Tag der Luft- und Raumfahrt 2013

Institut für Antriebstechnik: Triebwerke der Zukunft – Warum fliegt ein Flugzeug?

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    Hochdruck-Brennkammer-Prüfstand HBK-2

    Bis zu zehn Meter lang können die "Prüflinge" mit den integrierten Brennkammern sein, die das DLR-Institut für Antriebstechnik in seinem Hochdruck-Brennkammer-Prüfstand HBK-2 testen kann. Dann strömen pro Sekunde bis zu 40 Kilogramm Luft durch die Brennkammern, die zum Beispiel in großen Gasturbinen von Kraftwerken oder in Flugzeugtriebwerken eingesetzt werden. Aufgeheizt wird diese Luft bis auf 950 Grad Celsius. Die Ingenieure erzeugen in der Anlage außerdem einen Druck, der das 40-fache des Luftdrucks auf der Erde erreicht.

Bis zu zehn Meter lang können die "Prüflinge" mit den integrierten Brennkammern sein, die das DLR-Institut für Antriebstechnik in seinem Hochdruck-Brennkammer-Prüfstand HBK-2 testen kann. Dann strömen pro Sekunde bis zu 40 Kilogramm Luft durch die Brennkammern, die zum Beispiel in großen Gasturbinen von Kraftwerken oder in Flugzeugtriebwerken eingesetzt werden. Aufgeheizt wird diese Luft bis auf 950 Grad Celsius. Die Ingenieure erzeugen in der Anlage außerdem einen Druck, der das 40-fache des Luftdrucks auf der Erde erreicht.

Am Tag der Luft- und Raumfahrt 2013 können die Besucher diesen großen Industrieprüfstand besichtigen. Man kann sich ein Bild davon machen, wie es im Inneren des Prüfstands aussieht, wenn er in Aktion ist. Das Institut zeigt aber nicht nur, wie man für die Triebwerke der Zukunft forscht - auch die "Oldies" werden ausgestellt: Die zwei Original-Triebwerke, die ihren Dienst in der Luft bereits absolviert haben, zeigen, was ein Triebwerk heute alles leisten kann - und muss -, damit wir bequem und umweltverträglich in den Urlaub fliegen können. Kinder können bei einem Quiz erraten, warum ein Flugzeug fliegt, wie schwer es ist und wie viel Schub notwendig ist, damit es abhebt. Und beim Mitmach-Experiment werden Gegenstände gezeichnet, die dann virtuell in die Strömung eintauchen. 
   
Im normalen Forschungsalltag beschäftigt sich das Institut für Antriebstechnik mit der Verbesserung von Gasturbinen für Luftfahrt und Kraftwerk, wobei vorrangig Fragen zur Wirtschaftlichkeit, Sicherheit, zu Umweltaspekten - wie der Verminderung schädlicher Abgase und Lärm -, aber auch zur Frage des Entwicklungsrisikos bearbeitet werden. Die vorhandenen Versuchsanlagen ermöglichen es, Triebwerkskomponenten in Originalgröße bei realen Betriebsbedingungen zu untersuchen und zu qualifizieren. Unterstützt werden die Forschungsaufgaben durch moderne dreidimensionale Rechenverfahren, Schallabstrahlungsmessungen und -analysen und laseroptische Messverfahren zur Strömungs- und Reaktionsanalyse.

Zuletzt geändert am:
06.09.2013 10:20:19 Uhr