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Alle Jahrgänge

"Blick in die Zukunft" am DLR_School_Lab Darmstadt

Gründung des Schülerlabors "DLR_School_Lab TU Darmstadt" beschlossen

29. Mai 2015

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Technische Universität (TU) Darmstadt haben am 29. Mai 2015 die Gründung eines Schülerlabors beschlossen. Die Eröffnung ist für die zweite Jahreshälfte 2016 geplant. Im "DLR_School_Lab TU Darmstadt" werden Kinder und Jugendliche künftig zu einer "Reise in die Zukunft" eingeladen. Das Schülerlabor soll junge Menschen für Naturwissenschaften und Technik begeistern, ihnen Einblicke in die aktuelle Forschung bieten und auch berufliche Perspektiven vorstellen.

Ceres

Zwergplanet Ceres: Krater, Einsturzsenken und ungewöhnliche Linien

28. Mai 2015

Das, was Planetenforscher Prof. Ralf Jaumann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) von Zwergplanet Ceres zu sehen bekommen hat, lässt nur einen Schluss zu: "Ceres ist geologisch extrem spannend." Der größte Körper im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter sorgt nämlich bereits aus der Ferne betrachtet für jede Menge Gesprächsstoff unter den Wissenschaftlern. Auch das Foto, das die Kamera an Bord der Dawn-Sonde am 23. Mai 2015 aus 5100 Kilometern Entfernung aufnahm, zeigt wieder Strukturen, die zurzeit noch nicht erklärt werden können: "Wir erkennen eine ungewöhnlich große Ansammlung von kleinen runden Strukturen auf engem Raum - dazu gehören kleinere so genannte Sekundär-Krater, die bei großen Einschlägen durch das dadurch ausgeworfene Material entstanden sind, aber auch längere linienförmige Anordnungen und sehr wahrscheinlich Einsturzsenken", erläutert der DLR-Planetenforscher, der an der amerikanischen Dawn-Mission wissenschaftlich beteiligt ist. "Ähnliche Strukturen gibt es zwar auf den Eismonden von Jupiter und Saturn, aber nicht in dieser Dichte."

Blitzlicht für mehr Sicherheit an Bahnübergängen

28. Mai 2015

Unfälle an Bahnübergängen haben meist schwerwiegende Folgen. Etwa jeder vierte Unfall endet tödlich. Besonders an unbeschrankten Bahnübergängen ist die Unfallgefahr sehr hoch. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat deshalb ein System entwickelt, das die Aufmerksamkeit der Autofahrer an diesen sogenannten nicht-technisch gesicherten Bahnübergängen erhöhen und das Unfallrisiko minimieren soll.

Falcon und DC%2d8 vor einem gemeinsamen Forschungsflug in Island

Den Islandtiefs auf der Spur: DLR testet neue Lasermesstechnik im Flug über Grönland

26. Mai 2015

Für eine präzise Wettervorhersage und verbesserte Klimamodelle ist entscheidend, die Winde über dem Nordatlantik möglichst exakt zu erfassen. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben den Prototypen eines Wind-Lidar (light detection and ranging) entwickelt, der ab Ende 2016 auf einem ESA-Wettersatelliten zum Einsatz kommen soll.

DLR wertet größte und umfangreichste Studie über Erstnutzer von Elektroautos aus

26. Mai 2015

Es ist die bislang größte und umfangreichste Studie zur Untersuchung von Erstnutzern von Elektrofahrzeugen in Deutschland. Das Institut für Verkehrsforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat 2014 über 3.000 private und gewerbliche Nutzer von Elektrofahrzeugen befragt. Die detaillierte Auswertung ergibt jetzt neue, ausführliche Antworten auf die relevantesten Fragen: Wer sind die Erstnutzer von Elektrofahrzeugen? Wie werden die Fahrzeuge im Alltag eingesetzt, welchen Einschränkungen unterliegt die Nutzung noch und wie gehen die Nutzer damit um?

DLR-Studie zeigt Rekord bei günstigen Flugangeboten: Germanwings dabei erstmals auf Platz eins in Deutschland

26. Mai 2015

Anfang 2015 wird erstmals seit Jahren ein neuer Rekord im Low Cost Segment des Luftverkehrs erreicht. 518 Strecken wurden im vergangenen Winter in und ab Deutschland mit preisgünstigen Flügen von Low Cost Carriern bedient. Damit wird die bisherige Höchstmarke von 507 Strecken im Winterflugplan 2011 überboten. Gleichzeitig schiebt sich Germanwings erstmals mit einem deutlich erweiterten Angebot an die Spitze der Airlines mit Low Cost Angeboten in Deutschland und verdrängt Air Berlin auf den zweiten Platz. Ein teilweise zunehmender Wettbewerb unter den Anbietern günstiger Flugtickets führt zu moderat sinkenden Preisen. Aktuelle Ergebnisse zur Entwicklung der "Günstigflieger" enthält der nun erschienene "Low Cost Monitor 1/2015" (LCM). Seit 2006 veröffentlicht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) den Bericht jeweils im Frühling und Herbst.

Galileo: Testzentren für Straßen- und Schienenverkehr eröffnet

22. Mai 2015

Europas Satellitennavigationssystem Galileo soll im Jahr 2020 komplett einsatzbereit sein. Damit zu diesem Zeitpunkt alle technischen Möglichkeiten ausgeschöpft werden können, hat das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) das Tor zu Galileo vollständig aufgestoßen: Forschungseinrichtungen und Industrie können moderne Navigationstechniken und -instrumente schon heute mit original Galileo-Navigationssignalen testen, damit sie mit Beginn des "Galileo-Zeitalters" einsetzbar sind. Nachdem zuvor schon das GATE in Berchtesgaden, das SEA GATE in Rostock und das aviationGATE in Braunschweig den Betrieb aufgenommen haben, wurden am 22. Mai 2015 in der Nähe von Aachen die letzten beiden Galileo Test- und Entwicklungsumgebungen (GATEs) - das automotiveGATE und das railGATE - eröffnet.

Radarblick ins ewige Eis für die Klimaforschung: DLR-Flugversuche über Grönland

22. Mai 2015

Grönlands Eisschild ist zum Teil mehr als drei Kilometer dick und ein Angelpunkt in der weltweiten Klimaforschung. Derzeit testen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bei einer in Kooperation mit der Danish Defence Acquisition and Logistics Organization (DALO) initiierten Forschungsflugkampagne auf Grönland gemeinsam mit Kollegen der ETH Zürich neue Radar-Abbildungsverfahren. Diese sollen zukünftig die dreidimensionale Schnee- und Eisbeschaffenheit in bis zu 50 Metern Tiefe aus der Luft vermessen können. "Dadurch soll sich auf lange Sicht der Einfluss des Klimawandels auf die interne Schichtung von Schnee, Firn und Eis bestimmen lassen" erklärt Prof. Irena Hajnsek, Projektleiterin der ARCTIC15 Kampagne. Interessant ist das beispielsweise, um zu untersuchen, wie viel Wasser des an der Oberfläche tauenden Schnees beim Einsickern wieder gefriert und somit nicht zum Anstieg des Meeresspiegels beiträgt. Ein Effekt der in bisherigen Klimamodellen noch unzureichend berücksichtigt ist, wie es im aktuellen Bericht des Weltklimarats (IPCC) heißt.

Ceres

Dawn: Näher und näher an Zwergplanet Ceres

21. Mai 2015

Zuletzt umkreiste die Dawn-Sonde den Zwergplaneten Ceres in einer Höhe von 13600 Kilometern - mittlerweile schraubt sie sich nach und nach auf eine Höhe von 4400 Kilometern hinunter und blickt während ihrer Reise auch auf die geheimnisvollen hellen Flecken, deren Ursprung die Wissenschaftler bisher noch nicht erklären können. Am 16. Mai 2015 entstand dabei eine Aufnahme aus 7200 Kilometern Entfernung, die in einem der Krater gleich eine ganze Gruppe dieser Flecken zeigt. "An diesen Stellen reflektiert Material auf der Oberfläche von Ceres die Sonnenstrahlen besonders stark", erläutert Prof. Ralf Jaumann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Wissenschaftler der Dawn-Mission. "Es könnte frisches Eis sein, es könnte Salz sein - da gehen die Meinungen noch auseinander."

20 Jahre Luftfahrtforschungsprogramm: Jubiläum auch für den DLR Projektträger Luftfahrtforschung

19. Mai 2015

Seit 1995 wird die deutsche zivile Luftfahrtindustrie von einem nationalen Forschungsprogramm durch die Bundesregierung gefördert. Gleichzeitig war dies die Geburtsstunde des DLR Projektträgers Luftfahrtforschung und -technologie, der "zur Unterstützung der Bundesressorts, die Projektförderung mit der erforderlichen Sachkunde und dem notwendigen engen Kontakt zu den Forschungs- und Entwicklungsstellen" durchführt, wie es in der damaligen Rahmenvereinbarung hieß. Die geförderten Forschungsthemen für die Luftfahrt haben sich seitdem erweitert. Der Auftrag ist bis heute geblieben.

Schnelle Rettung im akuten Notfall

13. Mai 2015

Bei Schlaganfall, Herzinfarkt und anderen schweren Verletzungen brauchen Patienten schnelle Hilfe. Für eine optimale Versorgung müssen sich medizinisches Fachpersonal und Patienten schnell austauschen und abstimmen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt gemeinsam mit der Universität Münster, der opwoco GmbH und der metacrew consulting GmbH ein Kommunikationssystem für Rettungsdienste und Bürger. Zentrale Ziele des Projektes MA-RIKA (Medizinisches Akutkrankenhaus – Rettungsdienst- Informations- und Kommunikationssystem für akute Notfälle im Alter) sind schnelle und einfache Kommunikationswege des medizinischen Fachpersonals untereinander sowie eine schnellere Orientierung von Patienten bei der Suche nach der nächsten geeigneten Klinik oder Fachabteilung.

Ceres

15 Tage Rundflug um Zwergplanet Ceres abgeschlossen

11. Mai 2015

Seit dem 23. April 2015 umkreiste die Raumsonde Dawn den Zwergplaneten Ceres in einem Abstand von nur 13.600 Kilometern. Insgesamt fast 2000 Bilder nahm währenddessen die Kamera an Bord auf und deckte dabei die komplette Oberfläche des Zwergplaneten ab. "Aus diesen Daten berechnen wir nun das erste dreidimensionale Geländemodell von Ceres, das im Laufe der Mission mit immer besserer Auflösung verfeinert und optimiert wird", sagt Prof. Ralf Jaumann, Planetenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Wissenschaftler im Dawn-Missionsteam. Schon jetzt aber zeigen hohe Aufwölbungen, ungewöhnliche Kraterformen, helle Flecken und erstaunlich flache Ebenen auf der Oberfläche von Ceres, dass der Zwergplanet für Diskussionen unter den Wissenschaftlern sorgen wird. "Die Aufnahmen sind zwar sehr gut, aber zurzeit können wir über vieles nur spekulieren. Ceres lässt sich nicht so einfach verstehen." Bis zum 6. Juni 2015 wird die Sonde sich nun nach und nach auf einen Abstand von nur noch 4400 Kilometern über der Oberfläche hinuntersenken und alle drei Tage den Zwergplaneten, dessen Durchmesser fast 1000 Kilometer beträgt, einmal umrunden.

Satelliten - zuverlässige Quelle für die Erdbeobachtung

11. Mai 2015

Wie entwickelt sich die Ozonschicht, wie verteilen sich Spurengase in der Atmosphäre, wie verändern sich - global betrachtet - die Wälder, Küsten, Landmassen und Polarregionen? Wie können Erdbeobachtungssatelliten bei Naturkatastrophen wie jüngst dem Erdbeben in Nepal helfen, und welchen Nutzen haben die Daten für Geologie, Landwirtschaft, Urbanisierung, Gesundheits- oder Energiemanagement?

Weltraumwetter – DLR-Forscher diskutieren über Notfallszenarien

11. Mai 2015

Unsere hochtechnisierte Gesellschaft hängt mehr und mehr von Systemen ab, die durch das Wetter im Weltraum beeinflusst werden können. Als komplexes Wechselspiel zwischen Vorgängen auf der Sonne, im interplanetaren Raum sowie in der Erdmagnetosphäre, -ionosphäre und –atmosphäre birgt das Weltraumwetter ein Gefahrenpotential für viele Anwendungen.

Parabelflug - Stresstest für zukünftige Experimente im All

7. Mai 2015

Als am 7. Mai um 12.35 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit der Airbus A310 ZERO-G auf dem Flughafen Bordeaux-Mérignac landete, ging die erste Kampagne mit dem neuen Parabelflugzeug nach drei Flugtagen erfolgreich zu Ende. Mit dieser ersten gemeinsamen Parabelflug-Kampagne des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der französischen Raumfahrtagentur CNES, für Experimente unter reiner Schwerelosigkeit wurde das neue Parabelflugzeug A310 ZERO-G eingeweiht.

DLR-Erdbeobachtungskonferenz: Auf Tuchfühlung mit Merlin und Copernicus

30. April 2015

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) veranstaltet vom 11. bis 15. Mai 2015 in Berlin die 36. Internationale Erdbeobachtungskonferenz ISRSE. Erdbeobachtungssatelliten sorgen dafür, Veränderungen unseres Heimatplaneten zu dokumentieren und elementare Informationen über Wetter und Klima, Biodiversität und Ökosysteme, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, Bodenschätze und Ressourcenverbrauch sowie über die Qualität von Wasser oder Luft zu geben. Auch bei Krisen und Naturkatastrophen können die Satellitendaten unterstützen. Eine wichtige Rolle spielen hier die deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X.

Geplanter Absturz: Ende der Merkur-Mission MESSENGER

30. April 2015

Seit dem 18. März 2011 ist MESSENGER (MErcury Surface, Space ENvironment , GEochemistry and Ranging) die erste Raumsonde, die den Merkur aus einer Umlaufbahn beobachtete. Etwas mehr als vier Jahre und 3308 Merkurumrundungen später kommt die NASA-Mission nun an ihr Ende: Die Treibstoffvorräte auf dem Orbiter sind erschöpft. Da die Anziehungskraft der Sonne einen solch starken Einfluss auf die Umlaufbahn der Sonde hat, ist ein Absturz auf den Planeten in der Nacht von Donnerstag auf Freitag nicht mehr zu vermeiden. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) war wissenschaftlich umfangreich an dieser Mission beteiligt.

Update: DLR berechnet die Verschiebungen durch das Erdbeben in Nepal aus Satellitendaten

30. April 2015

Update: Das Earth Observation Center (EOC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) konnte mit Hilfe der von ESA-Radarsatellit Sentinel-1 aufgenommenen Daten der Erdbebenregion in Nepal eine neue Gebietskarte erstellen und die Verschiebungen durch das Beben berechnen. Die Daten wurden am EOC zu einem Interferogramm verarbeitet, das die Oberflächenverschiebungen zeigt, die durch das schwere Erdbeben vom 25. April 2015 verursacht wurden.

Gewichtskur und Lärmtherapie für Passagierjets: DLR-Flugversuche für langsamere Anflüge

29. April 2015

An der Grenze des Machbaren flog das DLR-Forschungsflugzeug ATRA im März 2015. In insgesamt vier Versuchsflügen wagten sich die Testpiloten mit dem umgebauten Passagierjet an den extremen Langsamflug heran. Das Ziel: Die tragende Luftströmung an den Flügeln und Klappensystemen in bisher unerreichter Genauigkeit zu vermessen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erforscht gemeinsam mit Airbus den Langsamflug bei Verkehrsflugzeugen. Die Erkenntnisse helfen, zukünftige Tragflächen leichter zu bauen und für langsamere und damit leisere Anflüge zu optimieren.

Vom Kanzler-Airbus zum neuen Parabelflugzeug

24. April 2015

Er ist 16 Jahre jünger als sein Vorgänger, hat eine bewegte Geschichte und tritt ein beachtliches Erbe an: Der ehemalige "Kanzler-Airbus" A310-304 VIP ist das neue, europaweit einzigartige Parabelflugzeug und soll - wie zuvor schon der A300 ZERO-G - ab dem 27. April 2015 für wissenschaftliche Experimente in Schwerelosigkeit abheben: Auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nutzt das ehemalige deutsche Regierungsflugzeug für Forschung in Null "G".

 
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