Der K2 im Himalaya gilt als einer der schönsten Berge der Welt, aber auch als der am schwierigsten zu besteigende Achttausender. Wissenschaftler des Erdbeobachtungszentrums (EOC) im DLR haben dieses anspruchsvolle Gebiet genutzt, um neueste Verfahren zur Verarbeitung von Satellitendaten zu 3D-Modellen zu testen. Die Flanken des K2 sind sehr steil, die daraus resultierenden Schatten sowie die hohen Kontraste zwischen Eis, Schnee und den dunklen Felsen erschweren die Erzeugung eines präzisen 3D-Modells aus den Daten optischer Satelliten. Der US-Satellit "Worldview-2" wurde daher so programmiert, dass er aus drei verschiedenen Winkelpositionen auf die Grate und Spitzen des K2 blickte. Die DLR-Forscher konnten damit ein Geländemodell mit einer Auflösung von unter einem Meter berechnen – eine weltweite Premiere. Das Ergebnis half den Bergsteigern Gerlinde Kaltenbrunner und Ralf Dujmovits, sich optimal auf ihren K2-Aufstieg vorzubereiten. Es zeigt alle denkbaren Aufstiegsrouten und verdeutlicht das riesige Ausmaß dieser Fels- und Eispyramide.