Mit einem Computermodell vergleicht und bewertet das DLR verschiedene Fahrzeugtechnologien, wie neue Antriebskonzepte oder Leichtbauweisen. Die wissenschaftliche Bewertung ermöglicht Handlungsempfehlungen für Politik und Wirtschaft.
Quelle: DLR (CC-BY 3.0).
Weltweit einzigartig: In der neuen Tunnelsimulationsanlage im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen wird das Fahrverhalten von Hochgeschwindigkeitszügen unter bislang unerreichten realistischen Bedingungen getestet.
Der Schlörwagen war ein Experimentalauto, das 1939 für Aufsehen sorgte. Seine Windschlüpfrigkeit, gemessen als sogenannter Strömungswiderstandskoeffizient (Cw-Wert), war mit 0,186 sensationell niedrig. Nachmessungen von VW in den siebziger Jahren an einem Modell bescheinigten dem Schlörwagen sogar einen Cw von nur 0,15. Heutige Pkw reichen mit einem Cw-Wert von 0,24 bis 0,3 nicht an die günstige aerodynamische Form des Schlörwagens heran. Das Bild zeigt ein Modell des Schlörwagens im Windkanal: Die eng anliegende Strömung ist gut sichtbar.
Im Forschungsprojekt RCAS (Railway Collision Avoidance System) entwickeln Wissenschaftler der DLR-Institute für Kommunikation und Navigation, für Verkehrssystemtechnik und für Robotik und Mechatronik ein infrastrukturloses Gesamtsystem zur Vermeidung von Zugkollisionen. Kooperationspartner ist die Bayerische Oberlandbahn (BOB), die für RCAS einen ihrer Regionalzüge des Typs "Integral" als Testfahrzeug zur Verfügung stellt (Foto).
Mit dem DLR-ViewCar untersuchten die Wissenschaftler das Fahrerverhalten. So konnte eine erhöhte Belastung des Fahrers an Knotenpunkten festgestellt werden.
Mit 400 Stundenkilometern, leise und doppelstöckig, wird der Next Generation Train (NGT) in die Zukunft fahren und dabei noch 50 Prozent Energie einsparen. In diesem Projekt bündelt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) seine Kompetenzen auf dem Gebiet der Schienenfahrzeugforschung. DLR-Wissenschaftler arbeiten daran, den Zug von morgen leichter, energiesparender, komfortabler, sicherer und zugleich schneller zu machen.
Umweltfreundlich, sicher, komfortabel und finanzierbar soll es sein - die Verkehrsforscher des DLR forschen am Auto der Zukunft. Auf dem Weg zum emissionsarmen Fahrzeug für die individuelle Mobilität vereint das Stuttgarter DLR-Institut für Fahrzeugkonzepte von den alternativen Antrieben bis hin zum Fahrzeugleichtbau gleich mehrere System-Ansätze.
In der weltweit einzigartigen Tunnelsimulationsanlage Göttingen werden Zugmodelle bis auf 400 Stundenkilometer katapultiert. Dann werden die Druckwelle bei Tunneldurchfahren sowie die Wirkung von Seitenwind untersucht.
Per Tastendruck bestimmt der Fahrer den Grad der Automation. Unfälle im Straßenverkehr entstehen häufig durch Fehler von unaufmerksamen, überlasteten oder müden Fahrern. Die Zahl solcher Unfälle zu minimieren, war Aufgabe des EU-Projekts HAVEit (Highly Automated Vehicles for Intelligent Transport), an dem auch Verkehrsforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt waren.
Quelle: HAVEit.
Der dynamische Fahrsimulator des DLR-Instituts für Verkehrssystemtechnik in Braunschweig.
Quelle: DLR/Markus Steur.
Schneller und sparsamer: Im Projekt "Next Generation Train" zeigt das DLR auf, was technisch möglich ist. Die Aerodynamik für diesen "Zug der Zukunft" wird in Göttingen erforscht.
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Der Verkehrssektor ist ein wesentlicher Eckpfeiler unserer industriell geprägten Volkswirtschaft. Er befriedigt individuelle Mobilitätsbedürfnisse und generiert Beschäftigung sowie einen wesentlichen Anteil der volkswirtschaftlichen Wertschöpfung. Verkehr hat aber auch eine Reihe negativer Folgen.
Wie können wir den Bahnverkehr noch sicherer, effizienter und umweltfreundlicher gestalten? Wie müssen die Züge von Morgen beschaffen sein? Diesen Fragen gehen die Schienenverkehrsforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Projekt "Next Generation Train" (NGT) nach.