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Presse-Informationen - Raumfahrt

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Alle Jahrgänge

"upGREAT" für die fliegende Sternwarte SOFIA

2. Juni 2015

Die fliegende Sternwarte SOFIA, ein Gemeinschaftsprojekt der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA und des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) hat ein neues Instrument an Bord: Das Ferninfrarot-Spektrometer upGREAT hat jetzt seinen ersten Einsatz auf vier Inbetriebnahme-Flügen im kalifonrischen Palmdale, dem Heimatflughafen von SOFIA, erfolgreich gemeistert.

Ceres

Zwergplanet Ceres: Krater, Einsturzsenken und ungewöhnliche Linien

28. Mai 2015

Das, was Planetenforscher Prof. Ralf Jaumann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) von Zwergplanet Ceres zu sehen bekommen hat, lässt nur einen Schluss zu: "Ceres ist geologisch extrem spannend." Der größte Körper im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter sorgt nämlich bereits aus der Ferne betrachtet für jede Menge Gesprächsstoff unter den Wissenschaftlern. Auch das Foto, das die Kamera an Bord der Dawn-Sonde am 23. Mai 2015 aus 5100 Kilometern Entfernung aufnahm, zeigt wieder Strukturen, die zurzeit noch nicht erklärt werden können: "Wir erkennen eine ungewöhnlich große Ansammlung von kleinen runden Strukturen auf engem Raum - dazu gehören kleinere so genannte Sekundär-Krater, die bei großen Einschlägen durch das dadurch ausgeworfene Material entstanden sind, aber auch längere linienförmige Anordnungen und sehr wahrscheinlich Einsturzsenken", erläutert der DLR-Planetenforscher, der an der amerikanischen Dawn-Mission wissenschaftlich beteiligt ist. "Ähnliche Strukturen gibt es zwar auf den Eismonden von Jupiter und Saturn, aber nicht in dieser Dichte."

Galileo: Testzentren für Straßen- und Schienenverkehr eröffnet

22. Mai 2015

Europas Satellitennavigationssystem Galileo soll im Jahr 2020 komplett einsatzbereit sein. Damit zu diesem Zeitpunkt alle technischen Möglichkeiten ausgeschöpft werden können, hat das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) das Tor zu Galileo vollständig aufgestoßen: Forschungseinrichtungen und Industrie können moderne Navigationstechniken und -instrumente schon heute mit original Galileo-Navigationssignalen testen, damit sie mit Beginn des "Galileo-Zeitalters" einsetzbar sind. Nachdem zuvor schon das GATE in Berchtesgaden, das SEA GATE in Rostock und das aviationGATE in Braunschweig den Betrieb aufgenommen haben, wurden am 22. Mai 2015 in der Nähe von Aachen die letzten beiden Galileo Test- und Entwicklungsumgebungen (GATEs) - das automotiveGATE und das railGATE - eröffnet.

Ceres

Dawn: Näher und näher an Zwergplanet Ceres

21. Mai 2015

Zuletzt umkreiste die Dawn-Sonde den Zwergplaneten Ceres in einer Höhe von 13600 Kilometern - mittlerweile schraubt sie sich nach und nach auf eine Höhe von 4400 Kilometern hinunter und blickt während ihrer Reise auch auf die geheimnisvollen hellen Flecken, deren Ursprung die Wissenschaftler bisher noch nicht erklären können. Am 16. Mai 2015 entstand dabei eine Aufnahme aus 7200 Kilometern Entfernung, die in einem der Krater gleich eine ganze Gruppe dieser Flecken zeigt. "An diesen Stellen reflektiert Material auf der Oberfläche von Ceres die Sonnenstrahlen besonders stark", erläutert Prof. Ralf Jaumann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Wissenschaftler der Dawn-Mission. "Es könnte frisches Eis sein, es könnte Salz sein - da gehen die Meinungen noch auseinander."

Ceres

15 Tage Rundflug um Zwergplanet Ceres abgeschlossen

11. Mai 2015

Seit dem 23. April 2015 umkreiste die Raumsonde Dawn den Zwergplaneten Ceres in einem Abstand von nur 13.600 Kilometern. Insgesamt fast 2000 Bilder nahm währenddessen die Kamera an Bord auf und deckte dabei die komplette Oberfläche des Zwergplaneten ab. "Aus diesen Daten berechnen wir nun das erste dreidimensionale Geländemodell von Ceres, das im Laufe der Mission mit immer besserer Auflösung verfeinert und optimiert wird", sagt Prof. Ralf Jaumann, Planetenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Wissenschaftler im Dawn-Missionsteam. Schon jetzt aber zeigen hohe Aufwölbungen, ungewöhnliche Kraterformen, helle Flecken und erstaunlich flache Ebenen auf der Oberfläche von Ceres, dass der Zwergplanet für Diskussionen unter den Wissenschaftlern sorgen wird. "Die Aufnahmen sind zwar sehr gut, aber zurzeit können wir über vieles nur spekulieren. Ceres lässt sich nicht so einfach verstehen." Bis zum 6. Juni 2015 wird die Sonde sich nun nach und nach auf einen Abstand von nur noch 4400 Kilometern über der Oberfläche hinuntersenken und alle drei Tage den Zwergplaneten, dessen Durchmesser fast 1000 Kilometer beträgt, einmal umrunden.

Satelliten - zuverlässige Quelle für die Erdbeobachtung

11. Mai 2015

Wie entwickelt sich die Ozonschicht, wie verteilen sich Spurengase in der Atmosphäre, wie verändern sich - global betrachtet - die Wälder, Küsten, Landmassen und Polarregionen? Wie können Erdbeobachtungssatelliten bei Naturkatastrophen wie jüngst dem Erdbeben in Nepal helfen, und welchen Nutzen haben die Daten für Geologie, Landwirtschaft, Urbanisierung, Gesundheits- oder Energiemanagement?

Weltraumwetter – DLR-Forscher diskutieren über Notfallszenarien

11. Mai 2015

Unsere hochtechnisierte Gesellschaft hängt mehr und mehr von Systemen ab, die durch das Wetter im Weltraum beeinflusst werden können. Als komplexes Wechselspiel zwischen Vorgängen auf der Sonne, im interplanetaren Raum sowie in der Erdmagnetosphäre, -ionosphäre und –atmosphäre birgt das Weltraumwetter ein Gefahrenpotential für viele Anwendungen.

Parabelflug - Stresstest für zukünftige Experimente im All

7. Mai 2015

Als am 7. Mai um 12.35 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit der Airbus A310 ZERO-G auf dem Flughafen Bordeaux-Mérignac landete, ging die erste Kampagne mit dem neuen Parabelflugzeug nach drei Flugtagen erfolgreich zu Ende. Mit dieser ersten gemeinsamen Parabelflug-Kampagne des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der französischen Raumfahrtagentur CNES, für Experimente unter reiner Schwerelosigkeit wurde das neue Parabelflugzeug A310 ZERO-G eingeweiht.

DLR-Erdbeobachtungskonferenz: Auf Tuchfühlung mit Merlin und Copernicus

30. April 2015

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) veranstaltet vom 11. bis 15. Mai 2015 in Berlin die 36. Internationale Erdbeobachtungskonferenz ISRSE. Erdbeobachtungssatelliten sorgen dafür, Veränderungen unseres Heimatplaneten zu dokumentieren und elementare Informationen über Wetter und Klima, Biodiversität und Ökosysteme, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, Bodenschätze und Ressourcenverbrauch sowie über die Qualität von Wasser oder Luft zu geben. Auch bei Krisen und Naturkatastrophen können die Satellitendaten unterstützen. Eine wichtige Rolle spielen hier die deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X.

Geplanter Absturz: Ende der Merkur-Mission MESSENGER

30. April 2015

Seit dem 18. März 2011 ist MESSENGER (MErcury Surface, Space ENvironment , GEochemistry and Ranging) die erste Raumsonde, die den Merkur aus einer Umlaufbahn beobachtete. Etwas mehr als vier Jahre und 3308 Merkurumrundungen später kommt die NASA-Mission nun an ihr Ende: Die Treibstoffvorräte auf dem Orbiter sind erschöpft. Da die Anziehungskraft der Sonne einen solch starken Einfluss auf die Umlaufbahn der Sonde hat, ist ein Absturz auf den Planeten in der Nacht von Donnerstag auf Freitag nicht mehr zu vermeiden. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) war wissenschaftlich umfangreich an dieser Mission beteiligt.

Vom Kanzler-Airbus zum neuen Parabelflugzeug

24. April 2015

Er ist 16 Jahre jünger als sein Vorgänger, hat eine bewegte Geschichte und tritt ein beachtliches Erbe an: Der ehemalige "Kanzler-Airbus" A310-304 VIP ist das neue, europaweit einzigartige Parabelflugzeug und soll - wie zuvor schon der A300 ZERO-G - ab dem 27. April 2015 für wissenschaftliche Experimente in Schwerelosigkeit abheben: Auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nutzt das ehemalige deutsche Regierungsflugzeug für Forschung in Null "G".

Erfolgreicher Start von TEXUS 51: Für die Solarenergie ins Weltall

23. April 2015

TEXUS 51 ist am 23. April 2015 um 9.35 Uhr Mitteleuropäischer Zeit vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden in den Weltraum gestartet. Die Forschungsrakete des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) trug vier deutsche Experimente aus Biologie und Materialforschung in eine Höhe von 259 Kilometern. Während des rund zwanzigminütigen Forschungsfluges befanden sich die Experimente rund sechs Minuten lang in Schwerelosigkeit.

"Servus und willkommen zurück": Alexander Gerst beim Columbus-Kontrollzentrum im DLR

21. April 2015

Der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst ist seit November 2014 wieder zurück auf der Erde – nach 166 Tagen Einsatz auf der Internationalen Raumstation ISS. Im Rahmen seiner Mission "Blue Dot" absolvierte der 38-Jährige einen Außenbord-Einsatz und führte rund 40 Experimente in der Schwerelosigkeit durch. Tatkräftige Unterstützung erhielt er dabei vom Columbus-Kontrollzentrum im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum des DLR. Alexander Gerst besuchte am 21. April 2015 das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und sein Columbus-Team in Oberpfaffenhofen.

Über dem Nordpol des Zwergplaneten Ceres

20. April 2015

Weiße Flecken auf dem Zwergplaneten Ceres faszinieren die Wissenschaftler seit ihrer Entdeckung. Nun hat die Raumsonde Dawn neue Bilder mit senkrechtem Blick auf den Nordpol des Zwergplaneten geschickt. Darauf sind erneut deutlich zwei der ungewöhnlichen Flecken zu erkennen, die sich klar von ihrer dunkleren Umgebung abheben.

Geheimnisvoller Staubstrahl am Kometen Churyumov-Gerasimenko

20. April 2015

Kometen schleudern Gas und Staub in den Weltraum. Das geschieht vorwiegend an sonnenbeschienenen Stellen der Kometenoberfläche. Nun hat die OSIRIS-Kamera auf der Rosetta-Mission Mitte März aus einem Abstand von 75 Kilometern zufällig ein außergewöhnliches Phänomen am Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko in Bildern festgehalten. Auf der Schattenseite zeigte sich plötzlich ein neuer Staubstrahl, dessen Ursache bisher ungeklärt ist. "Zum ersten Mal wurde dabei auch direkt der Moment der Geburt eines neuen Staubstrahls beobachtet", sagt Kometenforscher Dr. Ekkehard Kührt, der die wissenschaftlichen Beteiligungen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an der ESA-Mission Rosetta leitet. "Diese Beobachtungen werden helfen, die bisher nicht vollständig verstandene kometare Aktivität zu entschlüsseln."

Dream Chaser der Sierra Nevada Corporation

SNC und DLR kündigen Zusammenarbeit beim Projekt Dream Chaser an

17. April 2015

Während des US German Aerospace Roundtables (UGART) im Rahmen des 31. Space Symposiums haben das US-amerikanische Unternehmen Sierra Nevada Corporation (SNC) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Unterzeichnung für die Zusammenarbeit am neuen Projekt Dream Chaser bekanntgegeben. Das Symposium wird jährlich von der Space Foundation in Colorado Springs ausgerichtet.

Erdbeobachtung 2.0: Wie Satellitendaten unseren blauen Planeten erklären

16. April 2015

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) organisiert vom 11. bis 15. Mai 2015 in Berlin die 36. Internationale Erdbeobachtungs-Konferenz ISRSE (International Symposium on Remote Sensing of Environment). Die Tagung findet seit den 1960er Jahren alle zwei Jahre statt - zuletzt 2013 in Peking und 2011 in Sydney. "Wir erwarten rund 750 Teilnehmer aus mehr als 65 Ländern", berichtet Dr. Helmut Staudenrausch, Leiter des DLR-Organisationsteams.

Mars

Der Mars im Großformat

14. April 2015

Bisher gab es den Mars im Streifenformat, Bahn um Bahn sorgfältig mit der europäischen Sonde Mars Express abgeflogen und zu dreidimensionalen Höhenmodellen und Perspektivbildern verarbeitet - nun haben die Planetenforscher unter der Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erstmals diese unterschiedlichen 50 bis 100 Kilometer breiten Streifen zu einer großformatigen und einheitlichen Karte zusammengefügt. 2,3 Millionen Quadratkilometer Oberfläche deckt das erste Mosaik ab, das sich über die weitläufige, kraterübersäte Hochlandregion des Roten Planeten, Teile des Ausflusstals Ares Vallis, des chaotischen Gebiets Aram Chaos oder auch die Ebenen Meridiani Planum und Chryse Planitia erstreckt. "Gerhard Mercator und Carl Friedrich Gauß haben die Erde vermessen, wir folgen mit unserer Vermessung des Mars ihrer Tradition", sagt Prof. Ralf Jaumann, DLR-Planetenforscher und wissenschaftlicher Leiter der hochauflösenden Stereokamera HRSC auf der Mars-Express-Sonde. "In der Qualität, die wir jetzt mit den Aufnahmen der HRSC-Kamera erreichen, wurde dies vorher noch nicht umgesetzt."

Ceres

Vielfalt der Farben auf Ceres

13. April 2015

Es ist ein kleiner Kunstgriff, mit dem die Planetenforscher den dunklen Zwergplaneten Ceres farbig machen: Mit sieben Farbfiltern des Kamerasystems an Bord der Raumsonde Dawn analysieren sie in verschiedenen Wellenlängenbereichen, wie Ceres das Licht reflektiert. Die Daten stammen dabei aus der Anflugphase, als Dawn sich dem Zwergplaneten näherte, um am 6. März 2015 in die Umlaufbahn von Ceres einzuschwenken. Die Falschfarbenaufnahmen zeigen dabei deutlich, dass Ceres eine Oberfläche aus verschiedenen Materialien hat. "Ceres offenbart immer mehr, dass wir einen spannenden und vielfältigen Himmelskörper untersuchen", sagt Prof. Ralf Jaumann, Planetenforscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Mitglied im Kamerateam der Dawn-Mission. Die Falschfarbenaufnahmen erstellt das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung. Das DLR-Institut für Planetenforschung wird den Zwergplaneten kartieren und aus tausenden von Einzelaufnahmen dreidimensionale Geländemodelle berechnen.

Lander Control Center (LCC)

Erneutes Horchen nach Lander Philae

10. April 2015

Auch wenn Orbiter Rosetta nach Schwierigkeiten mit den Sternsensoren und somit der Navigation am 28. März 2015 zunächst einmal neue und weiter entfernte Flugbahnen an Komet Churyumov-Gerasimenko fliegt - das Team des "Lander Control Center" des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird ab 12. April 2015, 2 Uhr mitteleuropäischer Zeit, erneut auf Signale von Lander Philae lauschen. "Die Kommunikationseinheit am Orbiter wird dann rund um die Uhr eingeschaltet sein", sagt Dr. Stephan Ulamec, DLR-Wissenschaftler und Philae-Projektleiter. Wann genau die Bedingungen für die automatische Kontaktaufnahme zu Philae günstig sind, wird exakt berechnet, sobald die neuen Flugbahnen des Orbiters feststehen. "Am wahrscheinlichsten ist es zwar, dass Philae erst im Mai oder Juni aufwacht - allerdings wollen wir sein Aufwachen natürlich nicht verpassen, falls er bereits jetzt genügend Energie und eine ausreichend hohe Betriebstemperatur haben sollte."

 
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