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Alle Jahrgänge

BIROS demonstriert autonomes Rendezvous im All nur mit Hilfe von Bilddaten

7. Dezember 2016

Zum ersten Mal in der Raumfahrtgeschichte haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in einem Weltraumexperiment gezeigt, wie sich ein Satellit einem Fremdsatelliten völlig autonom, allein auf Basis passiver optischer Beobachtungen annähern kann. Diese hochanspruchsvolle Technologie wurde im Rahmen des Experiments AVANTI auf dem Erdbeobachtungssatelliten BIROS demonstriert, bei dem der Satellit bis auf 50 Meter an sein Zielobjekt heranfliegen konnte.

Zukunftstechnologie für die Gletscherforschung

14. November 2016

Am Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben Forscher eine neue Methode zur 3D Vermessung der Erde entwickelt. In enger Zusammenarbeit mit dem Alfred-Wegener-Institutes (AWI) konnte diese Methode nun sehr erfolgreich zur Vermessung von Gletschern und Eisflächen angewendet werden. Bereits seit einigen Jahren unterstützt das AWI das DLR bei der sukzessiven Interpretation des Radarsignales und so konnte das DLR erfolgreich seine Radartechnologie in dem Bereich der Kryosphäre ausbauen. Das nun entwickelte satellitengestütze Radarkonzept ermöglicht es Wissenschaftlern die Veränderung der Eisschilde erstmals mit einem tomographischen Verfahren zu erfassen.

Rendezvous mit einem Fremdsatelliten

3. November 2016

Mit einem ganz besonderen Ziel ist ein einzigartiger Versuch am German Space Operation Center (GSOC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gestartet. Das Experiment AVANTI (Autonome Visuelle Anflug-Navigation und Target Identifikation) soll zeigen, wie ein Satellit einen Flugkörper im All erkennen und autonom daran heranfliegen kann. Diese Fähigkeit wird in der Zukunft notwendig, um alte und inaktive Satelliten sowie Weltraumschrott im Weltall einzufangen und auf eine sichere Umlaufbahn zu bringen. Dazu nutzen die Wissenschaftler den vor kurzem gestarteten Kleinsatelliten BIROS und den von ihm ausgesetzten Nanosatelliten BEESAT-4. Die Technologie für das Experiment ist dabei auf BIROS stationiert, der den "Fänger"-Satelliten darstellen soll. Der kleine BEESAT-4 dient im Versuch als "inaktiver" Satellit.

Zukunft Radar: Nutzen und Potenziale von TerraSAR-X und TanDEM-X in der Wissenschaft

17. Oktober 2016

Die deutschen Satellitenmissionen TerraSAR-X und TanDEM-X prägen seit 2007 und 2010 die internationale Forschungslandschaft mit einzigartigen Erdbeobachtungsdaten. Wissenschaftliche Nutzer aus der ganzen Welt sind am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen zusammengekommen, um im Rahmen des „TerraSAR-X und TanDEM-X Science Meetings“ die aus den Daten gewonnenen Ergebnisse auszutauschen und Anforderungen an künftige Fernerkundungstechnologien zu formulieren. In rund 200 Präsentationen offenbart sich vom 17. bis 20. Oktober 2016 der neueste Stand der Forschung – aus den Bereichen Glaziologie, Hydrologie, Permafrost, Meereis, Hangrutschung, Landwirtschaft, Wald, Vulkanologie, Küsten und Ozeane, Georisiken und Methoden zur Erstellung digitaler Geländemodelle. Begleitend dazu stellt der TanDEM-X Blog des DLR Vorträge aus dem „Science Meeting“ vor und skizziert, in welcher Weise die Daten der zwei Radarmissionen Forscher weltweit unterstützen.

High-Tech für humanitäre Helfer: DLR entwickelt Service-Tools für SOS-Kinderdorf International

14. Oktober 2016

Mehr als 1,5 Millionen Kinder und deren Familien werden zurzeit von der humanitären Hilfsorganisation SOS Kinderdorf International weltweit in über 130 Ländern unterstützt. Damit die Organisation auch bei Naturkatastrophen, wie Hochwasser, Erdbeben oder Waldbränden, in den betroffenen Gebieten effektiver Hilfe anbieten kann, unterstützt das Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen SOS Kinderdorf International beim Aufbau von Notfall- und Katastrophenschutzkonzepten. Mit Hilfe innovativer technischer Lösungen aus dem Erdbeobachtungsbereich sollen Frühwarnungen ermöglicht werden. Zudem bietet das ZKI eine Notfallkartierung betroffener Einrichtungen an und unterstützt die NGO bei der Weiterentwicklung von Kommunikations- und Arbeitsabläufen. Die Allianz SE fördert das Projekt im Rahmen der globalen Partnerschaft mit SOS Kinderdorf International und stellt darüber hinaus ihre Expertise zur Optimierung des Systems zur Verfügung.

Neue Weltkarte in 3D: Globales Höhenmodell TanDEM-X fertiggestellt

4. Oktober 2016

Die neue dreidimensionale Karte der Erde ist fertig. Metergenau zeigen sich jetzt die Berggipfel und Talebenen der ganzen Welt auf einen Blick. Im Rahmen der Satellitenmission TanDEM-X ist ein globales Höhenmodell entstanden, das im Vergleich zu anderen globalen Datensätzen unübertroffen genau ist und auf einer einheitlichen Datenbasis beruht. Die rund 150 Millionen Quadratkilometer Landoberfläche wurden aus dem All von Radarsensoren abgetastet. "TanDEM-X hat ein neues Kapitel in der Fernerkundung aufgeschlagen. Die Technologie zum Radarbetrieb von zwei Satelliten im engen Formationsflug ist nach wie vor einzigartig – und war der Schlüssel für die hochgenaue Neuvermessung der Erde. Damit hat das DLR seine Vorreiterrolle unter Beweis gestellt und die Voraussetzungen für den nächsten großen Entwicklungsschritt in der satellitengestützten Erdbeobachtung geschaffen - für die angestrebte Radarmission Tandem-L", sagt Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) Prof. Pascale Ehrenfreund.

Satelliteninstrument METimage: Wettervorhersagen der nächsten Generation

20. September 2016

METimage, ein neues Satelliteninstrument für die Wetter- und Klimavorhersage, startet nun in die finale Phase: Am 20. September 2016 fand im Beisein von Ministerialdirektor Dr. Tobias Miethaner, Abteilungsleiter Digitale Gesellschaft im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Vertragsunterzeichnung für Design, Bau und Test des Radiometers zwischen dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Airbus Defence and Space im DLR Büro Berlin statt.

Klimaschutz: DLR und CNES unterzeichnen Vertrag für Bau- und Betriebsphase des Umweltsatelliten MERLIN

14. September 2016

In Berlin haben das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Französische Raumfahrtagentur CNES im Beisein von Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und zugleich Koordinatorin der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, und Thierry Mandon, Staatssekretär im französischen Ministerium für Bildung und Forschung, am 14. September 2016 das Kooperationsabkommen über die Konstruktions-, Bau- und Betriebsphase des deutsch-französischen Klimasatelliten MERLIN geschlossen.

In 2 Sekunden zum 3D-Modell

5. August 2016

Erdbeben, Hangrutschungen, Tsunamis und andere Katastrophen können die Gestalt der Erdoberfläche jah verändern. Im Einsatzfall benötigen Rettungskräfte und Behörden dann möglichst schnell aktuelle und präzise Lageinformationen. Mit Hilfe eines optischen Kamerasystems kann das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) binnen Sekunden aktuelle hochauflösende 3D-Geländemodelle liefern – direkt vom Flugzeug oder Hubschrauber aus.

MARSAT - Hilfe aus dem All für die maritime Welt

29. Juli 2016

Ein neues Firmennetzwerk sorgt zukünftig für mehr Sicherheit und geringere Kosten beim Schiffsverkehr: Im Projekt MARSAT arbeiten nun fünf privatwirtschaftliche Unternehmen und eine Forschungseinrichtung eng zusammen, um mit Hilfe von Satellitendaten neue Dienste für die maritime Wirtschaft zu entwickeln.

Fünfzehn Jahre Katastrophenhilfe aus dem All - weltweite Muster und Trends

14. Juli 2016

Das Betrachten und Verwenden von Satellitenbildern gehört heute zum Alltag. Noch vor fünfzehn Jahren arbeiteten nur wenige Fachleute mit den kostbaren Weltraumdaten. Eine besondere Spezialisierung hat sich dabei seither sehr rasant entwickelt - die Nutzung von Satellitendaten für das Katastrophenmanagement. Ein internationales Expertenteam unter Federführung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat nun die historische Entwicklung der satellitengestützten Notfallkartierung analysiert. In der aktuellen Sonderausgabe des Fachjournals "Science" präsentieren die Forscher globale Muster sowie bisherige und kommende Trends.

Start des WFP Innovation Accelerator

Technologien für humanitäre Hilfe

11. Juli 2016

Eine Welt ohne Hunger – für dieses Ziel arbeitet das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (UN World Food Programme, WFP) mit Partnern aus Politik, Industrie und Wissenschaft. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt humanitäre Hilfe seit vielen Jahren. Die wachsende Bedeutung von Technologien und Innovationen im Kampf gegen den Hunger und in Reaktion auf weltweite Notlagen wurde am 11. Juli 2016 im Rahmen des offiziellen Starts des WFP Innovation Accelerators mit internationalen Akteuren auf höchster Ebene diskutiert. Die neue Einrichtung des WFP wurde von Ertharin Cousin, WFP-Exekutivdirektorin, Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier, Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller und dem Bayrischen Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München eröffnet.

Die Sentinel%2d2A Satellitenbildaufnahme vom 11.2.2016 zeigt Dadaab, den größten Flüchtlingslagerkomplex der Welt und dessen Umgebung. Derzeit leben in den Camps ca. 328.000 Flüchtlinge

Erdbeobachtung für die humanitäre Hilfe

24. Juni 2016

Sie fliegen in bis zu mehreren hundert Kilometern Abstand zur Erde und können doch detaillierte Informationen liefern, die den Helfern am Boden ihre Arbeit erleichtern: die Erdbeobachtungssatelliten, deren Technologie in den nächsten zwei Jahren mit dem Projekt EO4HumEn+ (Extended EO-based services for dynamic information needs in humanitarian action) auch für humanitäre Hilfsorganisationen im Einsatz ist.

BIROS erfolgreich ins All gestartet

Feuerdetektionssatellit BIROS erfolgreich ins All gestartet

22. Juni 2016

Am 22. Juni 2016 um 5:55 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit startete der Kleinsatellit BIROS (Bi-Spektral Infrared Optical System) vom indischen Weltraumbahnhof Satish Dhawan Space Centre an Bord einer PSLV-Trägerrakete (Polar Satellite Launch Vehicle) erfolgreich ins All. Der Satellit des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird nun in 515 Kilometer Höhe Hochtemperaturereignisse auf der Erde aufspüren.

Sentinel-1B: Das zweite Auge der Erdwächter im All

25. April 2016

Mit dem Zweiten sieht man besser - das gilt auch für die beiden Radar-Augen der Sentinel-1-Mission: Am 25. April 2016 ist um 23.02 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) der Erdbeobachtungssatellit Sentinel-1B mit einer Sojus-Trägerrakete vom europäischen Raumfahrtzentrum in Kourou (Französisch-Guyana) ins All gestartet.

Mit Satellitenbildern Naturkatastrophen vorbeugen

8. März 2016

Das Erdbeben auf Haiti 2010, der durch ein Seebeben ausgelöste Tsunami in Japan 2011 oder die schweren Überschwemmungen, die immer wieder Länder wie Indien oder Bangladesch heimsuchen: Mit der Frage, wie Naturgefahren mit Hilfe von Erdbeobachtungssatelliten besser erkannt und untersucht werden können, beschäftigt sich seit 2013 eine internationale Arbeitsgruppe im Rahmen des Committee on Earth Observation Satellites (CEOS).

Hightech-Ozeanwächter ins All gestartet: Sentinel-3A hat unsere Meere genau im Blick

16. Februar 2016

Welchen Schwankungen unterliegt der Meeresspiegel? Wie hoch ist die Wasserqualität von Nord- und Ostsee? Welche Rolle spielt der Ozean im Kohlenstoffkreislauf der Erde? Welchen Einfluss hat die Oberflächentemperatur der Meere auf die Ozeanzirkulation? Wie ändert sich Pflanzenproduktivität mit dem Klimawandel? Der Erdbeobachtungssatellit Sentinel-3A ist am 16. Februar 2016 um 18.57 Uhr MEZ mit einer Rockot-Rakete vom russischen Weltraumbahnhof in Plesetsk gestartet und liefert nun die Grundlagen, um diese wichtigen Fragen zu beantworten.

Überschwemmungen in Indien - DLR-Radarsatellit liefert Bilder zur Katastrophenhilfe

4. Dezember 2015

Im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu haben sintflutartige Niederschläge die bereits seit vier Wochen andauernden Überschwemmungen weiter verschärft. Es sind die stärksten Regenfälle seit Jahrzehnten in dieser Region. Die Seen haben bereits einen hohen Wasserstand und können kein weiteres Wasser aufnehmen. Aus diesem Grund hat die Indische Weltraumagentur ISRO (Indian Space Research Organisation) die International Charter on Space and Major Disasters (Charter) ausgelöst und um Hilfe gebeten.

Was bringt uns das Erdbeobachtungsprogramm "Copernicus"?

4. November 2015

Effektiverer Umweltschutz und besseres Krisenmanagement mit Unterstützung von Satelliten aus dem All - das ist mit Europas Copernicus-Programm möglich. Die ersten Satelliten der so genannten Sentinel-Reihe sind gestartet, jetzt geht es darum, gemeinsam mit den Nutzern dieser Umweltdaten deren Wert und die Anwendungsfelder zu entwickeln.

ESNC 2015: Verleihung des DLR%2dSpezialpreises

Von Bienen und Bojen: Copernicus Masters und ESNC 2015

21. Oktober 2015

Herausragende und kreative Nutzungsideen zur Satellitennavigation und für Copernicus aufzeigen und fördern – das ist das Ziel der beiden Ideenwettbewerbe "European Satellite Navigation Competition" (ESNC) und "Copernicus Masters". Bei der Preisverleihung im Rahmen der Satellite Masters Conference in Berlin wurden am 20. Oktober 2015 die Gewinner der rund 40 Kategorien nun präsentiert und ausgezeichnet. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligte sich dabei mit je einem Spezialpreis bei den Wettbewerben und prämierte an diesem Abend zwei ganz besondere Projektideen.

 
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