Das Bild zeigt alle vier Galileo In Orbit Validation-Satelliten auf ihren Umlaufbahnen. Die ersten beiden Satelliten sind am 21. Oktober 2011 ins All gebracht worden. Das zweite Satellitenpaar folgte am 12. Oktober 2012.
Quelle: ESA / Carril.
Am 12. Oktober 2012 um 20.15 Uhr MESZ hob der Sojus-ST-B-Träger mit zwei weiteren Satelliten des europäischen Navigationssystems Galileo an Bord vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana aus ab. Alle Stufen der Sojus funktionierten plangemäß. Die Fregat-MT-Oberstufe setzte die Galileo-Satelliten 3 Stunden und 45 Minuten nach dem Start in etwa 23.200 Kilometern Höhe aus.
Quelle: ESA - S. Corvaja, 2012 .
Erfolgreicher Start der Sojus ST-B am 12. Oktober 2012 um 20:15 Uhr MEZ vom Weltraumbahnhof Kourou: Zwei weitere Galileo-Satelliten sind auf dem Weg zu ihrem Einsatzort im All.
Quelle: ESA - S. Corvaja, 2012.
Die unteren drei Stufen der Sojus wurden am 8. Oktober 2012 vom MIK (Montage- und Integrationsgebäude) zum Startplatz ELS auf Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana gerollt. Nachdem die Rakete aufgerichtet war, wurde das sogenannte "Upper Composite", bestehend aus der vierten Stufe (Fregat-MT) sowie den beiden Satelliten, auf die unteren Stufen gesetzt und mit diesen verbunden.
Quelle: ESA–S. Corvaja, 2012.
Die beiden operationellen Satelliten des europäischen Satelliten-Navigationssystems Galileo (Galileo-IOV FM3 und FM4) an Bord einer Sojus-Rakete der Variante ST-B mit einer Oberstufe des Typs Fregat-MT.
Quelle: ESA - P. Carril.
Mit der Mission VS03 werden zwei weitere operationelle Satelliten des europäischen Satelliten-Navigationssystems Galileo (Galileo-IOV FM3 und FM4) ins Weltall gebracht.
Das so genannte "Upper Composite", bestehend aus der vierten Stufe (Fregat-MT) sowie den beiden Galileo-Satelliten.
Der Galileo In-Orbit Validation (IOV)-Testsatellit, künstlerische Darstellung.
Quelle: ESA.
Doppelte Premiere: Am 21. Oktober 2011 sind um 12.30 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit die beiden ersten Galileo-Satelliten an Bord einer russischen Sojus-Rakete vom Weltraumbahnhof der Europäischen Weltraumorganisation ESA in Kourou (Französisch-Guyana) aus gestartet. Dies war zugleich der erste Start einer Sojus-Rakete von Kourou aus.
Zum ersten Mal hebt am 21. Oktober 2011 eine russische Sojus-Rakete von Europas Weltraumbahnhof in Französisch-Guyana ab. Mit an Bord: Die ersten beiden Galileo-Satelliten zur "In Orbit Validation" des neuen europäischen Navigationssystems.
Quelle: ESA / Corvaja.
Das Kontrollzentrum (Ground Control Segment, GCS) in Oberpfaffenhofen übernimmt die Kontrolle und Steuerung der Galileo-Satelliten.
Quelle: DLR (CC-BY 3.0).
Am 22. April 2008 stand die Sojus-Rakete fertig montiert an der Startrampe, um GIOVE-B ins All zu bringen. GIOVE-B ist einer der beiden Satelliten, die die Funktionsfähigkeit einzelner Elemente des Navigationssystems Galileo zeigen sollten. Auf Grundlage der Ergebnisse von GIOVE-A und B wurden Satelliten entwickelt, die im Jahr 2011 als erste Satelliten von Galileo ins All gebracht wurden.
Quelle: ESA / Corvaja .
Die Rakete Sojus VS01 war die erste russische Rakete, die vom europäischen Weltraumhafen in Französisch-Guayana gestartet ist. Am 14. Oktober 2011 wurde die oberste Stufe der Rakete zur Startrampe gebracht und montiert. Die Kapsel wurde horizontal aus der Vorbereitungshalle gefahren und dann in die vertikale Position gebracht. Dieses Modul, "Upper Composite" genannt, enthält das Fregat-Modul als oberste Raketenstufe, die den Satelliten auf seine Umlaufbahn befördert.
am 22. April 2008 hat die Sojus-Fregat-Rakete den Testsatelliten GIOVE-B ins All gebracht hat. GIOVE-B war der zweite der beiden Galileo-Testsatelliten, die für erste Versuche und Demonstrationen zum Galileo-Navigationssystem nötig waren. Die Rakete startete damals noch vom Weltraumbahnhof in Baikonour, Kasachstan.
Die beiden Galileo-Satelliten werden am 10. Oktober 2011 auf dem Fregat-Trägerelement montiert. Das Fregat-Element ist ein Teil des Transportsystem Sojus-Fregat und transportiert die Satelliten bis auf ihre entgültige Umlaufbahn in 23.222 Kilometern Höhe.
Quelle: ESA / CNES / Arianespace / Optique Video du CSG.
Die beiden Galileo-Satelliten sind am Aussetzer-Bauteil angebracht. Dieses Bauteil, in der Fachsprache "satellite dispenser" genannt, wird mit den Satelliten auf dem Fregat-Transportmodul ins All gebracht. Es ist dafür verantwortlich, dass die Satelliten kurz nacheinander an ihren jeweiligen Positionen auf der Umlaufbahn ausgesetzt werden können. Der "Erstgeborene" der beiden Zwillingssatelliten mit der Bezeichnung "PFM" wurde am 04. Oktober 2011 auf der einen Seite des Bauteils montiert, der zweite Satellit "FM2" am Tag danach auf der anderen.
Quelle: ESA, CNES, Arianespace, Optique Video du CSG, P. Baudon.
Wenn ein neuer Satellit geplant und gebaut wird, ist das für die beteiligten Personen kein alltäglicher Prozess. Monatelange Arbeit vieler Ingenieure und Wissenschaftler steckt in einem solchen Projekt. Von den Galileo-Satelliten der In-Orbit Validation (IOV), also der Testphase auf den auch später verwendeten Umlaufbahnen unter realen Bedingungen, wurde von Thales Alenia Space gebaut und getestet: Ein Prototyp (ProtoFlight Model, PFM) und drei Flight Models (FM-2, FM-3 and FM-4).
Ein Galileo-Satellit in freier Umlaufbahn. Diese Grafik zeigt den Satelliten mit ausgeklappten Sonnenflügeln.
Die zwei Galileo-Navigationssatelliten sind fast am Ziel: Etwa vier Stunden nach dem Start erreichen sie ihre Umlaufbahn in 23.222 Kilometern Höhe. Dazu werden die In-Orbit Validation-Satelliten gleichzeitig von der Fregat-Trägereinheit getrennt.