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Alle Jahrgänge

Helfer aus dem All: Satellitendaten für die digitale Landwirtschaft

12. November 2017

Wie kann moderne Landwirtschaft von der Satellitenfernerkundung profitieren? Welche Konzepte bieten Raumfahrttechnologien für digitalen Ackerbau und Pflanzenzucht ("Smart Farming")? Antworten auf diese und ähnliche Fragen gibt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) vom 12. bis 18. November 2017 auf der weltweit größten Messe für Landtechnik, der Agritechnica, in Hannover. Der Auftritt des DLR Raumfahrtmanagements ist Teil des Gemeinschaftsstandes B52 des Maschinenringes in Halle 20.

Umweltministerin Barbara Hendricks besucht DLR-Solarforschung in Jülich

10. November 2017

Umweltministerin Barbara Hendricks besuchte am 10. November 2017 das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Jülich. Der Besuch fand im Rahmen einer Exkursion statt, die die Energieagentur NRW im Auftrag der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen und des Bundesumweltministeriums anlässlich der UN-Klimakonferenz COP23 veranstaltete. Beim DLR besuchte die Umweltministerin "Synlight", die größte künstliche Sonne der Welt, sowie den DLR-Solarturm Jülich.

DLR eröffnet zwei neue Institute in Hamburg

10. November 2017

Die Luftfahrt der Zukunft steht vor der großen Herausforderung, ihre Emissionen deutlich zu senken. Die Digitalisierung der Luftfahrt eröffnet dafür neue Wege, schon in der Designphase effizienterer Flugzeuge das Gesamtsystem Luftfahrt zusätzlich effizienzsteigernd mitzudenken und später im Betrieb die passgenaue und kosteneffektive Wartung zu revolutionieren. Mit dem Institut für Systemarchitekturen in der Luftfahrt und dem Institut für Instandhaltung und Modifikation bündelt und erweitert das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nun die Forschungsaktivitäten zur Digitalisierung der Luftfahrt, die vom ersten digitalen Flugzeugentwurf bis zur simulierten Außerdienststellung reicht. Die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Pascale Ehrenfreund und der DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke eröffneten jetzt in Hamburg gemeinsam mit Dirk Wiese, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, und Olaf Scholz, Erster Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg, beide DLR-Institute im Zentrum für angewandte Luftfahrtforschung (ZAL).

Wiege der Luftfahrtforschung wird 110 Jahre alt

9. November 2017

Vor 110 Jahren wurde in Göttingen die erste staatliche Einrichtung für Luftfahrtforschung Deutschlands gegründet. Der Vorläufer des heutigen Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat die Grundlagen der modernen Luftfahrt gelegt.

Innovative Anwendungen zur Erdbeobachtung und zur Satellitennavigation gewinnen europäische Wettbewerbe

9. November 2017

Cyber-Sicherheit und Feuerdetektion aus dem All: diese beiden Ideen haben den diesjährigen Spezialpreis des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) im Rahmen des "European Satellite Navigation Competition (ESNC)" und "Copernicus Masters" gewonnen. Die Wettbewerbe küren innovative Nutzungsideen zur Erdbeobachtung und zur Satellitennavigation.

Hochautomatisierte Fahrzeuge zuverlässig testen

8. November 2017

Wie können wir beweisen, dass ein automatisiert fahrendes Fahrzeug selbstständig ein Stauende erkennt? Was gibt uns die Sicherheit, dass das Auto beim Spurwechsel immer alle umliegenden Verkehrsteilnehmer beachtet? Das können nur Testmethoden, die speziell für automatisierte Fahrzeuge entwickelt wurden und kritische Fälle überprüfen und sicher bewerten können. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Verbundprojekt PEGASUS hat sich dieser Aufgabe gestellt. Am 8. November präsentierten die 17 Projektpartner aus Wissenschaft und Wirtschaft auf der PEGASUS- Halbzeitveranstaltung in Aachen erste Ergebnisse zur Bewertung hochautomatisierter Fahrfunktionen.

Mischung von Treibhausgasen über dem Atlantik vermessen

1. November 2017

Das Forschungsflugzeug HALO hat im Oktober 2017 bei Messflügen von Shannon/Irland aus den Transport und die Mischung von Treibhausgasen in der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre vermessen. Die Messkampagne liefert neue Erkenntnisse über Ursprung, Verteilung und Lebensdauer der Spurenstoffe an der klimasensitiven Grenze dieser atmosphärischen Schichten. Das nationale Verbundprojekt WISE (Wave Drive ISentropic Exchange) unter der Leitung des Forschungszentrums Jülich und der Universität Mainz mit Beteiligung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ermöglicht die Präzisierung heutiger Klimamodelle.

Der Zwergstern NGTS%2d1 mit seinem Riesenplanet

Ein ungewöhnliches Paar: Zwergstern mit Riesenplanet

31. Oktober 2017

Eigentlich dürfte es so etwas gar nicht geben. Nach den bestehenden Theorien über die Planetenentstehung sollte sich um einen Zwergstern kein Riesenplanet bilden, sondern nur kleinere Gesteinsplaneten. Die jüngste Entdeckung der Teleskopanlage Next-Generation Transit Survey (NGTS) hat diese Auffassung infrage gestellt. NGTS-1b ist ein Planet von der Größe des Jupiters, der um einen Stern kreist, der nur halb so groß ist wie unsere Sonne. Es ist der erste Exoplanet, der mit der NGTS-Teleskopanordnung in Chile entdeckt wurde. Die Anlage, bei der acht der zwölf Kameras vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) finanziert wurden, ist seit 2015 in Betrieb. "Dieser erste Erfolg des NGTS ist eine große Überraschung für die Entdecker und eine Herausforderung für die Theoretiker", sagt Prof. Heike Rauer, Leiterin der Abteilung Extrasolare Planeten und Atmosphären des DLR-Instituts für Planetenforschung.

Die deutsch-amerikanische Klimamission GRACE endet nach 15 erfolgreichen Jahren

27. Oktober 2017

Nach mehr als 15 Jahren geht die deutsch-amerikanische Wissenschaftsmission "GRACE" (Gravity Recovery and Climate Experiment) zur genauen Vermessung des Erdschwerefelds zu Ende: Seit ihrem Start am 17. März 2002 an Bord einer Rockot-Rakete vom russischen Kosmodrom in Plesetsk waren die beiden Zwillingssatelliten "GRACE-1" und "GRACE-2" in engem "Verfolgungsflug" in der Erdumlaufbahn unterwegs, und haben genau dokumentiert, wie sich das Schwerefeld der Erde im Zeitverlauf verändert.

DLR testet Turbine für umweltfreundlichere Flugzeuge

24. Oktober 2017

Die Grundlagen für eine neue Generation umweltfreundlicher Flugzeugturbinen hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erfolgreich am Standort Göttingen untersucht. In einem neuen Versuchsstand konnte erstmals das Zusammenspiel von Brennkammer und Turbine unter realistischen Bedingungen getestet werden.

Erste Messungen an der Autobahn

Erste Messungen im Testfeld Niedersachsen

23. Oktober 2017

Der Aufbau des Testfeldes Niedersachsen für automatisiertes und vernetztes Fahren beginnt. Ab dem 23. Oktober 2017 errichtet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) drei mobile Masten, mit denen die Forscher die Technik zur Erfassung des Verkehrs testen. Bis Ende der Woche ist die mobile Messtechnik auf der A39 zwischen der Ausfahrt Cremlingen und dem Autobahnkreuz Wolfsburg/Königslutter an wechselnden Orten zu sehen. Zum Auftakt des Aufbaus besuchten Olaf Lies, niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Vertreter des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie die Partner des Testfeldes Niedersachsen die Anlagen.

Rasanter Ausbau der Billigflieger

23. Oktober 2017

In der Sommersaison 2017 sind die Preise für günstige Flugtickets noch einmal gefallen, begleitet durch einen massiven Ausbau der Billigflieger in Deutschland. Eurowings erweiterte das Netz bereits vor der Air Berlin-Insolvenz mit der Übernahme zahlreicher Flugzeuge und etablierte dabei eine neue Basis in München. Mit 52 Prozent ist Eurowings Marktführer in Deutschland. Auch Konkurrent Ryanair baute die Flotte massiv um fast 14 Prozent aus und ist in Europa mit einem Marktanteil von 25 Prozent größter Low Cost Carrier. Deutlich wächst auch das Angebot nach Übersee durch neue Konzepte und Flugzeugmodelle. Diese Ergebnisse stehen im nun erschienenen "Low Cost Monitor 2/2017" des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Der Bericht wird seit 2006 jeweils im Frühling und Herbst veröffentlicht.

Projektstart von R%2dMode Baltic

Ein alternatives Navigationssystem auf See

20. Oktober 2017

Mit Hilfe von Satelliten können Schiffe auf hoher See ihren Standort auf wenige Meter genau bestimmen. Insbesondere im küstennahen Bereich, in Häfen und nahe von Offshore-Windanlagen und Ölplattformen, wo besonders exakt navigiert werden muss, ist es wichtig, dass genaue Positionsinformationen permanent zur Verfügung stehen. Eine Störung oder gar ein Ausfall des verwendeten Navigationssystems kann schwere Folgen haben. In dem EU-Projekt R-Mode Baltic, das aktuell gestartet ist, entwickeln Experten unter der Federführung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein bodengebundenes Ersatzsystem als Alternative zu globalen satellitengestützten Systemen wie GPS oder Galileo, auf das maritime Verkehrsteilnehmer im Ernstfall zurückgreifen können.

Wärmespeicher-Konzept erhöht die Reichweite von Elektrofahrzeugen im Winter

19. Oktober 2017

Elektroantriebe sind ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einem klimafreundlichen Verkehrssystem. Eine Herausforderung ist dabei unter anderem der Reichweitenverlust der Fahrzeuge im Winter. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben mit DuoTherm ein Konzept entwickelt, in dem ein effizienter Wärmespeicher die Heizleistung im Elektrofahrzeug übernimmt. Das neuartige Energiespeichersystem wurde im Oktober 2017 auf der internationalen SAE - Konferenz "Thermal Management Systems Symposium" in Detroit in den USA vorgestellt.

Studierende forschen in der Stratosphäre der Polarregion

18. Oktober 2017

Am Mittwoch, 18. Oktober 2017, startete um 13.39 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit der Forschungsballon BEXUS 24 vom schwedischen Raumfahrtzentrum Esrange.

Solarenergie auf dem Hausdach - Verhaltenspsychologie beeinflusst Kaufentscheidungen

18. Oktober 2017

In der Entscheidung, eine Solaranlage zu kaufen, steckt wohl mehr Verhaltenspsychologie, als den meisten Hausbesitzern bewusst ist. Eine Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt, dass sich ein Boom beim Kauf von Solaranlagen vor der Kürzung des Einspeisetarifs nicht allein mit Modellen aus den Wirtschaftswissenschaften erklären lässt. Sehr genau können die Forscher das Investitionsverhalten dagegen voraussagen, wenn sie zusätzlich Modelle aus der Verhaltensökonomie und Kognitionspsychologie anwenden. Im Bereich der Energiesystemanalyse untersuchen DLR-Energieforscher anhand von Modellberechnungen, wie sich der Energiemarkt zukünftig entwickelt und auf Änderungen bei der Förderung reagiert. Sie bieten damit Entscheidungshilfen für Energieunternehmen und Politik bei der Gestaltung des zukünftigen Energiesystems.

Wächter unserer Atmosphäre: Umweltsatellit Sentinel-5P ist im All

13. Oktober 2017

Welche Spurengase wie Stickstoffoxid, Ozon, Formaldehyd, Schwefeldioxid, Methan und Kohlenmonoxid sind in unserer Atmosphäre? Wie hoch sind die globalen und regionalen Feinstaubkonzentrationen? Welche Prozesse stecken hinter Veränderungen der Atmosphäre und wie wirkt sich das auf unser Klima, unsere Luftqualität und damit auch unsere Gesundheit aus?

Ozonloch 2017: So klein wie selten zuvor

12. Oktober 2017

Das Ozonloch über der Antarktis ist in diesem Jahr auffallend klein. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben ermittelt, dass es sich um das zweitkleinste Ozonloch seit Ende der 1980er Jahre handelt – seit den Abkommen zum Schutz der Ozonschicht von Montreal (1987) und seinen Nachfolgevereinbarungen. Die aktuellen Messungen zeigen eine maximale Ausdehnung des Ozonlochs in diesem Jahr von etwa 20 Millionen Quadratkilometer. Im Vergleich: Der Rekordwert vom September 2000 liegt bei knapp 30 Millionen Quadratkilometer. Erholung zeigt sich auch in der Dicke der Ozonschicht – die aktuell niedrigsten Ozonwerte liegen über den Werten der letzten 30 Jahre.

EDEN-ISS-Gewächshaus auf dem Weg in die Antarktis

10. Oktober 2017

Das Forschungsabenteuer Pflanzenzucht in der Antarktis nimmt Fahrt auf: Am 8. Oktober 2017 hat der Spezial-Gewächshauscontainer auf einem Frachtschiff den Hamburger Hafen in Richtung antarktisches Ekström-Schelfeis verlassen. Rund elf Wochen dauert nun die Reise. Kurz vor Weihnachten wird das Team des Forschungsprojekts EDEN-ISS das Hightech-Gewächshaus an der Neumayer-Station III des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) in Empfang nehmen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erforscht im Projekt gemeinsam mit internationalen Partnern den vollständig autarken Gemüseanbau für die Nahrungsmittelversorgung in klimatisch anspruchsvollen Regionen sowie für zukünftige bemannte Missionen zu Mond und Mars.

IAC 2017: DLR beschließt Kooperationen mit internationalen Partnern

29. September 2017

Auf dem International Astronautical Congress IAC, der im australischen Adelaide vom 25. bis 29. September 2017 stattfand, tauschten sich die Vertreter von internationalen Raumfahrtagenturen, Industrie und Forschungseinrichtungen miteinander aus. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) schloss dabei mit verschiedenen internationalen Partnern Absichtserklärungen ab, die in Zukunft eine engere Zusammenarbeit vorsehen. Dazu gehörten neben zwei australischen Universitäten auch die Sierra Nevada Corporation sowie die südafrikanische Raumfahrtagentur SANSA. Beim Deutschen Abend, den das DLR gemeinsam mit der Deutschen Botschaft Australiens veranstaltete, nutzten zahlreiche internationale und australische Gäste die Möglichkeit zum Informationsaustausch.

 
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