Ziviler Octocopter-Katastropheneinsatz auf Zypern

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  • DLR%2dWissenschaftler und die EUCP%2dTeamkollegen besprechen das weitere Vorgehen.

    Im Einsatz

    Am 11. Juli 2011 explodierten in einem Marinestützpunkt auf der Insel Zypern 98 Munitionscontainer. Hierbei kamen 13 Menschen ums Leben. Ein nahe gelegenes 793 Megawatt Kraftwerk, das für 50 Prozent der Energieversorgung Zyperns verantwortlich ist, wurde stark beschädigt. Im Rahmen einer europäischen Hilfsaktion flogen am 22. Juli 2011 drei Mitarbeiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nach Zypern. Die Wissenschaftler erkundeten die Lage in dem einsturzgefährdeten Kraftwerk mit unbemannten Luftfahrzeugen (UAVs - unmanned aerial vehicle) und lieferten Bilder sowie Videos von den einzelnen Gebäuden und Räumen. Die zypriotische Regierung aktivierte nach der Detonation das Europäische Gemeinschaftsverfahren für den Katastrophenschutz (EU Civil Protection Mechanism).

Im Juli 2011 wurde bei einer Explosion von Munitionscontainern auf einem zypriotischen Marinestützpunkt ein nahegelegenes Kraftwerk stark beschädigt, 13 Menschen kamen ums Leben. Im Rahmen einer europäischen Hilfsaktion flogen Mitarbeiter desDLR-Instituts für Kommunikation und Navigation an den Ort der Katastrophe. Die Wissenschaftler erkundeten die Lage mit unbemannten Luftfahrzeugen (unmanned aerial vehicles, UAV). Da insbesondere die Turbinenhallen als stark einsturzgefährdet galten, konnten Menschen die Lage nicht direkt untersuchen. Im Einsatz waren ein Octocopter, ein Quadrocopter sowie als bodengebundenes Fahrzeug ein Rover. Deren hochaufgelöste Foto- und Videoaufnahmen dienten im weiteren Verlauf der Rettungs- und Wiederaufbauarbeiten als wichtige Informationsgrundlage. Eine Präsentation am DLR-Stand informiert über den Octocopter-Einsatz.

Zuletzt geändert am:
14.08.2012 21:25:18 Uhr