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Wissenschaftliche Tätigkeit / Projektarbeit

Qualität in der Hochschullehre, Wissenschafts- und Hochschulforschung

Beginn

ab sofort

Dauer

zunächst auf 2 Jahre befristet

Vergütung

bis Entgeltgruppe 14 TVöD

Beschäftigungsgrad

Vollzeit (Teilzeit möglich)

Ihre Mission:

Wir engagieren uns u. a. in den Feldern Gesundheit, Umwelt, Kultur, Geistes- und Sozialwissenschaften, Bildung, Arbeitsgestaltung und Dienstleistung sowie Informationstechnik. Unsere spezialisierten Teams bilden Schnittstellen zu Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft. Sie betreuen v. a. Förderprogramme von der Ideenentwicklung über die wettbewerbliche Vergabe von Fördermitteln bis zur Erfolgsbewertung und unterstützen die Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit unserer Auftraggeber.

Die Stelle ist im Bereich „Bildung, Gender“ ausgeschrieben. Im Zentrum der Tätigkeiten steht die Unterstützung von Programmen, die sich mit der Erforschung, Entwicklung und Umsetzung von nachhaltigen Innovationen in der Bildung befassen. Dabei sollen die Strukturen in der Bildungs-förderung, die Bildungszugänge und die Qualität der Angebote verbessert werden. Die Programme umfassen alle Bildungsbereiche von der frühkindlichen Bildung über die schulische Bildung bis hin zur Beruflichen Bildung und zum lebenslangen Lernen, von Benachteiligtenförderung bis zur Hochschullehre und zu Projekten, die den Anteil von Frauen in Bildung und Forschung dort erhöhen, wo sie bislang unterrepräsentiert sind. Die empirische Bildungsforschung beschäftigt sich mit den wissenschaftlichen Grundlagen zu den genannten Themen.

Der/die Stelleninhaber/in wird der Abteilung „Qualität in der Hochschullehre, Wissenschafts- und Hochschulforschung“ zugeordnet. Die ausgeschriebene Stelle bezieht sich auf das Bund-Länder-Programm „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“. Der Schwerpunkt des Programms liegt darauf, begonnene Reformen zu unterstützen und zu beschleunigen, neue Entwicklungen anzustoßen und zu fördern, in deren Mittelpunkt die lehrerbildenden Hochschulen stehen, sowie überzeugende Beiträge zur Aufwertung des Lehramtsstudiums zu entwickeln. Die Tätigkeiten des/r wissenschaftlichen Mitarbeiters/in richten sich auf Aufgaben im Bereich der Projektförderung wie Antrags-, Begutachtungs- und Auswahlverfahren und auf begleitende Auf-gaben in dem genannten Programmbereich.

Tätigkeitsbeschreibung: Die Tätigkeiten des wissenschaftlichen Mitarbeiters/der wissenschaftlichen Mitarbeiterin beinhalten zum einen Aufgaben der Projektförderung wie Antrags-, Begutachtungs- und Auswahlverfahren sowie zum anderen konzeptionelle Tätigkeiten zur Weiterentwicklung des Programm- und Förderbereiches und zur inhaltlichen Unterstützung des Auftraggebers (BMBF) in übergeordneten Belangen.

In den Aufgabenbereich fallen konkret folgende Tätigkeiten:

  • Beratung potenzieller Antragsteller/innen hinsichtlich des Förderprogramms
  • inhaltliche, wissenschaftliche Prüfung von Anträgen/Angeboten in der Regel unter Hinzuziehung nationaler oder internationaler Expertinnen und Experten
  • fachliche Beurteilung von Vorhabenbeschreibungen auf Grundlage der geltenden Förderbekanntmachungen, auch unter Hinzuziehung von Fachexperten
  • Antragsbewertung und -bearbeitung unter Berücksichtigung des Zuwendungsrechtes
  • fachliche Begleitung laufender Vorhaben
  • Zwischen- und Verwendungsprüfungen
  • Beiträge zur ständigen Beobachtung und Analyse von Forschung und Entwicklung in der Lehramtsausbildung auf nationaler und internationaler Ebene
  • Organisation des fachlichen Austauschs der Projekte
  • fachliche Stellungnahmen und Berichte

Eingeschlossen sind Aufgaben wie z. B. die Abstimmung mit dem BMBF, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit weiteren beteiligten Akteuren (u. a. der GWK und dem Auswahlgremium) und ggf. die Konzeption und Organisation projektübergreifender Begleitmaßnahmen (Expertenrunden, Veranstaltungen, Evaluationen). Die Tätigkeit setzt einerseits fundierte Kenntnisse im Bereich der Lehrerbildung voraus und bedarf andererseits eines ausgesprochenen Dienstleistungsverständnisses. Sie erfordert ein besonderes Maß an analytischem und interdisziplinärem Denken, die Bereitschaft zur raschen Einarbeitung in neue Themenfelder, Flexibilität und Belastbarkeit, eine ausgeprägte Fähigkeit zur Teamarbeit sowie ein hohes Maß an Kommunikations-, Organisations- und Verhandlungskompetenz. Den/die erfolgreiche Bewerber/in erwartet eine anspruchsvolle und vielseitige Tätigkeit, die Mitarbeit in einem aufgeschlossenen, interdisziplinär zusammengesetzten Team und die Chance, seine/ihre Expertise in die Weiterentwicklung des dynamischen Felds der Lehrerbildung und darauf bezogenen Bildungsforschung einzubringen.

Die Stelle ist für Teilzeitarbeit grundsätzlich geeignet. Die Bewerbungsfrist endet am 10. August 2017.

Ihre Qualifikation:

  • abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulausbildung (Diplom, M.A., Master) in Erziehungs- oder Sozialwissenschaften, Psychologie oder 1. Staatsexamen Lehramt (Master of Education)
  • Promotion mit mindestens gutem Abschluss; idealerweise zu einem Thema der Lehrerbildung
  • einschlägige Forschungs- und/oder Berufserfahrung in der Lehrerbildung in Deutschland
  • langjährige Erfahrungen im Management von Fördermaßnahmen für Forschung und Entwicklung sowie im Ergebnistransfer sind wünschenswert
  • idealerweise Erfahrungen in der Evaluation von Forschungsprojekten
  • fundierte Kenntnisse über den aktuellen Stand aller drei Phasen der Lehrerbildung in Deutschland
  • gute Kenntnisse über den aktuellen Diskussionsstand im Bereich der Qualität der Lehramtsausbildung in Deutschland (Empirische Bildungsforschung, Bologna-Prozess, Lehr-Lern-Prozesse, Inklusion)
  • Kenntnisse der öffentlichen Projektförderung
  • solide Kenntnisse der deutschen und internationalen Forschungslandschaft in den Bildungswissenschaften und der Hochschulforschung sind erwünscht
  • Kenntnisse in der Wissenschaftskommunikation / Vermittlungsarbeit an der Schnittstelle Forschung - Öffentlichkeit (bspw. eigene journalistische Erfahrungen in den Bereichen Bildung und Bildungsforschung, Erfahrungen in der Ausrichtung von Fachkongressen) sind von Vorteil
  • idealerweise Kenntnisse der Arbeitsweisen und Entscheidungswege in Bundes- und Landesministerien sowie detaillierte Kenntnisse der föderalen Strukturen im Bildungswesen
  • sehr gutes sprachliches Ausdrucksvermögen in Wort und Schrift auch bei der Darstellung komplexer Sachverhalte aus der Forschung und Entwicklung
  • Fähigkeit zur Teamarbeit und zur eigenständigen, termingebundenen - auch kurzfristigen - Erledigung von Aufgaben
  • Selbstständigkeit, Organisationstalent und Verhandlungsgeschick sowie Aufgeschlossenheit und Gewandtheit im Umgang mit Partnern im Wissenschaftsbetrieb und staatlichen Organisationen
  • sehr gute Kenntnisse und Erfahrung im Umgang mit üblichen PC-Programmen (u. a. Word, Excel)
  • Flexibilität, Kontaktfähigkeit, Belastbarkeit und Bereitschaft zu Dienstreisen
  • Bereitschaft zur Ausübung von Verwaltungstätigkeiten und ausgesprochenes Dienstleistungsverständnis
  • gute Kenntnisse der englischen Sprache, wünschenswert Kompetenzniveau B 2 oder höher

Ihr Start:

Freuen Sie sich auf einen Arbeitgeber, der Ihr Engagement zu schätzen weiß und Ihre Entwicklung durch vielfältige Qualifizierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten fördert. Unser einzigartiges Arbeitsumfeld bietet Ihnen Gestaltungsfreiräume und eine unvergleichbare Infrastruktur, in der Sie Ihre Mission verwirklichen können. Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Chancengleichheit von Frauen und Männern sind fester Bestandteil unserer Personalpolitik. Daher begrüßen wir Bewerbungen von Frauen ausdrücklich. Schwerbehinderte Bewerberinnen bevorzugen wir bei fachlicher Eignung.

Fachliche/r Ansprechpartnerin

Michael Kindt
Projektträger im DLR

Tel.: +49 228 3821-1750

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