3D-Radarbilder aus Berlin

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  • Interferogramm von Berlin

    Interferogramm von Berlin

    Bei der SAR-Interferometrie wird ein Gebiet von zwei unterschiedlichen Antennenpositionen aus gescannt. Für Punkte auf verschiedenen Höhen ergeben sich unterschiedliche Weglängendifferenzen. Das Ergebnis ist ein Phasendifferenzmuster, ein sogenanntes Interferogramm. DLR-Wissenschaftler haben diese Technik noch weiter verfeinert und in Berlin die Rückstreuung von mehr als vier Millionen Geländepunkten (permanent scatterer) in vielen Aufnahmen ausgewertet. Mit diesem Verfahren können Höhenänderungen im Zentimeterbereich detektiert werden.

Radarsatelliten senden mit einer an Bord befindlichen Antenne Mikrowellenpulse aus. Diese werden von der Erdoberfläche zurück gestreut und von der Antenne wieder empfangen. Aus der Laufzeit der Impulse kann die jeweilige Entfernung zur Erdoberfläche, und daraus ein Geländemodell berechnet werden. Eine Weiterentwicklung dieser Technik ist die SAR-Interferometrie. Hierbei wird ein Gebiet von zwei unterschiedlichen Antennenpositionen aus gescannt. Das Prinzip ähnelt entfernt dem räumlichen Sehen des Menschen mit zwei Augen. Für Punkte auf verschiedenen Höhen ergeben sich unterschiedliche Weglängendifferenzen. Das Ergebnis ist ein Phasendifferenzmuster, ein sogenanntes Interferogramm. DLR-Wissenschaftler haben diese Technik noch weiter verfeinert und in  Berlin die Rückstreuung von mehr als vier Millionen Geländepunkten (permanent scatterer) in vielen Aufnahmen ausgewertet. Mit diesem Verfahren können Höhenänderungen im Zentimeterbereich detektiert werden.

Zuletzt geändert am:
24.08.2012 13:43:02 Uhr