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Alle Jahrgänge

ESA-Ministerratskonferenz in Luzern: Deutschland zeichnet rund zwei Milliarden Euro für Raumfahrtprojekte

2. Dezember 2016

Am 1. und 2. Dezember 2016 tagten die in Europa für Raumfahrt zuständigen Minister im schweizerischen Luzern, um die programmatischen und finanziellen Weichen für die europäische Raumfahrt der nächsten Jahre zu stellen. Die sogenannte ESA-Ministerratskonferenz ist das höchste Entscheidungsgremium der Europäischen Weltraumorganisation ESA und fand zuletzt genau vor zwei Jahren, am 2. Dezember 2014, in Luxemburg statt.

Dem Treibhausgas Methan auf der Spur: Flugversuchsmission wird geplant

2. Dezember 2016

Die internationale Politik hat sich in der Klimavereinbarung von Paris ehrgeizige Ziele zur Begrenzung der Treibhausgasemissionen gesteckt. Eine entscheidende Rolle wird dabei das Monitoring der Emissionen spielen. Den internationalen Bemühungen in diesem Bereich wird im Frühjahr 2017 das Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) die zwei wichtigsten Klimagase CO2 und Methan ins Visier seiner neuartigen Instrumente nehmen und dabei Daten von Europa bis Nordafrika liefern, an denen derzeit noch ein eklatanter Mangel herrscht.

Plasmaforschung auf der ISS

30. November 2016

Die Plasmakristall-Experimente zählen zu den erfolgreichsten Forschungsarbeiten auf der Internationalen Raumstation ISS. Das Plasmakristall-Labor PKE-Nefedov gehörte zu den ersten naturwissenschaftlichen Forschungslaboren auf der ISS, seit 2014 ist im Columbus-Modul der Nachfolger PK-4 in Betrieb. Mehr als 70 wissenschaftliche Publikationen belegen den Wissenszuwachs aus den Experimenten der letzten 15 Jahre. Die Forschungsgruppe Komplexe Plasmen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gewinnt mit ihren Arbeiten grundlegende Erkenntnisse, die insbesondere der Festkörper- und Flüssigkeitsphysik dienen, aber auch Anwendungen in der Weltraumphysik, der Plasmaphysik und Plasmatechnologie sowie der Fusionsforschung ermöglichen. Ende November trafen sich am DLR in Oberpfaffenhofen die internationalen Projekt- und Forschungspartner zu einem umfassenden Symposium, um die bisherigen Ergebnisse von PK-4 vorzustellen und die künftigen Aktivitäten zu planen.

Bewerbungsstart für bundesweiten Schülerwettbewerb StratoSAT

25. November 2016

Der bundesweit ausgeschriebene Schülerwettbewerb StratoSAT ist eröffnet: Seit dem 24. November 2016 können Schülerteams ab 14 Jahren spannende Vorschläge zur Erforschung der Atmosphäre oder zur Fernerkundung der Erdoberfläche für ihre eigene „Mini-Satellitenmission“ bis zum 31. Januar 2017 bei der Ludwig-Maximilians-Universität München einreichen. Insgesamt werden aus den Bewerbungen zehn Teams für den Wettbewerb ausgewählt.

Projekte für leiseres Landen: DLR stellt erste Ergebnisse vor

25. November 2016

Landeanflüge leiser gestalten, das ist die Motivation zweier gemeinsamer Forschungsvorhaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des Umwelt- und Nachbarschaftshauses (UNH) in Kelsterbach, deren erste Ergebnisse heute auf der internationalen Konferenz für aktiven Schallschutz ICANA 2016 am Flughafen Frankfurt vorgestellt wurden. Ein Pilotenassistenzsystem für leisere Anflüge sowie ein Verfahren für flexiblere lärmentlastende Anflugrouten konnten in diesem Jahr erprobt werden. Beide Verfahren haben ihr Potential unter Beweis gestellt und werden zukünftig noch umfangreichere Tests durchlaufen. Die vorgestellten Arbeiten sind Teil zahlreicher Forschungsaktivitäten für leiseres Fliegen, die der Fachausschuss Fluglärm im DLR koordiniert.

Die gemeinnützige Hilfsorganisation International Search and Rescue Germany (I.S.A.R.) wurde 2003 gegründet. Sie leistet im Auftrag der Vereinten Nationen Hilfe bei internationalen Unglücks%2d und Katastrophenfällen.

DLR und I.S.A.R. - Gemeinsam für die schnelle Rettung

18. November 2016

Nach Naturkatastrophen oder im Krisenfall ist eine schnelle und effiziente Hilfe unerlässlich. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird in Zukunft gemeinsam mit der Hilfsorganisation International Search and Rescue Germany (I.S.A.R.) an neuen Entwicklungen und Anwendungen im Bereich des Krisen- und Katastrophenmanagement arbeiten. Dazu unterzeichneten beide Parteien am 18. November 2016 in Weeze ein Kooperationsabkommen.

Eisige Überraschung auf Rosettas Komet

18. November 2016

Ende September diesen Jahres kam die Rosetta-Mission mit dem spektakulären Aufsetzen ihres Orbiters auf der Oberfläche des Kometen 67P/Churyumov-Gersimenko zum Ende ihrer Beobachtungsphase. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sie nach 4595 Tagen im All 7,9 Milliarden Kilometer zurückgelegt, sechs Vorbeiflüge an der Erde, am Mars und zwei Asteroiden absolviert und in einer mehr als zweijährigen Kampagne den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenkoauf seiner Reise durchs Sonnensystem begleitet und mit elf wissenschaftlichen Experimenten sowie mit einem 2014 bereits gelandeten Roboter Philae untersucht. Eine der Entdeckungen veröffentlichte nun das wissenschaftliche Magazin "Science", an der auch zehn Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt waren. Der Artikel, der auf Daten des Spektrometers VIRTIS (Visible and Infrared Imaging Spectrometer) basiert, berichtet über die Entdeckung von kurzzeitig erscheinendem Trockeneis (Kohlendioxid-Eis) in bestimmten Oberflächenbereichen des Kometen, denen die Entstehung zweier ungewöhnlicher großer Wassereisaufschlüsse folgte. "Erstmals konnte CO2-Eis anhand von eindeutigen spektralen Eigenschaften innerhalb eines größeren Fleckens von etwa 80 mal 60 Meter im Gebiet Anhur auf der Oberfläche eines Kometen nachgewiesen werden", berichtet DLR-Planetenforscherin Gabriele Arnold, die die Arbeiten von VIRTIS in Deutschland koordiniert.

Vier auf einen Streich - Ariane bringt erstmals Galileo-Satelliten auf ihre Umlaufbahnen

17. November 2016

Antonianna, Lisa, Kimberley und Tijmen - so heißen die vier Galileo-Satelliten, die am 17. November 2016 pünktlich um 14.06 Uhr Mitteleuropäischer Zeit erstmals mit einer speziell angepassten Version des europäischen Schwerlastträgers Ariane 5 vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guyana) gestartet sind. Bisher brachte eine Sojus-Rakete jeweils zwei der über 700 Kilogramm schweren Navigationssatelliten auf ihre Umlaufbahnen in 23.222 Kilometer Höhe.

Zukunftstechnologie für die Gletscherforschung

14. November 2016

Am Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben Forscher eine neue Methode zur 3D Vermessung der Erde entwickelt. In enger Zusammenarbeit mit dem Alfred-Wegener-Institutes (AWI) konnte diese Methode nun sehr erfolgreich zur Vermessung von Gletschern und Eisflächen angewendet werden. Bereits seit einigen Jahren unterstützt das AWI das DLR bei der sukzessiven Interpretation des Radarsignales und so konnte das DLR erfolgreich seine Radartechnologie in dem Bereich der Kryosphäre ausbauen. Das nun entwickelte satellitengestütze Radarkonzept ermöglicht es Wissenschaftlern die Veränderung der Eisschilde erstmals mit einem tomographischen Verfahren zu erfassen.

Haushaltsauschuss des Bundestages bewilligt Mittel für den Aufbau weiterer DLR-Institute

11. November 2016

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner gestrigen Sitzung die Bewilligung von finanziellen Mitteln in Höhe von 42 Millionen Euro für den Aufbau von sechs neuen Instituten für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beschlossen.

DLR zum fünften Mal für Chancengleichheit ausgezeichnet

10. November 2016

Bereits zum fünften Mal in Folge hat der TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. das DLR für sein herausragendes Gleichheitsmanagement ausgezeichnet. Am 9. November 2016 nahmen Patricia Femppel, Leiterin der DLR-Organisationseinheit Diversität und Chancengleichheit (komm.) und Karin Eichentopf, DLR-Beauftragte für Chancengleichheit (komm.) das "TOTAL E-QUALITY"-Prädikat entgegen.

Geschicklichkeitstest in der Schwerelosigkeit

9. November 2016

In der Schwerelosigkeit erreicht der Mensch nicht immer dieselbe Geschicklichkeit wie auf der Erde - nicht einmal mit Übung. Ein Phänomen, das in der bemannten Raumfahrt bekannt aber nicht entschlüsselt ist: Was ist der Grund für die verminderte Hand-Auge-Koordination im All, und wie können Leistungseinbußen ausgeglichen werden? Zusammen mit Kosmonauten auf der Internationalen Raumstation ISS haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) deshalb eine achtwöchige Experimentreihe gestartet. Hierbei kommt der Kontur-2-Joystick des DLR-Instituts für Robotik und Mechatronik zum Einsatz, der sich seit Juli 2015 auf der ISS befindet. Das System ist kraftreflektierend und ermöglicht dank Telepräsenz-Technologie die feinfühlige Fernsteuerung von robotischen Systemen, so als ob der Bediener selbst vor Ort wäre. Letztes Jahr wurden mehrere Experimente zur Steuerung von Robotern auf der Erde mit dem Kontur-2-Joystick auf der ISS erfolgreich abgeschlossen. Zuletzt konnte das Projektteam im Dezember 2015 mit einem feinfühligen "Tele-Handshake" zwischen ISS und Erde diese Technologie erfolgreich demonstrieren.

Globale UV-Karten an Lizenzpartner BASF übergeben

9. November 2016

Solare ultraviolette Strahlung, kurz UV-Strahlung, ist aufgrund ihrer Wellenlänge unterhalb von 400 Nanometern für den Menschen zwar nicht sichtbar, ihre Auswirkungen jedoch umso mehr. UV-Strahlung kann zum Beispiel unsere Haut schneller altern lassen, aber auch Materialien, insbesondere Kunststoffe, werden unter Einwirkung von UV-Strahlung porös. Die Haut können wir auf vielfältige Weise schützen, zum Beispiel durch entsprechende Kleidung oder mit Hilfe von Sonnenschutzmitteln. Für den UV-Schutz von Kunststoffen bedient man sich Lichtschutzmitteln, die als Additive beigegeben werden. Diese werden schon während der Produktion dem Kunststoff beigemischt und wirken ähnlich wie eine Sonnenmilch. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen haben nun einen umfangreichen Satz globaler Karten erstellt, welche die für die Kunststoffzersetzungen relevante UV-Strahlungsdosis in allen Regionen der Welt anzeigt. Mit Hilfe dieser Karten können Unternehmen die Dosierung der Additive optimieren und so ein regional angepasstes, robusteres Produkt anbieten. Der global tätige Chemiekonzern BASF hatte die Karten beim DLR angefragt und diese nun zur exklusiven Nutzung in Lizenz genommen.

3. STERN-Kampagne mit Höhenrekord für studentische Raketen

8. November 2016

Die Erleichterung und Freude war groß: Am 8. November 2016 ist um 10.30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit die Experimentalrakete HEROS3 (Hybrid Experimental Rocket Stuttgart) vom schwedischen Raumfahrtzentrum Esrange erfolgreich gestartet und stellte - mit rund 30 Kilometern Höhe - einen neuen europäischen Höhenrekord unter studentischen Raketen auf.

Effiziente Fahrzeuge, CO2-freie Kraftstoffe und nachhaltige Mobilität

8. November 2016

Effizienz und erneuerbare Energien sind die Hauptstrategien für einen vollständig treibhausgasfreien Verkehr - eine der Voraussetzungen, um die Klimaschutzziele zu erreichen, die sich Deutschland mit der Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens gegeben hat. Diese können kostengünstig realisiert werden, wenn vor allem in den Städten alternative Verkehrsmittel zum Einsatz kommen und weniger Verkehr vom Verbrennungsmotor abhängt.

Das EDEN ISS%2dGewächshaus wird ab Dezember 2017 den antarktischen Bedingungen trotzen.

Antarktis-Gemüse für die Raumfahrt: Gewächshaus für den Südpol entsteht

4. November 2016

Der Speiseplan von Polarforschern in der Antarktis löst meist wenig Begeisterung aus. Oft gibt es nur haltbare Vorratsware, insbesondere im Polarwinter, wenn die Forscher für Monate von der Außenwelt abgeschnitten sind. Ende kommenden Jahres soll sich das ändern, wenn das EDEN ISS-Gewächshaus die deutsche Polar-Station Neumayer III mit frischem Obst und Gemüse versorgt. Dabei soll auch erprobt werden, wie frische pflanzliche Nahrungsmittel auf der Raumstation ISS und später bei Missionen zu Mond und Mars kultiviert werden können. Nun ist der nicht ganz alltägliche Antarktis-Container beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Bremen eingetroffen. Der Umbau zum autarken Biotop für Salat, Kräuter, Gurken und vielleicht sogar Erdbeeren hat begonnen. Währenddessen bereitet sich DLR-Forscher Paul Zabel bereits auf seine außergewöhnliche Mission am Ende der Welt vor.

Rendezvous mit einem Fremdsatelliten

3. November 2016

Mit einem ganz besonderen Ziel ist ein einzigartiger Versuch am German Space Operation Center (GSOC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gestartet. Das Experiment AVANTI (Autonome Visuelle Anflug-Navigation und Target Identifikation) soll zeigen, wie ein Satellit einen Flugkörper im All erkennen und autonom daran heranfliegen kann. Diese Fähigkeit wird in der Zukunft notwendig, um alte und inaktive Satelliten sowie Weltraumschrott im Weltall einzufangen und auf eine sichere Umlaufbahn zu bringen. Dazu nutzen die Wissenschaftler den vor kurzem gestarteten Kleinsatelliten BIROS und den von ihm ausgesetzten Nanosatelliten BEESAT-4. Die Technologie für das Experiment ist dabei auf BIROS stationiert, der den "Fänger"-Satelliten darstellen soll. Der kleine BEESAT-4 dient im Versuch als "inaktiver" Satellit.

Weltrekord in der optischen Freiraum-Datenübertragung

3. November 2016

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben einen neuen Rekord in der Datenübertragung per Laser aufgestellt: 1,72 Terabit pro Sekunde über eine Freiraumdistanz von 10,45 Kilometer – dies entspricht einer Übertragung von 45 DVDs pro Sekunde. Damit könnten weite Teile der heute noch unterversorgten ländlichen Gebiete Westeuropas mit Breitbandinternet versorgt werden. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt den Internetzugang mit hohen Datenraten auch außerhalb der Ballungsgebiete zu ermöglichen und wollen zeigen, wie dies mit Satelliten möglich ist“, erklärt Prof. Christoph Günther, Direktor des DLR-Instituts für Kommunikation und Navigation.

Ab in die Wüste: Rover SherpaTT und Coyote III absolvieren "Weltraummission" in Utah

24. Oktober 2016

Eine vierwöchige "Weltraummission" in der Halbwüste Utahs: Dieser Feldtestkampagne des Projekts Field Trials Utah (FT-Utah) stellen sich ab dem 24. Oktober 2016 die Rover SherpaTT und Coyote III. In dem unwegsamen, marsähnlichen Testareal unweit der Kleinstadt Hanksville im Süden des US-Bundesstaates müssen sie nicht nur Dauer- und Belastungstests über sich ergehen lassen - sie sollen auch ein künstliches Missionsszenario erfolgreich absolvieren.

Geologisch junge Lavaströme an den Flanken des Venusvulkans Idunn Mons

18. Oktober 2016

Die europäische Orbitermission Venus Express lieferte über acht Jahre, zwischen 2006 und 2014, eine enorme Fülle an Messdaten und Aufnahmen von der Atmosphäre und Oberfläche des Schwesterplaneten der Erde. Anhand von spektroskopischen Messungen in Wellenlängen des nahen Infrarot haben Wissenschaftler im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) an den Flanken von Idunn Mons, einem Vulkan auf der Südhalbkugel der Venus mit 200 Kilometern Basisdurchmesser, Anomalien in den Messungen identifiziert, die auf Spuren von jungem Vulkanismus auf der Venus hindeuten. "Es ist uns gelungen, einzelne Lavaströme zu identifizieren und ihre Ausdehnung zu kartieren, die an der Caldera am Gipfel des Vulkans ihren Ausgang nehmen und sich über die Ostflanke erstrecken" sagt Piero d’Incecco vom DLR-Institut für Planetenforschung, der seine Forschungsergebnisse auf der gemeinsamen Konferenz der Division for Planetary Sciences (DPS) der American Astronomical Society und des European Planetary Science Congress im kalifornischen Pasadena vorstellte. "Die Daten deuten stark darauf hin, dass der Vulkan in geologisch jüngerer Zeit aktiv war". D’Incecco und seine Kollegen wendeten dabei einen technischen Kniff an. "Wir kombinierten die Infrarotmessungen von Venus Express mit den räumlich viel höher aufgelösten topographischen Radardaten der NASA-Mission Magellan, die den Planeten zwischen 1990 und 1992 aus einer Umlaufbahn kartierte. Durch die Kombination der Datensätze zweier unterschiedlicher Missionen ist es zum ersten Mal die Kartierung einer noch vor kurzem aktiven vulkanischen Struktur auf einem anderen Himmelskörper als der Erde gelungen".

 
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