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Presse-Informationen - Luftfahrt

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Alle Jahrgänge

Falcon und DC%2d8 vor einem gemeinsamen Forschungsflug in Island

Den Islandtiefs auf der Spur: DLR testet neue Lasermesstechnik im Flug über Grönland

26. Mai 2015

Für eine präzise Wettervorhersage und verbesserte Klimamodelle ist entscheidend, die Winde über dem Nordatlantik möglichst exakt zu erfassen. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben den Prototypen eines Wind-Lidar (light detection and ranging) entwickelt, der ab Ende 2016 auf einem ESA-Wettersatelliten zum Einsatz kommen soll.

Radarblick ins ewige Eis für die Klimaforschung: DLR-Flugversuche über Grönland

22. Mai 2015

Grönlands Eisschild ist zum Teil mehr als drei Kilometer dick und ein Angelpunkt in der weltweiten Klimaforschung. Derzeit testen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bei einer Forschungsflugkampagne auf Grönland gemeinsam mit Kollegen der ETH Zürich neue Radar-Abbildungsverfahren. Diese sollen zukünftig die dreidimensionale Schnee- und Eisbeschaffenheit in bis zu 50 Metern Tiefe aus der Luft vermessen können. "Dadurch soll sich auf lange Sicht der Einfluss des Klimawandels auf die interne Schichtung von Schnee, Firn und Eis bestimmen lassen" erklärt Prof. Irena Hajnsek, Projektleiterin der ARCTIC15 Kampagne. Interessant ist das beispielsweise, um zu untersuchen, wie viel Wasser des an der Oberfläche tauenden Schnees beim Einsickern wieder gefriert und somit nicht zum Anstieg des Meeresspiegels beiträgt. Ein Effekt der in bisherigen Klimamodellen noch unzureichend berücksichtigt ist, wie es im aktuellen Bericht des Weltklimarats (IPCC) heißt.

20 Jahre Luftfahrtforschungsprogramm: Jubiläum auch für den DLR Projektträger Luftfahrtforschung

19. Mai 2015

Seit 1995 wird die deutsche zivile Luftfahrtindustrie von einem nationalen Forschungsprogramm durch die Bundesregierung gefördert. Gleichzeitig war dies die Geburtsstunde des DLR Projektträgers Luftfahrtforschung und -technologie, der "zur Unterstützung der Bundesressorts, die Projektförderung mit der erforderlichen Sachkunde und dem notwendigen engen Kontakt zu den Forschungs- und Entwicklungsstellen" durchführt, wie es in der damaligen Rahmenvereinbarung hieß. Die geförderten Forschungsthemen für die Luftfahrt haben sich seitdem erweitert. Der Auftrag ist bis heute geblieben.

Gewichtskur und Lärmtherapie für Passagierjets: DLR-Flugversuche für langsamere Anflüge

29. April 2015

An der Grenze des Machbaren flog das DLR-Forschungsflugzeug ATRA im März 2015. In insgesamt vier Versuchsflügen wagten sich die Testpiloten mit dem umgebauten Passagierjet an den extremen Langsamflug heran. Das Ziel: Die tragende Luftströmung an den Flügeln und Klappensystemen in bisher unerreichter Genauigkeit zu vermessen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erforscht gemeinsam mit Airbus den Langsamflug bei Verkehrsflugzeugen. Die Erkenntnisse helfen, zukünftige Tragflächen leichter zu bauen und für langsamere und damit leisere Anflüge zu optimieren.

DLR-Studie: Einbeziehung des Luftverkehrs in internationale Klimaschutzprotokolle

23. April 2015

Der Luftverkehr lässt sich mit seinen vielfältigen Klimawirkungen in internationale Klimaschutzprotokolle integrieren. Dabei sind signifikante Einsparungen an klimarelevanten Emissionen bei moderatem Einfluss auf die Luftverkehrsnachfrage möglich. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Erstmals fließt in die Untersuchung der gesamte Klimaeffekt des Luftverkehrs ein. Gegenüber der reinen Berücksichtigung von CO2-Emissionen fällt dieser durchschnittlich etwa doppelt so hoch aus.

DLR-Forschungshighlights auf der Leichtbaumesse JEC 2015

10. März 2015

Zum sechsten Mal präsentiert sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) vom 10. bis 12. März 2015 auf Europas Leitmesse für Faserverbundleichtbau, der JEC, in Paris. Das Institut für Bauweisen und Strukturtechnologie und das Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik zeigen aktuelle Forschungshighlights rund um Luftfahrt, Raumfahrt, Energie und Verkehr. Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf Entwicklungen für die effiziente Produktion von Faserverbundbauteilen aus dem DLR-Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) mit Standorten in Augsburg und Stade.

Mit Hochdruck gegen Fluglärm: Druckluft mindert Triebwerksgeräusche deutlich

27. Februar 2015

Schaut man frontal auf ein Flugzeugtriebwerk, dominieren die großen Blätter des Hauptrotors. Wird es laut in der Luft, sind sie eine der größten Lärmquellen. Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist es in Versuchen nun weltweit erstmals gelungen, mittels geschickt eingeblasener Druckluft den Lärm des Rotors deutlich zu senken. Sie entwickelten dafür ein Verfahren, das über mehrere mit Löchern versehene Ringe hinter dem Rotor Luft einbläst und so passend zum störenden Rotorton Gegenschall erzeugt.

Waldbrandfrüherkennung aus dem All, Schadstoffmessungen im Monsunwind und Mobilität in der Stadt von morgen

22. Januar 2015

Mit BIROS startet 2015 ein Kleinsatellit, der Waldbrände aus dem All erkennt, das DLR-Atmosphärenforschungs-Flugzeug HALO fliegt im Sommer 2015 durch den Monsunwind und untersucht, welchen Einfluss die großräumige Luftströmung auf verunreinigte Luftmassen über Indien hat und Verkehrsforscher im DLR beobachten, wie sich die Mobilität in den Städten durch neue Angebote verändert. Diese und viele weitere Themen werden von DLR-Forschern in den Bereichen Raumfahrt, Luftfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit im Jahr 2015 bearbeitet.

Eiskratzen im Flugverkehr: DLR untersucht neue Methoden zur Enteisung von Flugzeugen

21. Januar 2015

Das morgendliche Eiskratzen ist für viele Autofahrer im Winter tägliches Ritual. Auch in der Luftfahrt ist Eis auf der Flugzeughaut lästig, denn vereisende Tragflächen können die Flugfähigkeit einer Maschine beeinträchtigen. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der TU-Braunschweig tüfteln gemeinsam an neuen Methoden, die das Eis von Rumpf, Tragflächen und Leitwerken besonders energiesparend entfernen. Dazu haben die Luftfahrtforscher beider Einrichtungen gemeinsam eigens einen von der TU-Braunschweig finanzierten Enteisungsprüfstand an der Universität aufgebaut.

DLR untersucht Beobachtungssystem mit Motorsegler

16. Januar 2015

In der Verbrechensbekämpfung, bei Entführungsfällen, Drogenhandel oder der Beobachtung von Vorbereitungen terroristischer Aktivitäten sind hoch aufgelöste Echtzeit-Luftbilder und Live-Übertragung gefragt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat nun erstmals ein System erprobt, das die Beobachtung von Verdächtigen und deren Fahrzeugen aus sicherem Abstand und über größere Strecken mit Echtzeit-Bilddaten erlaubt.

Nächtlicher "Laser-Flieger": Erstmals gelingen im Flug aerodynamische Lasermessungen mit Passagierjet

7. Januar 2015

Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist gemeinsam mit Airbus eine Weltpremiere gelungen: Erstmals haben sie im Flug die Luftströmung an der Tragfläche eines Passagierjets mit einem Laser sichtbar gemacht. Sie entwickelten ein Verfahren, das die oberhalb des Flügels vorbeiströmenden Nebeltröpfchen erfasst und damit die Luftbewegung im Detail zeigt. Die Erkenntnisse helfen, zukünftige Tragflächen für langsamere und leisere Anflüge zu optimieren. Am 8. Januar 2015 ist ein weiterer "Laser-Flug" geplant.

Der Blick durchs Schlüsselloch – Endoskopische Messtechnik in Flugzeugtriebwerken

18. Dezember 2014

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben ein spezielles optisches Messverfahren entwickelt und erstmalig unter den realitätsnahen Betriebsbedingungen eines Flugbetriebs angewendet. Dadurch wird der Einblick in die Brennkammer eines Flugzeugtriebwerks ermöglicht. Mithilfe von endoskopischen Sonden eröffnen optische Bildleitersysteme Einblicke in das Triebwerk durch kleinste Öffnungen. Die Messergebnisse tragen in Zukunft dazu bei, dass Flugzeugtriebwerke leiser, langlebiger und umweltfreundlicher werden.

Germanwings befeuert den Markt der niedrigen Flugpreise – höchstes Passagierwachstum in Berlin

17. Dezember 2014

Das Geschäft mit den günstigen Flugtickets gewinnt weiter an Fahrt. Im Sommer 2014 haben die Fluggesellschaften im Niedrigpreissegment 722 Strecken in und ab Deutschland bedient: Ein Plus von rund 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allerdings bleibt der Marktanteil im Vergleich zum traditionellen Flugbetrieb mit 32 Prozent weitgehend stabil. Germanwings und der einst schon abgeschriebene Flughafen Tegel dominieren die Entwicklung weiterhin mit deutlichen Steigerungen. Die Berliner Flughäfen verzeichnen insgesamt sogar die meisten Günstigflieger-Passagiere. Europaweit kann Ryanair seine Marktführerschaft trotz stagnierender Werte behaupten. Aktuelle Ergebnisse zur Entwicklung der Günstigflieger enthält der nun erschienene "Low Cost Monitor 2/2014" (LCM) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Der Bericht wird seit 2006 jeweils im Frühling und Herbst veröffentlicht.

DLR testet Flugzeugkabinenbelüftung mit High%2dTech Dummies

DLR testet Flugzeugkabinenbelüftung mit Hightech-Dummys

5. November 2014

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat in Braunschweig mit dem Forschungsflugzeug ATRA Möglichkeiten getestet, die Luftzirkulation in Passagiermaschinen zu verbessern. Dummys, die die menschliche Wärmeausstrahlung simulieren und moderne Sensortechnik helfen den Forschern dabei ihre Strömungsmodelle weiterzuentwickeln.

Zerstörter Hitzeschutz – verstopfte Sensoren

9. Oktober 2014

Vulkanasche kann im Luftverkehr zu ernstzunehmenden Problemen führen. Im Rahmen des Projekts VolcATS-Vehicle (Volcanic Ash Impact on the Air Transport System) erforschen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Auswirkungen von Vulkanasche auf Luftfahrzeuge. Im Fokus stehen dabei die Auswirkungen der Asche auf das Triebwerk sowie der Einfluss von Vulkanasche auf die Leistung von Luftfahrzeugen durch verschmutzte Flugdatensensoren sowie Navigations- und Kommunikationseinrichtungen.

Klimaforschung mit HALO über dem brasilianischen Regenwald

7. Oktober 2014

Gewitterwolken über dem Regenwald sind ein wichtiges Element im Klimasystem. Von Anfang September bis Anfang Oktober 2014 war das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebene Forschungsflugzeug HALO in Manaus im Amazonasgebiet in Brasilien, um die Entstehung, Entwicklung und Eigenschaften von tropischen Wolken zu vermessen. Mit der Mission ACRIDICON (Aerosol, Cloud, Precipitation, and Radiation Interactions and Dynamics of Convective Cloud Systems) wollen die Forscher die mikrophysikalischen Vorgänge in den Wolkentürmen genauer verstehen, die für ihre Klimawirkung bestimmend sind. Zudem untersuchen die Forscher, wie Spurenstoffe durch hochreichende Wolken nach oben transportiert werden und wie Brandrodungen die Wolkeneigenschaften und den Niederschlag beeinflussen. Die wissenschaftliche Leitung der Messflüge lag beim Max-Planck-Institut für Chemie (MPIC) und der Universität Leipzig. Insgesamt sind an der HALO-Flugkampagne 23 wissenschaftliche Institutionen beteiligt. Das Forschungsflugzeug HALO ist eine Gemeinschaftsinitiative deutscher Umwelt- und Klimaforschungseinrichtungen.

Aschewolken wie Gewitter umfliegen: DLR entwickelt Flugführungsinstrumente

24. September 2014

Seit Islands Vulkan Bardabunga Feuer spuckt, ist sie wieder allgegenwärtig: die Sorge, eine Vulkanaschewolke breitet sich wie im April 2010 über Europa aus und bringt den Flugverkehr zum Erliegen. Damit der Luftverkehr zukünftig flexibler auf Vulkanasche reagieren kann, hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Projekt VolcATS (Volcanic Ash Impact on the Air Transport System) bereits eine verbesserte satellitengestützte Vulkanaschedetektion entwickelt. Aufbauend auf verbesserten Lagebildern untersuchen die DLR-Forscher, wie sich das Luftverkehrsmanagement flexibel an großräumige Luftraumsperrungen bei Vulkanasche anpassen kann.

Der Lärm hinter dem Triebwerk: Einzigartige DLR-Messungen zeigen schallverursachende Strukturen im Triebwerksstrahl

23. September 2014

Fluglärm ist ein gesellschaftlich drängendes Thema mit vielfältigen Ursachen. Bisher noch nicht vollständig verstanden sind die turbulenten Schwankungen im Abgasstrahl als eine der Hauptlärmquellen. Forschern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist es nun gelungen, diese turbulenten Strömungsstrukturen im Triebwerksstahl mit bildgebenden Lasermesstechniken sichtbar zu machen und die Strömung hinter dem Triebwerk insgesamt in bisher unerreichter Qualität zu vermessen. Zukünftige Triebwerksgenerationen können von den neuen Erkenntnissen profitieren.

Fliegen trotz Vulkanasche - DLR entwickelt satellitengestütztes Vorhersageverfahren

18. September 2014

Zur Erhöhung der Sicherheit des Flugverkehrs und zur schnellen Reaktion des Luftverkehrssystems im Krisenfall eines Vulkanausbruchs ist es notwendig, aschefreie Lufträume nachzuweisen. Beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wurde ein satellitengestütztes Verfahren entwickelt, das kurzfristig die Ascheverteilung in der Luft bestimmt und stark sowie schwach aschebelastete Bereiche detailliert abbildet.

Ein Vulkan erwacht - Satellitenbild vom Bardarbunga auf Island

10. September 2014

Er ist einer der größten Vulkane Europas, befindet sich unter dem größten Gletscher Europas und ist seit Mitte August 2014 wieder aktiv - der Bardarbunga auf Island. DLR-Wissenschaftler haben ihn und das dazugehörige Vulkansystem schon seit einigen Jahren genau im Blick. Der deutsche Erdbeobachtungssatellit TerraSAR-X lieferte nun wichtige Daten von der jüngsten Aktivität des Vulkans.

 
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