof. Dr. Felix Huber erläuterte den Jugendlichen neben den vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen dieses Berufs auch den Weg, der zu einem Job im Raumflugbetrieb führt: In den meisten Fällen ist ein naturwissenschaftliches Studium der erste Schritt.

  • Gruppenfoto der Jugend forscht Bundessieger unter einem Modell der internationalen Raumstation ISS im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum GSOC.
    Die Bundessieger von Jugend forscht unter einem Modell der internationalen Raumstation ISS

    Die Jugend forscht Bundessieger besuchten neben den Forschungsflugzeugen des DLR Oberpfaffenhofen und den Laboren des RMC auch das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum GSOC, wo sie spannende Einblicke in die Missionskontrolle von Satelliten wie TerraSAR-X und TanDEM-X und des Columbusmoduls auf der ISS erhielten. In eindrucksvollen Hintergrundgesprächen mit Institutsleitern des DLR konnten die Jugendlichen zudem aus erster Hand wertvolle Ratschläge für ihre eigene wissenschaftliche Karriere erhalten.

Sie beschäftigen sich mit dem "Internet der Dinge", den Flugeigenschaften sogenannter "Nurflügler" oder der Steuerung intelligenter Roboter. Die Rede ist nicht von DLR-Experten, sondern von Bundessiegern des Wettbewerbs Jugend forscht. Und weil die Projekte der Schülerinnen und Schüler so viele Gemeinsamkeiten mit Forschungsthemen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben, wurden die Nachwuchswissenschaftler zur diesjährigen DLR_Talent_School in Oberpfaffenhofen eingeladen.

Einmal jährlich lädt das DLR Jugend-forscht-Sieger zur DLR_Talent_School an den Standort nahe München ein. Auch diesmal standen hochkarätige Vorträge und ausführliche Laborbesichtigungen auf dem Programm. Inhaltlicher Schwerpunkt des ersten Tages war die Fernerkundung der Erde per Satellit. Welche Möglichkeiten bietet die Erdbeobachtung mittels Radarsensoren? Wie können Satellitendaten bei Naturkatastrophen den Einsatzkräften vor Ort schnelle Orientierung geben? Und welchen Anteil hat der Verkehr zu Land, zu Wasser und in der Luft am Klimawandel? All diese Fragestellungen wurden von führenden DLR-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erläutert - und die Jungforscher aus ganz Deutschland fragten ausführlich nach. Robotik und Mechatronik, Kommunikation und Navigation sowie die Einsatzgebiete der DLR-Forschungsflugzeuge - darum ging es am zweiten Besuchstag. Hinzu kamen ein Workshop im DLR_School_Lab Oberpfaffenhofen und ein Hintergrundgespräch mit Institutsdirektoren, die auch ihre persönlichen Karrieretipps an den Nachwuchs weitergaben.

"Mit dieser Veranstaltung wollen wir besonders talentierten jungen Menschen Einblicke in die aktuelle Forschung ermöglichen und ihnen für den weiteren Karriereweg interessante Anregungen geben", so Dr. Volker Kratzenberg-Annies, DLR-Vorstandsbeauftragter für Nachwuchsförderung. "Viele unserer Maßnahmen in der Nachwuchsarbeit richten sich an alle Schulformen und Altersstufen und zielen damit auf Breitenwirkung. Bei der DLR_Talent_School geht es dagegen um Spitzenförderung. Beides ist gleichermaßen wichtig für die Zukunft unserer Gesellschaft."

Zuletzt geändert am:
22.02.2017 09:28:56 Uhr

Kontakte

 

Dr. Volker Kratzenberg-Annies
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Vorstandsbeauftragter für Nachwuchsförderung
Tobias Schüttler
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

DLR_School_Lab Oberpfaffenhofen

Tel.: +49 8153 28-1753