Vortragsprogramm am Tag der Luft- und Raumfahrt 2013

10:30 - 11:05 Uhr
Wie könnte Strom aus Afrika zu uns kommen? (Carsten Hoyer-Klick)

Um Strom aus Nordafrika über knapp 3000 Kilometern Entfernung zu transportieren, muss es einen wirklichen guten Grund geben, da es bei uns in Deutschland ausreichend erneuerbare Energiequellen gibt, um mehr Strom zu erzeugen als Deutschland braucht. Dass diese nicht zu unserer Versorgung ausreichen, liegt also nicht an der verfügbaren Menge, sondern an der Notwendigkeit, Strom nach Bedarf zu liefern - also wenn er gebraucht wird und nicht unbedingt, wenn die Sonne scheint oder der Wind weht. 

Carsten Hoyer-Klick

Wegen der gleichmäßigen Verfügbarkeit von Solarstrom über das ganze Jahr und der Fähigkeit solarthermischer Kraftwerke, tagsüber Energie für den Nachtbetrieb zu speichern, können solche Kraftwerke rund um die Uhr über das ganze Jahr Strom nach Bedarf liefern, unabhängig vom Sonnenschein wie hierzulande. Diese regelbare Form von Sonnenenergie kann man nicht über das viel zu schwache Wechselstromnetz transportieren, sondern nur über Hochspannungs-Gleichstromleitungen, die das jeweilige Kraftwerk in Nordafrika direkt mit unseren Verbrauchszentren verbinden. In dem Vortrag wird das Konzept und das erste konkrete Bild einer solchen Verbindung vorgestellt.

 

 

11:15 - 11:50 Uhr
Rosetta - Landung auf einen Kometen (Dr. Stephan Ulamec)

Rosetta ist eine ESA-Mission zur Erforschung eines aktiven Kometen, Churyumov-Gerasimenko. Die Sonde wurde 2004 von Kourou in Französisch-Guyana gestartet und wird nächstes Jahr, Anfang 2014, ihr Ziel erreichen. Man geht davon aus, dass Kometen Überbleibsel aus der Zeit der Entstehung des Sonnensystems vor etwa 4,6 Milliarden Jahren sind. Wenn es gelingt, ihre Zusammensetzung zu messen, kann man die Geschichte unseres Sonnensystems besser verstehen. Auch wurden durch Kometen organische Substanzen, vielleicht die Grundbausteine für die Entstehung des Lebens, auf die frühe Erde (und andere Planeten) gebracht.

Dr. Stephan Ulamec

Rosetta wird Churyumov-Gerasimenko zunächst aus einiger Entfernung unter anderem mit Kameras und Spektrometern untersuchen und später das Landegerät Philae auf der Oberfläche absetzen. Die Landung ist für November 2014 in einer Entfernung von 450 Millionen Kilometer zur Sonne vorgesehen. Philae wurde von einem internationalen Konsortium unter deutscher Systemführung entwickelt und wird vom Lander-Kontrollzentrum im DLR (MUSC) in Köln betrieben. Mit Philae wird zum ersten Mal in der Geschichte eine Kometenlandung  durchgeführt. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Instrumente werden unser Verständnis über die Entstehung des Sonnensystems und der Ursprünge des Lebens dramatisch erweitern.

Dr. Stephan Ulamec hat in Graz Geophysik studiert und dort 1991 zum Thema In-situ Untersuchungen Planetarer Oberflächen promoviert.  Er war zunächst bei der ESA tätig und ist seit 1994 beim DLR in Köln, wo er neben der Aufgabe als Systemingenieur bzw. Projektleiter des Rosetta-Landers auch an der Vorbereitung für Mars- und Asteroidenmissionen mitwirkt.

 

12:00 - 12:35 Uhr
Krisenhilfe - das ZKI (Hendrik Zwenzner)

Das Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) ist ein Service des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums (DFD) im DLR. Seine Aufgabe ist die Bereitstellung eines 24/7 Service für die schnelle Beschaffung, Aufbereitung und Analyse von Satellitendaten bei Natur- und Umweltkatastrophen, für humanitäre Hilfsaktivitäten und für die zivile Sicherheit weltweit. Die Produkte werden nach den spezifischen Bedürfnissen für nationale und internationale politische Entscheidungsträger, Lagezentren sowie Hilfsorganisationen erstellt und auch der Öffentlichkeit frei zugänglich gemacht. Mit der weltweiten Zunahme von Naturkatastrophen, humanitären Notlagen und zivilen Gefahrensituationen steigt der Bedarf an zeitnaher Lageinformation und damit auch die Nachfrage nach aktueller, umfassender und flächendeckender humanitärer Kriseninformation. Neben der schnellen Reaktion nach Katastrophen und der Schadensbeurteilung steht besonders die Ableitung von Geoinformation für den Wiederaufbau und die Krisenprävention im Fokus der Arbeiten und Analysen des ZKI. Das ZKI operiert dabei im nationalen und internationalen Kontext und ist eng mit verschiedenen behördlichen Partnern, Nicht-Regierungsorganisationen sowie Satellitenbetreibern und Weltraumorganisationen vernetzt. Bei seiner Arbeit stützt sich das ZKI auf die breite Expertise in den Bereichen Empfang, Verarbeitung und Analyse von Fernerkundungsdaten innerhalb des EOC sowie des gesamten DLR und arbeitet eng mit Partnern aus Forschung und Industrie zusammen.

Hendrik Zwenzner

Hendrik Zwenzner (Dipl. Geogr.), Jahrgang 1976, studierte Geographie in Jena. Seit 2005 ist er am DFD und seit 2009 am ZKI tätig. Er übernahm verschiedene operationelle Funktionen im Rahmen der „International Charter Space and Major Disasters“, koordinierte mehr als 30 ZKI- Aktivierungen im Rahmen des europäischen prä-operativen Emergency Management Service (Safer), der International Charter oder der nationalen Beauftragung durch das BMI, entwickelte und implementierte verschiedener Service-Komponenten im ZKI. Wissenschaftlicher Schwerpunkt: Ableitung von Hochwasserinformationen aus Satellitendaten (insb. TerraSAR-X) und Verknüpfung mit zusätzlichen Geodaten zur schnellen Schadensabschätzung bei Hochwasserkatastrophen. Seit September 2013 ist er stellvertretender Leiter des ZKI.

 

12:55 - 13:15 Uhr
Leiser Fliegen mit Jan / DLR Science Slam (Attila Wohlbrandt)

Hier wird sehr unkonventionell ein unterhaltsamer Einblick in die Forschungsarbeit des DLR zur Minderung von Lärm an Triebwerken gegeben. Mit Papierschnipseln, einer Stativ-Kamera und viel Charme hat Attila Wohlbrandt mit diesem 10-minütigen Vortrag den DLR_Science_Slam 2012 gewonnen.

Attila Wohlbrandt

Attila Wohlbrandt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am DLR-Institut für Antriebstechnik in der Abteilung für Triebwerksakustik in Berlin seit 2009. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Entwicklung und Anwendung von numerischen Verfahren (CAA) zur Berechnung von harmonischen und breitbandigen Schallkomponenten in Turbofans. Attila Wohlbrandt hat sein Studium der Physikalischen Ingenieurwissenschaften an der Technischen Universität zu Berlin 2009 mit Auszeichnung abgeschlossen. Mit einem DAAD-Stipendium hat er 06/07 an der "Budapesti Müszaki és Gazdaságtudományi Egyetem" in Budapest, Ungarn, studiert.

 

 

 

 

13:35 - 13:55 Uhr
Aerogele - kochen(d) leichtgemacht / DLR Science Slam (Marina Schwan/Jessica Laskowski)

In diesem Vortag wird der leichteste Stoff der Welt vorgestellt:  Aerogele - poröse, leichte Feststoffe und hervorragende Wärmeisolatoren. Jessica Laskowski und Marina Schwan zeigen mikro- und makroskopische Struktur der organischen Resorcin-Formaldehyd Aerogele sowie Zutaten und Rezepte aus der „Aerogelküche“. Ausführlich und einfach wird der "Backprozess" der Aerogele dargestellt. Ihre Projekte zur Verbesserung der Eigenschaften der Aerogele, sei es durch Veränderungen der Rezepte oder der Vermischung organischer und anorganischer Aerogele, werden vorgestellt. Anschaulich präsentieren die beiden Vortragenden die Eigenschaften der Aerogele; die Anwendung dieses faszinierenden Materials reicht vom Haushalt bis zur Raumfahrt.

Marina Schwan und Jessica Laskowski

Mit diesem Vortrag haben Jessica Laskowski und Marina Schwan am DLR_Science_Slam 2012 teilgenommen.

Jessica Laskowski ist seit April 2012 in der Aerogelgruppe des DLR-Instituts für Materialphysik im Weltraum. Nach dem Chemiestudium in Bonn promoviert sie zu dem Thema Aerogel-Aerogel Komposite. Mittels einer geeigneten Kombination zwei verschiedener Aerogele sollen die thermischen und mechanischen Eigenschaften des wärmeisolierenden Materials optimiert werden. 

Marina Schwan ist seit 1,5 Jahren in der Aerogelgruppe. In ihrer Promotion beschäftigt sie sich mit flexiblen Resorcin-Formaldehyd Aerogelen, deren Synthese und Eigenschaften.

 

14:15 - 14:50 Uhr
Weltraummüll - was kann man tun? (Dr. Manuel Metz)

Seit dem Start des ersten Satelliten in eine Erdumlaufbahn haben Raumfahrtaktivitäten dazu geführt, dass eine Vielzahl von Objekten im Erdorbit zurückgeblieben ist. Ihre Anzahl steigt seither an. Dieser Weltraummüll ist ein unerwünschtes Nebenprodukt der Raumfahrt, weil er diese behindert, aber auch zu Schäden auf dem Erdboden führen kann. In diesem Vortrag wird erklärt, wie und wo der Weltraummüll entsteht und wie man ihn wieder loswerden kann.

Dr. Manuel Metz

Dr. Manuel Metz arbeitet als Experte für Weltraummüll beim Raumfahrtmanagement des DLR. Neben der Koordinierung und Leitung von Forschungsvorhaben zum Thema Weltraummüll vertritt er deutsche Interessen in diesem Bereich im internationalen Umfeld. So treffen sich jährlich über hundert Experten von zwölf Raumfahrtagenturen im Rahmen des Inter-Agency Space Debris Coordination Committee (IADC), um wissenschaftliche Fragen zum Weltraummüll zu erörtern.

 

 

 

15:00 - 15:35 Uhr
Fahren ohne Stau (Peter Wagner)

Egal ob auf der Schiene, in der Luft oder auf der Straße, wir  wollen schnell, sicher, preisgünstig und möglichst ohne Schäden für Mitmenschen und Umwelt von A nach B reisen. Verkehrsforscher im DLR arbeiten daran, dass das in Zukunft so bleibt oder gar noch besser möglich sein wird. Peter Wagner wird in seinem Vortrag vorstellen, wie man Staus auf der Straße vermeiden kann. Zur Lösung des Problems tragen unter anderem Helfersysteme für den Autofahrer bei, Satellitenaufnahmen mit denen der Verkehr richtig gemanagt werden kann und nicht zuletzt auch ein verändertes Mobilitätsverhalten weg vom Individualverkehr, hin zu einem sinnvollen Mix aus verschiedenen Verkehrsmitteln. Welche Lösungen die Forschung im Einzelnen bereitstellt, erfahren Sie im Vortrag.

Dr. Peter Wagner

Peter Wagner studierte an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz Physik und promovierte 1991 an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel mit einem Thema zu biologischen neuronalen Netzen. Seit 1996 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am DLR im Bereich der Modellierung und Simulation von Verkehr. Er war mit am Aufbau des Instituts für Verkehrsforschung beteiligt und lange Jahre Abteilungsleiter. Seit 2007 arbeitet er im Institut für Verkehrssystemtechnik und widmet sich wieder stärker wissenschaftlichen Themen wie zum Beispiel der Fragestellung, warum Staus entstehen, und vor allem, warum wir sie nicht wieder loswerden, wenn sie einmal da sind.

 

 

 

15:45 - 16:20 Uhr
10 Jahre Mars Express (Prof. Dr. Ralf Jaumann)

Die Vermessung des Mars: Seit zehn Jahren umkreist die Raumsonde Mars Express den Planeten

Gräben, verzweigte Täler, Lavaflüsse oder auch den höchsten Berg im Sonnensystem - auf den Bildern der deutschen Stereokamera, die mit der ESA-Sonde Mars Express um den Roten Planeten fliegt, ist die Topographie des Mars so plastisch, dass man durch sie hindurchspazieren könnte. Am 2. Juni 2003 startete die Sonde mit der Kamera an Bord ins All, seitdem hat sie den Mars mehr als 12.000 Mal umkreist und den Wissenschaftlern ungewöhnliche Blicke auf den Planeten ermöglicht. Nach und nach entsteht so ein dreidimensionales Bild des ganzen Mars - und die Planetenforscher lernen Neues und Überraschendes über Klima und Entwicklung des Roten Planeten. Auch wenn der Mars heute keine Bedingungen für flüssiges Wasser bietet - in seiner Vergangenheit muss Wasser über seine Oberfläche geflossen sein, das beispielsweise vor drei bis vier Milliarden Jahren tiefe Täler ins Hochland schliff und riesige Ausflusstäler schuf. Möglich ist auch, dass es im Laufe der Geschichte immer wieder fließende und stehende Gewässer auf dem heute so trockenen, staubigen Planeten gab. Es müssen also in der Frühphase des Planeten andere klimatische Bedingungen geherrscht haben. Gut erkennbar ist dies auch auf den dreidimensionalen Bildern, die unweit des Äquators Strukturen zeigen, die von Gletschern stammen. Mit dem heutigen Klima auf dem Roten Planeten ist dies nicht vereinbar. Warum hat sich der Mars so entwickelt? Was hat dazu geführt, dass Mars und Erde so unterschiedlich sind? Und bot der Mars in seiner Vergangenheit Bedingungen, die Leben ermöglichten? Die Mars Express-Sonde und die HRSC-Kamera liefern kontinuierlich Daten, um diese Fragen zu beantworten.

Prof. Dr. Ralf Jaumann

Ralf Jaumann studierte an der Ludwig-Maximilian-Universität München (LMU) Geologie und promovierte dort 1989 über die chemisch-mineralogische Zusammensetzung lunarer Oberflächenmaterialien. 1984 ging er an das Mauna Kea Observatorium der Universität Hawaii und zum United States Geological Survey in Flagstaff, um die Mondoberfläche spektroskopisch zu untersuchen. 1988 wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Optoelektronik des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen, übernahm 1991 die Leitung der Abteilung Experimentelle Missionsvorbereitung und wurde 1994 zum Leiter der Abteilung Planetengeologie des DLR-Instituts für Planetenforschung in Berlin-Adlershof ernannt. Nach weiteren Forschungsaufenthalten in den USA sowie der Habilitation an der Ludwig-Maximilian-Universität München (2003) wurde er 2006 als Professor für Planetologie an die Freie Universität Berlin (FUB) berufen. Er ist an zahlreichen Weltraummissionen von ESA, NASA und JAXA zur Erforschung des Sonnensystems beteiligt (NASA Pathfinder, ESA Mars Express Mission, ESA ExoMars Mission, NASA/ESA Cassini/Huygens Mission, ESA Venus Express Mission, ESA Rosetta Mission, NASA Dawn Mission, JAXA Mascot/Hayabusa II Mission) und ist Direktor der DLR/NASA Regional Planetary Image Facility, stellvertretender Direktor des Instituts für Planetenforschung in Berlin-Adlershof und Principle Investigator der High Resolution Stereo Camera der ESA-Mission Mars Express. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit der Entstehung und Entwicklung planetarer Oberflächen im Sonnensystem sowie deren Wechselwirkungen mit der endogenen und exogenen Umgebung. Schwerpunkte sind die Entwicklung der terrestrischen Planeten und die Rolle von Wasser und Eis beim Ablauf geologischer Oberflächenprozesse, die Entstehung möglicher habitabler Zonen z.B. auf dem Mars, die Entwicklung von Eismonden im äußeren Sonnensystem, die durch Flüssigkeiten wie z. B. Methan auf dem Saturnmond Titan ausgelösten geologischen Oberflächenprozesse sowie die geologische Entstehung und Entwicklung von ursprünglichen protoplanetaren Oberflächen wie auf den Asteroiden Ceres und Vesta.

 

16:30 - 17:05 Uhr
Wie trainieren Astronauten? (Dr. Hans Bolender)

Dr. Hans Bolender

Im Mai kommenden Jahres fliegt der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst für sechs Monate zu Internationalen Raumstation ISS. Dr. Hans Bolender, Leiter des Astronautentrainings der Europäischen Raumfahrtagentur ESA, erläutert am Beispiel von Alexander Gerst, wie sich Astronauten auf ihren Einsatz im All vorbereiten.

Dr. Hans Bolender arbeitete von 1990 bis 2001 im DLR Köln-Porz in den Bereichen Programmdirektion Raumfahrt, Raumflugbetrieb und Astronautentraining. 2001 wechselte er zur ESA und arbeitet seither hier im Standort Köln-Porz im Europäischen Astronautenzentrum als Leiter der Abteilung Astronautentraining.

 

 

 

17:15 - 17:50 Uhr
Klimaforschung mit HALO (Dr. Tina Jurkat)

Ein Auge fürs Detail und für das große Ganze - das ist Klimaforschung mit HALO!

Die Atmosphäre ist ein komplexes System, in dem viele chemische, physikalische und biologische Prozesse gekoppelt stattfinden. Das neue deutsche Forschungsflugzeug HALO (High Altitude und LOng Range Research Aircraft) mit einer Reichweite von mehr als 8000 Kilometern  und einer Gipfelhöhe von 15 Kilometern ermöglicht die Erforschung dieser makro- und mikroskopischen atmosphärischen Prozesse. Während der ersten wissenschaftlichen Mission konnte die chemische Zusammensetzung klimasensitiver Regionen zwischen 8 bis 15 Kilometern vom Nord- zum Südpol in 14 Tagen vermessen werden. Die Daten liefern eine wichtige Grundlage für die Klimamodellierung.

Dr. Tina Jurkat

Dr. Tina Jurkat studierte Physik an der Ruprecht Karls Universität in Heidelberg, Diplomarbeit am Max Planck Institut für Kernphysik, Heidelberg, Doktorarbeit in der Nachwuchsforschergruppe AEROTROP am Institut für Physik der Atmosphäre (IPA), Oberpfaffenhofen. Seit sechs Jahren am DLR in der Abteilung Atmosphärische Spurenstoffe des Instituts für Physik der Atmosphäre, Post-doc für flugzeuggetragene Spurengasmessungen auf den DLR-Forschungsflugzeugen Falcon und HALO und auf Forschungsschiffen (SONNE, Celtic Explorer), Teilnahme an verschiedenen internationalen Messkampagnen im In- und Ausland, Forschungsschwerpunkte sind Spurenstofftransport in der Tropopausenregion, Schwefelemissionen von Flugzeugen, Schwefel- und Chloremission von Vulkanen, Kondensstreifenbildung im Nachlauf von Flugzeugen.


 

Zuletzt geändert am: 17.09.2013 15:35:10 Uhr

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Vorträge beim Tag der Luft- und Raumfahrt

Vorträge beim Tag der Luft%2d und Raumfahrt

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Downloads

  • Programm WDR: Live-Interviews zur Forschung (Nummer 190 im Programm) (0,06 MB)
    (http://www.dlr.de/dlr/Portaldata/1/Resources/documents/2013/WDR-Buehne_2013.pdf)