HP³ - Geophysikexperiment für den Mars-Untergrund

Autoplay
Info an
Info aus
Informationen
Schließen
Vollbild
Normal
zurück
vor
{{index}}/{{count}}
Tipp:
<Escape>, um fullscreen zu beenden.
  • Wärmeflusssonde HP3 (Heat Flow and Physical Properties Package) des DLR zur Messung des Wärmeflusses im Inneren des Mars

    Wärmeflusssonde HP3

    Wärmeflusssonde HP3 (Heat Flow and Physical Properties Package)des DLR zur Messung des Wärmeflusses im Inneren des Mars.

  • Das HP3%2dExperiment des DLR

    Das HP3-Experiment des DLR

    Das HP3-Experiment des DLR nutzt einen am DLR-Institut für Raumfahrtsysteme entwickelten elektro-mechanischen Schlagmechanismus, der einen Instrumentenbehälter bis zu fünf Meter tief in den Marsboden einbringen kann. Hinter dem zylinderförmigen Bohrkopf wird ein Flachkabel mit Thermalsensoren hergezogen. Diese Sensoren messen das Temperaturprofil und die Wärmeleitfähigkeit des Bodens, woraus sich der Wärmefluss bestimmen lässt. Bisher ist solch ein vollautomatischer Maulwurf noch auf keinem Körper des Sonnensystems zum Einsatz gekommen.

Der Aufbau eines Planeten und der Zustand seines Kerns geben Aufschluss über seine thermische Entwicklung. Bisher fand die Erforschung des Mars nur durch Beobachtungen aus der Umlaufbahn und direkt auf der Oberfläche statt. Die Untersuchung des Inneren des Planeten steht hingegen erst am Anfang. Hierzu entwickelt das DLR gegenwärtig die Wärmeflusssonde HP3 (Heat Flow and Physical Properties Package). HP3 würde erstmals seit den Apollo-Mondlandungen den Wärmefluss im Inneren eines Himmelskörpers messen. Dazu wird HP3 in einer Metallhülse mit einem mechanischen Hammer-Mechanismus mehrere Meter tief in den Marsboden eindringen. HP3 ist als Experiment für das Landemodul der NASA-Mission InSight ausgewählt worden, die 2016 zum Mars starten soll.

Zuletzt geändert am:
10.09.2012 12:12:27 Uhr