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Studien-/ Abschlussarbeit

Optimierung von Lötverbindungen für Titanlegierungen

Beginn

1. Oktober 2017

Dauer

6 Monate

Vergütung

bis Entgeltgruppe 05 TVöD

Beschäftigungsgrad

Teilzeit

Ihre Mission:

In der Abteilung „Metallische und Hybride Werkstoffsysteme“ werden neue Werkstoffe und innovative Herstellungsverfahren untersucht, mit dem Ziel die Herstellungskosten, das Gewicht und die Funktionalität von Luft- und Raumfahrtstrukturen weiter zu verringern und die Leistungsfähigkeit zu steigern. Die Arbeitsgruppe "Hybride Werkstoffsysteme und Intermetallics" der Abteilung MHW verfolgt das Ziel, neue Werkstoffe für Anwendungen im Flugzeug- und Triebwerksbau sowie Raumfahrtsysteme zu entwickeln.

Im Bereich der Luft- und Raumfahrt könnte der Einsatz von Lötverbindungen die Entwicklung neuer Kompressorkonzepte ermöglichen. Ziel des Projektes, in welchem die Masterarbeit durchgeführt werden soll, ist die Verbesserung der mechanischen Eigenschaften der Lötverbindungen von Titanlegierungen. Insbesondere wird eine Erhöhung der Festigkeit der Fügezone über die Fließgrenze der Titanlegierung angestrebt, um dem Gesamtsystem Duktilität zu verleihen. Dabei sollen drei Ansätze verfolgt werden. Die Anpassung der Titanlegierungen und des Lötmaterials sowie die Applikation von Zwischenschichten. Die Festigkeitssteigerung soll durch die Modifikation der intermetallischen Reaktionszone erreicht werden.

Ihre Arbeitsleistung erbringen Sie in einem Umfang von 9,75 Std./Woche.

Ihre Qualifikation:

  • Studium der Ingenieur-, Materialwissenschaften, Chemie oder der Physik
  • Kenntnisse der Office-Softwarepakete und erste Erfahrungen mit wissenschaftlichen Analyseprogrammen (z. B. Origin oder Igor, MatLab, ImageJ o.ä.)
  • Neugier, hohes Engagement und Bereitschaft zum Entwickeln und Einbringen eigener Ideen, Fragestellungen und Experimente im Laufe des Projekts
  • handwerkliches Geschick und Interesse an praktischer Arbeit
  • erste praktische Erfahrungen in mikroanalytischen Charakterisierungsverfahren, z. B. Rasterelektronenmikroskopie oder Röntgenbeugung sind wünschenswert
  • gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift

Ihr Start:

Freuen Sie sich auf einen Arbeitgeber, der Ihr Engagement zu schätzen weiß und Ihre Entwicklung durch vielfältige Qualifizierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten fördert. Unser einzigartiges Arbeitsumfeld bietet Ihnen Gestaltungsfreiräume und eine unvergleichbare Infrastruktur, in der Sie Ihre Mission verwirklichen können. Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Chancengleichheit von Frauen und Männern sind fester Bestandteil unserer Personalpolitik. Daher begrüßen wir Bewerbungen von Frauen ausdrücklich. Schwerbehinderte Bewerberinnen bevorzugen wir bei fachlicher Eignung.

Fachliche/r Ansprechpartnerin

Dr.-Ing. Joachim Gussone
Institut für Werkstoff-Forschung

Tel.: +49 2203 601-2606

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