Forschungsflugzeuge
ILA Berlin Air Show 2016
theme

DLR-Forschungsflugzeuge auf dem Static Display

Der Airbus A320 ATRA auf einem Rollfeld
Autoplay
Info an
Info aus
Informationen
Schließen
Vollbild
Normal
zurück
vor
{{index}}/{{count}}
Tipp:
<Escape>, um fullscreen zu beenden.
  • DLR%2dForschungsflugzeug ATRA
    DLR-Forschungsflugzeug ATRA

    Das größte Flottenmitglied, der Airbus A320-232 "D-ATRA", ist seit Ende 2008 für das DLR im Einsatz.

  • BO 105 zur Vermessung von Erprobung von Avionik%2dSystemen
    BO 105 zur Vermessung von Erprobung von Avionik-Systemen

    Der Hubschrauber BO 105 kommt unter anderem für die Erprobung und Vermessung von Avionik-Systemen und die Analyse von Hubschraubereigenschaften zum Einsatz.

  • Cessna 208B Grand Caravan im Flug
    Cessna 208B Grand Caravan im Flug

    Die kleinste Maschine des DLR-Flugbetriebs in Oberpfaffenhofen ist eine Cessna 208B Grand Caravan, Kennung D-FDLR. Das einmotorige Turboprop-Flugzeug wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hauptsächlich zur Fernerkundung eingesetzt und eignet sich besonders für Kameraflüge, wie zum Beispiel mit der vom DLR betriebenen hochauflösenden Stereokamera HRSC (High Resolution Stereo Camera), die auch für Weltraummissionen genutzt wird.

  • Mess-Segelflugzeuge des DLR

    Der neue Mess-Segelflieger Discus-2C DLR (oben) mit der Vorgängerin DG-300-17 im Vergleichsflug.

  • Höhenforschung mit HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft)
    DLR-Forschungsflugzeug HALO

    Das Höhenforschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft).

  • A310Zero_sn.jpg
    Der A310 ZERO-G im Flug

    Am 11. September 2015 ging die erste reine DLR-Parabelflugkampagne mit dem neuen Spezialflugzeug der französischen Firma Novespace erfolgreich zu Ende.

  • Lilienthal im Flug 1894
    Lilienthal im Flug 1894

    Das Bild zeigt Otto Lilienthal beim Flug vom Fliegeberg in Berlin, den er eigens aufschütten ließ und der somit einer der ersten künstlichen Flugplätze ist. Die Aufnahme hat der Pionier der Fototechnik Ottomar Anschütz gemacht.

Auf dem Freigelände der ILA 2016 stellt das DLR Fluggeräte seiner Forschungsflotte vor, darunter: der A320 ATRA, der Eurocopter BO 105, der Discus-2c, die Cessna 208B Grand Caravan und die HALO Gulfstream G 550. Die Fluggeräte demonstrieren die Forschung des DLR in den Bereichen Aerodynamik, lärmarme Anflüge und Fernerkundung.

Der Airbus A320-232 "D-ATRA" ist das größte Mitglied der DLR-Forschungsflotte und seit Ende 2008 im Einsatz. ATRA (Advanced Technology Research Aircraft) ist eine moderne und flexible Flugversuchsplattform, die nicht nur größenmäßig einen neuen Maßstab für fliegende Versuchsträger in der europäischen Luftfahrtforschung setzt.

Der fünfsitzige Hubschrauber Eurocopter BO 105 basiert auf einem leichten Mehrzweck-Hubschrauber der Messerschmitt-Bölkow Blohm GmbH (MBB) und wurde für seinen Einsatz als universeller Forschungsträger stark modifiziert. Er dient unter anderem als Forschungsplattform für Flugeigenschaftsuntersuchungen, lärmarme Anflüge, Wärmebildaufnahmen, Pilotenassistenzsysteme und das Fliegen mit Außenlasten.

Die Cessna 208B Grand Caravan ist ein einmotoriges Turboprop-Flugzeug. Es wurde 2006 zum "fliegenden Hörsaal" umgebaut und mit einem turbulenzfähigen meteorologischen Messsystem ausgestattet, das sich unterhalb der Tragflächen befindet. Die Cessna bietet seitdem sieben individuelle Messplätze für Studenten der Luft- und Raumfahrt. Im Projekt "Fliegender Hörsaal" erleben Studenten verschiedene Flugversuche im Flugzeug und verfolgen am Monitor mit virtuellen Cockpitinstrumenten die verschiedensten Flugmanöver und Messdaten. Zudem ist geplant, dass ein weiteres Forschungsflugzeug auf der ILA Station macht, um Forschungsarbeiten für die Klimaforschung vorzustellen.

Der Discus-2c DLR ist der erste Typ einer neuen Generation von Forschungsflugzeugen für die Kleinflugzeugforschung. Er dient unter anderem als Referenzflugzeug für die Leistungsbewertung neuer Segelflugzeugmuster und verfügt über umfangreichen Stauraum für Messelektronik. Verschiedene Modifikationen bereiten das Flugzeug optimal als modulare Messplattform für unterschiedliche Forschungsvorhaben vor. Neben der Flugleistungsvermessung werden auch Themen der Aeroelastik, Parameteridentifizierung im Flug oder Fragen zur Schnittstelle Mensch-Maschine erforscht.

Das Forschungsflugzeug HALO basiert auf einem Ultra Long Range Business Jet G 550 der Firma Gulfstream. Die Kombination aus Reichweite, Flughöhe, Nutzlast und umfangreicher Instrumentierung macht das Flugzeug zu einer weltweit einzigartigen Forschungsplattform im Bereich der Atmosphärenforschung und Erdbeobachtung.

Das Parabelflugzeug Airbus A310 ZERO-G

Mit dem Airbus A310 ZERO-G werden wissenschaftliche Parabelflüge zur Forschung unter Schwerelosigkeit durchgeführt. Biologen, Mediziner, Sportwissenschaftler, Physiker und Ingenieure experimentieren an Bord, bereiten ihre Forschungsprojekte für weitere Untersuchungen, zum Beispiel auf der Internationalen Raumstation ISS, vor und testen Geräte für ihren Einsatz im Weltraum. Astronauten trainieren den Umgang mit Experimentiergeräten. Bis zum Jahr 2014 hat das DLR die Parabelflug-Kampagnen mit einem Airbus A300 ZERO-G vom Flughafen Bordeaux-Mérignac in Frankreich oder vom Flughafen Köln-Bonn aus durchgeführt. Seit dem Frühjahr 2015 kommt der A310 ZERO-G zum Einsatz.

Nachbau des Lilienthal-Gleiters

Das DLR hat das erste Serienflugzeug der Welt erstmals originalgetreu nachgebaut und im Windkanal untersucht. Der sogenannte "Normalsegelapparat" ist auf der ILA zum ersten Mal für die Öffentlichkeit zu sehen. Mit dem Nachbau soll das Wirken des Luftfahrtpioniers Otto Lilienthal, der vor 125 Jahren als erster Mensch in einem Flugzeug geflogen ist, gewürdigt werden. Die wissenschaftlichen Untersuchungen wurden vom DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik in Göttingen durchgeführt. Den Nachbau führte das Otto-Lilienthal-Museum in Anklam aus. Dazu konnte auf die Original-Konstruktionszeichnungen Lilienthals zurückgegriffen werden. Lilienthal-Gleiter sind schon häufiger nachgebaut worden. Zum ersten Mal allerdings wurde dies jetzt historisch korrekt durchgeführt. Dafür erfolgten zahlreiche Voruntersuchungen und Recherchen.

Projekt Lilienthal-Gleiter

Zuletzt geändert am:
24.05.2016 13:25:43 Uhr