DLR-Kunstvogel: Realitätsnahe Simulation von Flugzeug/Tier-Unfällen

Flugzeuge sollen auch nach einer Kollision mit Vögeln sicher zum Flughafen zurückkehren. Hersteller arbeiten deshalb bei der Entwicklung gefährdeter Strukturen - Leitwerke, Flügelvorderkanten oder Triebwerke - mit Computersimulationen und beschießen das Objekt mit Vogel-Dummys. Für die Zulassung des fertigen Bauteils werden jedoch immer noch echte Vögel herangezogen. Das soll sich künftig ändern: Das DLR-Institut für Bauweisen- und Konstruktionsforschung arbeitet an einem verbesserten Kunstvogel, der eine ähnliche Schadenswirkung wie ein echter Vogel hat. Dazu untersuchen die Wissenschaftler jeden einzelnen Schritt: von der Herstellung des Kunstvogels bis zur richtigen Beschusstechnik. Ziel ist es, ein Testverfahren mit Kunstvögeln zu entwickeln, welches reproduzierbar ist und von den Behörden zur Zulassung von Luftfahrtstrukturen akzeptiert werden kann. Auf dem DLR-Stand können die Besucher einen solchen Kunstvogel anfassen. Außerdem wird ein Flugzeugflügel mit zahlreichen Einschlägen ausgestellt.

Zuletzt geändert am: 14.08.2012 21:47:31 Uhr

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Realitätsnahe Simulation von Flugzeug/Tier-Unfällen: DLR-Kunstvogel

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Das DLR-Institut für Bauweisen- und Konstruktionsforschung arbeitet an einem verbesserten Kunstvogel, der eine ähnliche Schadenswirkung wie ein echter Vogel hat. Dazu untersuchen die Wissenschaftler jeden einzelnen Schritt: von der Herstellung des Kunstvogels bis zur richtigen Beschusstechnik.