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Alle Jahrgänge

Radaraufnahme Deutsche Bucht

Weitwinkel aus dem Weltall

30. August 2013

Ganz offiziell könnte der deutsche Radarsatellit TerraSAR-X schon seit über einem halben Jahr außer Dienst sein - solange hat er bereits seine vorgesehene Lebensdauer hinter sich gelassen. Doch die Ingenieure des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben dem Satelliten, der am 15. Juni 2007 ins All startete, sogar noch einen neuen Modus beigebracht: Nun kann TerraSAR-X Bildstreifen mit einer Breite von über 200 Kilometern aufnehmen. "Dazu tastet der Satellit dieses große Gebiet durch vielfaches, enorm schnelles Schwenken des Radarstrahls quer zur Flugrichtung in mehreren Schritten ab", erläutert DLR-Missionsmanager Stefan Buckreuß. Die Aufnahme der Deutschen Bucht beispielsweise zeigt die friesischen Inseln von Borkum bis Wangerooge und unter anderem die Städte Wilhelmshaven und Bremen. Der neue "Weitwinkel"-Modus ist vor allem für Meeresforscher spannend, die damit Tidenhub, Veränderungen im Wattenmeer, Schiffsbewegungen, Wellenmuster, Eisbewegungen oder auch Windaufkommen untersuchen können.

Radaraufnahme

Roskosmos unterzeichnet Beteiligung an der "International Charter Space and Major Disasters"

28. August 2013

Auf dem Luft- und Raumfahrtsalon MAKS Moskau hat die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos am 28. August 2013 im feierlichen Rahmen eine Erklärung über den Beitritt zur "International Charter Space and Major Disasters" unterzeichnet. Die Charta setzt den Rahmen für ein internationales Netzwerk aus nunmehr 15 Raumfahrtagenturen, die weltweit im Fall von großen Katastrophen kurzfristig Satellitenaufnahmen der Unglücksregionen zur Verfügung stellen. Der Vorsitz der Charta liegt derzeit beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Für den Krisenfall: transportable Bodenstation zur Datenübertragung

28. August 2013

Ob Naturkatastrophe oder humanitärer Krisenfall – Hilfseinsatzkräfte vor Ort benötigen schnellstmöglich aktuelle Lageinformationen, in Form von Luftbild- oder Satellitenaufnahmen. Doch gerade in Krisenregionen fehlen wichtige Infrastrukturen – Stromversorgung, Telekommunikation, Verkehrswege. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat jetzt erfolgreich ein System zur autonomen Datenübertragung getestet: Die mobile Bodenstation TOGS (Transportable Optical Ground Station) kann an einem beliebigen Ort auf der Erde aufgebaut werden und empfängt in Echtzeit hochauflösende Bilder, die von einem Flugzeug oder Satelliten über eine Laserverbindung übertragen werden. So können sich Einsatzkräfte in Katastrophengebieten jederzeit einen Überblick über die aktuelle Lage verschaffen.

Das DLR zu Gast auf der MAKS 2013 in Moskau

27. August 2013

Vom 27. August bis 1. September 2013 findet der Moskauer Aerosalon MAKS 2013 in Schukowski bei Moskau statt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) präsentiert sich zum fünften Mal bei der alle zwei Jahre erfolgenden nationalen Luft- und Raumfahrtausstellung Russlands. Im Rahmen des deutschen Gemeinschaftsstands zeigt das DLR auf 119 Quadratmetern Konzepte und Technologien für die Raumfahrt und Luftfahrt von Morgen. Ein Schwerpunkt der Präsentation ist die DLR-Satellitentechnologie.

50 Jahre Luftfahrtforschung in einmaligem Windkanal

21. August 2013

Von den Anfängen der Airbus-Familie bis zum Eurofighter und A400M - in einem der bedeutendsten Windkanäle Deutschlands wird seit 50 Jahren Luftfahrtforschung im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Göttingen betrieben. Der Transsonische Windkanal Göttingen (TWG) wird auch heute noch für die Erforschung künftiger Raumfahrzeuge, Flugzeuge und Hubschrauber eingesetzt.

Von der ISS zum Mars

20. August 2013

Zwölf Raumfahrtagenturen, darunter auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), haben am 20. August 2013 die zweite Version eines globalen Explorations-Fahrplans (Global Exploration Roadmap) veröffentlicht.

Langarmzentrifuge

In die Zentrifuge für den Weltraumtourismus

20. August 2013

Die ersten Tickets an Weltraumtouristen sind bereits verkauft - die Passagiere werden dabei aber keine trainierten und körperlich durchweg gesunden Astronauten sein, sondern oftmals Menschen mit sehr unterschiedlichen gesundheitlichen Voraussetzungen. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) untersuchen deshalb zusammen mit Medizinern der Universität Witten/Herdecke in einer ersten Pilotstudie, welche Risiken bestehen: In einer Langarmzentrifuge setzen sie Probanden über 15 Minuten den Kräften aus, die durchschnittlich bei Start und Landung auf die Weltraumtouristen zukommen. Ziel der Studie ist es, den Einfluss der erhöhten Schwerkraft auf die Blutgerinnung zu erforschen.

Deutsche Bucht

Satellitenblick auf die Ozeane

20. August 2013

Die Bewegung von Eisschollen, unruhiger Wellengang, gefährliche Strömungen, Ölteppiche, die sich ausbreiten, oder auch die Position von Schiffen - aus dem All haben Satelliten den besten Blick auf die Ozeane. Die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) werten daher Radaraufnahmen aus oder empfangen mit Satelliten Schiffssignale. Die Forschungsarbeiten des Instituts für Methodik der Fernerkundung und des Instituts für Raumfahrtsysteme bündelt das DLR jetzt mit der Forschungsstelle Maritime Sicherheit in Bremen. Weitere Forschungsstellen zur Sicherheit auf den Meeren hat das DLR in Braunschweig, Neustrelitz und Oberpfaffenhofen eingerichtet.

Spritsparen mit Insektenschutz

Spritsparen mit Insektenschutz

9. August 2013

Die Windschutzscheibe voller Insektenreste: Es ist eine altbekannte Erfahrung auf sommerlichen Straßen. Auf der Runway am Flugplatz ist es nicht anders. An warmen Tagen kollidieren manchmal ganze Insektenschwärme mit startenden und landenden Flugzeugen. Wie diese großflächigen Verunreinigungen besonders die Umströmung neuartiger Tragflächen stören und damit anvisierte Treibstoffeinsparungen gefährden, untersuchen Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit Airbus. Extrem tiefe Flüge des größten DLR-Forschungsflugzeugs ATRA über den Flugplatz Magdeburg-Cochstedt zeigten den Strömungsexperten, wie die kleinen Flügeltiere den Flugverkehr beeinflussen. Das Ziel sind zukünftige Hightechflügel mit Insektenschutz.

Mehr Sicherheit im Flugverkehr: Turbulenzen rechtzeitig erkennen

5. August 2013

Viele Fluggäste kennen das Phänomen: der Himmel ist strahlend blau, das Flugzeug befindet sich im ruhigen Reiseflug, der jedoch unvermittelt durch eine vorübergehende Turbulenz gestört wird. Diese wird von den Passagieren häufig als eine Art „Luftloch" wahrgenommen. Der tatsächliche Grund für die unangenehme Änderung der Flughöhe ist eine sogenannte „clear air turbulence“ – eine Turbulenz, die unabhängig von Bewölkung auftritt, nicht sichtbar und nicht genau vorhersagbar ist. Für Passagiere und Besatzung in der Kabine bedeutet dies bei starken Turbulenzen eine erhöhte Sturz- und Unfallgefahr. In der Atmosphärenforschung gibt es zudem neueste Hinweise darauf, dass diese Turbulenzen aufgrund des Klimawandels künftig verstärkt im Luftverkehr auftreten und diesen damit noch weiter belasten werden. Eine Methode zur Erkennung der Turbulenzen wurde nun erstmals im Rahmen des europäischen Verbundprojekts DELICAT (Demonstration of LIDAR based Clear Air Turbulence detection) entwickelt. Die neue Technologie wird aktuell vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit den Projektpartnern erprobt. Die aktuelle Messflugkampagne findet bis Ende August statt. Die Flugroute führt von Amsterdam aus über ganz Europa.

Alphasat - ein Quantensprung für die Satellitenkommunikation

25. Juli 2013

Informationen beherrschen unseren Alltag: Stetig wachsende Datenmengen müssen rund um den Globus transportiert werden. Satellitenkommunikation hat einen wesentlichen Anteil daran, dass uns diese Informationen zuverlässig erreichen.

Emissionsfreies Elefantenrennen? – DLR-Forscher untersuchen Potenziale alternativer Antriebe im Straßengüterverkehr

22. Juli 2013

Gibt es auch alternative Antriebe für große LKW? Im Auftrag des International Council for Clean Transportation (ICCT) haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen CE Delft untersucht, welches Potenzial hier für Nutzfahrzeuge ab 7,5 Tonnen Gesamtgewicht besteht.

SOFIA erkundet den Südhimmel über Neuseeland

18. Juli 2013

SOFIA, das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der NASA gemeinsam betriebene "Stratosphären - Observatorium für Infrarot-Astronomie", fliegt erstmals in der südlichen Hemisphäre: Ziel der dreiwöchigen Stationierung am Flughafen Christchurch in Neuseeland ist die Untersuchung von Himmelskörpern, die nahezu ausschließlich von Flugrouten südlich des Äquators zu beobachten sind.

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Mapheus-4: Röntgenaufnahmen aus der Schwerelosigkeit

15. Juli 2013

Fast vier Minuten Schwerelosigkeit herrschten in der Höhenforschungsrakete Mapheus-4, die am 15. Juli 2013 um 7.53 Uhr vom schwedischen Raketenstartplatz Esrange startete. An Bord: zwei materialphysikalische Experimente des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Unter Weltraumbedingungen zeichnete erstmals eine Röntgenröhre die Diffusion von Aluminium und Nickel noch während des Flugs auf. Zudem untersuchten die Wissenschaftler des DLR-Instituts für Materialphysik im Weltraum, wie sich granulare Gase in der Schwerelosigkeit verhalten. Durchgeführt wurde der Start vom Team der Mobilen Raketenbasis (MORABA) des DLR.

Künstliche Schwerkraft, Stress und eine kontrollierte Umwelt

5. Juli 2013

Die Zentrifuge zieht mit der sechsfachen Erdanziehungskraft an den Probanden, in der Druckkammer geht es auf eine Höhe von 5500 Metern, und im Psychologielabor muss unter Stress ein Shuttle an die Internationale Raumstation angedockt werden. In der neuen Forschungsanlage :envihab des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und seinen acht Modulen steht auf 3500 Quadratmetern der Mensch, seine Gesundheit und seine Leistungsfähigkeit im Mittelpunkt. "In dieser Kombination und mit diesen Möglichkeiten ist das :envihab weltweit einzigartig", betont Prof. Rupert Gerzer, Leiter des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin. Dabei haben die Wissenschaftler nicht nur die Astronauten im Blick, sondern auch die Menschen auf der Erde. "Was den Astronauten leistungsfähig erhält, hilft auch dem Patienten am Boden - und umgekehrt."

Eine Oberstufe im Gegenwind

28. Juni 2013

Zwei Mal ist die europäische Trägerrakete Vega bereits ins All gestartet, um Satelliten zu ihrem Bestimmungsort zu befördern. Im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat sie solch einen Flug bereits über 50 Mal absolviert - allerdings als Miniaturausgabe in einem Windkanal. 75 Zentimeter große und aus Stahl und Titan geformt war das Modell, mit dem die DLR-Ingenieure im Hyperschallwindkanal Köln die Trennung von Unterstufe und Oberstufe simulierten. "Das ist einer der kritischsten Momente bei solch einem Flug", betont Oliver Hohn, Mitarbeiter der DLR-Einrichtung "Über- und Hyperschalltechnologien" im Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik. Im Windkanal untersuchten die Ingenieure im Auftrag der europäischen Raumfahrtagentur ESA, wie sich die Strömung um die Rakete durch die Stufentrennung verändert. Dabei belegten die Tests unter anderem, dass es zu diesem Zeitpunkt zu Strömungsablösungen am Flugkörper kommt, die teilweise große Auswirkungen auf die Stabilität der Raketen haben.

Neue Kommunikationswege am Himmel: DLR-Forschungsflugzeug ATRA testet ganzheitliches Kommunikationssystem

27. Juni 2013

Internet im Flugzeug. Für immer mehr Passagiere wird das zum digitalen Alltag. Die Piloten sind von dieser Entwicklung noch weitestgehend abgeschnitten. Denn sie müssen bisher in einem vollständig getrennten System meist analog kommunizieren. Unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wurde nun ein neues System im Flugversuch getestet, das die Piloten in die digitale Welt des 21. Jahrhunderts führen soll. Nur noch ein Gerät bündelt die Kommunikation zum Boden und über Satellit, digital mit hoher Geschwindigkeit. Ausführliche Informationen wie etwa zum Wetter und zur Verkehrslage können so schnell und zuverlässig zwischen Tower und Flugzeug ausgetauscht werden. Das erhöht die Sicherheit im Flugverkehr weiter. 30 Partner sind an der Entwicklung des neuen Systems beteiligt.

DLR liefert Satellitenbilder für indische Fluthilfe

24. Juni 2013

Nach den schweren Überschwemmungen im Norden Indiens und in Nepal hat die indische Regierung am 19. Juni 2013 um 10:30 Uhr die "International Charter Space and Major Disasters" eingeschaltet und um Hilfe gebeten. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat mit seinem Radarsatelliten TerraSAR-X Bilder der betroffenen Gebiete aufgenommen und sie dem indischen Katastrophenschutz zur Verfügung gestellt.

Naoki Okumura

Kooperation mit der JAXA: Vom Asteroidenlander bis zum Brennkammer-Test

20. Juni 2013

Die Kooperationen zwischen dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der japanischen Raumfahrtagentur JAXA reichen von gemeinsamen Missionen zu Asteroiden über die Zusammenarbeit bei der Auswertung von Satellitendaten im Katastrophenfall bis hin zur Kooperation bei Techniken der Strömungskontrolle in Antriebsbrennkammern. Nun besuchte am 20. Juni 2013 erstmals der neue Präsident der JAXA, Dr. Naoki Okumura, das DLR. "Das DLR arbeitet bereits in zahlreichen Projekten erfolgreich mit der JAXA zusammen", betont DLR-Vorstandsvorsitzender Prof. Johann-Dietrich Wörner. "Diese Kooperationen sind für beide Seiten sehr bereichernd, da beide Partner von den Kompetenzen des jeweils anderen profitieren und im Gegenzug ihre Fähigkeiten einbringen." Die Zusammenarbeit umfasst dabei sowohl Projekte in der Raum- als auch der Luftfahrt, aber auch den Austausch im Wissensmanagement und zur Administration.

MoU

DLR und Dassault Aviation streben Zusammenarbeit in der Luftfahrtforschung an

18. Juni 2013

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und der französische Luftfahrtkonzern Dassault Aviation beabsichtigen zukünftig in der Luftfahrtforschung gemeinsame Wege zu gehen. Am 18. Juni 2013 verabschiedeten beide Partner eine gemeinsame Erklärung auf der Paris Air Show in Le Bourget, die durch den Vorsitzenden der Geschäftsführung und Chief Executive Officer Eric Trappier (Dassault) und den DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke unterzeichnet wurde. Schwerpunkte der anvisierten Kooperation werden in den Bereichen Flugphysik und Flugsteuerung liegen.

 
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