Wie sich der aufrechte Stand sowie die Kontrolle von Bewegungen und Gleichgewicht in Schwerelosigkeit verändern, haben die Wissenschaftler vom Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Freiburg untersucht. Die Probanden wurden dazu auf eine bewegliche Platte gestellt und mussten verschiedene Gleichgewichtsaufgaben auf einem Bein stehend ausführen. Dabei wurden Muskelaktivitäten und neuronale Reflexe getestet. Im All verlieren die Astronauten die Fähigkeit des aufrechten Stands (posturale Kontrolle) - beim Wiedereintritt in das Schwerefeld der Erde müssen sie teilweise das selbständige Gehen und das aufrechte Stehen erst wieder üben.
Quelle: Novespace.
Ingenieure von "Astrium Space Transportation" beim Test des Weltraumlabors Immunolab, das 2016 zur Internationalen Raumstation ISS fliegen soll. Immunolab ist ein Analysegerät, das die Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf das Immunsystem sichtbar macht und mit dem die Proben - zum Beispiel Blut, Plasma, Urin, Speichel oder Blutzellen direkt nach ihrer Entnahme analysiert werden können. Während des Parabelflugs haben die Ingenieure kritische operationelle und technische Aspekte in Schwerelosigkeit getestet.
Quelle: DLR (CC-BY 3.0).
Das Foto zeigt einen Aluminiumblock, der bei einem Test am Ernst-Mach Institut in Freiburg von einem Kunststoffteil mit einer Geschwindigkeit von über sechs Kilometern pro Sekunde beschossen wurde. Dies verdeutlicht die Auswirkungen, die Treffer von bereits kleinen Teilen im Orbit auf Satelliten haben können.
TEXUS 50 ist am 12. April 2013 um 6:25 Uhr MESZ vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden mit vier deutschen Experimenten gestartet. Die Forschungsrakete hat bei ihrem Flug eine Höhe von 261 Kilometern erreicht. Dabei herrschte für 6 Minuten und 20 Sekunden Schwerelosigkeit.
Die TEXUS-50-Forschungsrakete steht fertig montiert im Start-Turm des schwedischen Raumfahrtzentrums Esrange bei Kiruna.
Die Kleinsatelliten TET-1 und BIROS sollen ab Ende 2014 als Mission FIREBIRD ein hochpräzises Tandem zur Waldbrandfrüherkennung bilden.
Eine russische Sojus brachte neben den Astronauten der ISS-Expedition 35 auch das von deutschen Wissenschaftlern betreute Experiment SKIN B zur Internationalen Raumstation. Die Trägerrakete startete am 28. März 2013 um 21.43 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) vom Weltraumbahnhof in Baikonur (Kasachstan) zur ISS. Aufgrund einer neuen Bordtechnik war das Raumschiff bis zum Andocken an die ISS nur sechs Stunden (vier Orbits) unterwegs statt wie bislang zwei Tage und dockte bereits am 29. März um 03.28 Uhr MEZ an der Raumstation an. Um 5.35 Uhr MEZ betraten die neuen Crewmitglieder das russische Poisk-Modul, an das die Sojus angedockt hatte.
Quelle: NASA/Carla Cioffi.
Die Ingeniieure des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) forschen mit TORO an einem Roboter, der auf seine Umwet reagiert und sich auf in unbekannter Umgebeung sicher bewegt.
TORO, der Roboter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), hat als Gehmaschine - also als Beine samt Kamera - begonnen. Jetzt ist TORO mit Oberkörper, Armen und Händen komplett.
Mit seinen Armen und Händen soll der Roboter TORO des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) auch Aufgaben wie das Öffnen von Türen meistern.
Im Auftrag des DLR Raumfahrtmanagement hat die Kayser-Threde GmbH mit Unterstützung weiterer Unterauftragnehmer den kühlschrankgroßen Satelliten entwickelt und gebaut. Für den Missionsbetrieb ist das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum beim DLR in Oberpfaffenhofen verantwortlich. TET-1 fliegt in einer Höhe von 520 Kilometern im Orbit.
Quelle: DLR / Astro- und Feinwerktechnik Adlershof GmbH.
2153 Spiegel drehen und wenden sich für das Solarthermische Versuchskraftwerk Jülich des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), um die Sonne auf einen 22 Quadratmeter großen Receiver zu lenken. In derr Radaraufnahme des Satelliten TerraSAR-X zeichnen die Reflexionen der Radarsignale Turm und Spiegelfeld nach.
Künstlerische Darstellung der Mission JUICE (Jupiter Icy Moon Explorer) zum Jupiter und seinen 67 Monden. Diese soll 2022 starten, auch das DLR ist an der Mission beteiligt. Neben dem Planeten selbst stehen die drei großen Monde Ganymed, Callisto und Europa im Mittelpunkt. Unter deren dicken Eispanzern werden Ozeane aus Wasser vermutet - sogar Leben könnte dort entstanden sein. Die Ankunft am Jupiter ist für das Jahr 2030 geplant. Nach drei Jahren Beobachtungszeit endet JUICE voraussichtlich 2033.
Quelle: ESA/AOES.
Die JUICE-Raumsonde mit Jupiter und den vier GalileischenMonden: Der Mond Ganymed ist hier im Schnitt gezeichnet, um denvermuteten inneren Aufbau zu zeigen. Man erkennt den dünnen blauenWasserozean zwischen zwei Eispanzern, die den Kern aus Metall und Gestein umgeben. Der kleine Mond links im Bild ist Io, der keinen Eispanzer hat, dafür aber Schwefel-Geysire aufweist. Io wird von JUICE nicht angeflogen werden.
Quelle: ESA.
Volker Maiwald, Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), ist Teil der Crew 125 der Mars Desert Research Station in Utah. Zum wissenschaftlichen Programm gehören auch Ausflüge in einer Art Raumanzug auf das Außengelände, bei denen biologische und geologische Experimente durchgeführt werden.
Quelle: Mars Society.
Am 7. Februar 2008 startet das europäische Forschungsmodul Columbus an Bord des Space Shuttles Atlantis zur Internationalen Raumstation ISS. Der deutsche Astronaut Hans Schlegel begleitete die Mission und fühte bei einem Weltraumspaziergang Arbeiten an der Außenwand des Moduls durch.
Quelle: NASA..
Mit dem Roboterarm der ISS wird das Raumlabor Columbus am 11. Februar 2008 aus der Ladebucht der Raumfähre Atlantis geladen.
Quelle: ESA/NASA.
Mit einer flexiblen, 4 Meter langen Helix-Antenne soll der Satellit AISat des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Signale der Schiffe empfangen. Er soll im Sommer 2013 an Bord einer indischen Rakete starten.
Gerade einmal 135 Quadratkilometer groß ist die "Christmas Island" - die Weihnachtsinsel. Beim Blick von Radarsatellit TerraSAR-X des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird eines deutlich: Auf der abgelegenen Insel wuchert der tropische Regenwald, und die Steilküste macht es Seefahrern weiterhin schwer, mit dem Boot die Insel anzufahren.
Quelle: DLR.
Der SpaceLiner des DLR soll wie ein Space Shuttle vor dem Start aufrecht stehen und mit Raketentriebwerken auf seine Reise starten. Die wiederverwendbare Booster-Stufe trennt sich nach dem ersten Schub vom Orbiter, in dessen Passagierkapsel 50 Mitflieger Platz finden. Nach acht Minuten würde dann der Gleitflug mit 20facher Schallgeschwindigkeit beginnen.
Der SpaceLiner des DLR soll wie ein Space Shuttle vor dem Start aufrecht stehen und mit Raketentriebwerken auf seine Reise starten. Die wiederverwendbare Booster-Stufe trennt sich nach dem ersten Schub vom Orbiter, in dessen Passagierkapsel 50 Mitflieger Platz finden. Nach acht Minuten würde dann der Gleitflug mit 20facher Schallgeschwindigkeit beginnen. Die Landung nach rund 80 Minuten findet dann wie mit einem üblichen Flugzeug auf einer normalen Landebahnstatt.
Die Vision ist verführerisch - Einsteigen in Europa, zurücklehnen und schon nach 90 Minuten am anderen Ende der Welt in Australien wieder aussteigen. Bevor der SpaceLiner, den das Institut für Raumfahrtsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt, diese Strecke zum ersten Mal fliegen kann, müssen allerdings noch neue Technologien getestet und die Rahmenbedingungen festgelegt werden.
Die Leichtbauroboter des DLR reagieren flexibel und nehmen über Sensoren ihre Umgebung wahr. So entsteht die Möglichkeit, dass Mensch und Roboter eng miteinander zusammenarbeiten, ohne dass vom Roboter eine Gefährdung ausgeht.
Der DLR-Leichtbauroboter MIRO wurde speziell für unterschiedliche Aufgabenstellungen entworfen. Sein geringes Gewicht und die kompakten Abmessungen ermöglichen die Nutzung auch bei eingeschränkten Platzverhältnissen im Operationssaal.
Das Herzstück der transportablen Bodenstation TOGS ist ein Teleskop zum Datenempfang. Es hat einen Durchmesser von 60 Zentimetern und ist für Verbindungen mit Flugzeugen und Satelliten optimiert.
Die transportable optische Bodenstation TOGS neben dem Transportfahrzeug. Am Einsatzort angekommen, wird das Teleskop automatisch ausgefaltet. In nur zehn Minuten kann der Einsatz beginnen.
Am 25. November 2012 startete die Höhenforschungsrakete Mapheus-3 von der schwedischen Raketenstartbasis Esrange in Kiruna. Mit an Bord: Vier Experimente des Instituts für Materialphysik im Weltraum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Verantwortlich für den Start war die "Mobile Raketenbasis" MORABA des DLR.
Das Granulat im Experiment MEGraMa-M: In der Schwerelosigkeit werden die Kügelchen dann im hell erleuchteten Probenbehälter schweben. Die runden Elektromagnete an allen vier Seiten setzen die Teilchen schlussendlich in Bewegung.
Quelle: DLR/Franz Bischof.
Für die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist der Flug der Höhenforschungsrakete Mapheus-3 eine Möglichkeit, Versuche in der Schwerelosigkeit durchzuführen. Tage vor dem Start werden Rakete und Experimente für den Flug vorbereitet.
Durch eine dichte Nebelbank startete REXUS 11 am 16. November 2012 um 11.45 Uhr vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Schweden.
Beim Benchtest werden die Funktionsfähigkeit und das Zusammenspiel der Experimente mit der Raketentechnik getestet. Im Vordergrund sieht man das Experimentmodul SOMID, das an das Servicemodul von REXUS 12 angeschlossen ist. Das Servicemodul versorgt während des Flugs alle Experimente mit Strom und Funkverbindung.
Der Radarsatellit TerraSAR-X des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) umrundet die Erde in einer Höhe von 514 Kilometern. Am 23.Juni 2009 um 13.40 Uhr Ortszeit nahm er die Bonneville Salt Flats in den USA auf. Schwarz steht für die Wasserflächen und für die Radarimpulse, die der Satellit aussendet und die nicht zurückkommen, da sie von der glatten Wasseroberfläche vom Satelliten wegreflektiert werden. Auffällig bei dem Radarfoto aus dem All ist dabei die Stadt Wendover, die in der linken oberen Hälfte des Bildes in ihrer vollen Pracht leuchtet.
Ein ausgeklügelter Algorithmus, das so genannte SGM-Verfahren, verhilft Mondrover Asimov zum räumlichen Sehen. Damit kann sich das kleine Gefährt eigenständig den besten Weg suchen.
VINCI ist das leistungsstärkste und modernste Oberstufentriebwerk Europas. Nachdem das DLR in Lampoldshausen über 60 Versuche mit VINCI unter Vakuumbedingungen am ESA-Prüfstand P4.1 durchgeführt hat, kann Ende 2012 die erste Entwicklungsphase abgeschlossen werden.
Im Jahr 2015 soll die ESA-Mission BepiColombo zum Merkur starten. Mit dabei ist MERTIS (MErcury Radiometer and Thermal Infrared Spectrometer), ein weltweit einmaliges optisches Instrument mit neuesten Infrarot-Technologien. Das DLR und die Westfälische Wilhelms-Universität Münster entwickeln das Instrument zusammen mit deutschen Industrieunternehmen. Auch polnische Wissenschaftler sind beteiligt. 2013 soll MERTIS an die ESA zur Integration auf den Satelliten ausgeliefert werden.
Fernerkundungsdaten von Erdbeobachtungssatelliten sind wesentlich für viele geowissenschaftliche Fragestellungen: Sie dokumentieren zum Beispiel den Grad der Urbanisierung und Industrialisierung, die Verkehrsbelastung, die Luftverschmutzung und die land-und forstwirtschaftliche Nutzung von Flächen. Am Beispiel der Alpen verdeutlichen DLR-Wissenschaftler die Auswirkungen des Klimawandels auf dieses einzigartige Ökosystem.
Wärmeflusssonde HP3 (Heat Flow and Physical Properties Package)des DLR zur Messung des Wärmeflusses im Inneren des Mars.
Schwerelosigkeit wirkt sich unter anderem auf das Herzkreislaufsystem des Menschen aus. Als Folge können Astronauten nach einem langen Aufenthalt im All nach ihrer Rückkehr zur Erde zunächst nur eingeschränkt aufrecht stehen. Bei einem DLR-Parabelflug haben DLR-Wissenschaftler die Orthostase unter den Schwerkraftverhältnissen von Mars und Mond untersucht.
Das HP3-Experiment des DLR nutzt einen am DLR-Institut für Raumfahrtsysteme entwickelten elektro-mechanischen Schlagmechanismus, der einen Instrumentenbehälter bis zu fünf Meter tief in den Marsboden einbringen kann. Hinter dem zylinderförmigen Bohrkopf wird ein Flachkabel mit Thermalsensoren hergezogen. Diese Sensoren messen das Temperaturprofil und die Wärmeleitfähigkeit des Bodens, woraus sich der Wärmefluss bestimmen lässt. Bisher ist solch ein vollautomatischer Maulwurf noch auf keinem Körper des Sonnensystems zum Einsatz gekommen.
Die minimal-invasive, sogenannte "Schlüsselloch-Chirurgie" wird dank neuester Robotersysteme bereits heute erfolgreich angewandt.
Am Erdbeobachtungszentrum (EOC) des DLR in Oberpfaffenhofen werden die Prozessierungs- und Archivierungszentren für Daten der Sentinel-1 und Sentinel-3 Satelliten errichtet.
Der deutsche Kleinsatellit TET-1 ist am 22. Juli 2012 um 8:41:39 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (12:41:39 Uhr Ortszeit) an Bord einer Sojus-Rakete vom russischen Weltraumbahnhof in Baikonur gestartet. Der Technologieerprobungsträger TET-1 hat elf Experimente an Bord, die in den kommenden zwölf Monaten unter realen Weltraumbedingungen im All getestet werden sollen.
Der Kleinsatellit TET-1 (Bild: künstlerische Darstellung) wird ein Jahr lang elf Nutzlasten auf ihre Funktionsfähigkeit im Weltall verifizieren. Im Auftrag des DLR Raumfahrtmanagement hat die Kayser-Threde GmbH mit Unterstützung weiterer Unterauftragnehmer den kühlschrankgroßen Satelliten entwickelt und gebaut. Für den Missionsbetrieb ist das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum beim DLR in Oberpfaffenhofen verantwortlich. TET-1 fliegt in einer Höhe von 520 Kilometern im Orbit.
Zwischen schottischem Festland und der Orkney-Insel South Ronaldsay strömt das Wasser mit großer Geschwindigkeit. Die beiden Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ermöglichen es, diese Strömung aus dem Weltall zu erkennen und auszuwerten.
Quelle: DLR..
Das Raumfahrzeug Shefex II des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) war mit über 300 Mess-Sensoren ausgestattet. Shefex II wurde am 22. Juni 2012 von der norwegischen Raketenbasis Andoya gestartet.
Noch während des Fluges sendete der Flugkörper Shefex II Daten unter anderem zu Druck und Temperatur. Für die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beginnt nun die Auswertung.
Größer, stärker und genauer - die neue Antenne in Weilheim schafft neue Dimensionen. Sie verfügt über einen Reflektor mit stolzen 13 Meter Durchmesser und deckt im sogenannten Ka-Band einen Frequenzbereich zwischen 18,1 und 30 Gigahertz ab. Mit 91 Dezibel Watt ist ihre Ausgangsleistung sprichwörtlich spitze.
Als Tor in die neue Dimension muss die 13-Meter-Antenne höchste Anforderungen in der Herstellungsgenauigkeit und der Bewegungspräzision erfüllen. So ist ihr Parabolspiegel auf ein Zehntel Millimeter genau gefertigt und trotzt dabei allen saisonalen Außentemperaturen. Die Richtgenauigkeit der Empfangsanlage beträgt 0,001°.
Die DLR-Bodenstatoin Weilheim verfügt über mehrere Antennen, die sich auf einem 0,15 Quadratkilometer großen Gelände befinden. Die einzelnen Antennenkomplexe können unabhängig voneinander betrieben werden, d.h. es können gleichzeitig mehrere Missionen unterstützt werden (Multimissionsbetrieb).
Zehn Minuten dauerte der Flug – dann landete das kantige Raumfahrzeug Shefex II wieder westlich von Spitzbergen. Die Wissenschaftler des DLR starteten die sieben Tonnen schwere und fast 13 Meter lange Rakete mit ihrer Nutzlast am 22. Juni 2012 um 21.18 Uhr von der norwegischen Raketenstation Andoya. Beim Wiedereintritt in die Atmosphäre überstand Shefex Temperaturen von über 2500 Grad Celsius und sendete Messdaten von über 300 Sensoren zum Boden.
Im Launcher hängt der Raumflugkörper Shefex II des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) noch in der Waagerechten. Kurz vor dem Start öffnet sich das Hallendach, und die Startrampe richtet sich auf.
DLR-Wissenschaftlerin Hannah Böhrk untersucht die poröse Hitzekachel, durch die während des Flugs Stickstoff ausströmt. Das Gas legt sich wie ein Film über den Flugkörper Shefex II und bildet einen kühlt aktiv beim Wiedereintritt.
Tage vor dem Start setzen die Wissenschaftler des DLR die einzelnen Bestandteile des Flugkörpers Shefex II zusammen. Das Raumfahrzeug zeichnet sich durch seine scharfkantige Form aus.
Nach der Montage wird der Flugkörper Shefex II zur Startrampe gefahren. Im Hintergrund: die Radarstation des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), deren Antenne der Flugbahn nach dem Start folgt.
Flugkörper Shefex II des DLR beim Probecountdown an der Startrampe.
Vor genau fünf Jahren, am 15. Juni 2007 um 04:14 Uhr MESZ, startete der deutsche Radarsatellit TerraSAR-X vom russischen Kosmodrom Baikonur ins All. Das Datum steht für den Beginn einer neuen Phase der Satelliten-Fernerkundung in Deutschland. Auf fünf Jahre ausgelegt, hat der Erdtrabant seine Soll-Lebenszeit jetzt erfüllt – doch sein hervorragender Zustand läßt weitere erfolgreiche Betriebsjahre erwarten.
Mithilfe von TerraSAR-X-Daten wurde der Hauptbahnhof Berlin im Laufe eines Jahres horizontal und vertikal vermessen. In der warmen Jahreszeit dehnt sich die Stahlkonstruktion des Gebäudes aus, im Winter kommt es wieder zu einem Rückgang. Anhand der Farbpunkte sind die maximalen Verformungen im Millimeterbereich zu erkennen, die innerhalb eines Jahres entstehen. Im Bild links sind die horizontalen Bewegungen (in West-Ost Richtung) dargestellt, im Bild rechts die vertikalen Bewegungen des Bahnhofs.
Quelle: Stefan Gernhardt, TU München.
Radarblick von oben: Die Datenauswertung hier lässt die Höhenunterschiede des Berliner Hauptbahnhofs und seiner Umgebung erkennen - die gelben und roten Markierungen der Punktewolke zeigen die Erhebungen im Millimeterbereich an.
Dank Telepräsenztechnologie kann die Inspektion, Wartung und Reparatur von gefährlichen oder schwer zugänglichen Industrieanlagen aus sicherer Entfernung durchgeführt werden. Eine transparente Übertragung von Informationen für die Sinne Sehen, Hören und Fühlen erlaubt es dem Menschen, einen Roboter wie "SpaceJustin" aus der Ferne zu steuern - als wäre er selbst vor Ort.
In einem einzigartigen Experiment hat das DLR, in einer Kooperation mit Partnern in den USA, einer querschnittsgelähmte Patientin ermöglicht einen DLR-Leichtbauroboter mit Gedanken zu steuern. Die neuartigen Lernmethoden setzt das RMC auch für robotergestützte Rehabilitation ein. Auf der Automatica zeigen die Wissenschaftler wie die Messung von Muskelaktivitäten ausreicht, einen Roboter samt Hand zu steuern, um hochgenau und agil bewegen und greifen zu können.
Die humanoide Gehmaschine wurde erstmals vor zwei Jahren, auf der letzten AUTOMATICA, präsentiert - wie auf dem Bild zu sehen. Diese Mal schreiten die zwei nachgiebig geregelten Beine erneut voran – ergänzt um einen Oberkörper.
Im Bereich der sicheren und intuitiven Zusammenarbeit von Mensch und Roboter leitet das RMC einen Paradigmenwechsel ein: Die neue Generation von Assistenzrobotern stellt den Mensch in den Mittelpunkt des Robotiksystems. Der zweiarmiger Co-Worker etwa passt automatisch seine Aktion und den Grad der Sicherheit an die Distanz zu seinem menschlichen Mitarbeiter an. Dabei kann das Roboterprogramm jederzeit interaktiv und sehr einfach vom Menschen durch Berührung umprogrammiert werden.
Das DLR Hand Arm System sieht nicht nur menschenähnlich aus - dank seiner Nachgiebigkeit kann es auch ähnlich wie ein menschlicher Arm bewegt werden. Auf der Automatica ist zu sehen, wie HASy dem humanoiden Roboter AgileJustin Bälle zuwirft.
In der Marssimulationskammer simulieren die DLR-Wissenschaftler Atmosphärenzusammensetzung, Boden, Temperatur und solare Oberflächenstrahlung auf dem Planeten. Unter diesen Bedingungen wurde die Aktivität von polaren und alpinen Flechten untersucht.
Zu den Mikroorganismen, die 34 Tage lang in der Marssimulationskammer des Deutchen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) lebten, gehören auch polare Flechten.
Nur knapp 300 Meter unterhalb der Zugspitze liegt die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus (UFS), in dem das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie weitere wissenschaftliche Einrichtungen die Atmosphäre erforschen.
Die Gelegenheit, sich mit den Planeten des Sonnensystems näher vertraut zu machen, ist jetzt, kurz nach der Tag-und-Nacht-Gleiche des astronomischen Frühlingsbeginns, noch günstig: Der Mars steht um Mitternacht hoch im Süden, Venus und Jupiter, die beiden hellsten Planeten, folgen der Sonne nach deren Untergang im Westen in Richtung Horizont, und später in der Nacht lässt sich schon mit einem kleinen Fernrohr auch der majestätische Saturn mit seinen Ringen beobachten. Ein zunehmender Mond, unser nächster Himmelskörper, offenbart uns in den ersten Abendstunden seine mit Kratern übersäte Oberfläche – natürlich immer einen klaren Nachthimmel vorausgesetzt: Die Vereinsmitglieder der Wilhelm-Foerster-Sternwarte werden den Besuchern Gelegenheit geben, selbst einmal durch ein ‚richtiges’ Teleskop zu blicken, das die Wolkenhülle des Saturn, den "Mann im Mond", die Wüstenregionen auf dem Mars oder die großen "Galileischen" Monde des Jupiter näher bringt.
ENVISAT ist der größte, je gebaute Erdbeobachtungssatellit und war eigentlich nur für eine Betriebszeit von fünf Jahren ausgelegt. Nun arbeiten seine wissenschaftlichen Instrumente schon zehn Jahre tadellos. Eines von ihnen ist SCIAMACHY.
Der Messballon ist aus besonderem Kautschuk-Material und hat eine Größe von etwa 1,50 Meter Durchmesser. Der mit Heliumgas befüllte Ballon kann eine Flughöhe von 30 Kilometer erreichen.
Kryovulkanismus am Südpol von Enceladus: Von Ozeanen tief unter dem Eismond steigt Wasser in den sogenannten „Tigerspalten“ auf und schießt in Fontänen ins Weltall. Ob es in diesen Ozeanen tief unter dem Eispanzer Lebensspuren gibt, soll Enceladus-Explorer herausfinden.
Quelle: DLR/NASA.
Das Institut für Technische Physik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt und baut Laser. In Zukunft soll ein Laser auch Weltraumschrott im All vermessen und von seiner Bahn ablenken.
Im Laser-Labor des DLR-Instituts für Technische Physik experimentieren die Wissenschaftler auch mit Hochleistungslasern im Kilowatt-Bereich.
Mit dem "SpaceLiner", der sich auf sogenannten "Suborbitalflügen" in den äußeren Schichten der Erdatmosphäre bewegt, könnten Passagiere zukünftig die Distanz zwischen Mitteleuropa und Australien in nur 90 Minuten zurücklegen.
Quelle: DLR / IDS, HAW Hamburg .
In der Abteilung "Systemanalyse Raumtransport" wird unter anderem an dem visionären Konzept eines raketengetriebenen Passagierflugzeugs gearbeitet.
Insgesamt werden vier verschiedene Tanks aus CFK-Materialien entworfen, gefertigt und in realistischen Tests mit kryogenen Flüssigkeiten be- und enttankt. Die Tankvorgänge erfordern die zusätzliche Entwicklung eines speziellen Keramik-Wärmetauschers zur Erzeugung des notwendigen Gasdrucks. Dazu steht in dem neuen Kryolabor des Bremer DLR-Instituts eine optimale Infrastruktur zur Verfügung.
Ein Jahr nach Beginn der operationellen Phase hat TanDEM-X sämtliche Landoberflächen der Erde mit Ausnahme der Antarktis vollständig abgebildet. Der Großteil der Daten wurde auch schon zu Höhenmodellen verarbeitet. Entsprechend der Farbskala erfüllen grün eingefärbte Bereiche bereits mit einer Aufnahme die Genauigkeitsanforderung von zwei Metern. Gelblich markierte Gebiete müssen ein zweites Mal aufgenommen werden, rötliche Flächen erfordern darüber hinaus Aufnahme aus unterschiedlicher Blickrichtung. Grau markierte Streifen sind schon aufgenommen, müssen aber noch verarbeitet werden.
Scramjet im Göttinger Windkanal: Professor Russell Boyce von der Universität Queensland begutachtet den Scramjet-Antrieb im Hochenthalpiekanal Göttingen.
Am 27. November 2011 startete die Forschungsrakete TEXUS 48 vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden.
Mapheus-3-Ingenieur Jörg Drescher führt letzte Vorbereitungsarbeiten am MEGraMa-M-Experiment durch.
Dreieinhalb Minuten wird die Schwerelosigkeit in der Mapheus-3-Forschungsrakete andauern. Die Experimente wurden im DLR-Institut für Materialphysik im Weltraum konzipiert und gebaut.
Die vier Experimente auf Mapheus-3 verlangen nicht nur Schwerelosigkeit, sondern auch hochfeine Vakuumbedingungen. Die entsprechende Anlage wird auf ihren Einsatz vorbereitet.
Einer der winzigen Experimentcontainer wurde aus der SIMBOX-Apparatur ausgebaut. Die Daten werden in den kommenden Tagen ausgelesen und dann von den Experten ausgewertet.
Wolfgang Jung und seine Kollegen betreuen auch die SHEFEX-II-Kampagne, die im Frühjahr 2012 von der Raketenstartbasis Andoya in Nordnorwegen starten soll. Im SHEFEX-Programm untersucht das DLR Hitzeschutzkonzepte für Raumfahrzeuge, die Temperaturen von bis zu 1.700 Kelvin aushalten müssen.
520 Tage ohne Sonnenlicht, frische Luft und direkten Kontakt zur Außenwelt - die sechs Probanden der Mars500-Mission mussten auf vieles verzichten, während sie in ihrem virtuellen Raumschiff bis zum Mars und wieder zurück zur Erde reisten. Nach anderthalbjähriger Isolation öffnete sich jetzt, am 4. November 2011 um 11 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (14 Uhr Ortszeit), die versiegelte Tür des Mars500-Containers. Seit dem 3. Juni 2010 hatten die "Kosmonauten" im Moskauer Institut für Biomedizinische Probleme (IBMP) einen Flug durchs Weltall simuliert und dabei zahlreiche Experimente durchgeführt.
Die Zelte und Fahrzeuge sind auf diesem Radarbild vom 31. August 2011 gut zu erkennen. Die künstlichen Strukturen wurden nachträglich eingefärbt; das eigentliche Radarbild ist schwarzweiß.
Am 1. November 2011 hob um 5.58 Uhr Ortszeit (31. Oktober 2011, 22.58 Uhr Mitteleuropäischer Zeit) das chinesische Raumschiff Shenzhou-8 vom Weltraumbahnhof Jiuquan in der Inneren Mongolei mit dem deutsch-chinesischen Experiment SIMBOX an Bord ab.
Quelle: DLR/ Markus Braun.
Die Trägerrakete "Langer Marsch", die Shenzhou-8 mit SIMBOX in den Weltraum bringt, auf dem Weg zum Starttisch auf dem Gelände des chinesischen Weltraumbahnhofs Jiuquan, Innere Mongolei. An Bord ist die in Deutschland entwickelte und gebaute SIMBOX-Experimentapparatur. Diese enthält 17 Experimente aus den Bereichen Biologie und Medizin, die deutsche Wissenschaftler zusammen mit ihren chinesischen Kollegen durchführen werden. Bei dem Shenzhou-Programm - dem Kernstück der bemannten chinesischen Raumfahrt - kooperiert die chinesische Raumfahrt-Organisation CMSEO erstmals mit einer anderen Nation.
Die in Deutschland entwickelte und gebaute SIMBOX-Experimentapparatur, ein Wärmeschrank mit Zentrifuge, der die biologischen Proben in insgesamt 40 Kammern aufnimmt
Quelle: Astrium.
Betrachten ein elektrisches Triebwerk in der Vakuumkammer: Dr. Andreas Neuman und André Holz. Die STG-ET ist speziell für die Untersuchung von elektrischen Triebwerken gebaut worden. Elektrische Raumfahrt-Antriebe können bei bestimmten Anwendungen effizienter als herkömmliche chemische Triebwerke arbeiten.
Im Inneren der Kammer wird ein Vakuum erzeugt und die Temperatur auf bis zu minus 268 Grad Celsius abgekühlt - das ist nahe am absoluten Nullpunkt.
Wenige Tage vor dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre hat das Zielabbildungsradar der in Europa einzigartigen Großradaranlage TIRA (Tracking and Imaging Radar) des Fraunhofer-Instituts für Hochfrequenzphysik und Radartechnik in Wachtberg bei Bonn den Röntgensatelliten ROSAT aufgenommen. TIRA gehört zu dem weltweiten Netz von Messstationen, die ROSAT-Daten gesammelt haben. Auf dieser Grundlage wurde die Umlaufbahn von ROSAT vermessen und Abbildungen berechnet. Die Aufnahme vom 20. Oktober 2011 zeigt beispielsweise deutlich den Antennenmast des Satelliten.
Quelle: Fraunhofer FHR.
Doppelte Premiere: Am 21. Oktober 2011 sind um 12.30 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit die beiden ersten Galileo-Satelliten an Bord einer russischen Sojus-Rakete vom Weltraumbahnhof der Europäischen Weltraumorganisation ESA in Kourou (Französisch-Guyana) aus gestartet. Dies war zugleich der erste Start einer Sojus-Rakete von Kourou aus.
Das Galileo-Kontrollzentrum auf dem Gelände des DLR in Oberpfaffenhofen.
Der BEXUS-13-Ballon - hier kurz nach dem Start - beginnt seinen Aufstieg auf eine Höhe von 25 Kilometern.
Der DLR-Roboterarm ROKVISS weist keinerlei äußerliche Schäden auf. Die Auswertung der aktuellen Tests bestätigen, dass die vom DLR-Institut für Robotik und Mechatronik entwickelten Methoden bestens für den Einsatz im Weltraum geeignet sind.
Der DLR-Roboterarm ROKVISS ist mit vier Anschlüssen ausgestattet - jeweils ein Port für Videodaten, Strom, Datenverbindung und Heizung (im Bild von links nach rechts). Für den Transport wurden die Astronauten angewiesen, die Kabel einfach abzuschneiden - im Sinne einer unkomplizierten Demontage an Bord der ISS.
Die vierarmige Kurzarmzentrifuge beim DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin in Köln verfügt über variable Positionen. Mit der Kurzarmzentrifuge kann unter anderem künstliche Schwerkraft simuliert werden.
Quelle: DLR / Markus Steur .
Erdbeobachtungssatelliten vermitteln Informationen über Höhenprofile, klimatische Veränderungen und vieles mehr. Auf Basis der Daten der deutschen Erdbeobachtungssatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X haben DLR-Wissenschaftler beispielhaft ein 3D-Höhenmodell des Rheintals entwickelt, das auch beim Tag der Luft- und Raumfahrt 2011 in Köln zu sehen sein wird.
TanDEM-X und TerraSAR-X fliegen in Formation im Weltall und erstellen ein hochgenaues globales Höhenmodell
Im Rahmen der "International K2 North Pillar Expedition 2011" wollten der deutsche Bergsteiger Ralf Dujmovits und seine österreichische Ehefrau Gerlinde Kaltenbrunner den K2 gemeinsam mit einem kleinen internationalen Team über die bislang wenig begangene und technisch anspruchsvolle Nordroute ab Ende Juni 2011 erklimmen. DLR-Wissenschaftler unterstützten die Expedition mit einem hochgenauen 3D-Modell des Bergs. So hatten die Bergsteiger dank der virtuellen Erkundung des geplanten Aufstiegs im Voraus eine relativ klare Vorstellung, welche Route sie dort oben gehen konnten. Am 23. August 2011 erreichte Gerlinde Kaltenbrunner den Gipfel des K2 gemeinsam mit drei weiteren Bergsteigern aus ihrem Team. Damit ist sie die erste Frau, die es geschafft hat, alle Achttausender ohne Sauerstoffflasche zu besteigen.Dieses Bild zeigt den Nordwestgrat des K2. Rechts im Hintergrund befindet sich der Broad Peak, ein weiterer Achttausender des Karakorum. Die Position der virtuellen Kamera könnte von einem Bergsteiger so nie eingenommen werden. Die 3D-Visualisierung bietet ganz neue Ansichten des Bergmassivs. Technische Information zu diesem Bild:Satellit: WorldView-2Betreiber/Bezug: Digital Globe, Longmont, USA, European Space Imaging, MünchenAufnahmedatum: 10. November 2010; 06:02 UTCGeometrische Auflösung Bilddaten: 0,5 MeterAuflösung des abgeleiteten Höhenmodells: 0,5 Meter (horizontal), 2 Meter (vertikal)Datenprozessierung und Visualisierung: DLR-Erdbeobachtungszentrum (EOC)
Quelle: DLR 2011 .
Mit einem doppelten Überschallknall kündigte sich das Space Shuttle Atlantis in den frühen Morgenstunden des 21. Juli 2011 über dem Kennedy Space Center in Florida an. Dreieinhalb Minuten später setzt das Raumschiff auf der Landebahn des Weltraumzentrums auf. Die Atlantis und ihre Crew sind sicher auf der Erde zurück.
Quelle: Thilo Kranz /DLR.
Das US-Space Shuttle Atlantis landete am 21. Juli 2011 kurz vor Sonnenaufgang um 5.57 Uhr Ortszeit (11.57 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit) auf dem US-amerikanischen Weltraumbahnhof Cape Canaveral. Damit ist die letzte Mission eines Space Shuttle (STS-135) nach 13 Tagen im All zu Ende gegangen.
Quelle: Thilo Kranz / DLR.
SOFIA ist ein gemeinsames Projekt der Amerikanischen Weltraumbehörde NASA und des DLR. Die astronomischen Beobachtungsflüge finden nachts statt. Diese Aufnahme stammt von einem Testflug am Tage, bei dem die Teleskopluke versuchsweise geöffnet wurden.
Insgesamt elf Instrumente auf dem Raumschiff "Rosetta" und zehn Experimente auf dem Lander "Philae", darunter mehrere mit Beteiligung des DLR, sollen bei der ersten nahen Begegnung mit einem Kometen die Daten sammeln.
Getestet wird das Landemanöver mit einem so genannten Bodenreferenzmodell des Landers "Philae" - einem Nachbau des eigentlichen Landers aus dessen Ersatzteilen.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Universität Witten untersuchen gemeinsam das Verhalten des menschlichen Herzkreislaufsystems unter Mars- und Mondbedingungen.
Quelle: ESA/DLR/CNES.
Das eingefärbte SRTM-Höhenmodell zeigt die Höhenlagen von New Orleans im Süden der USA. Große Teile der Stadt befinden sich beträchtlich unterhalb des Meeresspiegels und wären ohne aufwendige bauliche Schutzmaßnahmen überflutet. Gelbe und grüne Zonen liegen über dem Meeresspiegel, blaue bis zu vier Meter darunter.
Quelle: DLR/USGS..
Ausgehend von zwei Radarbildern, wie sie SRTM liefert (eines der beiden Bilder sieht man ganz links in der Abbildung), werden als erster Zwischenschritt deren Unterschiede berechnet. Diese Unterschiede in der Phaseninformation sind im zweiten Bild (von links) als so genannte Fringes dargestellt. Hieraus lässt sich das Höhenmodell (drittes Bild) ableiten. Tief gelegene Regionen sind hier dunkel, höhere Bereiche hell dargestellt. Jeder Grauwert repräsentiert einen Höhenwert in Metern über dem Meeresspiegel. Das letzte Bild der Sequenz zeigt schließlich das schattierte und in Atlasfarben eingefärbte digitale Höhenmodell. Um die Interpretierbarkeit zu erhöhen, wurde in die Farbgebung das Radarbild eingerechnet.
Die Mission STS-134 ist der letzte Einsatz des NASA-Space Shuttles Endeavour. Die Raumfähre wurde am 25. April 1991 als Ersatz für das verunglückte Space Shuttle Challenger fertiggestellt und hatte seinen Jungfernflug am 7. Mai 1992. Sie absolvierte bislang 24 erfolgreiche Flüge, den letzten am 8. Februar 2010 (STS-130). Damals brachte die Endeavour den Verbindungsknoten Tranquility und die Aussichtsplattform Cupola zur Internationalen Raumstation ISS.
Quelle: Thilo Kranz/DLR..
Vorbereitung der SIMBOX-Apparatur beim "Matching Test" im Labor der chinesischen Organisation für Raumfahrtwissenschaft (GESSA) in Peking: Die Zentrifuge (links) wird in den Inkubator (Wärmeschrank, rechts) eingebaut.
Das Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie SOFIA während eines Testflugs mit geöffneter Teleskoptür am 13. Juli 2010. In der Öffnung im Rumpf der Boeing 747SP ist das in Deutschland gebaute 2,5 Meter-Teleskop sichtbar.
Quelle: NASA/Jim Ross.
Dieses Bild zeigt die Auswirkungen des Tsunamis in einem Vorher-Nachher-Vergleich der japanischen Küste zwischen dem 5. September 2010 und dem 12. März 2011 (rechts). Daten: Rapid Eye.
Quelle: DLR/Rapid Eye.
Am 24. Februar 2011 um 22.53 Uhr Mitteleuropäischer Zeit startete die US-Raumfähre Discovery vom US-amerikanischen Weltraumbahnhof in Cape Canaveral zu ihrer letzten Reise ins All. Läuft alles nach Plan, wird das Space Shuttle am 26. Februar 2011 an der Internationalen Raumstation (ISS) andocken. An Bord ist neben sechs Astronauten auch ein dem Menschen ähnlicher Roboter, der Robonaut R2. Insgesamt dauert die Mission STS-133 elf Tage bis zum 7. März 2011.
Quelle: DLR/Thilo Kranz/, CC-BY-ND 3.0.
Nach fast acht Tagen Flug im Erdorbit erreichte das ATV-2 (Automated Transfer Vehicle) "Johannes Kepler" am 24. Februar 2011 die Internationale Raumstation ISS und dockte um 16.59 Uhr mitteleuropäischer Zeit (MEZ) am russischen Swesda-Modul an.
Quelle: ESA..
MetOP-A ist der erste der drei EUMETSAT Polar System (EPS) Satelliten. Er wurde von der Europäischen Weltraumorganisation ESA für die Europäische Organisation zur Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT) entwickelt. GOME-2 befindet sich auf dem am 12. Oktober 2006 gestarteten Erdbeobachtungssatelliten MetOp und vermisst kontinuierlich die Atmosphäre. GOME-2 setzt damit die Reihe der ESA-Instrumente GOME/ERS-2 und SCIAMACHY/ENVISAT fort, die seit 1995 beziehungsweise 2002 die Ozonschicht erfolgreich beobachten.
Am Mittwoch, 16. Februar 2011, startete der zweite europäische Raumtransporter, das ATV (Automated Transfer Vehicle) "Johannes Kepler" um 22:50 Uhr MEZ mit einer Ariane 5ES vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana zur Internationalen Raumstation (ISS).
Quelle: Arianespace..
Halbzeit für die Mars500-Mission: Nach einem 250-tägigen virtuellen Flug zum Mars werden drei Crewmitglieder am 12. Februar 2011 auf dem Roten Planeten landen. Zwei Tage später steigen sie aus ihrem Isolationscontainer im Moskauer Institut für Biomedizinische Probleme (IBMP) aus, anschließend simulieren sie die Erkundung des Mars. Anfang März wird dann der achtmonatige Rückflug zur Erde beginnen. Ihre virtuelle Reise zum Mars startete am 3. Juni 2010, als sich hinter ihnen die Luke für das längste jemals durchgeführte Weltraum-Simulationsexperiment schloss.
Wie ein Nagel an einem Seidentuch zerrt, so hemmt eine kleine Insel - links unten im Bild als helle Form zu erkennen - am Königin-Maud-Land das gleichmäßige Fließen des Schelfeis. Der Eisberg A 62, der sich nun vom Fimbul-Schelfeis löste, hing schon seit September 2010 nur noch mit einem schmalen, 800 Meter breiten Rest an der Eisplatte. Die Risse hatten sich von zwei Seiten aneinander angenähert, bis es schließlich zum Abbruch kam. Die Aufnahmen, die Radarsatellit TerraSAR-X über einen längeren Zeitraum immer wieder liefert, sollen den Wissenschaftlern helfen, das Kalben von Eisbergen besser zu verstehen. Bisher können die Glaziologen nämlich keine Vorhersagen treffen, in welcher Region wie viele Quadratkilometer Eis im Jahr wegbrechen.
GREAT-Empfänger unmittelbar vor dem Transport ins Flugzeug, Flugzeug-Observatorium SOFIA im Hintergrund (Palmdale, Kalifornien) Personen von links nach rechts: Helmut Wiesemeyer, Rolf Güsten (GREAT Projektmanager), Jürgen Stutzki (stellvertr. Projektmanager), Stefan Heyminck, Karl Jacobs, Urs Graf, Oliver Ricken.
Quelle: NASA/Tom Tschida.
Bei EDRS handelt es sich um ein Netzwerk geostationärer Satelliten. Das geplante europäische Datenrelais-System wird die Grundlage für einen Übertragungsdienst legen, dessen Ziel die optimierte Datenanbindung niedrig fliegender Satelliten ist.
In Köln steht den Forschern ein Lichtbogenbeheizter Windkanal zur Verfügung, in denen Modelle den realen Hitzelasten ausgesetzt werden können. Durch optische und elektronische Messtechnik kann das Strömungsverhalten der heißen Gase und die punktuelle Hitzebelastung einzelner Partien des Modells untersucht werden. Die Raumkapseln treten mit ihrer stumpfen Unterseite voran in die Atmosphäre ein, was dort zu einer Art Schockwelle mit hohen Temperaturen führt, während die an der Rückseite vorbeiströmenden Gase deutlich kühler sind. In diesem Windkanalversuch werden die physikalischen Eigenschaften des Mars nachgebildet.
In Köln steht den Forschern ein Lichtbogenbeheizter Windkanal zur Verfügung, in denen Modelle den realen Hitzelasten ausgesetzt werden können. Durch optische und elektronische Messtechnik kann das Strömungsverhalten der heißen Gase und die punktuelle Hitzebelastung einzelner Partien des Modells untersucht werden. Die Raumkapseln treten mit ihrer stumpfen Unterseite voran in die Atmosphäre ein, was dort zu einer Art Schockwelle mit hohen Temperaturen führt, während die an der Rückseite vorbeiströmenden Gase deutlich kühler sind.
Am 25. Dezember 2003 erreichte die Marssonde ihr Ziel, am 10. Januar 2004 ging die hoch auflösende Stereokamera, die am DLR-Institut für Planetenforschung in Berlin entwickelt wurde, zum ersten Mal in Betrieb. Seitdem scannt sie den Mars beim Überflug mit gleich neun lichtempfindlichen Detektoren in unterschiedlichen Blickwinkeln. So kann dieselbe Stelle mit minimaler Zeitverzögerung, dafür aber bei identischen Licht- und Atmosphärenbedingungen gleich mehrfach aus etwa 250 Kilometern Höhe aufgezeichnet werden - die gewonnenen Daten liefern den Wissenschaftlern Informationen über Höhen und Tiefen der Planetenoberfläche. Rund zwei Drittel der Marsoberfläche sind bereits in guter Qualität aufgenommen, 40 Prozent des Himmelskörpers sogar mit einer Auflösung von etwa zehn Metern pro Pixel, die aus einer Höhe von 250 Kilometern bei der größten Annäherung der Sonde in ihrer elliptischen Umlaufbahn erreicht wird. Die Aufnahme zeigt den Anteil der Nadirabdeckung nach Orbit 8901.
Mit der Stereokamera HRSC auf der ESA-Raumsonde Mars Express ist es möglich, aus mehreren der neun, unter verschiedenen Winkeln auf die Planetenoberfläche gerichteten Aufnahmekanälen so genannte digitale Geländemodelle abzuleiten. Damit lässt sich die Topographie der Landschaft bildhaft sichtbar machen. In dieser Darstellung werden die topographischen Informationen auf die hoch auflösende Aufnahme des Nadirkanals der HRSC projiziert. Der Nadirkanal blickt senkrecht nach unten auf die Marsoberfläche und liefert die höchste Auflösung des Kamerasystems; Norden ist rechts im Bild. Anhand der Skalierung (unten rechts) sieht man, dass sich die dunkelblau farbkodierten, tiefsten Punkte im Zentrum eines markanten, etwa 50 Kilometer großen Einschlagkraters in der Bildmitte befinden. Das Verhältnis von der Tiefe des Kraters (ungefähr 1.700 Meter, gemessen vom Kraterrand bis zum Kraterboden) zu seinem Durchmesser beträgt etwa 1:30. Das zeigt, dass der Krater schon vor sehr langer Zeit entstanden ist und seine Ränder von der Erosion teilweise abgetragen wurden und niedriger sind als kurz nach dem Einschlag. Bei relativ frischen, jungen Kratern dieser Größe ist das Verhältnis von Tiefe zum Durchmesser etwa 1:20. Die angegebenen Höhenwerte beziehen sich auf dem Mars auf ein Referenzniveau, dem so genannten "Areoid", das in Ermangelung eines Meeresspiegels - der auf der Erde als Bezugsniveau für Höhenangaben herangezogen wird - verwendet wird.
Quelle: ESA/DLR/FU Berlin (G. Neukum)..
SOFIA während nächtlicher Testbeobachtungen des Sternenhimmels im März 2008. Die Öffnung im Rumpf der umgebauten Boeing 747SP gibt den Blick auf das in Deutschland gebaute 2,7 Meter-Infrarotteleskop frei.
Industriemechaniker Mario Jünemann bereitet das Shefex-II-Modell für den Test im Göttinger Hochenthalpie-Windkanal vor. 50 Drucksensoren und 60 Thermo-Elemente wurden dafür in den Flugkörper integriert. Während des Versuchs werden in einer Tausendstel Sekunde tausend Mal Messdaten aufgezeichnet.
Lasercusing ist ein vor zehn Jahren entwickeltes Schmelzverfahren, das Schicht für Schicht Bauteile unter Verwendung von 3D-Computerdaten erzeugt. Der Laserstrahl schmilzt dabei das metallische Ausgangspulver an vorgegebenen Stellen auf. Nach dem Erkalten verfestigt sich das Material. Die aus dem Pulver gefertigten Stahlteile sind für den Betrachter nicht von einem massiven Metallstück zu unterscheiden.
Dr. Hannah Böhrk und Henning Elsässer montieren die keramischen Hitzeschutzkacheln: Die beiden Wissenschaftler beschäftigen sich im DLR-Institut für Bauweisen- und Konstruktionsforschung mit der Auslegung und Integration der Nutzlastspitze sowie dem Bau des Hitzeschilds des SHEFEX-II-Körpers. An ihrem Institut wird die Faserverbundkeramik entwickelt, die hier zur Anwendung kommt. Durch die Entwicklung neuartiger Werkstoffe, die auch im Temperaturbereich über 1500 Grad Celsius hohe Festigkeit aufweisen, wird der Einsatz von scharfkantigen Fahrzeugen im Hyperschall überhaupt erst möglich.
Mit scharfen Kanten: Nach dreijähriger Entwicklungszeit ist am Freitag die kantige Nutzlastspitze von SHEFEX II im DLR Stuttgart der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Das zwei Meter lange Raumfahrzeug wird demnächst zum DLR Oberpfaffenhofen transportiert. Dort wird es umfangreichen Tests unterzogen und auf die Spitze einer zweistufigen Höhenrakete montiert. Diese soll Anfang 2011 vom australischen Testgelände Woomera starten.
Ziel der SHEFEX-Entwicklung: Ein neuartiger, "REX-Free Flyer" genannter kleiner Raumgleiter, der ab 2020 für rückführbare Experimente unter Schwerelosigkeit zur Verfügung stehen soll. Die scharfkantige Form verspricht zwei wesentliche Vorteile. Zum einen könnte der Hitzeschild dadurch einfacher und sicherer werden. Außerdem resultiert die facettierte Form in verbesserten aerodynamischen Eigenschaften.
Das Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie SOFIA während seines ersten Testflugs mit vollständig geöffneter Teleskoptür am 18. Dezember 2009 über der kalifornischen Mojave-Wüste. In der Öffnung im Rumpf der Boeing 747SP wird das in Deutschland gebaute 2,7 Meter-Teleskop sichtbar. Der Testflug mit geöffneter Tür ermöglichte den Ingenieuren zum ersten Mal, die Luftbewegungen in und um Teleskop und Tür experimentell zu untersuchen.
Quelle: NASA/C. Thomas..
Das Edelstahlmodell des scharfkantigen Raumfahrzeugs Shefex-II (Sharp Edged Flight Experiment) ist etwa 70 Zentimeter lang. Auf der Oberfläche sitzt eine poröse Hitzekachel, aus der während des Eintritts in die Erdatmosphäre Stickstoff ausströmt. Das ausströmende Gas soll sich wie ein Film über die Oberfläche des Flugexperiments legen und wie eine Pufferschicht zur heißen Umgebungsluft wirken.
SHEFEX II soll mit mehr als 12.000 Stundenkilometern wieder in die Erdatmosphäre eintauchen.
Untersuchen ein Modell im Maßstab 1:3 von SHEFEX II im Göttinger Windkanal: Versuchsleiter Alexander Wagner (links) und Dr. Klaus Hannemann.
Der DLR-Roboter SpaceJustin ist in der Lage, komplexe Reparaturaufgaben im Orbit durchzuführen - seine Bewegungskommandos empfängt er vom Bediener am Boden. Der DLR-Roboter soll so Astronauten zukünftig bei ihren gefährlichen Einsätzen im Weltall entlasten.
Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben mit der 30-Meter-Antenne des Deutschen Raumfahrtkontrollzentrums (German Space Operations Centre, GSOC) in Weilheim die Signale des ersten Satelliten der neuen GPS-Generation "IIF" erfasst und analysiert.
Im Rahmen der ständigen Weiterentwicklung des Ariane-5-Hauptstufentriebwerks entwickelt Volvo Aero mit seinen Partnern Snecma und EADS Astrium derzeit eine neue Schubdüse, Vulcain 2+ NE Demonstrator oder NE-X genannt. Die neuartige Sandwich-Bauweise bestand die Tests am Prüfstand P5 mit vollem Erfolg und ist nun für eine Komplettentwicklung bereit.
Das DLR verfügt schon seit vielen Jahren über eine polnahe Empfangsstation auf der antarktischen Halbinsel O'Higgins und war seinerzeit der Pionier im Aufbau und Betrieb einer Bodenstation in der Antarktis. Für die TanDEM-X-Mission wird ein weltweites Netzwerk von mehr als zehn Bodenstationen betrieben.
Experimente in Schwerelosigkeit, Erforschung anderer Planeten, Umweltbeobachtung aus dem All: Die Raumfahrt-Aktivitäten des DLR umfassen ein vielfältiges Spektrum.
Hervorragende Leistungen in Wissenschaft und Technik bestimmen zunehmend das wirtschaftliche, politische und kulturelle Gewicht eines Landes. Sie sind ein entscheidender Standortfaktor, um Spitzenwissenschaftler und industrielle Investitionen anzuziehen. Das DLR Raumfahrtmanagement fördert mit dem deutschen Raumfahrtprogramm im Auftrag der Bundesregierung diese Ziele. Dank seiner exzellenten Ingenieure und Wissenschaftler hat Deutschland bis heute über 100 Weltraummissionen national und in internationaler Kooperation durchgeführt.
Das Deusche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist an wesentlichen nationalen und internationalen Missionen Nutzung und Erforschung des Weltraums und der Lebensbedingungen in Schwerelosigkeit beteiligt. Unsere Missions-Seiten geben einen Überblick über die Schwerpunkte und Highlights.