CanSat-Wettbewerb

Schüler starten selbstgebaute Mini-Satelliten

Mittwoch, 20. September 2017

Autoplay
Info an
Info aus
Informationen
Schließen
Vollbild
Normal
zurück
vor
{{index}}/{{count}}
Tipp:
<Escape>, um fullscreen zu beenden.
  • CanSatRakete_sn.jpg
    Abflug

    Eine Rakete geht auf die Reise: Eine Rakete bringt die CanSats auf bis zu 1.000 Metern Höhe. Bei der deutschen Meisterschaft in Rotenburg an der Wümme starten zwei CanSats auf einer Rakete. Nach fünf Flügen sind alle Teams durch. Nach der Präsentation der Ergebnisse muss die Jury dann entscheiden, wer der neue deutsche Meister geworden ist.

  • CanSat
    Forschungssatellit in Dosen-Größe

    Aus einem Bausatz basteln die Schülerteams, die am deutschen CanSat-Wettbewerb teilnehmen, einen eigenen Forschungssatelliten, der unter anderem Druck und Temperatur messen kann.

  • CanSat
    Flug in 1000 Meter Höhe

    Die von Schülern entwickelten und gebauten Mini-Satelliten werden beim deutschen CanSat-Wettbewerb in eine Höhe von 1000 Metern geschossen. Das DLR gehört zu den Unterstützern des Wettbewerbs und bietet den Betreuern der Schülerteams einen Workshop an.

  • Die Raketen für den CanSat%2dWettbewerb fliegen etwa 1000 Meter hoch.
    CanSat-Rakete beim Start

  • Mit einer solchen Rakete starten die Schüler ihre selbsgebauten Satelliten im Dosen%2dFormat.
    CanSat-Rakete

  • CanSatSatellit_sn.jpg
    CanSat mit Hülle und Fallschirm

    Einzelteile: Der CanSat ist nicht größer als eine Getränkedose und rund 350 Gramm schwer. Er kommt in eine Hülle und wird dann in die Rakete integriert. Ein Fallschirm bremst die Nutzlast ab, so dass sie sicher und sanft landen und anschließend geborgen werden kann.

  • Im Wettbewerb CanSat starten Schülergruppen eigene Mini-Satelliten
  • Schwerpunkt(e): Raumfahrt, Nachwuchsförderung

Zum insgesamt vierten Mal kommen vom 25. bis 29. September 2017 zehn Schülergruppen aus der ganzen Bundesrepublik in die Raumfahrtstadt Bremen, um ihre eigenen Forschungssatelliten starten zu lassen. Dies geschieht im Rahmen des Deutschen CanSat-Wettbewerbes (englisch für "Dosen-Satellit"), der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt wird. Sieben Monate hatten die Schülerinnen und Schüler Zeit, um ihre Mini-Satelliten selbstständig zu entwickeln, zu bauen und ausgiebig zu testen.

Raketenstart am Mittwoch, 27. September

Höhepunkt des Wettbewerbes ist der Raketenstart. Am Mittwoch, den 27. September, starten die zehn Teams ihre selbstgebauten Satelliten, die in Größe und Form einer handelsüblichen Getränkedose ähneln, mit einer Rakete am Flugplatz Rothenburg (Wümme). Nicht gleich bis in den Weltraum, aber in eine Höhe von knapp einem Kilometer. Die Satelliten schweben anschließend an Fallschirmen zu Boden. Dabei müssen sie zwei Missionen durchführen: Als Primärmission sollen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Satelliten während der Flugphase Temperatur und Luftdruck messen und an eine Bodenstation senden.  Bei der Sekundärmission müssen die Schülerteams ihre Kreativität sowie physikalisches und technisches Verständnis unter Beweis stellen, um möglichst komplexe Missionsideen in dem begrenzten Raum einer Getränkedose zu realisieren.

Die Daten werden dann von den Schülerinnen und Schülern ausgewertet und im Rahmen einer Abschlusspräsentation vor der Jury und den anderen Teams präsentiert. In diesem Jahr nimmt beispielsweise das Team „Starbugs“ von der Europaschule Schulzentrum SII Utbremen aus Bremen teil und möchte eine Funkbrücke zwischen ihrem CanSat und einem anderen Satelliten aufbauen, sodass der andere Satellit den CanSat als Relaisstation benutzt, um seine Daten an die Bodenstation zu senden.

Die Schülerinnen und Schüler des "Bowman"-Teams aus Münster haben sich zum Ziel gesetzt, einen Satelliten zu entwickeln, der autonome Entscheidungen über die Aktivierung und Deaktivierung der Satellitensensorik treffen kann.

CanSat – Mehr als nur ein Wettbewerb

Der CanSat-Wettbewerb bietet Schülerinnen und Schülern ab 14 Jahren nicht nur einen Einblick in die komplexe Umsetzung eines raumfahrtspezifischen Großprojektes, sondern bringt ihnen einmalige Erfahrungen. Es ist nicht alleine eine Frage des technischen Know-Hows, um beim CanSat-Wettbewerb erfolgreich zu sein, sondern es kommt vor allem auf eine gute Teamarbeit an.
Jeder kann sich dabei mit seinen Stärken und seinem Wissen einbringen und der eine oder andere hat durch die Teilnahme am Deutschen CanSat-Wettbewerb vielleicht sein späteres Berufsziel gefunden.

Zahlreiche Mitveranstalter, Förderer und Paten

Eine Vielzahl von Mitveranstaltern, Förderern und Paten unterstützen den Wettbewerb, darunter (in alphabetischer Reihenfolge) ArianeGroup, Altimax Rocket Altimeter, Aviabelt Bremen e.V., BerlinDruck GmbH & Co. KG, Bremen Airport, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), DLR Raumfahrtmanagement, Digitale Signal-Verarbeitungssysteme & Informationstechnik GmbH (DSI), Europäische Union über den European Regional Development Fund, Europäische Weltraumorganisation (ESA), Europaschule Schulzentrum Utbremen, Flugplatz Rotenburg (Wümme), Gymnasium Vegesack, Institut für Aerospace-Technologie (IAT) der Hochschule Bremen, Moskito Werbeagentur Szabó & Christiani oHG, Ökumenisches Gymnasium zu Bremen, OHB-SE Bremen, Senatorin für Kinder und Bildung, SILVER ATENA Electronic Systems Engineering GmbH, Socon – Software Consulting GmbH, Spacebenefit e.V., Technisches Bildungszentrum Mitte, Watterott Electronics GmbH, WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen.

Hinweis an die Redaktionen:

Eine Vor-Ort-Berichterstattung beim Raketenstart ist möglich. Anmeldung dazu bitte an Dr. Dirk Stiefs oder Jens Wucherpfennig.
 

Zuletzt geändert am:
20.09.2017 10:53:41 Uhr

Kontakte

 

Jens Wucherpfennig
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation, Göttingen, Bremen

Tel.: +49 551 709-2108

Fax: +49 551 709-12108
Dr. Dirk Stiefs
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

DLR_School_Lab Bremen

Tel.: +49 421 24420-1131

Fax: +49 421 24420-1120