News-Archiv
Erdbeobachtung
theme

News-Archiv Erdbeobachtung

  • loading with js...
  • Seite 1 von 5
  • >>

Alle Jahrgänge

Georisiken besser verstehen – die Anden im Fokus

7. Dezember 2017

Auf der ganzen Welt drängen Menschen in die Städte und bilden immer dichter besiedelte Regionen. Eine Naturgefahr bedroht dadurch auch immer mehr Menschen – das Risiko betroffen zu sein nimmt seit Jahrzehnten weltweit zu. Eine Katastrophe kommt dabei selten allein: Ein Hochwasser kann einen Erdrutsch auslösen oder ein Erdbeben kappt die Strom- und Wasserversorgung, so dass sich Situationen für Betroffene und Einsatzhelfer verschärfen können. Die mögliche Tragweite solcher Eskalationsketten zeigt die Nuklearkatastrophe von Fukushima 2011, bei dem zuerst ein Erdbeben eine Tsunamikatastrophe an der japanischen Küste auslöste und daraufhin das Kernkraftwerk havarierte.

Helfer aus dem All: Satellitendaten für die digitale Landwirtschaft

12. November 2017

Wie kann moderne Landwirtschaft von der Satellitenfernerkundung profitieren? Welche Konzepte bieten Raumfahrttechnologien für digitalen Ackerbau und Pflanzenzucht ("Smart Farming")? Antworten auf diese und ähnliche Fragen gibt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) vom 12. bis 18. November 2017 auf der weltweit größten Messe für Landtechnik, der Agritechnica, in Hannover. Der Auftritt des DLR Raumfahrtmanagements ist Teil des Gemeinschaftsstandes B52 des Maschinenringes in Halle 20.

Die deutsch-amerikanische Klimamission GRACE endet nach 15 erfolgreichen Jahren

27. Oktober 2017

Nach mehr als 15 Jahren geht die deutsch-amerikanische Wissenschaftsmission "GRACE" (Gravity Recovery and Climate Experiment) zur genauen Vermessung des Erdschwerefelds zu Ende: Seit ihrem Start am 17. März 2002 an Bord einer Rockot-Rakete vom russischen Kosmodrom in Plesetsk waren die beiden Zwillingssatelliten "GRACE-1" und "GRACE-2" in engem "Verfolgungsflug" in der Erdumlaufbahn unterwegs, und haben genau dokumentiert, wie sich das Schwerefeld der Erde im Zeitverlauf verändert.

Wächter unserer Atmosphäre: Umweltsatellit Sentinel-5P ist im All

13. Oktober 2017

Welche Spurengase wie Stickstoffoxid, Ozon, Formaldehyd, Schwefeldioxid, Methan und Kohlenmonoxid sind in unserer Atmosphäre? Wie hoch sind die globalen und regionalen Feinstaubkonzentrationen? Welche Prozesse stecken hinter Veränderungen der Atmosphäre und wie wirkt sich das auf unser Klima, unsere Luftqualität und damit auch unsere Gesundheit aus?

Eine Copernicus-Strategie für Deutschland

13. September 2017

Das Bundeskabinett hat am 13. September 2017 die vom Bundesminister für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) vorgelegte "Nationale Strategie für das europäische Copernicus-Programm" beschlossen und damit konkrete nationale Ziele gesetzt. Das Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) begleitet das europäische Erdbeobachtungsprogramm im Auftrag des BMVI auf europäischer Ebene und unterstützt deutsche Nutzer mit konkreten Maßnahmen wie einem Anwendungsportal.

Perfektion im All: 10 Jahre TerraSAR-X

14. Juni 2017

Fünf Jahre sollte er sich im All beweisen und einzigartige Aufnahmen von der Erde liefern. Nun ist der deutsche Radarsatellit TerraSAR-X doppelt so lange im Einsatz und ein Ende noch auf Jahre nicht in Sicht. Seit dem Bilderbuchstart am 15. Juni 2007 vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur ist die Mission TerraSAR-X des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beständig auf Erfolgskurs.

Erdbeobachtung für eine Welt im Wandel

17. Mai 2017

Unsere Welt unterliegt immer stärkeren Veränderungen und die Fernerkundung hat dies genau im Blick: Sie beobachtet Umweltprozesse, analysiert Ursachen und erstellt Prognosen für künftige Entwicklungen. Auf dem „Internationalen Symposium der Fernerkundung unserer Umwelt“ (ISRSE) tauschten sich daher mehr als 550 Experten zu der Frage aus, welchen Beitrag die Erdbeobachtung für die Anpassung an den globalen Wandel leisten kann. Die ISRSE ist eines der wichtigsten internationalen Treffen von Forschern, Anwendern und Entscheidungsträgern und hat dieses Jahr in Tshwane (ehemals Pretoria)/Südafrika stattgefunden. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützte die fünftägige Konferenz fachlich und präsentierte seine neuesten Forschungsergebnisse.

Hilfe aus dem All: Mit Radarsatelliten durch Eis navigieren

25. April 2017

Das Forschungsschiff Akademik Tryoshnikov ist von seiner Antarktisumrundung zurückgekehrt. Nach erfolgreichem Abschluss der "Antarctic Circumnavigation Expedition" lief der Eisbrecher mit dem internationalen Forscherteam am frühen Morgen des 25. April 2017 in Bremerhaven ein. Wissenschaftler der Forschungsstellen für Maritime Sicherheit des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) in Bremen und Neustrelitz haben die Mission begleitet. Nicht vor Ort, aber aus dem All. Sie unterstützten die Navigation in den eisbedeckten Gewässern durch Aufnahmen der Radarsatelliten TerraSAR-X und Sentinel-1. Erstmals wurden nun neben Radarbildern auch aus Satellitendaten generierte Eiskarten an Bord geschickt – Karten, die Rückschlüsse auf die Dicke und die Befahrbarkeit des Eises erlauben. "Unser erklärtes Ziel ist es, dass diese Produkte zukünftig automatisch, zusätzlich zu den Satellitenbildern zur Verfügung stehen" erklärt Egbert Schwarz, Wissenschaftler der Forschungsstelle Maritime Sicherheit in Neustrelitz.

Hightech für Helfer

19. April 2017

Jährlich sterben mehr Menschen an Hunger als an AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen. Täglich haben 795 Millionen Menschen auf der Welt, jeder Neunte, nicht genug zu essen. Durch die Folgen des Klimawandels verschärft sich die prekäre Lage – Ernteausfälle aufgrund von extremen Dürreperioden oder Überschwemmungen sind nur ein Beispiel. Doch wo sind wann welche Schäden zu erwarten? Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt nun – gefördert durch das Auswärtige Amt – das UN World Food Programme (WFP) bei der Risikokartierung und Früherkennung von kritischen Entwicklungen im Rahmen der weltweiten Bekämpfung von Hunger. Ziel des neuen Projekts ist es, das WFP dabei zu unterstützen, in einem „Spatial Risk Calendar“ (SPARC) räumlich oder zeitlich wiederkehrende Umweltrisiken frühzeitig aufzudecken und genauer zu prognostizieren, um daraus geeignete Hilfsmaßnahmen und Strategien ableiten zu können.

Erdbeobachtung und Satellitennavigation: DLR-Spezialpreise ausgeschrieben

11. April 2017

Die neue Wettbewerbssaison ist gestartet: Das DLR sucht wieder die besten Anwendungsideen im Bereich Satellitennavigation und Erdbeobachtung für die Ideenwettbewerbe "European Satelliten Navigation Competition" (ESNC) und "Copernicus Masters". Inzwischen ist noch mehr möglich: So stehen seit Ende 2016 die ersten Services des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo für den Praxiseinsatz zur Verfügung. Zuvor waren erstmals vier Galileo-Satelliten gleichzeitig mit einem Start in ihre Orbits gebracht worden. Die Ariane-Rakete verschaffte der Konstellation damit einen Schub auf jetzt bereits 18 Satelliten. Auch das europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus ist nun einsatzfähig: Mit dem Start von Sentinel-2B Anfang März 2017 sind inzwischen fünf Satelliten auf ihrer Wächtermission und liefern wertvolle Daten zu Erdoberflächen, Ozeanen, Atmosphäre, Katastrophenmanagement, Klimawandel und Sicherheit.

Zwei Petabyte Daten für die Klimaforschung

5. April 2017

Der Klimawandel mit seinen ökologischen und ökonomischen Auswirkungen stellt eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen dar. Es gilt weltweit nachhaltige Strategien zu entwickeln und Maßnahmen zum Schutz des empfindlichen Klimasystems abzuleiten. Voraussetzung dafür ist ein tiefgreifendes Verständnis der komplexen Umweltprozesse, die zum Klimawandel beitragen. Atmosphärenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) konnten nun einen wichtigen Beitrag dazu leisten.

Copernicus@work: größtes europäisches Erdbeobachtungsprogramm ist einsatzfähig

14. März 2017

Umweltschutz, Landwirtschaft, Stadtplanung: Dies sind nur einige der Bereiche, die von den Erdbeobeobachtungsdaten der Sentinel-Satelliten des europäischen Copernicus-Programms profitieren werden. Fünf dieser Satelliten liefern bereits heute vielfältige Informationen über Zustand und Beschaffenheit der Erdoberfläche: Damit ist das Copernicus-System nun einsatzfähig. Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten, die sich daraus ergeben, sind Thema des Nationalen Forums für Fernerkundung und Copernicus 2017 - "Copernicus@work".

Die Erde fest im Blick: Satellit Sentinel-2B erfolgreich gestartet

7. März 2017

Knapp zwei Jahre nach seinem "Zwillingssatelliten" ist am 7. März 2017 um 2.49 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (6. März, 22.49 Uhr Ortszeit) der europäische Erdbeobachtungssatellit Sentinel-2B an Bord einer Vega-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof der ESA in Kourou (Französisch-Guyana/Südamerika) zu seiner Mission gestartet.

Deutsch-französische Klimamission geht in die Umsetzungsphase

17. Februar 2017

Das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Airbus Defence and Space GmbH haben am 17. Februar 2017 den Industrievertrag für die Konstruktions- und Bauphase des deutsch-französischen Klimasatelliten MERLIN geschlossen.

Brandkatastrophe Chile: ZKI liefert Lageinformationen mit FireBIRD

31. Januar 2017

Seit einigen Wochen kommt es in Chile in Folge einer längeren Trockenperiode zu flächendeckenden Waldbränden. Um die Einsatzkräfte vor Ort mit aktuellen Lagebildern des Katastrophengebietes zu versorgen, aktivierte das chilenischen Katastrophenschutzministerium (ONEMI - Oficina Nacional de Emergencia del Ministerio del Interior) am 25.Januar 2017 die Internationale Charter für Weltraum und Naturkatastrophen. Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums (DFD) am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erhielt den Auftrag die Koordinierung der gesamten Charter-Aktivierung zu übernehmen. Im Rahmen der Charter-Aktivitäten forderten die Mitarbeiter des ZKI unter anderem beim DLR-Institut für Optische Sensorsysteme Daten des DLR-Satelliten TET-1 der FireBIRD-Mission an. Dank einer reibungslosen DLR-internen Koordination vergingen zwischen Bestellung, Planung, Satellitenkommandierung, Datendownload und Datenverarbeitung nur wenige Stunden, bis das ZKI eine erste Lagekarte der Brandherde nach Chile schicken konnte.

BIROS demonstriert autonomes Rendezvous im All nur mit Hilfe von Bilddaten

7. Dezember 2016

Zum ersten Mal in der Raumfahrtgeschichte haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in einem Weltraumexperiment gezeigt, wie sich ein Satellit einem Fremdsatelliten völlig autonom, allein auf Basis passiver optischer Beobachtungen annähern kann. Diese hochanspruchsvolle Technologie wurde im Rahmen des Experiments AVANTI auf dem Erdbeobachtungssatelliten BIROS demonstriert, bei dem der Satellit bis auf 50 Meter an sein Zielobjekt heranfliegen konnte.

Zukunftstechnologie für die Gletscherforschung

14. November 2016

Am Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben Forscher eine neue Methode zur 3D Vermessung der Erde entwickelt. In enger Zusammenarbeit mit dem Alfred-Wegener-Institutes (AWI) konnte diese Methode nun sehr erfolgreich zur Vermessung von Gletschern und Eisflächen angewendet werden. Bereits seit einigen Jahren unterstützt das AWI das DLR bei der sukzessiven Interpretation des Radarsignales und so konnte das DLR erfolgreich seine Radartechnologie in dem Bereich der Kryosphäre ausbauen. Das nun entwickelte satellitengestütze Radarkonzept ermöglicht es Wissenschaftlern die Veränderung der Eisschilde erstmals mit einem tomographischen Verfahren zu erfassen.

Rendezvous mit einem Fremdsatelliten

3. November 2016

Mit einem ganz besonderen Ziel ist ein einzigartiger Versuch am German Space Operation Center (GSOC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gestartet. Das Experiment AVANTI (Autonome Visuelle Anflug-Navigation und Target Identifikation) soll zeigen, wie ein Satellit einen Flugkörper im All erkennen und autonom daran heranfliegen kann. Diese Fähigkeit wird in der Zukunft notwendig, um alte und inaktive Satelliten sowie Weltraumschrott im Weltall einzufangen und auf eine sichere Umlaufbahn zu bringen. Dazu nutzen die Wissenschaftler den vor kurzem gestarteten Kleinsatelliten BIROS und den von ihm ausgesetzten Nanosatelliten BEESAT-4. Die Technologie für das Experiment ist dabei auf BIROS stationiert, der den "Fänger"-Satelliten darstellen soll. Der kleine BEESAT-4 dient im Versuch als "inaktiver" Satellit.

Zukunft Radar: Nutzen und Potenziale von TerraSAR-X und TanDEM-X in der Wissenschaft

17. Oktober 2016

Die deutschen Satellitenmissionen TerraSAR-X und TanDEM-X prägen seit 2007 und 2010 die internationale Forschungslandschaft mit einzigartigen Erdbeobachtungsdaten. Wissenschaftliche Nutzer aus der ganzen Welt sind am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen zusammengekommen, um im Rahmen des „TerraSAR-X und TanDEM-X Science Meetings“ die aus den Daten gewonnenen Ergebnisse auszutauschen und Anforderungen an künftige Fernerkundungstechnologien zu formulieren. In rund 200 Präsentationen offenbart sich vom 17. bis 20. Oktober 2016 der neueste Stand der Forschung – aus den Bereichen Glaziologie, Hydrologie, Permafrost, Meereis, Hangrutschung, Landwirtschaft, Wald, Vulkanologie, Küsten und Ozeane, Georisiken und Methoden zur Erstellung digitaler Geländemodelle. Begleitend dazu stellt der TanDEM-X Blog des DLR Vorträge aus dem „Science Meeting“ vor und skizziert, in welcher Weise die Daten der zwei Radarmissionen Forscher weltweit unterstützen.

High-Tech für humanitäre Helfer: DLR entwickelt Service-Tools für SOS-Kinderdorf International

14. Oktober 2016

Mehr als 1,5 Millionen Kinder und deren Familien werden zurzeit von der humanitären Hilfsorganisation SOS Kinderdorf International weltweit in über 130 Ländern unterstützt. Damit die Organisation auch bei Naturkatastrophen, wie Hochwasser, Erdbeben oder Waldbränden, in den betroffenen Gebieten effektiver Hilfe anbieten kann, unterstützt das Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen SOS Kinderdorf International beim Aufbau von Notfall- und Katastrophenschutzkonzepten. Mit Hilfe innovativer technischer Lösungen aus dem Erdbeobachtungsbereich sollen Frühwarnungen ermöglicht werden. Zudem bietet das ZKI eine Notfallkartierung betroffener Einrichtungen an und unterstützt die NGO bei der Weiterentwicklung von Kommunikations- und Arbeitsabläufen. Die Allianz SE fördert das Projekt im Rahmen der globalen Partnerschaft mit SOS Kinderdorf International und stellt darüber hinaus ihre Expertise zur Optimierung des Systems zur Verfügung.

 
  • Seite 1 von 5
  • >>