ADM-Aeolus: Satellit zur Erdbeobachtung
Quelle: ESA.
Das Institut für Technische Physik in Stuttgart bearbeitet ausgesuchte Gebiete der Optik und Photonik und befasst sich insbesondere mit der Untersuchung und Entwicklung neuer Laserquellen und deren Anwendung in der Luft- und Raumfahrt sowie Sicherheitstechnik.
Die Lasertechnik gewinnt sowohl bei der Erdbeobachtung als auch bei der planetaren Erkundung zunehmend an Bedeutung. Für einen Langzeitbetrieb von Lasersystemen unter Weltraumbedingungen mit Missionsdauern von mehreren Jahren werden extreme Anforderungen an die Präzision und Zuverlässigkeit der verwendeten Optiken gestellt. Am DLR Institut für Technische Physik werden sämtliche Optiken für aktuell geplante ESA Missionen mit satellitengestützen LIDAR Systemen für ihren Einsatz im Weltraum qualifiziert. Darüber hinaus werden vielfältige Forschungsarbeiten zu dieser Problematik durchgeführt, insbesondere zur laser-induzierten Kontamination. Ausgasende flüchtige Bestandteile organischer Materialien (z. B. Klebstoffe, Isolationsmaterialien, Leiterplatten) können durch die Laserstrahlung zersetzt und in chemisch geänderter Form auf der Optik angereichert werden. Die so entstehenden Ablagerungen können die optischen Eigenschaften negativ verändern und im Laufe der Zeit zu einem teilweisen oder vollständigen Funktionsausfall führen.
Im Rahmen eines ESA-Projektes sollen bereits begonnene grundlegende experimentelle Untersuchungen zur laser-induzierten Kontamination an einer bestehenden Anlage weitergeführt werden. Die Bildung der Ablagerungen soll in einem weiten Parameterfeld untersucht und mit in-situ und ex-situ Methoden (laser-induzierte Fluoreszenz, Transmissionsmessung, Nomarski-Mikroskopie und Atomkraftmikroskopie, Weisslicht-interferometrie analysiert werden. Die daraus gewonnenen Daten sollen in Zusammenarbeit mit dem Laserzentrum Hannover als Grundlage für eine Modellierung des Wachstums benutzt werden. Im weiteren Verlauf des Projektes sollen zusammen mit einer Beschichtungsfirma verbesserte AR- und HR-Beschichtungen entwickelt werden, die eine geringere Neigung zur laser-induzierten Kontamination aufweisen als bisherige Optiken.
Für den Zeitraum der Diplom-/Masterarbeit können wir eine Beschäftigung als studentischer Mitarbeiter (E05, 10 Stunden pro Woche) in Aussicht stellen.
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2013-05-22 03:03:48
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Student Ingenieurwissenschaften, Physik (m/w) - Grundlagenuntersuchungen zur laser-induzierten Kontamination von Optiken im Weltraumeinsatz
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