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Der Standort Stade des DLR

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  • CFK Nord
    CFK Nord

    Die Forschungseinrichtung in Stade wurde 2010 als einer der zwei Standorte des Zentrums für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) gegründet. Sie ist seit 2011 eigenständiger Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Teil des CFK Nord.

  • Standort Stade aus der Luft
    Standort Stade aus der Luft

    Am DLR-Standort Stade können Wissenschaft und Industrie verstärkt gemeinsam an neuen Verfahren forschen, um optimale Produktionstechnologien zu entwickeln.

  • GroFi%2dGesamtanlage
    GroFi-Gesamtanlage

    GroFi-Gesamtanlage (GroFi: Großbauteile in Fiber Placement) für hochproduktive Faserablage mit bis zu acht koordiniert arbeitenden Robotern.

  • Automated Fiber Placement
    Automated Fiber Placement

    Demonstration einer koordinierten Faserablage mit Kombination der Automated Fiber
    Placement (AFP) und Automated Tapelaying (ATL) Technologie im ZLP Stade.

  • Autoklav BALU (Biggest Autoclave Laboratory Unit)
    Autoklav BALU (Biggest Autoclave Laboratory Unit)

    Mit dem "grünen Autoklaven" arbeiten die DLR-Wissenschaftler in Stade am perfekt ausgehärteten Flugzeugbauteil aus CFK (kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff) - immer mit Blick auf die Umwelt.

  • Autoklav BALU
    Autoklav BALU

    Im Standort Stade des DLR steht, mit einer Länge von 20 Metern und einem Durchmesser von knapp sechs Metern, der größte Forschungsautoklav der Welt.

  • EVo%2dAnlage
    EVo-Anlage

    EVo-Anlage (EVo: Endkonturnahe Volumenbauteile) zur qualitätsgesicherten Fertigung von CFK-Bauteilen in hoher Stückzahl.

Die Forschungseinrichtung in Stade wurde 2009 als einer der zwei Standorte des Zentrums für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) gegründet und ist seit 2011 eigenständiger Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Forschung in Stade rundet das Portfolio der bestehenden Prozesskette für die Entwicklung und Fertigung von Bauteilen aus carbonfaserverstärkten Kunststoffen (CFK) am DLR nach oben ab. Arbeitsschwerpunkt ist der Bereich der Produktionstechnologie im Industriemaßstab.

Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie

Das Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) ist eine nationale Forschungseinrichtung des DLR und setzt sich aus dem Standort in Stade und einem weiteren Standort in Augsburg zusammen. Es ist entlang der gesamten Prozesskette für Bauteile aus Faserverbund aufgestellt. Durch Zusammenarbeit der DLR-Institute Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik aus Braunschweig, Institut für Bauweisen- und Strukturtechnologie aus Stuttgart werden querschnittliche Forschungsaspekte identifiziert und Synergien genutzt, um neue Technologien zu entwickeln. Am DLR-Standort Stade können Wissenschaft und Industrie verstärkt gemeinsam an neuen Verfahren forschen um optimale Produktionstechnologien zu entwickeln.

Mit einzigartigen, multifunktionalen Großanlagen erarbeitet das ZLP Strategien, um große CFK-Komponenten kostengünstig und in hoher Qualität herzustellen. Dabei werden sämtliche Prozessschritte untersucht, integriert und mit der entsprechenden technischen Infrastruktur im Industriemaßstab abgebildet. Diese Infrastruktur steht auch Kunden zur Verfügung, um gemeinsam mit dem DLR Produktionsprozesse bedarfsorientiert und flexibel zu entwickeln und zu validieren.

Forschung für die Luft- und Raumfahrt, Automobil und Windkraft

Carbonfaserverstärkter Kunststoff (CFK) wird als Material unter anderem dazu genutzt Verkehrsflugzeuge der nächsten Generation herzustellen - leichter im Gewicht, sparsamer im Treibstoffverbrauch und freundlicher in der Schadstoff-Bilanz.
Auch im Automobilbau oder in der Fertigung von Rotorblättern für Windenergieanlagen nimmt CFK zu. Der steigende Bedarf macht wirtschaftliche Produktionsweisen in höchster Qualität erforderlich. Das ZLP forscht im Industriemaßstab, um auf spezielle Anforderungen der jeweiligen Branche individuell und flexibel reagieren zu können.

Die Forschung am DLR-Standort Stade konzentriert sich auf die Herstellung von sehr großen und komplexen Bauteilen in hochproduktiven Faserablage-Verfahren und die sensorgeführte, bauteilbezogene Steuerung von thermisch trägen Aushärteprozessen in Autoklaven oder offenen Formwerkzeugen. Des Weiteren arbeiten die Forscher in Stade an der voll automatisierten Fertigung von Großserienbauteilen aus trockenen textilen Halbzeugen im RTM-Prozess. Neben der Luft- und Raumfahrt zielen die zu entwickelnden Verfahren auch auf Anwendungen in der Automobilindustrie und der Produktion von Rotorblättern für Windenergieanlagen ab.

Für diese Forschungsaktivitäten ist der DLR-Standort Stade mit folgenden innovativen Forschungsanlagen ausgestattet:

• Vollautomatisierte Resin Transfer Moulding (RTM) Prozesskette
• Forschungsautoklav BALU (420°C, Länge: 20 m, Durchmesser: 5,8 m)
• CNC basierte Multi-Ablege-Einrichtung für Fiber Placement (AFP) und Tapelaying (ATL)
• Rotorblattform für Windenergie-Anlagen (Länge: 45 m)

Institute und Einrichtungen des Standortes

DLR-Zentrum für Leichtbau-Produktionstechnologie
DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik

Zuletzt geändert am:
19.06.2017 16:09:42 Uhr

Kontakte

 

Prof. Dr.-Ing. Joachim Block
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Leitung Braunschweig, Göttingen, Stade, Bremen, Hamburg, Trauen, Bremerhaven und Oldenburg

Tel.: +49 531 295-2100

Fax: +49 531 295-12100
Jasmin Begli
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation, Braunschweig

Tel.: +49 531 295-2108

Fax: +49 531 295-2102