SOFIA: Astronomische Beobachtungen aus der Stratosphäre

Die fliegende Sternwarte SOFIA (Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie) ist ein Gemeinschaftsprojekt des DLR und der US-Weltraumbehörde NASA. Das deutsche 2,7 Meter-Spiegel-Teleskop ist Herzstück des Observatoriums und eine Meisterleistung deutscher Ingenieure: Als Plattform dient ein ehemaliges Verkehrsflugzeug vom Typ Boeing 747 SP, in dessen Rumpf eine Luke eingebaut wurde, die sich im Flug öffnen und schließen lässt - weltweit einmalig. Speziell für SOFIA entwickelte Instrumente ermöglichen astronomische Beobachtungen im Infraroten und Submillimeter-Bereich. Dieser Teil des elektromagnetischen Spektrums ist vom Erdboden aus weitgehend unzugänglich. 2011 fanden die ersten wissenschaftlichen Flüge statt, bei denen zwei Wasserstoffverbindungen (OD und SH) im Weltall gefunden wurden. Mit SOFIA wollen Astronomen in den nächsten 20 Jahren die Entstehung von Planetensystemen und weit entfernten Galaxien untersuchen.

Zuletzt geändert am: 14.08.2012 13:05:20 Uhr

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Das Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie SOFIA

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Das Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie SOFIA während eines Testflugs mit geöffneter Teleskoptür am 13. Juli 2010. In der Öffnung im Rumpf der Boeing 747SP ist das in Deutschland gebaute 2,5 Meter-Teleskop sichtbar.

Links

  • SOFIA
    (desktopdefault.aspx/tabid-10419)
  • NASA/USRA SOFIA-Website
    (http://www.sofia.usra.edu/)
  • Deutsches SOFIA-Institut
    (http://www.dsi.uni-stuttgart.de/)