News-Archiv
Erdbeobachtung
theme

News-Archiv Erdbeobachtung

  • Seite 1 von 2
  • >>
  • loading with js...

Alle Jahrgänge

TerraSAR%2dX%2dBild zeigt Ausbreitung der Lava am Bardarbunga

TerraSAR-X-Bild zeigt Ausbreitung der Lava am Bardarbunga

16. September 2014

Unvermindert speit die Spalte auf dem Holuhraun-Feld nordöstlich des Vulkans Bardarbunga auf Island Lava. Mittlerweile ist das Lavafeld auf mehr als 25 Quadratkilometer Größe angewachsen. Auf diesem Satellitenbild erkennt man die Ausmaße des Lavafeldes anhand unterschiedlicher Farben.

Ein Vulkan erwacht - Satellitenbild vom Bardarbunga auf Island

10. September 2014

Er ist einer der größten Vulkane Europas, befindet sich unter dem größten Gletscher Europas und ist seit Mitte August 2014 wieder aktiv - der Bardarbunga auf Island. DLR-Wissenschaftler haben ihn und das dazugehörige Vulkansystem schon seit einigen Jahren genau im Blick. Der deutsche Erdbeobachtungssatellit TerraSAR-X lieferte nun wichtige Daten von der jüngsten Aktivität des Vulkans.

DLR und US-Firma TBE unterzeichnen Partnerschaft für Erdbeobachtungsinstrument auf der ISS

20. Mai 2014

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die US-Firma Teledyne Brown Engineering, Inc. (TBE) unterzeichneten am 20. Mai 2014 auf der ILA Berlin Air Show einen Vertrag zu Aufbau und Betrieb des abbildenden Spektrometers DESIS (DLR Earth Sensing Imaging Spectrometer) auf der Internationalen Raumstation ISS. Das vom DLR gebaute Instrument ist eines von vier Kamerasystemen zur Fernerkundung auf dem Instrumententräger MUSES (Multi-User-System for Earth Sensing), der von TBE auf der ISS installiert wird. DESIS kann Veränderungen von Landoberflächen, Ozeanen und der Atmosphäre erkennen und damit zur Entwicklung von effektiven Maßnahmen zum Schutz von Umwelt und Klima beitragen.

Tandem%2dX%2dAufnahme von Kamtschatka

Eine neue Landkarte der Erde - in 3D und hochpräzise

19. Mai 2014

Das ehrgeizige Projekt nahm am 21. Juni 2010 seinen Anfang - damals startete der Radarsatellit TanDEM-X ins All, um zu seinem Zwillingssatelliten TerraSAR-X aufzuschließen. Seitdem kreisen die beiden deutschen Satelliten in einem ausgeklügelten Formationsflug um die Erde und vermessen deren Oberfläche. Nun stellt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die ersten Höhenmodelle der neuen globalen Topographie für die wissenschaftliche Nutzung zur Verfügung: Australische Schluchten im Nationalpark Flinders Ranges, kanadische Inselwelten oder auch die zerklüftete Vulkanlandschaft der russischen Kamtschatka-Halbinsel werden dabei 30 mal genauer dargestellt als bisher. Mehr als 800 Wissenschaftler aus 31 Ländern haben sich bereits angemeldet, um mit diesen hochgenauen Höhenmodellen zu arbeiten. Das vollständige und einheitliche Geländemodell soll Ende 2015 zur Verfügung stehen.

Ideenwettbewerb: Erdbeobachtungsdaten für Energie und Umwelt nutzen

16. April 2014

Der Wettbewerb "Copernicus Masters" prämiert seit 2011 herausragende Ideen, Anwendungen und Geschäftskonzepte zur innovativen Nutzung von Erdbeobachtungsdaten für kommerzielle Zwecke und gesellschaftlich relevante Projekte. Unternehmen, Start-ups, Forscher und Studenten können ihre Anwendungen ab sofort einreichen, die Frist endet am 13. Juli 2014. In der Kategorie "Energy & Environmental Challenge" sucht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die beste Anwendungsidee im Bereich Umwelt und Klima. Der DLR-Gewinner erhält ein Preisgeld von 5.000 Euro.

Copernicus - das Weltraumauge für jedermann

8. April 2014

Satelliten dokumentieren kontinuierlich und über einen langen Zeitraum, wie sich die Erde verändert. Der Nutzen ist dabei breit gefächert: Wir erfahren plastisch, wie der Klimawandel unsere Umwelt beeinflusst, können bei Naturkatastrophen schneller und effektiver handeln oder Erdbeobachtungsdaten bei der lokalen Land- und Forstwirtschaft und der Stadtplanung einsetzen.

DLR bereit für Datenstrom der Sentinel-Satelliten

10. März 2014

Noch steht der erste Erdbeobachtungssatellit der Sentinel-Reihe am Boden, doch bald wird er und seine Nachfolger gewaltige Datenmengen liefern: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist bereit. Das ESA-Prozessierungs- und Archivierungszentrum PAC in Oberpfaffenhofen ist erfolgreich an das Copernicus Wide Area Network (WAN) angeschlossen. Dies ermöglicht für den PAC im DLR den schnellen und sicheren Zugang zu den Satellitendaten mit einer hohen Geschwindigkeit. Die Sentinel-Satelliten komplementieren die Weltraumkomponente des Europäischen Copernicus-Programms – ehemals Global Monitoring for Environment and Security (GMES). Die Daten können für vielfältige Anwendungen der Umweltüberwachung und zum Monitoring des Globalen Wandels genutzt werden.

Schnellster Gletscher Grönlands: DLR-Satelliten TerraSAR-X und TanDEM-X ermitteln Rekordgeschwindigkeit

3. Februar 2014

Seit den 1990er Jahren gilt der Jakobshavn Isbrae als der sich am schnellsten bewegende Gletscher Grönlands. Seine Geschwindigkeit ist nun drastisch gestiegen, mit Rekordwerten für 2012 und 2013 – so das Ergebnis von Wissenschaftlern der University of Washington und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Räumlich und zeitlich hochaufgelöste Daten der deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X ermöglichten besonders präzise Berechnungen. Die neue Studie wurde am 7. Februar 2014 in "The Cryosphere" veröffentlicht, einer Fachzeitschrift der European Geosciences Union (EGU).

Satellitendaten des DLR unterstützen bei der Rettung der "Akademik Shokalskiy"

9. Januar 2014

Zehn Tage saßen 74 Wissenschaftler und Touristen an Bord des russischen Forschungsschiffs "Akademik Shokalskiy" in der Antarktis fest. Starker Wind hatte Eisschollen in eine Bucht getrieben und das Schiff blockiert. Hochauflösende Satellitendaten des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) halfen bei der Beurteilung der Eissituation vor Ort.

SWARM - drei europäische Satelliten vermessen das Erdmagnetfeld im Schwarm genau

22. November 2013

Am 22. November 2013 um 13:06 Uhr startete das europäische Satellitentrio SWARM vom nordrussischen Weltraumbahnhof Plesetsk mit einer Rockot-Rakete ins All. Die Satellitenmission soll das Erdmagnetfeld hochgenau vermessen und unsere Kenntnisse über die Vorgänge im Erdinneren sowie im erdnahen Weltraum erweitern.

Am Puls des Klimawandels - Zehn Jahre Treibhausgas-Forschung

4. September 2013

Kohlenstoffdioxid (CO2) und Methan (CH4) sind die beiden einflussreichsten vom Menschen verursachten Treibhausgase in unserer Atmosphäre. Sie sind maßgeblich für den Klimawandel und die Erderwärmung verantwortlich.

Radaraufnahme Deutsche Bucht

Weitwinkel aus dem Weltall

30. August 2013

Ganz offiziell könnte der deutsche Radarsatellit TerraSAR-X schon seit über einem halben Jahr außer Dienst sein - solange hat er bereits seine vorgesehene Lebensdauer hinter sich gelassen. Doch die Ingenieure des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben dem Satelliten, der am 15. Juni 2007 ins All startete, sogar noch einen neuen Modus beigebracht: Nun kann TerraSAR-X Bildstreifen mit einer Breite von über 200 Kilometern aufnehmen. "Dazu tastet der Satellit dieses große Gebiet durch vielfaches, enorm schnelles Schwenken des Radarstrahls quer zur Flugrichtung in mehreren Schritten ab", erläutert DLR-Missionsmanager Stefan Buckreuß. Die Aufnahme der Deutschen Bucht beispielsweise zeigt die friesischen Inseln von Borkum bis Wangerooge und unter anderem die Städte Wilhelmshaven und Bremen. Der neue "Weitwinkel"-Modus ist vor allem für Meeresforscher spannend, die damit Tidenhub, Veränderungen im Wattenmeer, Schiffsbewegungen, Wellenmuster, Eisbewegungen oder auch Windaufkommen untersuchen können.

Gigantischer Gletscher "kalbt" in die Antarktis

9. Juli 2013

Am Pine-Island-Gletscher, dem längsten und am schnellsten fließenden Gletscher der Antarktis, haben sich gigantische Risse gebildet. Der mehr als 720 Quadratkilometer große neue Eisberg und kleinere Bruchstücke haben sich von dem Gletscher getrennt und sind in die Amundsen-See an der Westküste der Antarktis "gekalbt". Aufnahmen des vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebenen Erdbeobachtungssatelliten TerraSAR-X dokumentieren den über mehrere Jahre entstandenen ersten Riss und den finalen Abbruch in einer Aufnahme vom 8. Juli 2013. Glaziologen können mit diesen Daten den rätselhaften Prozessen des Kalbens von Eisbergen auf den Grund gehen.

Solarturm Jülich

TerraSAR-X-Bild des Monats: Spiel der Spiegel

11. März 2013

2153 Spiegel drehen und wenden sich für das Solarthermische Versuchskraftwerk Jülich des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), um die Sonne auf einen 22 Quadratmeter großen Receiver zu lenken. Das Spiel der Spiegel, die dem Sonnenlicht folgen, erkennt auch der Radarsatellit TerraSAR-X des DLR noch aus mehr als 500 Kilometern Höhe über der Erde. Die Reflektionen der Radarsignale lassen Turm und Spiegelfeld als helle Flecken erscheinen.

Wetter 2.0: DLR und Jena-Optronik unterzeichnen METimage-Vertrag

15. November 2012

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) fördert ein Erdbeobachtungsinstrument, das die Wettervorhersage noch genauer machen soll: "METimage" heißt das multispektrale, abbildende Radiometer, mit dessen Entwicklung das DLR-Raumfahrtmanagement die Jena-Optronik GmbH beauftragt hat.

TerraSAR-X-Bild des Monats: Bühne frei für die Salzwüste

19. Oktober 2012

Wolken, Dunkelheit, Regen - der Radarsatellit "TerraSAR-X" des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) blickt mit seinen Radaraugen auch bei diesen Bedingungen ungetrübt auf die Erde. Die Aufnahmen sind zuerst farblos mit dunklen und hellen Kontrasten. Schwarz steht für Wasserflächen sowie Radarimpulse, die der Satellit aussendet, die jedoch nicht zurückkommen. Eine glatte Wasseroberfläche reflektiert Radarstrahlen weg vom Sender im Orbit. Die aktuelle Aufnahme von TerraSAR-X zeigt die Stadt Wendover und die angrenzende Salzwüste im US-Bundesstaat Utah. In der linken oberen Hälfte hebt sich die Stadt leuchtend in voller Pracht hervor.

Spurengase in ihrer horizontalen und vertikalen Verteilung

Erholung der Ozonschicht schreitet weiter voran

2. Oktober 2012

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben entscheidend bei der Erstellung des Berichts der World Meteorological Organization (WMO) zur Entwicklung der Ozonschicht in der Stratosphäre mitgewirkt. Nach den dortigen Abschätzungen wird die Ozonschicht etwa Mitte des 21. Jahrhunderts wieder die gleiche Dicke haben wie zu Beginn der 1980er Jahre.

IGARSS 2012

Highlights der Fernerkundung: IGARSS-Konferenz 2012 eröffnet

23. Juli 2012

Die weltweit wichtigste Konferenz zu den Forschungsbereichen Geowissenschaften und Fernerkundung hat begonnen - bis zum 27. Juli 2012 sind im Internationalen Kongresszentrum München rund 2.400 Experten aus mehr als 70 Ländern zu Gast. Im Mittelpunkt der IGARSS (International Geoscience and Remote Sensing Symposium) stehen neue neue Technologien und Anwendungen, integrierte Erdbeobachtungssysteme, Methoden zur Satellitenbildverarbeitung und Informationsextraktion sowie laufende und zukünftige Satellitenmissionen. Die Konferenz ist über ihre Fachgrenzen hinaus richtungsweisend und ein alljährlicher Höhepunkt im Veranstaltungskalender. Die IGARSS 2012 wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ausgerichtet, gemeinsam mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der Geoscience and Remote Sensing Society (GRSS) des Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE).

Das Fernerkundungs-Symposium IGARSS 2012: "Remote Sensing for a Dynamic Earth"

10. Juli 2012

Vom 22. bis 27. Juli 2012 findet eine der wichtigsten Konferenzen über Geowissenschaften und Fernerkundung im Internationalen Kongresszentrum in München statt. Das "International Geoscience and Remote Sensing Symposium" (IGARSS) wird vom Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR), der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der Geoscience and Remote Sensing Society (GRSS) des Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) organisiert.

Jubiläum im All: 5 Jahre TerraSAR%2dX

Jubiläum im All: 5 Jahre TerraSAR-X

15. Juni 2012

Heute vor genau fünf Jahren, am 15. Juni 2007 um 04:14 Uhr MESZ, startete der deutsche Radarsatellit TerraSAR-X vom russischen Kosmodrom Baikonur ins All. Das Datum steht für den Beginn einer neuen Phase der Satelliten-Fernerkundung in Deutschland. Auf fünf Jahre ausgelegt, hat der Erdtrabant seine Soll-Lebenszeit jetzt erfüllt – doch sein hervorragender Zustand läßt weitere erfolgreiche Betriebsjahre erwarten.

 
  • Seite 1 von 2
  • >>