Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat am 2. Dezember 2010 gemeinsam mit der Stiftung Deutsch-Niederländische Windkanäle (DNW) den leistungsfähigsten aeroakustischen Windkanal der Welt eröffnet. In Windkanälen untersuchen Wissenschaftler die aeroakustischen Eigenschaften von Objekten wie Triebwerken oder Tragflächen. Der Braunschweiger Windkanal zählt heute nicht nur zu den leisesten, sondern kann durch seine hohe Flexibilität sowohl für Flugzeuge als auch für Autos eingesetzt werden. Hierdurch bieten sich neue Möglichkeiten, Lärmquellen und deren Emissionen besser als bisher zu erfassen und konstruktiv zu reduzieren.
Quelle: DNW..
Quelle: DLR (CC-BY 3.0).
Bei der Powerwall handelt es sich um eine Anlage, die Konstrukteure und Forscher virtuell künftige Anlagen und Bauteile ansehen lässt - aus allen Richtungen. Der Betrachter setzt sich dafür eine Brille auf, die eine Projektion auf einer Leinwand dreidimensional erscheinen lässt. Die Projektoren befinden sich im Innern der Powerwall.
Mit Laser und Nebelpartikeln macht das DLR Göttingen die Luftströmung in der Flugzeugkabine sichtbar. Ziel ist es, den Komfort zu steigern.
Der Rotorversuchsstand des DLR-Instituts für Flugsystemtechnik am DLR-Standort Braunschweig.
C²A²S²E-Cluster: Europas schnellster Rechner für die Luftfahrtforschung.
Quelle: DLR/Thomas Ernsting.
Da sie eine geeignete Visualisierung der beiden Einzelwirbel einer Wirbelschleppe darstellen, war eine gute Sichtbarkeit der Kondensstreifen im Reiseflugbereich oberhalb von 10000 Metern Voraussetzung für die Durchführung der Versuche. Vorhergesagt wurde die Kondensstreifenbildung mittels des Schmidt-Applemann-Kriteriums von den Experten des DLR-Instituts für Physik der Atmosphäre.
Nach seiner Ankunft am DLR-Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie in Stade wurde der 16 Tonnen schwere Deckel auf den Forschungsautoklaven montiert.
Was wie ein Windkanal aussieht, ist in Wahrheit der Beruhigungsraum eines Luftansaugers. Triebwerksforschern dient der 16 Meter lange und im Durchmesser acht Meter große Raum dazu, die Luft, bevor sie in den Verdichter eingeleitet wird, von Verwirbelungen zu befreien. Damit stellen sie optimale und für einzelne Versuche vergleichbare Bedingungen sicher. Gebläse und Verdichter haben entscheidenden Einfluss auf die Leistungsstärke von Triebwerken und deren Lärmemission. Sie sind deshalb Gegenstand der Forschung im DLR-Institut für Antriebstechnik. Die Wissenschaftler arbeiten an neuen Bauformen für Verdichter und überprüfen ihre Auslegungsmethoden für Prototypen. Unverzichtbar dafür: der Mehrwellenverdichterprüfstand M2PV im DLR Köln, der hier für einen Versuch vorbereitet wird.
Quelle: DAAD / Lannert.
Selten ist eine Reisegruppe so schweigsam wie die 63 Dummies.
Der Flug von Vögeln ist noch zu großen Teilen unerforscht - speziell die Bewegungen beim Flügel-Schlag und die Strömung um den Flügel sind der Wissenschaft ein Rätsel. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geht dieser Frage gemeinsam mit der RWTH Aachen und der Universität der Bundeswehr auf den Grund: Ab dem 26. April 2011 lassen die Wissenschaftler eine Schleiereule in einem geschlossenen Raum fliegen und fotografieren dabei deren Flügel, um Informationen darüber zu bekommen, wie ein Vogel im Flug seine Flügel verformt. Hier ist Grundlagenforschung gefragt. Dem Wissenschaftler-Team ist es seit dem Projektstart 2008 gelungen, den Eulen-Flügel im Gleitflug zu vermessen, die kommenden Messungen beschäftigen sich mit dem Schlagflug.
In mehreren Flugversuchs-Kampagnen wollen das DLR, die RWTH Aachen und die Universität der Bundeswehr dem Geheimnis des effizienten Vogelflugs auf die Spur kommen.
Computersimulation von Wirbeln: Auf der Oberseite von Hubschrauberrotoren bildet sich ein Unterdruck, der die Luft nach oben zieht. Diese dreht sich dabei zu einem Wirbel, dem sogenannten Blattspitzenwirbel, auf und wird dann nach unten gelenkt. Treffen die nachlaufenden Rotorblätter auf diese Wirbel, kommt es zu den typischen Knattergeräuschen von Hubschraubern.
Mit Laser und Hochgeschwindigkeitskameras dem Rotor-Lärm auf der Spur: Dr. Karen Mulleners vom DLR Göttingen justiert das Modell eines Hubschrauberrotors für die Messung.
Ein Rechteckflügel wird im 50 Meter langen Transsonischen Windkanal Göttingen von Luft umströmt. Dann wird der Flügel in Schwingungen versetzt, wie sie auch im Flug auftreten. Dadurch kommt es zu Luftverwirbelungen, die auf einen kleineren Flügel weiter hinten treffen. Dieser beginnt dadurch, ebenfalls zu schwingen.
Computersimulation der Wirbel um ein Flügel- und ein Leitwerk-Modell, wie sie bei Windböen entstehen können. Rot sind stärkere Wirbel, blau solche mit umgekehrtem Drehsinn.
Die DLR-Forscher Gerrit Lauenroth (vorne) und Felix Werner justieren den Laser. Dieser macht die Luftströmung sichtbar.
In der Abteilung Turbine im DLR-Institut für Antriebstechnik wird durch Einblasen von Farbe die Strömung auf dem Rolls-Royce-Rotor sichtbar gemacht.
Numerische Simulation: Simulierte Druckverteilung für ein Verkehrsflugzeug im Landeanflug
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Das DLR betreibt neben Grundlagenforschung vor allen Dingen anwendungsorientierte Luftfahrtforschung. Vorrangiges Ziel der DLR-Luftfahrtforschung ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der nationalen und der europäischen Luftfahrtindustrie und Luftverkehrswirtschaft zu stärken und den Anforderungen von Politik und Gesellschaft nachzukommen.
Zehn Flugzeuge und zwei Hubschrauber sind für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Einsatz. Hier sind Informationen zu Modifikationen, Technischen Daten und Einsatzgebieten zu den Forschungsflugzeugen und -hubschraubern übersichtlich zusammengefasst.
Die Flugbetriebe des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig und Oberpfaffenhofen (Sitz der Leitung) betreiben die größte zivile Flotte von Forschungsflugzeugen und -hubschraubern in Europa. Sie sind verantwortlich für deren Bereitstellung und Einsatz.