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News-Archiv - Blue Dot

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Alle Jahrgänge

"Beschützer der Erde": Videobotschaften von Alexander Gerst für den Schülerwettbewerb jetzt online

26. November 2014

"Hallo, liebe Forscherkollegen", begrüßt der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst in seiner Videobotschaft die Schülerinnen und Schüler, die am Ideenwettbewerb "Beschützer der Erde - Der blaue Planet, Deine Mission" des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) teilnehmen.

Alexander Gerst ist bereit für die nächste Mission

13. November 2014

"Ich weiß auch nicht warum, aber mir geht es gut, ich komme gerade vom Laufband und bin ganz baff, wie viele Leute hier sind" - das waren die ersten Worte von Alexander Gerst bei seinem ersten öffentlichen Auftritt seit seiner Rückkehr von der Internationalen Raumstation ISS am 10. November 2014. Der 38 Jahre alte deutsche ESA-Astronaut wird mit stehenden Ovationen bei der Pressekonferenz von DLR und ESA im Europäischen Astronautenzentrum in Köln begrüßt. Und er scheint erstaunlich fit - so, als sei er gar nicht für 165 Tage mit 28.000 Stundenkilometern in 400 Kilometern Höhe über die Erde hinweg gerast.

Schmelzofen EML im Testlauf auf der Raumstation

10. November 2014

Ein widerspenstiger Bolzen und knifflige Zusammenbauten im All machen den Elektromagnetischen Levitator (EML) schon vor seinem wissenschaftlichen Einsatz zu einem besonders anspruchsvollen Experiment auf der Internationalen Raumstation ISS. In einer überirdischen Zusammenarbeit bereiteten Astronaut Alexander Gerst im All und das Team im Kontrollraum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit Ingenieuren von Airbus Defence and Space auf der Erde den Schmelzofen für die ersten Testläufe vor. Während Gerst die Rückreise zur Erde antritt, steuert das Team nun den Schmelzofen und testet ihn für die ersten Experimente. "Als nächstes steht eine Art Trockenübung an - die Probe fährt in den Ofen, wird erhitzt, aber noch nicht geschmolzen", erläutert Angelika Diefenbach, DLR-Projektleiterin für die Nutzung des EML. Ist der Schmelzofen bereit für seinen Einsatz, sollen metallische Proben frei schwebend aufgeschmolzen werden und ohne störende Einflüsse und Wechselwirkungen untersucht werden. Damit erhalten die Materialphysiker Daten, die ihnen die thermophysikalischen Eigenschaften der Proben unverfälscht von externen Kräften aufweisen. Doch bevor es soweit ist, waren und sind zahlreiche minutiös geplante Arbeitsschritte notwendig, um den Schmelzofen für den Betrieb zu installieren, zu testen und schließlich zu betreiben.

Ankunft in Köln

Welcome back, Alex! - Deutscher ESA-Astronaut zurück auf der Erde

10. November 2014

Der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst ist nach fünfeinhalb Monaten im All wieder zurück auf der Erde: der 38 Jahre alte Geophysiker und Flugingenieur landete am 10. November 2014 nach dreieinhalb Stunden Flugzeit an Bord eines russischen Sojus-Raumschiffs um 4.58 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (9.58 Ortszeit) in der kasachischen Steppe, rund 100 Kilometer von der Stadt Arkalik entfernt. Alexander Gerst flog mit seinen beiden Crew-Kollegen der ISS Expeditionen 40 und41, dem Kosmonauten Maxim Surajew und dem NASA-Astronauten Reid Wiseman. Das Trio war am 28. Mai 2014 ebenfalls an Bord eines Sojus-Raumschiffs vom russischen Weltraumbahnhof in Baikonur in Kasachstan aus zur Internationalen Raumstation gestartet. Gerst ist der erste deutsche Astronaut, der nach seinem Raumflug unmittelbar nach Deutschland zurückkehren und sich im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln untersuchen lassen wird.

PK%2d4 – eine Neonröhre als Versuchsreaktor

Plasmaforschung: Labor auf dem Weg zur ISS

29. Oktober 2014

Es gewittert, es blitzt und plötzlich entsteht es – Plasma. Ein ionisiertes Gas, das auf der Erde sonst selten auftritt. Nur der Blick zum Plasmaball Sonne verrät seine natürliche Umgebung, den Weltraum. Es kann auch künstlich hergestellt werden und wird besonders im technischen Bereich genutzt, etwa in Plasmafernsehern oder Leuchtstoffröhren. Künftig sind auch Anwendungen in der Medizin, im Umweltschutz und vielen anderen Bereichen denkbar. Zur Erforschung von Eigenschaften und Verhalten von einem sehr speziellen, dem komplexen, Plasma, haben bisher mehr als 30 Kosmonauten und Astronauten Plasmakristall-Experimente im Weltall durchgeführt. Die Forschungsgruppe Komplexe Plasmen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) plant eine neue Experimentreihe: Am 29. Oktober 2014 startete in Baikonur eine Progress-Rakete mit dem Plasmakristall-Labor "PK-4" zur Internationalen Raumstation ISS.

20 Minuten Ewigkeit: Grundschüler "telefonieren" mit Alex Gerst auf der ISS

23. Oktober 2014

20 Minuten. 20 Minuten mit Alexander Gerst - dem deutschen ESA-Astronauten, der am 28. Mai zur Internationalen Raumstation ISS geflogen ist und am 10. November mit einer russischen Sojus-Raumkapsel wieder zur Erde zurückkehren soll. Die Aufregung und Vorfreude ist groß bei den Grundschülern der Klasse 4b aus dem bayerischen Alling. 20 Minuten lang - von 14.25 bis 14.45 Uhr - durften die 20 Jungen und Mädchen am 23. Oktober 2014 vom Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum beim DLR in Oberpfaffenhofen aus Alexander Gerst ihre persönlichen Fragen stellen.

Alexander Gerst's "Marathonlauf" im All

7. Oktober 2014

Wenn sich am 7. Oktober 2014 um 14.10 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) die Luke am amerikanischen Quest-Modul der Internationalen Raumstation ISS öffnet, beginnt für den deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst die wohl herausforderndste Aufgabe seines sechsmonatigen Aufenthaltes im All: Der 38 Jahre alte Geophysiker aus Künzelsau wird - zusammen mit seinem amerikanischen NASA-Kollegen Reid Wiseman - zu einem Außenbordeinsatz (EVA - Extra Vehicular Activity) starten und die ISS für fast sieben Stunden verlassen.

Alexander Gerst

Fliegendes Klassenzimmer in der Schwerelosigkeit

11. September 2014

Nach 100 Tagen im All ist der Schwebezustand für ESA-Astronaut Alexander Gerst schon Normalität geworden. Allerdings: In der Welt der Schwerelosigkeit laufen selbst einfache Experimente anders ab als auf der Erde. Papierflieger bleiben in der Internationalen Raumstation ISS nach ihrem Flug scheinbar müde in der Luft hängen, Luftblasen im Wasser bleiben viel länger stabil als auf der Erde, und ein rotierender Kreisel zeigt deutlich, wie die Raumstation auf ihrer Bahn um die Erde fällt. "Flying Classroom" nennt sich die Experiment-Reihe, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Team mit der ESA entwickelt hat. "Diese Experimente sind ganz dicht an dem, was jeder auf der Erde wiederholen kann - nur mit einem ganz anderen Ergebnis als in der Schwerelosigkeit", sagt Projektleiter Dr. Matthias Sperl vom DLR.

Eine Stadt spricht mit "ihrem" Astronauten

3. September 2014

Seit Ende Mai ist der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst für sechs Monate auf der Internationalen Raumstation ISS. Er ist in der Stadt Künzelsau aufgewachsen und spricht am Donnerstag, den 4. September, live mit Bewohnern seiner Heimat.

Im Gleichklang mit der Internationalen Raumstation

2. September 2014

24 Stunden. Sieben Tage in der Woche. Das German Space Operations Center (GSOC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist rund um die Uhr besetzt, um den Kontakt zur Internationalen Raumstation ISS zu halten und das europäische Forschungslabor Columbus zu betreuen. Bis auf die Minute genau werden für die Astronauten und das Team an den Konsolen Zeitpläne aufgestellt, damit Leben und Forschung im überirdischen Labor reibungslos funktionieren. Während der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst noch bis zum 11. November 2014 für seine Mission "Blue Dot" im All ist, sind Berti Meisinger, ESA-Missionsdirektorin, und German Zöschinger, Columbus-Flugdirektor beim DLR, dafür verantwortlich, dass das Team am Boden mit den Anforderungen der ISS und den Astronauten im Gleichklang ist. Im Webcast erzählen die beiden, dass Astronaut Alexander Gerst manchmal nur einen Telefonanruf entfernt ist und das Team am Boden an der Mission im All ganz dicht dran ist.

 
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