CNES (Centre national d’études spatiales) ist die französische Raumfahrtorganisation. Sie schlägt der französischen Regierung die nationale Raumfahrtpolitik vor und setzt diese um. CNES entwickelt Raumfahrtsysteme der Zukunft und garantiert den autonomen französischen Zugang zum Weltraum.
Die auf der ILA 2012 gezeigte Platine mit MOSFET-Leistungstransistoren (Metall-Oxid-Halbleiter-Feldeffekttransistoren) ist Bestandteil des Mobile Asteroid Surface Scout. Dabei handelt es sich um ein kleines Landepaket an Bord der japanischen Raumfähre Hayabusa-II.
VINCI ist das leistungsstärkste und modernste Oberstufentriebwerk Europas. Nachdem das DLR in Lampoldshausen über 60 Versuche mit VINCI unter Vakuumbedingungen am ESA-Prüfstand P4.1 durchgeführt hat, kann Ende 2012 die erste Entwicklungsphase abgeschlossen werden.
Die fliegende Sternwarte SOFIA (Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie) ist ein Gemeinschaftsprojekt des DLR und der US-Weltraumbehörde NASA. Das deutsche 2,7 Meter-Spiegel-Teleskop ist Herzstück des Observatoriums und eine Meisterleistung deutscher Ingenieure.
Die Mobile Raketenbasis (MORABA) des DLR-Instituts für Raumflugbetrieb und Astronautentraining ist an der Entwicklung der Trägerrakete VLM-1 (Veículo Lançador de Microsatélites) beteiligt. Dabei handelt es sich um einen Kleinlastenträger, der von der brasilianischen Weltraumagentur AEB für seinen ersten Weltraumeinsatz qualifiziert wird.
Im Jahr 2015 geht die ESA-Mission BepiColombo auf die Reise zum Merkur, dem sonnennächsten Planeten. Nach sechs Jahren im All wird der Satellit in die Umlaufbahn des Merkur einschwenken und ab 2022 den bis zu 470 Grad Celsius heißen Planeten mindestens ein Jahr lang erkunden.
Bei dem SpaceLiner handelt es sich um ein revolutionäres Konzept an der Grenze zwischen Luft- und Raumfahrt: Mit dem ultraschnellen Gleiter sollen Passagiere künftig die Distanz zum Beispiel zwischen Europa und Australien in nur 90 Minuten zurücklegen können.
Bei der E-Nose handelt es sich um ein elektronisches Gassensorsystem zur Online-Detektion mikrobieller Belastung. Realisiert wurde es unter maßgeblicher Beteiligung der Qualitäts- und Produktsicherung des DLR. Januar 2013 wird es im Russischen Segment der ISS zum Einsatz kommen.