Presse-Informationen
theme

Presse-Archiv

  • Seite 1 von 25
  • >>
  • loading with js...

Alle Jahrgänge

Cyanobakterien

Überlebenskünstler bereit für die Reise zur ISS

22. Juli 2014

Sie sind zäh, widerstandsfähig und können an den unwirtlichsten Orten auf der Erde überleben - und nun sollen sie dies auch unter Weltraumbedingungen unter Beweis stellen: Am 23. Juli 2014 starten Blaualgen (Cyanobakterien der Gattung Nostoc) und Biofilme (Deinococcus geothermalis) um 23.44 Uhr mitteleuropäischer Zeit mit einer Progress-Rakete zur Internationalen Raumstation ISS. Bei einem Weltraumausstieg voraussichtlich am 18. August werden die Proben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an der Außenseite der ISS in die Anlage EXPOSE-R2 eingesetzt. Dann soll mit den Experimenten BIOMEX (Biology and Mars-Experiment) und BOSS (Biofilm Organisms Surfing Space) untersucht werden, ob die Organismen beispielsweise ultraviolette Strahlung, kosmische Strahlung, Temperaturschwankungen und simulierte Marsbedingungen überstehen und somit auch auf anderen Planeten überleben könnten.

Forschungssatellit FOTON-M4 ist auf dem Weg ins All

19. Juli 2014

Forschung in Schwerelosigkeit ist sein Ziel: Am 18. Juli 2014 ist um 22.50 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ, 0.50 Uhr Ortszeit am 19. Juli) der russische Forschungssatellit FOTON-M4 mit einer Sojus-Rakete vom Weltraumbahnhof Baikonur ins All gestartet.

Komet Churyumov%2dGerasimenko

Komet Churyumov-Gerasimenko: Weder Kugel noch Kartoffel

17. Juli 2014

Dass Kometen unregelmäßig und eher kartoffelähnlich geformt sind, ist bekannt - doch der Komet Churyumov-Gerasimenko, auf dem Lander Philae im November 2014 landen soll, hat eine unerwartete Gestalt: Der Komet besteht aus zwei miteinander verbundenen Teilen. Dies zeigen Bilder der OSIRIS-Kamera an Bord der ESA-Sonde Rosetta, die aus 14.000 Kilometern Entfernung aufgenommen wurden. "Diese Form ist sehr überraschend für uns", sagt Kometenforscher Dr. Ekkehard Kührt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Seit 30 Jahren erforscht der Projektleiter für die wissenschaftlichen DLR-Experimente auf Sonde und Lander diese Himmelskörper. "Aber sie ist durchaus plausibel: Kometen sind während der Bildung unseres Planetensystems weit ab von der Sonne durch die Zusammenstöße von kleineren Bausteinen entstanden." Welche Auswirkungen die ungewöhnliche Form des Kometen auf die Landung hat, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden.

Dr. Gabriele Heinen%2dKljajić beim Auftakt für AIM in Braunschweig

Eine Stadt wird zum Verkehrslabor – Auftakt für AIM in Braunschweig

17. Juli 2014

Die Großforschungsanlage AIM (Anwendungsplattform Intelligente Mobilität) beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig steht Forschern von nun an für ihre Projekte zur Verfügung. Durch AIM wird eine Stadt, mit all den Wegen, die ihre Bewohner im Alltag zurücklegen, zum Verkehrslabor. Dr. Gabriele Heinen-Kljajić, die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, gab bei einem offiziellen Auftakt am 17. Juli 2014 den Startschuss.

Im Tiefflug: Insekten sammeln für die Forschung

17. Juli 2014

Außergewöhnliche Flugversuche stehen noch bis zum 23. Juli in der Flugplanung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Bei extremen Tiefflügen über dem Gelände des Flughafens Magdeburg/Cochstedt sammelt das Forschungsflugzeug A320 ATRA Insekten für die aerodynamische Forschung. Im Projekt InCoVal (Insect Contamination Validation) untersuchen die Wissenschaftler, wie sehr die Tragflächen an der Vorderkante trotz Abschirmung durch die Vorflügel von Insekten verunreinigt werden. Auch wenn das für heutige Tragflächen kein Problem darstellt, wird es für zukünftige ultraglatte Hightechflügel zum Problem. Dort würden Insektenanhaftungen zu mehr Treibstoffverbrauch führen. Ein neuartiges Klappensystem soll das verhindern. Die Flugversuche liefern erste Erkenntnisse für solch eine Entwicklung. Bei weiteren ATRA-Flügen erproben die Forscher ein neues Pilotenassistenzsystem und Verfahren zur Optimierung der Flugerprobung.

Roboterarm

Choreographie mit dem Roboterarm der ISS

15. Juli 2014

Bis auf zwölf Meter nähert sich am 16. Juli 2014 um 12.39 Uhr mitteleuropäischer Zeit das Transportfahrzeug Cygnus Orbital-2 der Internationalen Raumstation ISS - und dann muss Astronaut Alexander Gerst gemeinsam mit seinem Kollegen Steve Swanson dafür sorgen, dass der Transporter sicher eingefangen und an die Raumstation angedockt wird. Während Swanson den Roboterarm bedient, wird Gerst unter anderem die Kameras am Roboterarm steuern. Trainiert hat der deutsche ESA-Astronaut dieses Manöver bereits vor seinem Start ins All sowie in der vergangenen Woche an Bord der ISS. "Da gibt es eine ausgeklügelte Choreographie, der das Team folgt", sagt Astronautentrainer Norbert Illmer vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Laserstrahlen über Neuseeland: Atmosphärenforscher vermessen Schwerewellen

Laserstrahlen über Neuseeland: Atmosphärenforscher vermessen Schwerewellen

11. Juli 2014

Atmosphärische Schwerewellen beeinflussen das Wetter und auch langfristig das Klimageschehen. Vom 29. Juni bis 23. Juli 2014 fliegt das Forschungsflugzeug Falcon des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in mehreren Nächten über die Neuseeländischen Alpen, um mit moderner Lasermesstechnik und weiteren Instrumenten zu untersuchen, wie sich diese Wellen von der Erdoberfläche bis in 100 Kilometer Höhe ausbreiten. Die Ergebnisse sollen helfen, Klimamodelle sowie Wettervorhersagemodelle zu verbessern.

Alexander Gerst

Seifenblasen - dünnhäutig auf der Erde, dickfellig im All

9. Juli 2014

Kaum zieht die Schwerkraft nicht mehr an ihnen, beweisen Seifenblasen erstaunliche Stabilität: In der Schwerelosigkeit leben sie deutlich länger, ein Nadelstich macht ihnen nichts aus, und auch zusätzliche farbige Flüssigkeit haftet ohne Probleme an der stabilen Seifenblase. Das sind die erstaunlichen Ergebnisse, die Astronaut Alexander Gerst mit einem Versuch auf der Internationalen Raumstation ISS herausgefunden hat. Das Experiment hatte sich im Schülerwettbewerb "Aktion 42", den das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit der europäischen Weltraumorganisation ESA und der Stiftung Jugend forscht durchführte, als Gewinnervorschlag durchgesetzt.

Mascot

"Mitfluggelegenheit" auf dem Asteroidenlander Mascot

8. Juli 2014

Gerade einmal so groß wie eine Briefmarke ist die Folie, die die Ingenieure des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an ihrem Asteroidenlander Mascot anbringen – mit den Namen derjenigen, die sich bis zum 15. Juli 2014 online unter diesem Link anmelden. Voraussichtlich am 24. November 2014 wird das Landegerät an Bord der japanischen Hayabusa-2-Sonde dann auf seine vierjährige Reise durch das Weltall starten und 2018 am Ziel ankommen. Während Hayabusa-2 den Asteroiden umkreist und später Bodenproben zur Erde zurückbringen soll, wird Mascot auf der Asteroidenoberfläche mit vier Instrumenten vor Ort messen und sich dabei mit einem Schwungarm im Inneren hüpfend von Stelle zu Stelle bewegen. So können zum ersten Mal Messungen an unterschiedlichen Orten auf einem Asteroiden durchgeführt werden.

Im Schatten des Saturn

Raumsonde Cassini - seit zehn Jahren in der eisigen Welt des Saturn

4. Juli 2014

Der Saturnorbiter Cassini hat viele faszinierende Phänomene beobachtet und dabei außergewöhnliche Bilder und Messungen zur Erde gefunkt. Seit zehn Jahren befindet er sich in einer Umlaufbahn um den Saturn. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist bei dieser Mission von Anfang an dabei.

Seit 36 Tagen unser Botschafter im All

4. Juli 2014

Seit 36 Tagen umkreist der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst nun an Bord der Internationalen Raumstation ISS die Erde - den kleinen blauen Punkt, der dem 38 Jahre alten Geophysiker so sehr am Herzen liegt, dass er seiner ISS-Mission "Blue Dot" sogar ihren Namen gegeben hat.

Neues Kamerasystem auf Hubschrauber zur Verkehrsüberwachung

2. Juli 2014

Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben ein neues echtzeitfähiges Kamerasystem zur Verkehrsüberwachung auf einem Hubschrauber erfolgreich eingesetzt. Die hochauflösenden Bilder und Videos werden in wenigen Sekunden an Bord des Hubschraubers verarbeitet und zum Boden übermittelt. Mit diesen Daten können Verkehrsleitzentralen bei Großereignissen oder Katastrophen den Verkehr situationsbedingt steuern und Hilfskräfte schnell an ihren Einsatzort leiten. Das neue Kamerasystem wurde im DLR-Verkehrsforschungsprojekt VABENE ++ erstmals an einem Hubschrauber, dem DLR-Forschungshubschrauber BO 105, angebracht.

ISS

Funken mit der ISS: Der direkte Draht zu Alexander Gerst

1. Juli 2014

Über 400 Kilometer ist die Internationale Raumstation ISS von der Erde entfernt, wenn sie mit 28.000 Kilometern in der Stunde um die Erde kreist - für zwei DLR_School_Labs rückt sie aber in zumindest hörbare Nähe: Alexander Gerst greift zum Mikrofon und funkt mit zwei Schülergruppen an den Standorten Neustrelitz und Braunschweig des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). In Neustrelitz steht die Funkverbindung in das überirdische Forschungslabor am 2. Juli 2014 gegen 14 Uhr. Für das Braunschweiger DLR_School_Lab wird ein Termin in der ersten Julihälfte in Alexander Gersts Zeitplan eingeschoben, sobald der Starttermin für den Transporter Cygnus Orbital-2 feststeht.

AISat

Satellit AISat sendet aus dem All

30. Juni 2014

Pünktlich um 6.19 Uhr mitteleuropäischer Zeit startete am 30. Juni 2014 der Satellit AISat des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit einer PSLV-C23-Rakete vom indischen Satish Dhawan Space Center ins All. Der 14 Kilogramm leichte Satellit, mit dem die DLR-Wissenschaftler die Signale von Schiffen empfangen werden, wurde wie geplant 1113,7 Sekunden nach dem Start auf einen Orbit in Höhe von 660 Kilometern ausgesetzt. Gegen 9.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichte auch das erste Signal des Satelliten den Kontrollraum im DLR-Institut für Raumfahrtsysteme.

Fliegende Sternwarte SOFIA ist in Hamburg gelandet

Fliegende Sternwarte SOFIA ist in Hamburg gelandet

28. Juni 2014

SOFIA, eine modifizierte Boeing 747SP, die gemeinsam von der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA und vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) als "Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie" genutzt wird, ist am 28. Juni 2014 um 8.44 Uhr auf dem Hamburger Flughafen gelandet. Die fliegende Sternwarte ist normalerweise am "Armstrong Flight Research Center" der NASA in Kalifornien stationiert. Nun werden sowohl das Flugzeug als auch das integrierte Teleskop bis Anfang November bei Lufthansa Technik in Hamburg auf Herz und Nieren geprüft.

Die Welt aus Sicht eines Propellers - DLR-Forscher machen erstmals Verformung eines Propellers im Flug sichtbar

27. Juni 2014

Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist eine Weltpremiere gelungen: Erstmals haben sie die Verformung eines Propellers im Flug sichtbar gemacht. Sie entwickelten eine spezielle Kamera, welche den enormen Kräften bei der Rotation standhält. Die Erkenntnisse können helfen, nicht nur künftige Flugzeugpropeller zu verbessern, sondern auch Hubschrauberrotoren und Windkraftanlagen.

AISat

Horchen auf den Schiffsverkehr

26. Juni 2014

Zunächst wird Satellit AISat noch kräftig taumeln, nachdem ihn am 30. Juni 2014 eine Rakete vom indischen Startplatz Sriharikota 80 Kilometer nördlich von Chennai ins All transportiert hat. Doch sobald sich der Satellit des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) stabilisiert hat, kommt der Hauptakteur zum Einsatz: eine Helix-Antenne, die sich wie eine vier Meter lange Spirale in Richtung Erde ausrichten und den AIS-Signalen (Automatic Identification System) der Schiffe lauschen wird. Den ersten Kontakt zu ihrem Satelliten AISat erwarten die DLR-Wissenschaftler in Bremen am 30. Juni 2014 gegen 11 Uhr Mitteleuropäischer Zeit. Mit dem Versuchssatelliten sollen aus 660 Kilometern Höhe vor allem in Gebieten mit sehr hohem Verkehrsaufkommen wie der Deutschen Bucht Schiffe identifiziert und geortet werden. Bisherige kommerzielle Satelliten stoßen bei dieser großen Anzahl von Schiffen an ihre Grenzen.

Berlin

Die Spur des Menschen: Siedlungsmuster aus dem All

25. Juni 2014

Wie eine Tuschezeichnung mit mal filigranen, mal kräftigen Linien und Flecken sehen die Bilder aus, die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aus den Daten der deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X berechnet haben. In Wirklichkeit zeigen die schwarz-weißen Karten aus über 500 Kilometern Höhe weltweit Städte, Dörfer und Häusergruppen, die sich an Flussläufen entlangwinden, Straßen und Eisenbahnlinien folgen oder sich in fruchtbaren Gebieten ausbreiten - mit einer Genauigkeit, wie sie bisher für globale Auswertungen nicht erreicht wurde. "Wir gehen davon aus, dass die besiedelte Fläche weltweit größer ist als bisher geschätzt", sagt DLR-Wissenschaftler Dr. Thomas Esch. Bei einer Auflösung der zu Grunde liegenden Radaraufnahmen von drei Metern erkennen die Satelliten selbst einzelne Gebäude aus dem All.

Sicher und effizient: DLR entwickelt neuartigen Wasserstofftank für Fahrzeuge

25. Juni 2014

DLR-Forscher haben gemeinsam mit Partnern in einem EU-Forschungsprojekt einen Kombi-Tank entwickelt, in dem Wasserstoff bei moderatem Druck und Umgebungstemperatur kompakt gespeichert werden kann. An eine Brennstoffzelle gekoppelt wurde dieser neuartige Tank als Gesamtsystem erstmals in ein Fahrzeug eingebaut und kann Klimaanlage, Standheizung und Beleuchtung mit elektrischer Energie versorgen. Die Partner des EU-Projektes tauschen sich am 25. und 26. Juni 2014 in Turin im Rahmen eines Workshops mit zwei weiteren europäischen Projekten über ihre Forschungsergebnisse aus.

Fußball-WM, ein Video-Dreh und Nachwuchsarbeit im All

20. Juni 2014

Fußball-WM, verschiedenste Experimente unter anderem aus Medizin, Fluidphysik und Materialwissenschaften sowie die Vorbereitung eines Außenbordeinsatzes seiner Crewkollegen Alexander Skvortsov und Oleg Artemjew prägten die dritte Woche des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst auf der Internationalen Raumstation ISS. Fußballspielen auf der ISS? Funktioniert. Auch, wenn das kleine Runde in Schwerelosigkeit ungleich schwerer ins große Eckige zu befördern ist als auf der Erde - und "eckig" ist auf der Internationalen Raumstation ISS ohnehin wenig.

 
  • Seite 1 von 25
  • >>