SHEFEX
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Das deutsche Raumfahrzeug SHEFEX II startete am 22. Juni 2012 von der Andøya Rocket Range (ARR) in Nordnorwegen. SHEFEX II führte Experimente unter Schwerelosigkeit aus und sollte sie anschließend wieder zur Erde zurück bringen. Alle Experimente verliefen erfolgreich, der Flugkörper konnte jedoch noch nicht geborgen werden.

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Kühlung für die heiße Kante: Neue Helmholtz-Nachwuchsgruppe untersucht Thermalverhalten von Raumfahrt-Hitzeschilden

14. November 2013

An modernen Hitzeschilden für die Raumfahrt arbeitet eine neue Gruppe aus Nachwuchswissenschaftlern, die von der Helmholtz-Gemeinschaft am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und an der Universität Stuttgart gefördert wird. Solche Hochtemperaturstrukturen sind in der Raumfahrt, wo Teile des Fluggeräts Temperaturen von über 2.000 Grad Celsius ausgesetzt sind, von essentieller Bedeutung. Sie finden Anwendung zum Beispiel für Hitzeschilde beim atmosphärischen Eintrittsflug (SHEFEX) oder auch in Hyperschallantrieben (Scramjet).

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Experimente auf Raumfahrzeug Shefex erfolgreich

28. Juni 2012

Nach dem Flug des Raumfahrzeugs Shefex II am 22. Juni 2012 ziehen die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine erste Bilanz. "Shefex II ist wie vorberechnet geflogen, wir haben für alle Experimente umfangreiche und wertvolle Daten in Echtzeit erhalten", sagt DLR-Projektleiter Hendrik Weihs. Mit dem Flugkörper erforschen die Wissenschaftler Technologien, mit denen der Wiedereintritt von Raumfahrzeugen kostengünstiger wird. Nach dem Flug sollte ein Schiff einen Teil des Raumfahrzeugs westlich von Spitzbergen bergen, doch fehlende Daten in den letzten Flugsekunden und die schlechte Wetterlage auf See erschwerten dies. Nun prüfen die Forscher, ob eine Ortung und Bergung vom Meeresgrund möglich ist.

Durch die Atmosphäre mit scharfen Kanten

22. Juni 2012

Zehn Minuten dauerte der Flug - dann landete das kantige Raumfahrzeug Shefex II wieder westlich von Spitzbergen. Die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) starteten die sieben Tonnen schwere und fast 13 Meter lange Rakete mit ihrer Nutzlast am 22. Juni 2012 um 21.18 Uhr von der norwegischen Raketenstation Andoya. Beim Wiedereintritt in die Atmosphäre überstand Shefex Temperaturen von über 2500 Grad Celsius und sendete Messdaten von über 300 Sensoren zum Boden. "Mit dem Flug von Shefex II sind wir wieder einen Schritt weiter auf dem Weg, ein Raumfahrzeug zu entwickeln, das einfach gebaut ist wie eine Raumkapsel, aber Steuerungs- und Flugmöglichkeiten hat wie zum Beispiel das Space Shuttle - nur deutlich billiger", sagt Projektleiter Hendrik Weihs.

Härtetest für Raumfahrzeug Shefex

18. April 2012

Bis zu 2000 Schwingungen in der Sekunde auf dem Schütteltisch und zwei Umdrehungen in der Sekunde auf dem Spin-Tisch überstand der Flugkörper Shefex II (Sharp Edge Flight Experiment) im April 2012. Bei diesen Tests wurden zum letzten Mal die Bedingungen simuliert, denen das Raumfahrzeug während des Starts im Sommer 2012 ausgesetzt sein wird. Mit Shefex erforschen die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), wie ein Raumfahrzeug nach einem Flug ins Weltall möglichst sicher und kostengünstig wieder in die Erdatmosphäre eintreten kann.

Logistiker für die Wissenschaft: Raketeningenieur Wolfgang Jung

17. November 2011

Arktis, Antarktis, australisches Outback oder Brasilien: Wolfgang Jung ist mehrere Monate im Jahr an den entlegensten Orten der Welt, um dort wissenschaftliche Höhenforschungsraketen zu starten. Der Luft- und Raumfahrtingenieur arbeitet bei der Mobilen Raketenbasis des DLR.

Raumfahrzeug SHEFEX II startet im September 2011 in Norwegen

Raumfahrzeug SHEFEX II soll im Frühjahr 2012 von Norwegen aus starten

7. April 2011

Startzeitraum und Startort stehen jetzt fest: Die Mission SHEFEX II des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) soll im Frühjahr 2012 vom Versuchsgelände der Andøya Rocket Range (ARR) in Nordnorwegen starten. Der zweite Flug im Rahmen des SHEFEX-Programms des DLR dient der weiteren Erprobung des scharfkantigen Designs mit neuartigem Hitzeschutz und aktiver Steuerung. Ziel der Forschungsarbeiten ist ein Raumgleiter, der ab 2020 für rückführbare Experimente unter Schwerelosigkeit zur Verfügung stehen soll.