Presse-Informationen

Presse-Informationen - Raumfahrt

  • loading with js...
  • Seite 1 von 29
  • >>

Alle Jahrgänge

Auf dem Weg zur ISS: Deutsche Experimente in Smartphone-Größe

15. Dezember 2017

Am 15. Dezember 2017 ist um 16.36 Uhr MEZ (10.36 Uhr Ortszeit) die US-amerikanische Dragon-CRS-13-Kapsel mit einer Falcon-9-Rakete vom Weltraumbahnhof in Cape Canaveral (Florida) zur Internationalen Raumstation ISS gestartet.

OHB und Arianespace einig: Heinrich Hertz wird mit Ariane 5 starten

15. Dezember 2017

Ende des Jahres 2021: Der deutsche Kommunikationssatellit und Technologiedemonstrator "Heinrich Hertz" ist in der Endmontagehalle Bâtiment d’Assemblage Final (BAF) im europäischen Weltraumbahnhof Kourou (Französisch-Guyana) fertig auf eine Ariane 5-Rakete montiert worden und rollt frisch betankt in Richtung Startplatz.

Galileo-Satelliten "Nicole", "Zofia", "Alexandre" und "Irina" umkreisen die Erde

13. Dezember 2017

Am 12. Dezember 2017 sind um 19.36 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (15.36 Uhr Ortszeit) die Satelliten "Nicole", "Zofia", "Alexandre" und "Irina" des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guyana) mit einer Ariane-5-Trägerrakete ins All gestartet.

Sentinel-5P: Quantensprung in der Atmosphärenbeobachtung

1. Dezember 2017

Am 1. Dezember 2017 wurden am Earth Observation Center (EOC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen die ersten Satellitenaufnahmen von Sentinel-5 Precursor präsentiert. Sie geben einen Vorgeschmack auf den neuen Datenservice. Künftig stehen aktuelle Informationen zu Luftqualität, Ozon und Klimafaktoren zur Verfügung – mit einer weltweiten Abdeckung und einer teils hundertmal höheren Auflösung als bisher. Sentinel-5P ist das jüngste Flottenmitglied des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus: die gewonnenen Atmosphärendaten und Kartenprodukte sind für jedermann frei zugänglich.

Zukunftsperspektiven Tandem-L

23. November 2017

Die globalen Herausforderungen unserer Zeit reichen von Klimawandel und Umweltzerstörung – über Ressourcenknappheit und Bevölkerungswachstum – bis hin zu abnehmender Biodiversität. Probleme, für die auch in Deutschland dringend Lösungen gefunden werden müssen. Einen wissenschaftlichen Beitrag leistet dazu die Helmholtz-Allianz "Fernerkundung und Dynamik des Erdsystems" (EDA), das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) federgeführt wird. Ziel der Forschungsallianz ist es, mit Hilfe von neuartigen Satellitenprodukten akkurate Prognosen zum Klimawandel und anderen Umweltprozessen aufzustellen. Dies soll Politik und Gesellschaft befähigen, die bestmöglichen Handlungsentscheidungen zu treffen – auf lokaler, regionaler wie auch globaler Ebene. Im Fokus der Arbeiten steht "Tandem-L", ein Vorschlag für eine neue deutsche Radarsatellitenmission:

Deutscher Zukunftspreis 2017 geht an DLR-Ausgründer

17. November 2017

Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vergab am 29.11.2017 in Berlin den Deutschen Zukunftspreis an FRANKA EMIKA. Damit geht dieser Preis erstmals an eine Ausgründung des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR). Das Team um Professor Sami Haddadin erhält den Preis für den sensiblen und intuitiv bedienbaren Roboterassistenten FRANKA. Das kostengünstige System ist digital vernetzbar und ermöglicht eine sichere Kooperation von Menschen und Maschinen – in der Industrie und im privaten Umfeld.

Helfer aus dem All: Satellitendaten für die digitale Landwirtschaft

12. November 2017

Wie kann moderne Landwirtschaft von der Satellitenfernerkundung profitieren? Welche Konzepte bieten Raumfahrttechnologien für digitalen Ackerbau und Pflanzenzucht ("Smart Farming")? Antworten auf diese und ähnliche Fragen gibt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) vom 12. bis 18. November 2017 auf der weltweit größten Messe für Landtechnik, der Agritechnica, in Hannover. Der Auftritt des DLR Raumfahrtmanagements ist Teil des Gemeinschaftsstandes B52 des Maschinenringes in Halle 20.

Innovative Anwendungen zur Erdbeobachtung und zur Satellitennavigation gewinnen europäische Wettbewerbe

9. November 2017

Cyber-Sicherheit und Feuerdetektion aus dem All: diese beiden Ideen haben den diesjährigen Spezialpreis des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) im Rahmen des "European Satellite Navigation Competition (ESNC)" und "Copernicus Masters" gewonnen. Die Wettbewerbe küren innovative Nutzungsideen zur Erdbeobachtung und zur Satellitennavigation.

Der Zwergstern NGTS%2d1 mit seinem Riesenplanet

Ein ungewöhnliches Paar: Zwergstern mit Riesenplanet

31. Oktober 2017

Eigentlich dürfte es so etwas gar nicht geben. Nach den bestehenden Theorien über die Planetenentstehung sollte sich um einen Zwergstern kein Riesenplanet bilden, sondern nur kleinere Gesteinsplaneten. Die jüngste Entdeckung der Teleskopanlage Next-Generation Transit Survey (NGTS) hat diese Auffassung infrage gestellt. NGTS-1b ist ein Planet von der Größe des Jupiters, der um einen Stern kreist, der nur halb so groß ist wie unsere Sonne. Es ist der erste Exoplanet, der mit der NGTS-Teleskopanordnung in Chile entdeckt wurde. Die Anlage, bei der acht der zwölf Kameras vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) finanziert wurden, ist seit 2015 in Betrieb. "Dieser erste Erfolg des NGTS ist eine große Überraschung für die Entdecker und eine Herausforderung für die Theoretiker", sagt Prof. Heike Rauer, Leiterin der Abteilung Extrasolare Planeten und Atmosphären des DLR-Instituts für Planetenforschung.

Die deutsch-amerikanische Klimamission GRACE endet nach 15 erfolgreichen Jahren

27. Oktober 2017

Nach mehr als 15 Jahren geht die deutsch-amerikanische Wissenschaftsmission "GRACE" (Gravity Recovery and Climate Experiment) zur genauen Vermessung des Erdschwerefelds zu Ende: Seit ihrem Start am 17. März 2002 an Bord einer Rockot-Rakete vom russischen Kosmodrom in Plesetsk waren die beiden Zwillingssatelliten "GRACE-1" und "GRACE-2" in engem "Verfolgungsflug" in der Erdumlaufbahn unterwegs, und haben genau dokumentiert, wie sich das Schwerefeld der Erde im Zeitverlauf verändert.

Studierende forschen in der Stratosphäre der Polarregion

18. Oktober 2017

Am Mittwoch, 18. Oktober 2017, startete um 13.39 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit der Forschungsballon BEXUS 24 vom schwedischen Raumfahrtzentrum Esrange.

Wächter unserer Atmosphäre: Umweltsatellit Sentinel-5P ist im All

13. Oktober 2017

Welche Spurengase wie Stickstoffoxid, Ozon, Formaldehyd, Schwefeldioxid, Methan und Kohlenmonoxid sind in unserer Atmosphäre? Wie hoch sind die globalen und regionalen Feinstaubkonzentrationen? Welche Prozesse stecken hinter Veränderungen der Atmosphäre und wie wirkt sich das auf unser Klima, unsere Luftqualität und damit auch unsere Gesundheit aus?

EDEN-ISS-Gewächshaus auf dem Weg in die Antarktis

10. Oktober 2017

Das Forschungsabenteuer Pflanzenzucht in der Antarktis nimmt Fahrt auf: Am 8. Oktober 2017 hat der Spezial-Gewächshauscontainer auf einem Frachtschiff den Hamburger Hafen in Richtung antarktisches Ekström-Schelfeis verlassen. Rund elf Wochen dauert nun die Reise. Kurz vor Weihnachten wird das Team des Forschungsprojekts EDEN-ISS das Hightech-Gewächshaus an der Neumayer-Station III des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) in Empfang nehmen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erforscht im Projekt gemeinsam mit internationalen Partnern den vollständig autarken Gemüseanbau für die Nahrungsmittelversorgung in klimatisch anspruchsvollen Regionen sowie für zukünftige bemannte Missionen zu Mond und Mars.

IAC 2017: DLR beschließt Kooperationen mit internationalen Partnern

29. September 2017

Auf dem International Astronautical Congress IAC, der im australischen Adelaide vom 25. bis 29. September 2017 stattfand, tauschten sich die Vertreter von internationalen Raumfahrtagenturen, Industrie und Forschungseinrichtungen miteinander aus. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) schloss dabei mit verschiedenen internationalen Partnern Absichtserklärungen ab, die in Zukunft eine engere Zusammenarbeit vorsehen. Dazu gehörten neben zwei australischen Universitäten auch die Sierra Nevada Corporation sowie die südafrikanische Raumfahrtagentur SANSA. Beim Deutschen Abend, den das DLR gemeinsam mit der Deutschen Botschaft Australiens veranstaltete, nutzten zahlreiche internationale und australische Gäste die Möglichkeit zum Informationsaustausch.

University of Sydney und DLR vereinbaren Zusammenarbeit im Raumfahrtbereich

27. September 2017

Mit einer Absichtserklärung, einem Memorandum of Understanding (MoU), das am 27. September 2017 auf dem Internationalen Astronautischen Kongress IAC 2017 in Adelaide unterzeichnet wurde, haben das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR und die renommierte Universität von Sydney beschlossen, gemeinsame Forschungs- und Lehraktivtäten durchzuführen.

Marktreif: Elektrische Raumfahrt-Antriebe "made in Germany"

22. September 2017

Elektrische Antriebe gelten als besonders zukunftsträchtige Raumfahrttechnologie. Sie haben zwar weniger Schubkraft, dafür aber eine deutlich höhere Treibstoff-Effizienz als herkömmliche chemische Triebwerke. Satelliten können damit erheblich leichter und langlebiger werden. Andererseits können die Nutzlasten bei weniger Treibstoffmasse steigen. Elektrische Triebwerke sind also besonders für interplanetare Langzeitmissionen von Interesse - oder für leistungsfähige Kommunikationssatelliten.

DLR präsentiert sich auf dem International Astronautical Congress 2017

22. September 2017

Mit einem rotierenden Satelliten, der in seinem Inneren Marsgravitation erzeugen kann, einem Baukastensystem für die Satelliten der Zukunft und einem "Maulwurf", der das Marsinnere untersuchen wird, präsentiert sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf dem diesjährigen International Astronautical Congress (IAC). Vom 25. bis 29. September 2017 zeigt das DLR im australischen Adelaide zehn Exponate aus dem Bereich der Raumfahrt.

Forschen und Experimentieren wie die Wissenschaftler

21. September 2017

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Technische Universität (TU) Darmstadt haben am 21.September 2017 in Darmstadt das gemeinsame "DLR_School_Lab TU Darmstadt" eröffnet. Hier können Schülerinnen und Schüler die Welt der Forschung und Technik entdecken und selbst Experimente mit konkreten Bezügen zu aktuellen Projekten aus Luftfahrt, Raumfahrt und Robotik durchführen.

Mit Astronauten ins Weltall

15. September 2017

Mit der ganzen Schulklasse einen spannenden Ausflug in die Umlaufbahn unternehmen und dabei viele naturwissenschaftliche Phänomene kennenlernen? Zumindest in Gedanken ist das möglich! "Mit Astronauten ins Weltall" heißt das neue Arbeitsheft für Schulen, das soeben in unserer Reihe DLR_School_Info erschienen ist. Aus Anlass des bevorstehenden Raumfluges von Alexander Gerst lädt es Schülerinnen und Schüler zu einer Reise zur Internationalen Raumstation ein: Anhand zahlreicher Mitmach-Experimente können die Kinder und Jugendlichen dabei die einzelnen Etappen vom Start über das Docking sowie das Leben und Arbeiten an Bord der ISS bis zur Rückkehr zur Erde nachvollziehen. Für Lehrerinnen und Lehrer bietet das Heft darüber hinaus umfangreiche Hintergrund-Informationen, Anleitungen zur Durchführung der Hands-on-Versuche sowie viele praktische Tipps für den Unterricht. Das Heft richtet sich an die 3. bis 6. Klasse und wurde vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit dem Klett MINT Verlag, der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und der Stiftung Jugend forscht e. V. erstellt.

Titanoxid in der Atmosphäre eines extrasolaren "heißen Jupiters"

13. September 2017

Seit der ersten Beobachtung eines "Exoplaneten" sind inzwischen fast viertausend Planeten an anderen Sternen in unserer Milchstraße identifiziert worden. Nach diesen vielen Entdeckungen wenden sich die Wissenschaftler nun immer stärker Beobachtungen zu, die die Atmosphäre, deren Bestandteile und ihren Aufbau, untersuchen. Schwierig gestaltet sich insbesondere die Bestimmung der Stoffe und Elemente, aus denen diese Atmosphären zusammengesetzt sind: Bisher konnten nur eine gute Handvoll leichter Elemente wie Wasserstoff, Sauerstoff, Kohlenstoff so wie Natrium und Kalium nachgewiesen werden. Nun konnte DLR-Nachwuchswissenschaftler Elyar Sedaghati zum ersten Mal mit dem Molekül Titanoxid ein schwereres Element in der Atmosphäre eines so genannten "heißen Jupiter" identifizieren und dieses Ergebnis in der rennomierten Zeitschrift "Nature" veröffentlichen.

 
  • Seite 1 von 29
  • >>