Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde NASA (National Aeronautics and Space Administration) haben am 11. September 2012 auf der ILA Berlin Air Show ein Abkommen über die zukünftige Zusammenarbeit in der Luftfahrtforschung verabschiedet.
Auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA 2012 in Berlin zeigt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit mehr als 70 Exponaten am DLR-Stand (Halle 4), im Space Pavilion , auf dem Freigelände und dem Static Display seine Forschungsergebnisse für die Luft- und Raumfahrt von morgen.
Näher dran geht es kaum. Für die Septemberausgabe 2012 des DLR Magazins betrachteten wir Vulkanasche unterm Mikroskop, gingen auf Tuchfühlung mit der Experimentalrakete Shefex-II, waren an der Seite von Alexander Gerst beim Training für seinen 2014 bevorstehenden Weltraumflug und besuchten einstige Könige der Lüfte auf ihrem Altenteil. Und all das können Sie fortan nicht mehr nur auf Papier, sondern auch auf Tablet-PCs lesen.
Jedes Jahr nimmt der Luftverkehr um bis zu sechs Prozent zu. Um die Luftfahrt umweltfreundlicher und leiser zu gestalten, haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit den Partnern Airbus, EADS Innovation Works und CASSADIAN Air Systems daran geforscht, den Luftwiderstand von Flugzeugen zu verringern und eine Alternative zum herkömmlichen Vorflügel entwickelt. Eine in ihrer Form variable Flügel-Vorderkante soll den Vorflügel ersetzen und als innovatives Hochauftriebssystem zum Einsatz kommen. Luftwiderstand und Lärm beim Landeanflug werden mit dieser Konstruktion erheblich reduziert. Vom 27.8. bis 7.9.2012 fanden Tests in einem der größten europäischen Windkanäle zusammen mit der russischen Luftfahrtforschungseinrichtung TsAGI (Zentrales Aerohydrodynamisches Institut Russland) auf dem Forschungsgelände Schukowski südlich von Moskau statt.
Vom imposanten Oberstufentriebwerk Vinci bis zur kleinen, aber wichtigen Platine MOSFET für den Flug zum Asteroiden 1993 JU3 - das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt auf seinem Messestand vom 11. bis 16. September neue Entwicklungen in der Raumfahrt bei der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA 2012.
Wie können Flugzeuge Treibstoff sparen? Ein Weg dahin ist, den Luftwiderstand zu verringern, gegen den das Flugzeug anfliegt. Die Luft sollte das Flugzeug möglichst gleichmäßig umströmen - das ist im Flug aber fast nie der Fall. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat im Projekt LamAiR (Laminar Aircraft Research) gezeigt, wie eine möglichst gleichmäßige Umströmung mit Hilfe von vielen kleinen Löchern in der Flugzeug-Außenhaut und einer Luft-Absaugung erreicht werden kann. LamAiR findet nach drei Jahren Laufzeit bei einem Workshop am 4. und 5. September 2012 am DLR-Standort Braunschweig seinen Abschluss.
Sicherheit ist alles – das gilt besonders für die Luftfahrt. Vor jedem Flug überprüft ein Pilot welche Navigationsverfahren für seine Strecke verfügbar sein werden. Wo nicht ausreichend Satellitensignale vorhanden sind, können ihm stattdessen "Funkfeuer" oder analoge Navigationssysteme die Richtung weisen. Diese Informationen können als sogenannte "Verfügbarkeitsvorhersagen" abgerufen werden, also Vorhersagen der Signalqualität von Navigationssatelliten. Dies ist fester Bestandteil der Flugvorbereitung.
Mikroskopische Löcher in der Außenhaut eines Flugzeugs, Flügel mit elastisch verformbaren Vorderkanten und steilere Anflüge, das sind nur einige der Neuheiten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) für eine zukünftige Luftfahrt mit mehr Komfort und Sicherheit bei gleichzeitig geringerem Treibstoffverbrauch und weniger Fluglärm. Auf der ILA-Berlin-Air-Show 2012 präsentiert das DLR vom 11. bis 16. September insgesamt 18 herausragende Entwicklungen der aktuellen Luftfahrtforschung sowie drei Flugzeuge und zwei Hubschrauber der größten zivilen Forschungsflotte Europas. Ein Quadrocopter-Parcours lädt die Besucher zum Selberfliegen ein.
Satelliten mit elektrischen Antrieben, ein "Maulwurf" für den Mars-Untergrund, ein robotisches Mobil, das sich wie eine Krabbe seitwärts bewegt, eine Prise Mondstaub und ein medizinisches Mitmachexperiment, das die Probanden am eigenen Körper erfahren lässt, auf welche Bedingungen sich Herz und Kreislauf in Schwerelosigkeit einstellen müssen: Mit diesen und 23 weiteren Raumfahrt-Themen präsentiert sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) vom 11. bis 16. September im "Space Pavilion" der internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA-Berlin-Air-Sow 2012.
Wie die Luft- und Raumfahrt von morgen aussieht, zeigt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) vom 11. bis 16. September 2012 auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA in Berlin. Das DLR ist der größte institutionelle Aussteller der ILA und präsentiert sich in der „Space & Aeronautic World“ (Halle 4) auf einem über 600 Quadratmeter großen Stand.