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DLR vertieft Kooperation mit Japanischen Partnern in der Luftfahrtforschung

Mittwoch, 5. April 2017

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  • Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung im Bereich Luftverkehrsmanagement
    Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung im Bereich Luftverkehrsmanagement

    Bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung im Bereich Luftverkehrsmanagement (v.l.n.r.): Von Seiten des ENRI Shigeru Ozeki sowie Masashiro Kudo und von Seiten des DLR Prof. Rolf Henke sowie Horst Hüners.

  • Unterzeichnung des Abkommens im Bereich Elektrisches Fliegen
    Unterzeichnung des Abkommens im Bereich Elektrisches Fliegen

    Bei der Unterzeichnung des Abkommens im Forschungsbereich Elektrisches Fliegen (v.l.n.r.): Von Seiten des DLR Prof. Josef Kallo sowie Prof. Rolf Henke und von Seiten der JAXA Dr. Fumikazu Itoh sowie Dr. Akira Nishizawa.

  • Unterzeichnung des Abkommens für gemeinsame Forschungsarbeiten im Bereich Reduzierung des Überschallknalls
    Unterzeichnung des Abkommens für gemeinsame Forschungsarbeiten im Bereich Reduzierung des Überschallknalls

    Bei der Unterzeichnung des Abkommens für gemeinsame Forschungsarbeiten im Bereich Reduzierung des Überschallknalls (v.l.n.r.): Von Seiten des DLR Prof. Rolf Henke, von Seiten der JAXA Dr. Fumikazu Itoh und von Seiten der ONERA Bruno Sainjon.

Elektrisches Fliegen und ein effizientes Luftverkehrsmanagement sind weltweit Gegenstand aktueller Forschungsarbeiten für einen möglichst lärm- und emissionsarmen Luftverkehr. Zukünftig könnte daneben eine Renaissance des Überschallpassagierverkehrs möglich werden, die auch davon abhängt, wie gut sich der Überschallknall mittels ausgefeilter Formgebung ohne aerodynamische Einbußen reduzieren lässt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat nun in diesen Bereichen eine engere Zusammenarbeit mit Japanischen Partnern vereinbart. Zwei Abkommen erweitern die Kooperation des DLR mit der Japanischen Einrichtung für Luft- und Raumfahrtforschung JAXA (Japanese Aerspace Exploration Agency). Dazu wurde die bestehende Zusammenarbeit um einen Kooperationsvertrag mit der Japanischen Forschungseinrichtung ENRI (Electronic Navigation Research Institute) ergänzt.

"Japan und insbesondere JAXA und ENRI sind für das DLR bedeutende strategische Partner bei der Erforschung wichtiger Zukunftstechnologien", sagt DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke. "Gemeinsam wollen wir unsere Forschungsaktivitäten und Kompetenzen bündeln, um auf drängende Fragen des Luftverkehrs international zu antworten." Die Abkommen unterzeichnete Prof. Henke auf einer Japanreise Ende März. Mittlerweile forscht das DLR in mehr als 50 bestehenden Kooperationsprojekten mit Japanischen Partnern. Zudem besteht seit 2016 eine strategische Partnerschaft zwischen DLR und JAXA. Die nun verabschiedeten Abkommen im Einzelnen:

Elektrisches Fliegen

Das Elektrische Fliegen bietet die Perspektive sauberer, leiser Flugzeuge, langfristig bis hin zu kleinen Passagiermaschinen. Dabei wird dieser Bereich zunehmend zum Wachstumsmarkt für die Luftfahrtindustrie. Im nun unterzeichneten gemeinsamen Abkommen haben DLR und JAXA vereinbart, zukünftig eng im Bereich des Elektrischen Fliegens mit kleinen Flugzeugen, insbesondere zu den Aspekten Sicherheit und Zertifizierung unter Verwendung von Wasserstoff-Brennstoffzellensystemen zusammenzuarbeiten. Dabei sollen auch hybride Konzepte mit mehreren Antriebstechnologien betrachtet werden.

Luftverkehrsmanagement

Eine Kooperationsvereinbarung zur zukünftigen Zusammenarbeit im Forschungsbereich Luftverkehrsmanagement hat das DLR gemeinsam mit der Japanischen Forschungseinrichtung ENRI unterzeichnet. Gemeinsame Aktivitäten in den Bereichen Luftverkehrsmanagement am Boden und in der Luft, Kommunikation und Navigation sowie Einflüsse des Wetters auf den Luftverkehr sollen in Form von projektbezogenen Kooperationsvereinbarungen konkretisiert werden.

Reduzierung des Überschallknalls

Ein trilaterales Abkommen zwischen dem DLR, der japanischen JAXA und der französischen Forschungseinrichtung für Luft- und Raumfahrt ONERA wurde im Bereich der Erforschung des Überschallknalls geschlossen. Weltweit wird derzeit in verschiedenen Initiativen an der Renaissance des Überschallpassagierflugverkehrs geforscht. Dabei ist der Überschallknall beim Überflug bewohnter Gebiete wegen der Lärmbelastung eine der größten Herausforderungen. In der Kooperation soll untersucht werden, wie mit einer ausgefeilten Formgebung der Überschallknall möglichst schwach ausfällt ohne aerodynamische Einbußen zu verursachen und welche operativen Einsatzmöglichkeiten für zivile Überschallflugzeuge sich daraus ergeben.

Zuletzt geändert am:
05.04.2017 09:52:33 Uhr

Kontakte

 

Andreas Schütz
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation, Pressesprecher

Tel.: +49 2203 601-2474

Fax: +49 2203 601-3249
Dr. Thorsten Nix
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Internationale Zusammenarbeit

Tel.: +49 2203 601-2177