Presse-Informationen
theme

Presse-Informationen - Luftfahrt

  • Seite 1 von 11
  • >>
  • loading with js...

Alle Jahrgänge

Klappen-Ballett: Lärmarme Anflüge auf Frankfurt im Simulator getestet

14. September 2016

Die Landung gehört zu den arbeitsintensivsten Phasen eines Fluges. Um die Piloten bei den komplexen Handlungsabläufen für einen möglichst lärmarmen Anflug zu unterstützen, hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) das Pilotenassistenzsystem LNAS (Low Noise Augmentation System) entwickelt. Das System zeigt dem Piloten über ein Display im Cockpit an, wann exakt welche Handlung durchzuführen ist. Vom 26. bis zum 28. September sind in einem gemeinsamen Forschungsvorhaben mit dem Umwelt- und Nachbarschaftshaus (UNH) in Kelsterbach Erprobungsflüge mit dem DLR-Forschungsflugzeug Airbus A320 ATRA unter Realbedingungen während des Hochbetriebs des Frankfurter Flughafens geplant. Zur Vorbereitung nahmen 17 Piloten vier verschiedener Airlines im Simulatorcockpit neben DLR-Testpiloten Platz.

Flugzeug statt Hörsaal - Erste DLR_Uni_Summer_School Luftfahrt in Braunschweig

9. September 2016

Den Unihörsaal ins Flugzeug verlegen - bei der DLR_Uni_Summer_School wird dies möglich. Vom 6. bis zum 10. September 2016 verwandelt sich in Braunschweig die Cessna C208B Grand Caravan des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zum Lernort für 32 Studierende. Im "Fliegenden Hörsaal" können sie selbst an Messflügen teilnehmen und die Arbeit im DLR-Forschungsflugbetrieb hautnah miterleben.

HALO in der Karibik: Tropische Wolkenforschung

8. September 2016

Welche Wirkung haben tropische Wolken auf unser Klima? Wärmen oder kühlen sie die Atmosphäre? Welche Faktoren beeinflussen sie? Selbst aktuellste Modelle erfassen die Klimagröße „Wolke“ bislang nicht vollständig. Um diese Fragen zu erforschen, ging es für Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit Partnern anderer Forschungseinrichtungen in die Karibik. Am 8. August startete das vom DLR betriebene Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Research Aircraft) mit einem direkten Forschungs- und Transferflug vom bayerischen Oberpfaffenhofen ins 7.500 Kilometer entfernte tropische Barbados die Kampagne NARVAL II (Next generation Aircraft Remote-sensing for Validation). Die wissenschaftliche Leitung der Messflüge liegt beim Max-Planck-Institut für Meteorologie.

EMSec

Entführte Fähren, die Suche nach dem Mann über Bord und driftendes Popcorn

2. September 2016

Im Lagezentrum leuchtet auf dem Bildschirm ein Alarm auf - eine Personenfähre hat scheinbar grundlos ihren geplanten Kurs verlassen. Schließlich verschwindet das AIS-Signal (Automatic Identification Signal) auf der Anzeige. Spätestens jetzt müssen alle schiffsspezifischen Informationen angefordert und miteinander abgeglichen werden, um die Lage schnell zu klären und unverzüglich handeln zu können. Für das Projekt EMSec („Echtzeitdienste für die Maritime Sicherheit - Security“) gehört dieses Szenario zu den Fällen, die in der Woche vom 5. bis 9. September 2016 erprobt werden. Als entführte Fähre dient die „Bayreuth“ der Bundespolizei See, der Tatort liegt in der Deutschen Bucht bei Helgoland, und das Lagezentrum wird vom EMSec-Forschungsverbund in Cuxhaven aufgebaut und betreut. Die Informationen kommen dabei in nahezu Echtzeit von Satelliten aus dem Weltraum und von Kameras an Bord von Flugzeugen. „Wir wollen erreichen, dass aus unterschiedlichen Datenquellen eindeutige und logische Schlüsse in Echtzeit gezogen werden können - und bündeln dafür die bereits bestehenden Kompetenzen aller Partner“, erläutert Dr. Stephan Brusch, EMSec-Projektleiter im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Wolkenjagd in Westafrika

30. August 2016

Westafrika ist im Wandel. Rapide wachsende Bevölkerung, massive Urbanisierung, komplexe meteorologische Einflüsse, unkontrollierter Waldabbau und Luftverschmutzung verändern die Zusammensetzung der Atmosphäre und damit das Wetter und Klima. Was für Folgen die Luftverschmutzung aber für Land und Leute hat, und wie die verschiedenen Emissionsquellen die Region langfristig verändern, ist bislang unzureichend erforscht. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) untersuchten deshalb mit dem Forschungsflugzeug Falcon die tropische Luft der westafrikanischen Küste auf ihre Zusammensetzung und wie sich diese auf die klimarelevanten Wolkeneigenschaften auswirken. Die Messflüge waren Teil des fünf Jahre dauernden EU-Projekts DACCIWA (Dynamics-aerosol-chemistry-cloud interactions in West Africa).

Wachstum im weltweiten Luftverkehr: Juni bricht Rekorde

1. Juli 2016

Erstmals überschreitet die Anzahl der weltweiten Flugbewegungen in einem Juni die Marke von drei Millionen geplanten Starts – ein Plus von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das ist eine der Erkenntnisse des aktuellen Global Aviation Monitors. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beleuchten regelmäßig mehr als 3500 Flughäfen und 850 Fluggesellschaften, um die aktuellen Trends des weltweiten Luftverkehrs aufzuzeigen.

DLR testet neuartige Methode für leisere Hubschrauber

23. Juni 2016

Rotoren verleihen Hubschraubern ihre einzigartigen Flugeigenschaften, sind aber auch Hauptquelle für ihren Lärm. Forscher des DLR Braunschweig haben eine neuartige Methode getestet, die Hubschrauber leiser, energiesparender und vibrationsärmer macht. 30 bis 40 Prozent Lärmverringerung sind in bestimmten Flugzuständen wie dem Landeanflug möglich.

Besser umströmt – effizienter geflogen: DLR testet laminare Flügelprofile

23. Juni 2016

Im Wind wehende Blätter, wogende Kornfelder oder ein vom Wind durchgedrücktes Banner über einer Straße – Luftströme begegnen uns auf verschiedene Art und Weise. In der Luftfahrt ist der Einfluss der Luftströmung auf die Flugzeugstrukturen von entscheidender Wichtigkeit. Die dabei auftretenden Phänomene untersucht die Wissenschaft der Aeroelastik. Je besser ein Flugzeugflügel "umströmt" wird, desto weniger Treibstoff verbraucht das Flugzeug – umso umweltverträglicher fliegt es, umso mehr Passagiere kann es transportieren, umso mehr Fracht passt ins Flugzeug, umso leichter kann es gebaut werden… Die Folgeeffekte sind so vielfältig wie ökonomisch wertvoll. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erforschen deshalb erstmals, wie sich laminare Strömung auf die aeroelastische Stabilität eines beweglichen Flügelprofils auswirkt. Dazu untersuchen sie ein entsprechendes Flügelmodell im minus 173 Grad Celsius kalten kryogenen Windkanal in Köln.

Zwei Pioniere der Luftfahrt

Lilienthal-Gleiter trifft A380

30. Mai 2016

125 Jahre Luftfahrt in einem Bild vereint: Zu einer außergewöhnlichen Begegnung zweier einmaliger Flugzeuge ist es in Hamburg Finkenwerder gekommen: Ein Nachbau des ersten Serienflugzeuges der Welt von Otto Lilienthal vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) traf auf das größte Passagierflugzeug der Geschichte, den Airbus A380.

Schwerpunktversuche im Lilienthalgleiter

Tests im Windkanal bestanden – Jetzt untersucht das DLR Lilienthals Flugkünste

20. Mai 2016

Der Nachbau des ersten Serienflugzeuges der Welt von Otto Lilienthal hat seinen Test im Windkanal bestanden. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wiesen die aerodynamische Qualität der Konstruktion des Flugpioniers nach. In weiteren Untersuchungen in Göttingen soll geklärt werden, welche Rolle die Manövrierfähigkeit des Gleiters beim tödlichen Absturz Lilienthals gespielt haben könnte.

Lilienthal%2dGleiter im Windkanal

125 Jahre Menschenflug - DLR und BMWi würdigen Otto Lilienthal

12. Mai 2016

Vor 125 Jahren - im Frühjahr 1891 - unternahm Otto Lilienthal in Derwitz bei Berlin die ersten erfolgreichen Flüge mit einem selbst entworfenen und gebauten Gleitflugzeug. Sein Erfolg beruhte dabei nicht nur auf der Beobachtung des Vogelflugs, sondern auch auf systematischen aerodynamischen Studien, die er ab 1866 mit Unterstützung seines Bruders Gustav unternahm. Seine Methoden werden bis heute in der Aerodynamik angewandt - zum Beispiel mit dem "Lilienthal Polar-Diagramm", das Auftrieb und Widerstand eines Flügels in Beziehung setzt.

Katastrophenmanagement mit PHAROS

PHAROS: Systemlösung für Katastrophen­management bei Waldbränden in Katalonien erfolgreich demonstriert

12. Mai 2016

Die Erde bebt, Flüsse treten über die Ufer, Tsunamis verwüsten Küstenregionen. Natur- und menschgemachte Katastrophen treffen unsere hochtechnisierte Gesellschaft immer empfindlicher. Die derzeit existierenden Krisenmanagementsysteme haben den Nachteil, dass man sie nicht flexibel an die jeweilige Situation anpassen kann. Gefahren und Katastrophen haben einen ähnlichen Ablauf aber sind doch jeweils unterschiedlich. Am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wurde jetzt ein multifunktionales Krisenmanagmentsystem entwickelt das diesen Umstand berücksichtigt. PHAROS (Project on a Multi-Hazard Open Platform for Satellite Based Downstream Services) unterstützt Krisenmanager, Einsatzleiter und Helfer in jeder Phase der Katastrophenbewältigung. Das System ist als offene Service-Plattform aufgebaut und kann an die jeweiligen Gegebenheiten flexibel angepasst werden. Hierfür greift das System auf Technologien der Erdbeobachtung aus dem All, der Satellitenkommunikation und –navigation zurück. Erdbeobachtungsdaten, Messungen von Sensoren, Simulationswerkzeuge und Kommunikationstechniken werden in einer einzigen Plattform zusammengebracht.

Billigflug-Check: Trendwende im Geschäft mit den günstigen Flugtickets

11. Mai 2016

Unterschiedliche Strategien der Airlines führen zu einer veränderten Angebotslandschaft im Billigflug-Sektor: Statt das Streckennetz weiter auszubauen, flogen die betrachteten Billig-Fluggesellschaften mehr Flüge auf weniger angebotenen Strecken. Während Ryanair sein Angebot im deutschen Markt aufstockt, bietet Germanwings/Eurowings erstmalig auch Low Cost Flüge auf Langstrecken, wie Amerika und Asien, an. Das - und vieles mehr - geht aus den Analysen der Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hervor, die im aktuellen Low Cost Monitor 2016 aufgeführt sind.

HALO im Flugversuch: Turbulenzen, Schwingungen und neue Verfahren

4. Mai 2016

Turbulenzen und Wirbelschleppen sollten Flugzeuge normalerweise tunlichst vermeiden… Doch mit normalen Bedingungen hat Forschung wenig zu tun. Testpiloten und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sind in Flugversuchen gezielt in Luftwirbel geflogen, um numerische Modelle und ein neues Online-Monitoringverfahren zur sofortigen Bewertung der aeroelastischen Stabilität zu prüfen. Im Projekt iLOADS wird an der Betriebsgrenze des Forschungsflugzeugs HALO (High Altitude LOng Range Research Aircraft) geforscht, um so die Kapazitäten für wissenschaftliche Instrumentierungen auszuloten. Dank der Ergebnisse lassen sich zukünftige Forschungsmissionen noch gewinnbringender durchführen.

Gekrümmte Anflüge: Präzises Landen gegen Lärm und Verbrauch

20. April 2016

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erproben bei Flugversuchen mit dem Airbus A320 D-ATRA (Advanced Technology Research Aircraft) in Braunschweig neue automatische Landeverfahren und satellitengestützte Positionsbestimmungen. Gekrümmte Anflüge und hochpräzise Landungen können Lärm reduzieren und die Umwelt schonen. Die Forscher untersuchten speziell die Kombination von satellitengestützten und traditionellen Landehilfen sowie Verfahren, die allein auf Satellitennavigation beruhen.

Einheitlicher europäischer Luftraum: DLR und NLR werden Mitglied im Forschungsprogramm SESAR 2020

9. März 2016

Mit dem "Single European Sky" (SES) hat die Europäische Kommission 1999 ein Programm gestartet, damit die nationalen Lufträume zusammen wachsen, um einen einheitlicheren und effizienteren gesamteuropäischen Luftraum zu schaffen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird zusammen mit dem Nationalen Luft- und Raumfahrtlabor der Niederlande (NLR) Mitglied des EU-Forschungsprogramms "Single European Sky ATM (Air Traffic Management) Research" – kurz SESAR 2020. Ziel von SESAR 2020 ist es, neue Systeme zur Vereinheitlichung des europäischen Luftraums bis zur Marktreife zu entwickeln und den Herausforderungen eines wachsenden Luftverkehrs gerecht zu werden.

Fliegende Roboter inspizieren und warten Roboter

29. Februar 2016

Mobile Inspektionsroboter kriechen mit Magneträdern über Pipelines und ermitteln mit speziellen Sensoren kritische Stellen: Was wie Zukunftsmusik klingt, ist längst Realität. Doch sobald diese Roboter gewartet und inspiziert werden müssen, führte bisher kein Weg am Menschen vorbei. Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist es nun im EU-Projekt ARCAS (Aerial Robotics Cooperative Assembly System) erstmals gelungen, einen industriellen robotischen Greifarm mit sieben Freiheitsgraden in ein autonom fliegendes Hubschrauber-System zu integrieren. Damit ist es ohne Gefahr möglich die Roboter auf den Pipelines zu inspizieren und zu warten. Ähnliche Systeme könnten auch zur Wartung von Satelliten oder sogar zum Aufbau von Habitaten auf anderen Planeten eingesetzt werden.

Regenwald unterm Radar

24. Februar 2016

Dichter Regenwald, ein zweimotoriges Forschungsflugzeug und hochmoderne Radartechnologie: Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) fliegen vom 01. bis zum 29. Februar im zentralafrikanischen Gabun zahlreiche Messflüge, um den Zustand des Regenwaldes zu bestimmen. Die gewonnenen Daten helfen dabei, Klimamodelle zu verbessern und die Erderwärmung besser zu verstehen. Die Kampagne wird in Kooperation mit der europäischen (ESA), der französischen (ONERA), der gabunischen (AGEOS) und dem amerikanischen Raumfahrtzentrum (NASA) durchgeführt. ONERA führte bereits im Juli 2015 Messflüge zur Trockenzeit durch, während das DLR und die NASA mit insgesamt drei Flugzeugen den Regenwald zur Regenzeit erforschen. Die Ergebnisse dienen der für 2020 geplanten ESA-Satellitenmission BIOMASS und dem deutschen Missionsvorschlag Tandem-L als Referenzdaten.

Structural Health Monitoring ermöglicht Detektion von Schäden in Flugzeugbauteilen aus CFK

18. Februar 2016

Damit Flugzeuge leichter, komfortabler und sparsamer werden, werden zunehmend Materialien aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK) eingesetzt. Um diese Flugzeuge auch noch sicherer zu machen und die Wartung zu erleichtern hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Rahmen des EU-Projekts SARISTU (Smart Intelligent Airframe Structures) ein großes Flugzeugbauteil aus CFK entwickelt und gebaut, das Auskunft über die Größe und den Ort einer Beschädigung geben kann.

Studie: Wie wirkt sich Fluglärm auf den Schlaf von Kindern aus?

16. Februar 2016

Diese Frage soll in einer weltweit einmaligen Feldstudie beantwortet werden. Hierzu untersuchen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bis 2018 das Schlafverhalten von insgesamt 50 Kindern, die in der Umgebung des auch in der Nacht durchgängig beflogenen Flughafens Köln/Bonn wohnen. Die Studie soll darüber Erkenntnisse liefern, wie sich nächtlicher Fluglärm auf den Schlaf, die kognitive Leistungsfähigkeit und das psychische Wohlbefinden von Kindern auswirkt.

 
  • Seite 1 von 11
  • >>