Luftfahrt, Weltraum, Verkehr und Energie - das DLR behandelt zahlreiche Fragestellungen mit faszinierenden Inhalten, hoher gesellschaftlicher Relevanz und zukunftsweisenden Perspektiven.
Wie kann Weltraummüll schneller entsorgt werden? Wie ist das Weltraumwetter? Am 9. Mai 2013 startete um 6.00 Uhr MESZ vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Schweden die REXUS-13-Forschungsrakete mit vier Studenten-Experimenten an Bord, um diese und andere Fragen zu klären.
Jeweils zehn Studierende aus Deutschland und den USA haben in diesem Jahr wieder die Chance, einen umfassenden Einblick in die aktuelle Weltraumwetterforschung zu erhalten.
Wie lässt sich die Qualität der Schwerelosigkeit auf Forschungsraketen verbessern? Dieser Frage geht ein Studententeam der FH Aachen auf der Forschungsrakete REXUS 11 nach.
Dass die Promotionsmöglichkeiten beim DLR hervorragend sind, liegt nicht nur an den spannenden Forschungsthemen und der engagierten fachlichen Betreuung. Als Doktorand/in profitieren Sie auch von einem ganz besonderen Qualifizierungsangebot: dem DLR_Graduate_Program.
Die Helmholtz Space Life Sciences Research School (SpaceLife) wird von der Helmholtz-Gemeinschaft ab April 2009 sechs Jahre lang gefördert und erhält zusätzliche finanzielle Mittel vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). "SpaceLife" ermöglicht jungen Forschern, sich interdisziplinär an Forschungsthemen wie Strahlenbiologie, Gravitationsbiologie, Astrobiologie oder Weltraumphysiologie und -psychologie zu beteiligen. Ergänzt wird das Programm durch nationale und internationale Konferenzen sowie wissenschaftliche Seminare und Persönlichkeitstrainings.
Wie reagieren Menschen, wenn Sie in Schwerelosigkeit leben? Wie nehmen Pflanzen und Tiere wahr, aus welcher Richtung die Schwerkraft einwirkt, und was passiert, wenn dieser wichtige Umweltparameter fehlt? Wie kann man Metallgussverfahren verbessern? Wie entstanden die Saturnringe? Entfaltet sich eine Satelliten-Antenne in Schwerelosigkeit zuverlässig? Diese und viele weitere Fragen versuchen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), aus Universitäten, Max-Planck-Instituten und vielen anderen Einrichtungen, durch Experimente auf Parabelflügen zu beantworten.
Die spanische Solarforschungseinrichtung des DLR liegt in der südostspanischen Provinz Almería, nahe der Wüste von Tabernas, auf der Plataforma Solar de Almería (PSA), und bietet Forschungsaufenthalte für Bachelor- und Masterstudenten. Auf diesem über 100 Hektar großen Gelände wird seit 1980 die geballte Kraft der andalusischen Sonne genutzt, um verschiedene Hochtemperatur-Solartechnologien unter praxisnahen Bedingungen zu testen und zu optimieren. Mehr als 20.000 Quadratmeter unterschiedlich geformter Spiegel in verschiedenen Testeinrichtungen konzentrieren die direkte Solarstrahlung zur Erzeugung hoher und höchster Temperaturen.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Schwedische Nationalen Raumfahrt-Organisation (SNSB) führen gemeinsam das Projekt REXUS/BEXUS zur Förderung des wissenschaftlich-technischen Nachwuchses durch. Europäischen Studenten soll dabei praktische Erfahrungen bei der Vorbereitung und Durchführung von Raumfahrtprojekten vermittelt werden. Vorschläge für Experimente in der Gondel eines Ballons oder auf Höhenforschungsraketen können jährlich im Herbst eingereicht werden. Einsendeschluss ist jeweils zum Jahresende.
Ausländische Jungwissenschaftler können sich für Stipendien beim DLR bewerben. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) werben um mehr ausländische Wissenschaftler für Deutschland. Dazu haben die beiden Organisationen das gemeinsame Stipendienprogramm "DLR-DAAD-Research Fellowships" gestartet.
Studenten der Luft- und Raumfahrt und angehenden Atmosphärenwissenschaftlern bietet der Flugbetrieb in Oberpfaffenhofen seit 2005 die Möglichkeit, Flugpraktika zu absolvieren. In Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen wurde ein Konzept entwickelt, das den Studenten Testflugerfahrungen "live" vermittelt.