Industriemechaniker Mario Jünemann bereitet das Shefex-II-Modell für den Test im Göttinger Hochenthalpie-Windkanal vor. 50 Drucksensoren und 60 Thermo-Elemente wurden dafür in den Flugkörper integriert. Während des Versuchs werden in einer Tausendstel Sekunde tausend Mal Messdaten aufgezeichnet.
Quelle: DLR (CC-BY 3.0).
Der DLR-Roboter SpaceJustin ist in der Lage, komplexe Reparaturaufgaben im Orbit durchzuführen - seine Bewegungskommandos empfängt er vom Bediener am Boden. Der DLR-Roboter soll so Astronauten zukünftig bei ihren gefährlichen Einsätzen im Weltall entlasten.
Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben mit der 30-Meter-Antenne des Deutschen Raumfahrtkontrollzentrums (German Space Operations Centre, GSOC) in Weilheim die Signale des ersten Satelliten der neuen GPS-Generation "IIF" erfasst und analysiert.
In Köln steht den Forschern ein Lichtbogenbeheizter Windkanal zur Verfügung, in denen Modelle den realen Hitzelasten ausgesetzt werden können. Durch optische und elektronische Messtechnik kann das Strömungsverhalten der heißen Gase und die punktuelle Hitzebelastung einzelner Partien des Modells untersucht werden. Die Raumkapseln treten mit ihrer stumpfen Unterseite voran in die Atmosphäre ein, was dort zu einer Art Schockwelle mit hohen Temperaturen führt, während die an der Rückseite vorbeiströmenden Gase deutlich kühler sind. In diesem Windkanalversuch werden die physikalischen Eigenschaften des Mars nachgebildet.
Im Rahmen der ständigen Weiterentwicklung des Ariane-5-Hauptstufentriebwerks entwickelt Volvo Aero mit seinen Partnern Snecma und EADS Astrium derzeit eine neue Schubdüse, Vulcain 2+ NE Demonstrator oder NE-X genannt. Die neuartige Sandwich-Bauweise bestand die Tests am Prüfstand P5 mit vollem Erfolg und ist nun für eine Komplettentwicklung bereit.
Das DLR verfügt schon seit vielen Jahren über eine polnahe Empfangsstation auf der antarktischen Halbinsel O'Higgins und war seinerzeit der Pionier im Aufbau und Betrieb einer Bodenstation in der Antarktis. Für die TanDEM-X-Mission wird ein weltweites Netzwerk von mehr als zehn Bodenstationen betrieben.
Lasercusing ist ein vor zehn Jahren entwickeltes Schmelzverfahren, das Schicht für Schicht Bauteile unter Verwendung von 3D-Computerdaten erzeugt. Der Laserstrahl schmilzt dabei das metallische Ausgangspulver an vorgegebenen Stellen auf. Nach dem Erkalten verfestigt sich das Material. Die aus dem Pulver gefertigten Stahlteile sind für den Betrachter nicht von einem massiven Metallstück zu unterscheiden.
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Experimente in Schwerelosigkeit, Erforschung anderer Planeten, Umweltbeobachtung aus dem All: Die Raumfahrt-Aktivitäten des DLR umfassen ein vielfältiges Spektrum.
Hervorragende Leistungen in Wissenschaft und Technik bestimmen zunehmend das wirtschaftliche, politische und kulturelle Gewicht eines Landes. Sie sind ein entscheidender Standortfaktor, um Spitzenwissenschaftler und industrielle Investitionen anzuziehen. Das DLR Raumfahrtmanagement fördert mit dem deutschen Raumfahrtprogramm im Auftrag der Bundesregierung diese Ziele. Dank seiner exzellenten Ingenieure und Wissenschaftler hat Deutschland bis heute über 100 Weltraummissionen national und in internationaler Kooperation durchgeführt.
Das Deusche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist an wesentlichen nationalen und internationalen Missionen Nutzung und Erforschung des Weltraums und der Lebensbedingungen in Schwerelosigkeit beteiligt. Unsere Missions-Seiten geben einen Überblick über die Schwerpunkte und Highlights.