Galileo

DLR und Telespazio bestätigen Verantwortung für Galileo-Betrieb

Freitag, 1. August 2014

Autoplay
Info an
Info aus
Informationen
Schließen
Vollbild
Normal
zurück
vor
{{index}}/{{count}}
Tipp:
<Escape>, um fullscreen zu beenden.
  • Galileo Konstellation %2d Darstellung

    Galileo Konstellation - Darstellung

    Das Galileo-System beruht auf einer Konstellation von 30 Navigationssatelliten im Vollausbau.

  • Start der Galileo%2dSatelliten

    Start der Galileo-Satelliten

    Am 12. Oktober 2012 um 20.15 Uhr MESZ hob der Sojus-ST-B-Träger mit zwei weiteren Satelliten des europäischen Navigationssystems Galileo an Bord vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana aus ab. Alle Stufen der Sojus funktionierten plangemäß. Die Fregat-MT-Oberstufe setzte die Galileo-Satelliten 3 Stunden und 45 Minuten nach dem Start in etwa 23.200 Kilometern Höhe aus.

  • Galileo%2dKontrollzentrum im DLR Oberpfaffenhofen

    Galileo-Kontrollzentrum im DLR Oberpfaffenhofen

    Das Galileo-Kontrollzentrum auf dem Gelände des DLR in Oberpfaffenhofen.

Am 1. August 2014 bestätigten das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Telespazio, ein Unternehmen von Finmeccanica/Thales, ihre Zusammenarbeit für den Betrieb des europäischen Satellitennavigationsprogramms Galileo.

Kontinuität, Stabilität und Performance

"Das DLR setzt seine erfolgreiche Partnerschaft im Galileo Programm mit Telespazio fort. Für den Betrieb des Galileo-Systems sichern wir damit Stabilität und Kontinuität – gegenwärtig wie auch zukünftig", so Prof. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR.

Die italienisch-deutsche Zusammenarbeit ist in dem Gemeinschaftsunternehmen Spaceopal GmbH gebündelt. Es gehört zu gleichen Teilen Telespazio und der DLR Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen (GfR) mbH, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen des DLR. Spaceopal ist seit 2010 für die Vorbereitung und Durchführung des Galileo-Gesamtbetriebs verantwortlich.

Zu den Aufgaben des Spaceopal-Teams gehört die Steuerung der Galileo-Satelliten, die Prozessierung der Navigationsdaten und die Überwachung der weltweiten Empfangsanlagen. Eine Besonderheit des Galileo-Betriebs ist die Umsetzung durch zwei Kontrollzentren, eines in Oberpfaffenhofen und ein identisches in Fucino, Italien.

Strategische Bedeutung

Vier Galileo-Satelliten werden bereits von den beiden Kontrollzentren betrieben, mindestens zwei weitere Satelliten werden dieses Jahr folgen. Galileo ist von großer strategischer Bedeutung für die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten. Im Fokus des Programms stehen daher die weitere Bereitstellung der Infrastruktur und die bevorstehende Aufnahme früher Services.

Die Agentur für das Europäische Globale Satellitennavigationssystem GNSS (GSA) übernimmt dazu schrittweise das Management für die Nutzungsphase von Galileo. Die DLR GfR und Telespazio sind mit Spaceopal darauf vorbereitet als Kernpartner der GSA zu agieren – nicht nur beim Betrieb des Galileo-Systems, sondern auch hinsichtlich der Bereitstellung von Navigationsservices für die weltweite Nutzergemeinschaft.

Europäische Zusammenarbeit

Spaceopal verwaltet den Gesamtbetrieb des Galileo-Systems. Die einzelnen Betriebsaufgaben werden von den Galileo-Kontrollzentren in Oberpfaffenhofen (DLR GfR mbH) und in Fucino (Telespazio) umgesetzt, zusammen mit dem Europäischen Raumflugkontrollzentrum ESOC, der französischen Weltraumbehörde (CNES) sowie den Industriepartnern Airbus Defence & Space, SES-RSS, British Telecom Global Service, Vitrociset Belgien und T-Systems International.

Das europäische Satellitennavigationsprogramm Galileo wird finanziert durch die Europäische Union, beauftragt durch die Europäische Kommission und ausgeführt durch die europäische Weltraumbehörde ESA.

Zuletzt geändert am:
12.08.2014 18:14:08 Uhr

Kontakte

 

Bernadette Jung
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation Oberpfaffenhofen, Weilheim, Augsburg

Tel.: +49 8153 28-2251

Fax: +49 8153 28-1243
Walter Päffgen
DLR Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen (GfR) mbH

Technischer Geschäftsführer

Tel.: +49 8153 28-3655

Fax: +49 8153 28-1232
Dr.-Ing. Christian Langenbach
Spaceopal GmbH

Tel.: +49 89 4111856-10