Aerogele: Hochtemperatur-Isolationsstoffe für die Raumfahrt

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    Aerogele

    Füllt man ein Rohr mit Körnern aus Quarz-Aerogel und umgießt die entstandenen Hohlräume mit einer Aluminiumgusslegierung, erhält man einen Werkstoff mit einer schaumartigen Struktur: Die Lamellen bestehen aus einer festen Alu-Legierung, die "Blasen" sind die Aerogelkörner, die praktisch kein Gewicht haben. Der gesamte Körper ist leichter als Wasser und kann 10 kJ/kg an mechanischer Energie aufnehmen

Aerogele sind extrem leichte, superisolierende, nanostrukturierte Werkstoffe aus Keramik. Füllt man ein Rohr mit Körnern aus Quarz-Aerogel und umgießt die entstandenen Hohlräume mit einer Aluminiumgusslegierung, erhält man einen Werkstoff mit einer schaumartigen Struktur: Die Lamellen bestehen aus einer festen Alu-Legierung, die "Blasen" sind die Aerogelkörner, die praktisch kein Gewicht haben. Der gesamte Körper ist leichter als Wasser und kann 10 kJ/kg an mechanischer Energie aufnehmen. Durchsetzt man keramische Filze mit Aerogelen, kann man Superisolationsmatten herstellen, mit denen Auspuffanlagen oder Flugzeugturbinen besser als mit allen anderen bekannten Werkstoffen isoliert werden können. Neben der Bauraumeinsparung ist die Gewichtsreduktion von entscheidendem Vorteil.

Zuletzt geändert am:
17.08.2012 11:46:56 Uhr

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