ROboMObil (ROMO) des DLR
Wendig, leicht und - in Zukunft auch ganz schön selbstständig: das Robomobil, kurz ROMO genannt. Antrieb uns Bremse stecken im Rad. Das Elektromobil nutzt Technien aus der Raumfahrt. Die Radroboter können einen Winkel von 90Grad einenehmen und im Krabbengan seitich fahren.
Quelle: DLR (CC-BY 3.0).
Das vom DLR entwickelte ROboMObil (ROMO) verkörpert ein aus der planetaren Rovertechnik und der Robotik abgeleitetes zweisitziges Elektromobilitäts-Konzept. Es ist charakterisiert durch sogenannte Radroboter: Antrieb, Lenkung, Dämpfung und Bremse sind dabei in jedes der vier Räder integriert. Eine intelligente Zentralsteuerung koordiniert die Radroboter. Durch die Einzelradlenkung kann das ROboMObil im "Krabben- oder Hundegang" schräg bis seitwärts fahren sowie auf der Stelle drehen. Die maximale Manövrierbarkeit spielt ihre Stärken in Großstädten oder im Logistikbereich aus. Das ROMO soll wahlweise von einem Fahrer, unterstützt durch "Shared-Autonomy-Konzepte" aus der Raumfahrtrobotik, oder vollautonom betrieben werden.
Zuletzt geändert am:10.09.2012 08:32:42 Uhr