Herz und Kreislauf in der Schwerelosigkeit

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    Orthostase-Experiment während eines DLR-Parabelflugs

    Schwerelosigkeit wirkt sich unter anderem auf das Herzkreislaufsystem des Menschen aus. Als Folge können Astronauten nach einem langen Aufenthalt im All nach ihrer Rückkehr zur Erde zunächst nur eingeschränkt aufrecht stehen. Bei einem DLR-Parabelflug haben DLR-Wissenschaftler die Orthostase unter den Schwerkraftverhältnissen von Mars und Mond untersucht.

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Schwerelosigkeit wirkt sich unter anderem auf das Herzkreislaufsystem des Menschen aus. Als Folge können Astronauten nach einem langen Aufenthalt im All nach ihrer Rückkehr zur Erde zunächst nur eingeschränkt aufrecht stehen. Ähnliche Veränderungen treten auch nach langer Bettruhe, z. B. bei Patienten auf einer Intensivstation, auf. Grund dafür ist, dass sich unser Herzkreislaufsystem unter dem kontinuierlichen Einfluss der Schwerkraft auf der Erde entwickelt hat. Es sorgt zum Beispiel dafür, dass beim Positionswechsel vom Liegen zum Stehen nicht unser gesamtes Blut vom Gehirn in die Füße strömt. Wäre dies der Fall, würden wir bewusstlos. Das DLR-Mitmachexperiment veranschaulicht diesen Zusammenhang, also die Mechanismen im Körper, die die aufrechte Körperhaltung (Orthostase) ermöglichen. Bei einem Parabelflug haben DLR-Wissenschaftler die Orthostase unter den Schwerkraftverhältnissen von Mars und Mond untersucht.

Zuletzt geändert am:
23.08.2012 12:00:31 Uhr