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Wissenschaftliche Tätigkeit / Projektarbeit

Automatisierte Verfahren zur satellitengestützten Schiffserkennung

Beginn

ab sofort

Dauer

3 Jahre

Vergütung

bis Entgeltgruppe 14 TVöD

Beschäftigungsgrad

Vollzeit

Ihre Mission:

Am Institut für Methodik der Fernerkundung werden im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte innovative Verfahren zur Analyse von Erdbeobachtungsdaten entwickelt. In der Forschungsstelle „Maritime Sicherheit“ am Standort Bremen Flughafen entstehen neuartige Methoden zur Ableitung von maritimen Informationen aus Satellitendaten. Diese werden in operationelle Software-Prozessoren integriert, welche an den DLR Antennenstationen maritime Datenprodukte in Nahe-Echtzeit erzeugen. Die Anwendungsgebiete sind neben der Sicherung des zivilen Schiffsverkehrs und der Offshore Infrastruktur die Überwachung von Schutzzonen, die Verfolgung illegaler Fischerei und die Aufklärung von Gewässerverunreinigungen.

Ihre Tätigkeiten erstrecken sich im Einzelnen auf:

  • Weiterentwicklung bestehender Methoden zur Detektion und Klassifikation von Schiffssignaturen in satellitengestützten SAR Daten unter Berücksichtigung weiterer Datenquellen
  • Einarbeitung in komplexe Verfahren auch fremder Wissenschaftsdisziplinen zur Detektion und Unterscheidung maritimer Objekte auf SAR-Bildern
  • Bewertung dieser Verfahren hinsichtlich Nahe-Echtzeit-Anforderungen
  • Abschätzung des Mehrwerts der Datenfusion mit verschiedenen komplementären Datensätzen (AIS, optische Fernerkundung, etc.) und weiteren Kontextinformationen
  • Entwicklung von Methoden zur automatisierten Datenfusion von SAR-Daten mit weiteren Datensätzen und Verfahren zur Interpretation der Gesamtinformation, z.B. in neuronalen Netzwerken
  • Implementierung der entwickelten Methoden in bestehende Analysesoftware
  • Wartung und Verbesserung der Schiffsdetektionssoftware mit Fokus auf Robustheit und Performanz
  • Publikation der Ergebnisse in Fachzeitschriften und Büchern
  • Initiieren und Koordinieren von internationalen Kooperationen
  • Verfassen wissenschaftlicher Anträge zur weiteren Förderung der Forschungsaktivitäten der Forschungsstelle Maritime Sicherheit
  • Anleitung von Doktoranden und Masterstudenten

Ihre Qualifikation:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Uni-Diplom/Master) der Informatik, Geoinformatik, Mathematik, Physik oder einer vergleichbaren Fachrichtung
  • mehrjährige Erfahrungen und Kenntnisse in der Verarbeitung und Verknüpfung großer Datenmengen in Data Fusion oder Data Science
  • gute Programmierkenntnisse in C++
  • Erfahrungen in der Dokumentation und Präsentation wissenschaftlicher Ergebnisse in Artikeln und Vorträgen sowie Bereitschaft zur Teilnahme an Konferenzen
  • Erfahrungen in der Erstellung wissenschaftlicher Projektanträge
  • gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • wünschenswert ist eine abgeschlossene Promotion
  • Erfahrung mit Datenbanken und deren Architektur ist von großem Vorteil
  • Erfahrung in den Bereichen (SAR-)Fernerkundung, Verarbeitung und Analyse von Bilddaten und Datenvisualisierung (mit IDL, Matlab, Python) ist erwünscht
  • Hintergrundwissen in Ozeanographie ist sehr hilfreich

Ihr Start:

Freuen Sie sich auf einen Arbeitgeber, der Ihr Engagement zu schätzen weiß und Ihre Entwicklung durch vielfältige Qualifizierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten fördert. Unser einzigartiges Arbeitsumfeld bietet Ihnen Gestaltungsfreiräume und eine unvergleichbare Infrastruktur, in der Sie Ihre Mission verwirklichen können. Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Chancengleichheit von Frauen und Männern sind fester Bestandteil unserer Personalpolitik. Daher begrüßen wir Bewerbungen von Frauen ausdrücklich. Schwerbehinderte Bewerberinnen bevorzugen wir bei fachlicher Eignung.

Fachliche/r Ansprechpartnerin

Björn Tings
Methodik der Fernerkundung

Tel.: +49 421 24420-1860

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Kennziffer 11717

Personalbetreuung Oberpfaffenhofen

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DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung

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