Tag der Luft- und Raumfahrt 2013

:envihab - Irdisches Schwesterlabor der ISS

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  • Forschungseinrichtung :envihab

    Forschungseinrichtung :envihab

    In der einzigartigen, hoch technologischen medizinischen Forschungseinrichtung :envihab ("environment" = Umwelt und "habitat" = Lebensraum) des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin können auf 3500 Quadratmetern die Wirkungen extremer Umweltbedingungen auf den Menschen und mögliche Gegenmaßnahmen erforscht werden.

  • Die Kurzarm%2dHumanzentrifuge ermöglicht es, die Wirkung erhöhter Schwerkraft zu erforschen. (Bild: DLR)

    Die Kurzarm-Humanzentrifuge ermöglicht es, die Wirkung erhöhter Schwerkraft zu erforschen. (Bild: DLR)

Was geschieht im menschlichen Körper, wenn auf der Zentrifuge die künstliche Schwerkraft auf ihn wirkt? Wie reagiert der Blutkreislauf? Welche Maßnahmen helfen bei Muskel- und Knochenschwund, die bei Astronauten in der Schwerelosigkeit, aber auch bei bettlägerigen Patienten auf der Erde auftreten? Solche Fragen möchte das DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin in Zukunft mit Studien und Untersuchungen in der neuen Großforschungsanlage :envihab beantworten. 3500 Quadratmeter groß ist die Anlage, in der in Zukunft Astronauten und Probanden untersucht werden sollen. Am Tag der Luft- und Raumfahrt 2013 können Besucher die verschiedenen Forschungsmodule besichtigen und auch einige Tests am eigenen Körper erfahren. Wie liegt es sich, wenn man über mehrere Wochen an einer 6 Grad-Kopftieflage-Studie teilnimmt? Und ist man überhaupt fit genug für einen Flug in den Weltraum?

Zur Forschungsanlage gehören unter anderem ein Schlaflabor für zwölf Probanden, ein Physiologielabor mit Kipptisch und Sprungplatte, eine Druckkammer und ein Psychologielabor, in dem die Probanden zum Beispiel unter Stress das Andocken an die Internationale Raumstation trainieren. Herzstück im Zentrum des :envihab ist die Zentrifuge, auf der die sechsfache Erdanziehungskraft auf die Probanden einwirkt. Mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten zeigen die Wissenschaftler, wie die Zentrifuge arbeitet. Noch während des Drehs können sie dabei einen Roboterarm über den Probanden auf der Zentrifuge steuern und zum Beispiel Ultraschallaufnahmen von den Organen aufzeichnen. Bei der Astrobiologie hingegen geht es unter anderem um die Frage: "Die Vielfalt der Mikroorganismen auf der Erde - könnte es auch Lebewesen auf dem Mars geben?"

Zuletzt geändert am:
06.09.2013 10:19:46 Uhr