Einzigartige Forschungsflugzeuge am "Tag der Luft- und Raumfahrt 2013"

In der Flugzeugausstellung können die Besucherinnen und Besucher des Tags der Luft- und Raumfahrt die einzigartigen Maschinen der DLR-Forschungsflotte besichtigen: die Cessna 208B Grand Caravan, einen "fliegenden Hörsaal", das größte DLR-Forschungsflugzeug Airbus A320 ATRA, die Dassault Falcon 20E, den Eurocopter BO105 und das Parabelflugzeug Airbus A300 ZERO-G. Dieses ist nachmittags auch begehbar.

Die Luftwaffe stellt folgende Maschinen aus: Transall C-160D, Tornado, Global 5000, Eurofighter, CH-53G, A319 CJ, A-310 als MRTT (Multi Roll Transporter and Tanker), A-310 mit MedEvac-Rüstsatz.

Außerdem sind eine Boeing 777 von FedEx, eine Boeing 767-300 von UPS sowie der AS 332 L1 Super Puma der Bundespolizei mit dabei.

Wichtiger Hinweis: Letzter Einlass zur Flugzeugausstellung ist um 17 Uhr.

Hubschrauberrundflüge

Der Ticketerwerb ist ausschließlich am 22.09.2013 möglich (Punkt 540 im Programmflyer), der Preis pro Ticket beträgt 40 Euro (die Tickets sind nicht Zeitslot-gebunden), drei Passagiere pro Flug sind möglich. Es gibt keine Altersbegrenzung, die Flugdauer beträgt sechs Minuten inklusive Start und Landung. Der Start- und Landeplatz befindet sich bei der Flugbereitschaft BMVg, zu der es ein Besuchershuttle gibt (zwischen Tor Nord und Flugbereitschaft BMVg).

 

Zuletzt geändert am: 19.09.2013 10:48:50 Uhr

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DLR-Forschungsflugzeug ATRA

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Das größte Flottenmitglied, der Airbus A320-232 "D-ATRA", ist seit Ende 2008 für das DLR im Einsatz.

Cessna 208B Grand Caravan im Flug

Cessna 208B Grand Caravan im Flug

Die kleinste Maschine des DLR-Flugbetriebs in Oberpfaffenhofen ist eine Cessna 208B Grand Caravan, Kennung D-FDLR. Das einmotorige Turboprop-Flugzeug wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hauptsächlich zur Fernerkundung eingesetzt und eignet sich besonders für Kameraflüge, wie zum Beispiel mit der vom DLR betriebenen hochauflösenden Stereokamera HRSC (High Resolution Stereo Camera), die auch für Weltraummissionen genutzt wird.

BO 105 zur Vermessung von Erprobung von Avionik-Systemen

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Der Hubschrauber BO 105 kommt unter anderem für die Erprobung und Vermessung von Avionik-Systemen und die Analyse von Hubschraubereigenschaften zum Einsatz.

Falcon im Tiefflug

Die Falcon bei einem Messflug in Malaysia.

Transall C-160D der Luftwaffe

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Die Transall C-160D ist ein in deutsch-französischer Kooperation entwickeltes und gebautes taktisches Transportflugzeug mittlerer Größe. Aufgrund der Bauweise ist die Transall ausgezeichnet für den Einsatz auf Behelfsflugplätzen, wie zum Beispiel in Afrika üblich, geeignet. In der Konfiguration mit erweitertem Selbstschutz (ESS) verfügt das Luftfahrzeug über zusätzliche Schutzmaßnahmen. Die Transall C-160D ist ein für den militärischen Einsatz entwickeltes zweimotoriges Transportflugzeug mit auf dem Rumpf montierten Flügel (Hochdecker). Das Leitwerk wurde ebenfalls möglichst hoch angebracht, um die Fracht über eine große Rampe im Heck aufnehmen und je nach Einsatzauftrag auch im Flug absetzen zu können.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Luftwaffe: www.Luftwaffe.de > Waffen und Technik > Transportflugzeuge > Transall C-160D

Tornado

Tornado

Der Tornado ist ein trinational entwickeltes allwetterfähiges zweisitziges Kampfflugzeug, das ab 1980 von Deutschland, Großbritannien und Italien in die Streitkräfte eingeführt wurde und von den Nationen in unterschiedlichen Rollen genutzt wird. Die Auslieferung der ersten Tornados an die Bundeswehr begann im Jahr 1981 und wurde 1992 mit der Übergabe des letzten Tornado ECR abgeschlossen. Ausgeliefert wurden insgesamt 357 Luftfahrzeuge.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Luftwaffe: www.Luftwaffe.de > Waffen und Technik > Kampfflugzeuge > Tornado

Global 5000

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Die vier neuen Flugzeuge vom Typ Bombardier Global 5000 sind für Flüge über mittlere Distanzen geeignet. Kleine Delegationen mit maximal 12 Personen können in der Global 5000 zum Beispiel nonstop von Berlin nach Washington fliegen. Die Flugzeuge des kanadischen Flugzeugherstellers Bombardier sind mit einer VIP-Kabine ausgerüstet und stehen sukzessive seit dem Herbst 2011 bei der Flugbereitschaft BMVg zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Luftwaffe: www.Luftwaffe.de > Waffen und Technik > Transportflugzeuge > Global 5000

Eurofighter

Eurofighter

Die Luftwaffe beschafft mit den 180 EUROFIGHTER ein modernes Waffensystem für den Einsatz in der Luftverteidigungs- (Luft/Luft-) und Luftangriffs- (Luft/Boden-) Rolle. Die Außerdienststellung der Waffensysteme F-4F Phantom und Teile der Tornado-Flotte zur Erreichung der Zielstruktur der Luftwaffe ist hierauf abgestimmt. Der EUROFIGHTER ist somit ein Kernelement zur Sicherstellung des künftigen Beitrages der Luftwaffe zum geforderten Fähigkeitsprofil der Streitkräfte und den damit verbundenen Bündnisverpflichtungen.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Luftwaffe: www.Luftwaffe.de > Waffen und Technik > Kampfflugzeuge > Eurofighter

CH-53G der Luftwaffe

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Der Transporthubschrauber CH-53 wird zum Personen- und Materialtransport sowie für Sonderaufgaben eingesetzt. In zwei beziehungsweise drei unterschiedlichen Baureihen ist das seit 1975 in der Bundeswehr genutzte Luftfahrzeug nun in Verantwortung der Luftwaffe im Einsatz. Die Sikorsky S-65 (militärische Bezeichnung CH-53) wird von der Sikorsky Aircraft Corporation hergestellt.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Luftwaffe: www.Luftwaffe.de > Waffen und Technik > Hubschrauber > CH-53G

A319 CJ der Luftwaffe

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Der Airbus A319 CJ (Corporate Jetliner) ist für den Kurz- und Mittelstreckeneinsatz für mittlere Delegationsgrößen konzipiert. Die Luftwaffe nutzt das zweistrahlige Luftfahrzeug vor allem im politisch-parlamentarischen Bereich für VIP- und Transportflüge sowie für MedEvac-Flüge, also zum Transport von Verwundeten, Unfallverletzten und Kranken. Dafür ist der Airbus A319 CJ, wie auch die anderen Muster der erneuerten Flotte, kurzfristig umrüstbar. Durch den Einsatz von bis zu 4 Zusatztanks kann die Reichweite des Luftfahrzeuges auf rund 7.600 Kilometer gesteigert werden. Beide Airbus A319CJ sind seit Sommer 2010 bei der Flugbereitschaft BMVg im Einsatz.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Luftwaffe: www.Luftwaffe.de > Waffen und Technik > Transportflugzeuge > Airbus A319 CJ

A-310 der Luftwaffe als MRTT (Multi Roll Transporter and Tanker)

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Der MedEvac-Rüstsatz für den Airbus A310 MRT MedEvac besteht aus bis zu sechs Patiententransporteinheiten (kurz PTE), die den modernsten Standards der Intensivmedizin entsprechen sowie einer Anzahl von 38 Patienten-Liege-Plätzen (PLP), wobei an 16 Plätzen eine verstärkte medizinische Überwachung und Behandlung möglich ist. Somit können mit dem Airbus MedEvac insgesamt 44 Patienten liegend transportiert werden. Abhängig von der Anzahl und dem Verletzungsmuster der zu transportierenden Patienten, umfasst die medizinische Besatzung bis zu 25 Personen. Die „Medical Crew“ wird bei Alarmierung aus dem gesamten Bundesgebiet zusammengezogen und setzt sich aus Fachärzten, Fachpflegekräften, Rettungsassistenten- und Sanitätern zusammen. Ein Fliegerarzt der Luftwaffe übernimmt die medizinisch-organisatorische Leitung. Die Gesamtverantwortung für den Lufttransport liegt beim Kommandanten des Luftfahrzeugs. Am Flughafen Köln-Bonn steht ein Airbus A310 MRT in einer teilgerüsteten MedEvac-Ausstattung in ständiger Einsatzbereitschaft. Um die vollständige Ausrüstung und technische Vorbereitung abzuschließen, bedarf es nach Alarmierung circa 4-6 Stunden.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Luftwaffe: www.Luftwaffe.de > Waffen und Technik > Transportflugzeuge > Airbus A310 > A310 MedEvac

Ein MedEvac-Rüstsatz kann in allen Airbus der Flugbereitschaft eingerüstet werden.

A-310 der Luftwaffe mit MedEvac-Rüstsatz

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Der MedEvac-Rüstsatz für den Airbus A310 MRT MedEvac besteht aus bis zu sechs Patiententransporteinheiten (kurz PTE), die den modernsten Standards der Intensivmedizin entsprechen sowie einer Anzahl von 38 Patienten-Liege-Plätzen (PLP), wobei an 16 Plätzen eine verstärkte medizinische Überwachung und Behandlung möglich ist. Somit können mit dem Airbus MedEvac insgesamt 44 Patienten liegend transportiert werden. Abhängig von der Anzahl und dem Verletzungsmuster der zu transportierenden Patienten, umfasst die medizinische Besatzung bis zu 25 Personen. Die „Medical Crew“ wird bei Alarmierung aus dem gesamten Bundesgebiet zusammengezogen und setzt sich aus Fachärzten, Fachpflegekräften, Rettungsassistenten- und Sanitätern zusammen. Ein Fliegerarzt der Luftwaffe übernimmt die medizinisch-organisatorische Leitung. Die Gesamtverantwortung für den Lufttransport liegt beim Kommandanten des Luftfahrzeugs. Am Flughafen Köln-Bonn steht ein Airbus A310 MRT in einer teilgerüsteten MedEvac-Ausstattung in ständiger Einsatzbereitschaft. Um die vollständige Ausrüstung und technische Vorbereitung abzuschließen, bedarf es nach Alarmierung circa 4-6 Stunden.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Luftwaffe: www.Luftwaffe.de > Waffen und Technik > Transportflugzeuge > Airbus A310 > A310 MedEvac

Ein MedEvac-Rüstsatz kann in allen Airbus der Flugbereitschaft eingerüstet werden.

AS 332 L1 Super Puma

AS 332 L1 Super Puma

Der AS 332 L1 Super Puma der Bundespolizei.

Die Boeing 777F von FedEx

Boeing 777F von FedEx

Die Boeing 777F von FedEx.

Boeing 767-300 von UPS

Boeing 767%2d300 von UPS

Die Boeing 767-300 von UPS.

DLR-Parabelflug - Schwerelos für 22 Sekunden

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Experimentieren in Schwerelosigkeit: Ein Airbus A300 ZERO-G fliegt spezielle Flugmanöver, so genannte Parabeln, wobei jeweils für 20 bis 22 Sekunden annähernde Schwerelosigkeit (Mikrogravitation) herrscht.

Links

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