Der Flug von Vögeln ist noch zu großen Teilen unerforscht - speziell die Bewegungen beim Flügel-Schlag und die Strömung um den Flügel sind der Wissenschaft ein Rätsel. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geht dieser Frage gemeinsam mit der RWTH Aachen und der Universität der Bundeswehr auf den Grund: Ab dem 26. April 2011 lassen die Wissenschaftler eine Schleiereule in einem geschlossenen Raum fliegen und fotografieren dabei deren Flügel, um Informationen darüber zu bekommen, wie ein Vogel im Flug seine Flügel verformt.
Vor einem Jahr, am 14. April 2010, brach der isländische Vulkan Eyjafjalla aus und sorgte dafür, dass große Teile des Flugverkehrs über Europa eingestellt wurden. Die gesammelten Daten der acht Messflüge des Forschungsflugzeugs Falcon des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sind jetzt ausgewertet.
Dass ein Hubschrauber senkrecht starten und landen kann, verdankt er seinem Rotor. Dieser ist allerdings auch für den Lärm im Flug verantwortlich. Wie genau dieser Rotorlärm entsteht, untersuchen jetzt Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA in Göttingen. Ziel ist es, künftige Hubschrauber leiser zu machen.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen hat eine neuartige Anlage für die Messung hochkomplexer Experimente in der Luftfahrtforschung in Betrieb genommen. Damit können erstmals Messungen in einem Flugzeug und am Boden vollkommen synchron erfolgen, was neue Erkenntnisse beispielsweise über die Entstehung von Lärm ermöglicht.
Im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben Wissenschafter erstmals eine Methode entwickelt, um den Klimaeffekt des Luftverkehrs in Hinblick auf Kondensstreifen und der daraus folgenden Wolkenbildung zu bestimmen. Die Datenauswertung zeigt: Die Kondensstreifen-induzierte Bewölkung bildet die größte Komponente des gesamten Strahlungsantriebs des zivilen Luftverkehrs - damit trägt sie heute stärker zur Erderwärmung in einem Jahr bei als das gesamte bislang von der modernen Luftfahrt ausgestoßene Kohlendioxid im gleichen Zeitraum.
Für den Luftverkehr der Zukunft untersucht und simuliert das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Flugversuchen die Flugeigenschaften großer Nurflügel-Konfigurationen. Getestet und bewertet wurden diese mit dem Forschungsflugzeug ATTAS (Advanced Technologies Testing Aircraft System) des DLR.
Leise und abgasfrei über das Rollfeld: Ein mit Brennstoffzellen betriebenes elektrisches Bugrad kann dem Luftverkehr beim Einsparen von Treibstoff helfen und den Lärm an Flughäfen deutlich reduzieren. Nach dreijähriger Entwicklungszeit ist das beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelte System jetzt bereit für die ersten Rollversuche mit dem DLR-Forschungsflugzeug A320 ATRA (Advanced Testing and Research Aircraft).
Die für das Jahr 2011 geplanten Missionen und Projekte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigen den hohen Stellenwert der Forschung in Deutschland auf den Gebieten der Luft- und Raumfahrt, der Energie, des Verkehrs und der Sicherheit.
Leichtere Flugzeuge sparen Treibstoff und sind somit umweltfreundlicher - aber sie müssen auch sicher sein und den Passagieren genügend Komfort bieten. Besonders Böen stellen eine große Herausforderung für den Flugzeugleichtbau dar: Flügel und das Leitwerk können zu schwingen beginnen und die Passagiere an Bord durchrütteln. Darum untersucht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in einem Göttinger Windkanal das Modell eines Flügels und Leitwerks in Leichtbauweise.