Mit Lasern Weltraumschrott detektieren

In Zukunft soll per Laser Weltraumschrott im All vermessen, von seiner Bahn abgelenkt und beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zum Verglühen gebracht werden. Denn jährlich nimmt die Zahl kleiner Schrottteilchen im Weltall um mehrere Zehntausende zu. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickeln derzeit ein optisches Beobachtungssystem mit einem leistungsstarken Laser, dessen Pulse auch Teilchen mit einem Durchmesser von nur wenigen Zentimetern erfassen und ihre Umlaufbahn vermessen kann. Laserstrahlen lassen sich sehr gut bündeln. Dies hat zur Folge, dass mit dem Verfahren des "Laser-Tracking" sehr präzise Winkelkoordinaten gemessen werden können. Zudem lassen sich Abstandsmessungen über die Bestimmung der Laufzeit der Laserpulse durchführen (Laser Ranging). Das Exponat zeigt die Durchführung einer solchen 3D-Positionsmessung an einem vereinfachten Aufbau.

Zuletzt geändert am: 17.08.2012 16:07:34 Uhr

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Forschung am Laser

Labor

Das Institut für Technische Physik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt und baut Laser. In Zukunft soll ein Laser auch Weltraumschrott im All vermessen und von seiner Bahn ablenken.