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Presse-Informationen - Luftfahrt

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Alle Jahrgänge

Schwerpunktversuche im Lilienthalgleiter

Tests im Windkanal bestanden – Jetzt untersucht das DLR Lilienthals Flugkünste

20. Mai 2016

Der Nachbau des ersten Serienflugzeuges der Welt von Otto Lilienthal hat seinen Test im Windkanal bestanden. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wiesen die aerodynamische Qualität der Konstruktion des Flugpioniers nach. In weiteren Untersuchungen in Göttingen soll geklärt werden, welche Rolle die Manövrierfähigkeit des Gleiters beim tödlichen Absturz Lilienthals gespielt haben könnte.

Lilienthal%2dGleiter im Windkanal

125 Jahre Menschenflug - DLR und BMWi würdigen Otto Lilienthal

12. Mai 2016

Vor 125 Jahren - im Frühjahr 1891 - unternahm Otto Lilienthal in Derwitz bei Berlin die ersten erfolgreichen Flüge mit einem selbst entworfenen und gebauten Gleitflugzeug. Sein Erfolg beruhte dabei nicht nur auf der Beobachtung des Vogelflugs, sondern auch auf systematischen aerodynamischen Studien, die er ab 1866 mit Unterstützung seines Bruders Gustav unternahm. Seine Methoden werden bis heute in der Aerodynamik angewandt - zum Beispiel mit dem "Lilienthal Polar-Diagramm", das Auftrieb und Widerstand eines Flügels in Beziehung setzt.

Katastrophenmanagement mit PHAROS

PHAROS: Systemlösung für Katastrophen­management bei Waldbränden in Katalonien erfolgreich demonstriert

12. Mai 2016

Die Erde bebt, Flüsse treten über die Ufer, Tsunamis verwüsten Küstenregionen. Natur- und menschgemachte Katastrophen treffen unsere hochtechnisierte Gesellschaft immer empfindlicher. Die derzeit existierenden Krisenmanagementsysteme haben den Nachteil, dass man sie nicht flexibel an die jeweilige Situation anpassen kann. Gefahren und Katastrophen haben einen ähnlichen Ablauf aber sind doch jeweils unterschiedlich. Am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wurde jetzt ein multifunktionales Krisenmanagmentsystem entwickelt das diesen Umstand berücksichtigt. PHAROS (Project on a Multi-Hazard Open Platform for Satellite Based Downstream Services) unterstützt Krisenmanager, Einsatzleiter und Helfer in jeder Phase der Katastrophenbewältigung. Das System ist als offene Service-Plattform aufgebaut und kann an die jeweiligen Gegebenheiten flexibel angepasst werden. Hierfür greift das System auf Technologien der Erdbeobachtung aus dem All, der Satellitenkommunikation und –navigation zurück. Erdbeobachtungsdaten, Messungen von Sensoren, Simulationswerkzeuge und Kommunikationstechniken werden in einer einzigen Plattform zusammengebracht.

Billigflug-Check: Trendwende im Geschäft mit den günstigen Flugtickets

11. Mai 2016

Unterschiedliche Strategien der Airlines führen zu einer veränderten Angebotslandschaft im Billigflug-Sektor: Statt das Streckennetz weiter auszubauen, flogen die betrachteten Billig-Fluggesellschaften mehr Flüge auf weniger angebotenen Strecken. Während Ryanair sein Angebot im deutschen Markt aufstockt, bietet Germanwings/Eurowings erstmalig auch Low Cost Flüge auf Langstrecken, wie Amerika und Asien, an. Das - und vieles mehr - geht aus den Analysen der Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hervor, die im aktuellen Low Cost Monitor 2016 aufgeführt sind.

HALO im Flugversuch: Turbulenzen, Schwingungen und neue Verfahren

4. Mai 2016

Turbulenzen und Wirbelschleppen sollten Flugzeuge normalerweise tunlichst vermeiden… Doch mit normalen Bedingungen hat Forschung wenig zu tun. Testpiloten und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sind in Flugversuchen gezielt in Luftwirbel geflogen, um numerische Modelle und ein neues Online-Monitoringverfahren zur sofortigen Bewertung der aeroelastischen Stabilität zu prüfen. Im Projekt iLOADS wird an der Betriebsgrenze des Forschungsflugzeugs HALO (High Altitude LOng Range Research Aircraft) geforscht, um so die Kapazitäten für wissenschaftliche Instrumentierungen auszuloten. Dank der Ergebnisse lassen sich zukünftige Forschungsmissionen noch gewinnbringender durchführen.

Gekrümmte Anflüge: Präzises Landen gegen Lärm und Verbrauch

20. April 2016

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erproben bei Flugversuchen mit dem Airbus A320 D-ATRA (Advanced Technology Research Aircraft) in Braunschweig neue automatische Landeverfahren und satellitengestützte Positionsbestimmungen. Gekrümmte Anflüge und hochpräzise Landungen können Lärm reduzieren und die Umwelt schonen. Die Forscher untersuchten speziell die Kombination von satellitengestützten und traditionellen Landehilfen sowie Verfahren, die allein auf Satellitennavigation beruhen.

Einheitlicher europäischer Luftraum: DLR und NLR werden Mitglied im Forschungsprogramm SESAR 2020

9. März 2016

Mit dem "Single European Sky" (SES) hat die Europäische Kommission 1999 ein Programm gestartet, damit die nationalen Lufträume zusammen wachsen, um einen einheitlicheren und effizienteren gesamteuropäischen Luftraum zu schaffen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird zusammen mit dem Nationalen Luft- und Raumfahrtlabor der Niederlande (NLR) Mitglied des EU-Forschungsprogramms "Single European Sky ATM (Air Traffic Management) Research" – kurz SESAR 2020. Ziel von SESAR 2020 ist es, neue Systeme zur Vereinheitlichung des europäischen Luftraums bis zur Marktreife zu entwickeln und den Herausforderungen eines wachsenden Luftverkehrs gerecht zu werden.

Fliegende Roboter inspizieren und warten Roboter

29. Februar 2016

Mobile Inspektionsroboter kriechen mit Magneträdern über Pipelines und ermitteln mit speziellen Sensoren kritische Stellen: Was wie Zukunftsmusik klingt, ist längst Realität. Doch sobald diese Roboter gewartet und inspiziert werden müssen, führte bisher kein Weg am Menschen vorbei. Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist es nun im EU-Projekt ARCAS (Aerial Robotics Cooperative Assembly System) erstmals gelungen, einen industriellen robotischen Greifarm mit sieben Freiheitsgraden in ein autonom fliegendes Hubschrauber-System zu integrieren. Damit ist es ohne Gefahr möglich die Roboter auf den Pipelines zu inspizieren und zu warten. Ähnliche Systeme könnten auch zur Wartung von Satelliten oder sogar zum Aufbau von Habitaten auf anderen Planeten eingesetzt werden.

Regenwald unterm Radar

24. Februar 2016

Dichter Regenwald, ein zweimotoriges Forschungsflugzeug und hochmoderne Radartechnologie: Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) fliegen vom 01. bis zum 29. Februar im zentralafrikanischen Gabun zahlreiche Messflüge, um den Zustand des Regenwaldes zu bestimmen. Die gewonnenen Daten helfen dabei, Klimamodelle zu verbessern und die Erderwärmung besser zu verstehen. Die Kampagne wird in Kooperation mit der europäischen (ESA), der französischen (ONERA), der gabunischen (AGEOS) und dem amerikanischen Raumfahrtzentrum (NASA) durchgeführt. ONERA führte bereits im Juli 2015 Messflüge zur Trockenzeit durch, während das DLR und die NASA mit insgesamt drei Flugzeugen den Regenwald zur Regenzeit erforschen. Die Ergebnisse dienen der für 2020 geplanten ESA-Satellitenmission BIOMASS und dem deutschen Missionsvorschlag Tandem-L als Referenzdaten.

Structural Health Monitoring ermöglicht Detektion von Schäden in Flugzeugbauteilen aus CFK

18. Februar 2016

Damit Flugzeuge leichter, komfortabler und sparsamer werden, werden zunehmend Materialien aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK) eingesetzt. Um diese Flugzeuge auch noch sicherer zu machen und die Wartung zu erleichtern hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Rahmen des EU-Projekts SARISTU (Smart Intelligent Airframe Structures) ein großes Flugzeugbauteil aus CFK entwickelt und gebaut, das Auskunft über die Größe und den Ort einer Beschädigung geben kann.

Studie: Wie wirkt sich Fluglärm auf den Schlaf von Kindern aus?

16. Februar 2016

Diese Frage soll in einer weltweit einmaligen Feldstudie beantwortet werden. Hierzu untersuchen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bis 2018 das Schlafverhalten von insgesamt 50 Kindern, die in der Umgebung des auch in der Nacht durchgängig beflogenen Flughafens Köln/Bonn wohnen. Die Studie soll darüber Erkenntnisse liefern, wie sich nächtlicher Fluglärm auf den Schlaf, die kognitive Leistungsfähigkeit und das psychische Wohlbefinden von Kindern auswirkt.

DLR baut das erste Serien-Flugzeug der Welt nach

11. Februar 2016

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) plant, das erste Serienflugzeug der Welt erstmals originalgetreu nachzubauen und wissenschaftlich zu untersuchen. Damit soll das Wirken des Luftfahrtpioniers Otto Lilienthal, der vor 125 Jahren als erster Mensch in einem Flugzeug geflogen ist, gewürdigt werden. Zudem erhoffen sich die Forscher Erkenntnisse über den tödlichen Absturz Lilienthals.

Koordinierte Messflüge für die Klimaforschung: Schwerewellen und leuchtende Luft

28. Januar 2016

Schwerewellen beeinflussen das Klima und unser Wetter. Erstmals ist es Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit Kollegen des KIT, des Forschungszentrums Jülich sowie weiteren nationalen und internationalen Partnern gelungen, den Lebenszyklus von atmosphärischen Schwerewellen nahezu vollständig zu vermessen. Mit den Forschungsflugzeugen HALO (High Altitude LOng Range Research Aircraft) und Falcon flogen die Atmosphärenforscher dazu vom nordschwedischen Kiruna aus koordinierte Messflüge.

Im Kern des Fluglärms: Neue Erkenntnisse für leisere Triebwerke

22. Januar 2016

Die Luftfahrt in Europa soll umweltfreundlicher und leiser werden. Um dem Kern des Fluglärms auf den Grund zu gehen, nahmen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nun Flugzeugtriebwerke auseinander und erstellten physikalische Modellierungen. In umfangreichen Tests gingen die Forscher auf die Suche nach Antworten auf die Fragen: Wie und wo genau entsteht der Lärm in Flugzeugtriebwerken? Wie verändern sich Lärmquellen bei bestimmten Umbauten an Triebwerksbauteilen? Das Ergebnis: Ein neues Modell für die Konzeption von leiseren Triebwerken.

ATRA Landeanflug

Start zum Mars, ökoeffizientes Fliegen und die größte künstliche Sonne der Welt

21. Januar 2016

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) leistet mit seiner Forschung und den Managementbereichen Beiträge zur Lösung der globalen Herausforderungen. So wird nicht nur an der Senkung der durch den Luftverkehr verursachten Emissionen gearbeitet, sondern auch am hochautomatisierten Fahren für die Mobilität der Zukunft, kostengünstigen Energiespeichern und der Umweltüberwachung zum Schutz der Atmosphäre. Ebenso erbringt das DLR Dienstleistungen zur Unterstützung von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft - von der Analyse und Beratung bis zur Entwicklung und Umsetzung. "Die exzellenten Kompetenzen und Ergebnisse des DLR - die nicht zuletzt durch das effiziente Ausschöpfen der einzigartigen Synergiepotenziale unserer Forschungs- und Managementbereiche zustande kommen - geben Impulse, um die gesellschaftlichen Veränderungen in der nahen Zukunft positiv mitzugestalten", sagt Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR. Im Folgenden finden sie eine Auswahl der DLR-Forschungsthemen im Jahr 2016 aus unseren Forschungsbereichen: Raumfahrt, Luftfahrt, Verkehr, Energie und Sicherheit.

Video: Autonomes Landen bei vollem Tempo

18. Januar 2016

Ein unbemanntes, elektrisches, autonomes Luftfahrzeug landet mit 75 Kilometer pro Stunde sanft auf dem Dach eines fahrenden Autos: Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) konnten erstmals die dafür entwickelte Technik erfolgreich vorführen. Das System könnte auf ultraleichte Solarflugzeuge angewendet werden, welche klassische Satellitensysteme in der Stratosphäre ergänzen. Diese könnten beispielsweise in Katastrophenfällen das Krisenmanagement durch Live-Lagebilder unterstützen, ausgefallene Kommunikationsnetze ersetzen oder auch Daten zum Klimaschutz liefern. Durch das Weglassen der Landevorrichtung kann die verfügbare Nutzlast dieser Solarflugzeuge erheblich vergrößert werden. Das schafft wiederum mehr Platz für wissenschaftliche Instrumente. Gleichzeitig wird das Landen mit Seitenwind deutlich vereinfacht, wodurch auch Landungen bei schlechtem Wetter möglich werden.

Eine Puppe im Windkanal revolutionierte das Skispringen

28. Dezember 2015

Als das Skispringen sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts als neue Sportart etablierte, war sie von Versuch und Irrtum geprägt. Erst die Versuche eines Schweizer Flugzeugingenieurs in einem Windkanal des Vorläufers des heutigen Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen lieferten wertvolle wissenschaftliche Erkenntnisse über die optimale Körperhaltung. Erstmals eingesetzt wurde sie bei der ersten Vierschanzentournee 1953.

Blick aus dem Cockpit der Falcon auf den A320 ATRA

Jahresrückblick 2015: Ein Wiedererwachen und neue Ziele

23. Dezember 2015

Das Jahr 2015 war für das DLR und seine Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erfolgreich und spannend. Eine der wichtigsten Veränderungen im vergangenen Jahr war sicherlich der Amtsantritt der Vorstandsvorsitzenden Prof. Pascale Ehrenfreund, die diesen unter anderem mit einem erfolgreichen Tag der Luft- und Raumfahrt beginnen durfte. 60.000 Gäste konnten Einblicke in die aktuellen Forschungsprojekte und Missionen des DLR gewinnen. In den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit wurde auch in diesem Jahr wieder viel Forschungsarbeit geleistet. Die Highlights sind im DLR-Jahresfilm zu sehen.

Prognose 2030: Über 70 Millionen zusätzliche Flugpassagiere in Deutschland

22. Dezember 2015

Bis zum Jahr 2030 wird ein starkes Wachstum im Passagieraufkommen erwartet. Das geht aus dem aktuellen Luftverkehrsbericht des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hervor. Während in Deutschland 2014 rund 105 Millionen Passagiere registriert wurden, prognostizieren die Wissenschaftler 175 Millionen Fluggäste für das Jahr 2030. Das entspricht einem jährlichen Durchschnittswachstum von rund 3,3 Prozent.

Forschungsflugzeug HALO: Klimaforschung in arktischen Höhen

10. Dezember 2015

Am eisigen Nordpolarkreis planen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in enger Kooperation mit weiteren deutschen Forschungseinrichtungen, die komplexen Prozesse des Klimawandels und deren Auswirkungen auf die polare Atmosphäre zu erkunden. Mit dem Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and LOng Range Research Aircraft) sollen in drei Messkampagnen Veränderungen der Zusammensetzung der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre im Polarwinter untersucht werden.

 
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