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Presse-Informationen - Raumfahrt

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Alle Jahrgänge

Atlas Pole

Erster Atlas von Zwergplanet Ceres veröffentlicht

25. November 2015

Am 1. Dezember 2014 zeigte sich Zwergplanet Ceres gerade einmal neun Pixel groß auf der Aufnahme der amerikanischen Dawn-Sonde. Seitdem haben die Wissenschaftler mehrere Tausend Fotos erhalten, die den Zwergplaneten mit seiner ungewöhnlich abwechslungsreichen Oberfläche zeigen. Aus 42 ausgewählten Fotos des so genannten "Survey Orbits", aus dem Dawn im Juni 2015 aus 4400 Kilometern Entfernung auf Ceres blickte, haben die Planetenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nun den ersten Atlas des Zwergplaneten erstellt und online gestellt. Am längsten dauerte dabei die Berechnung des dreidimensionalen Höhenmodells, bei dem die DLR-Forscher von insgesamt 12 000 Punkten auf Ceres die Höhe ermittelten. "Wichtig war es, Aufnahmen auszuwählen, die den Zwergplaneten komplett abdecken und bei einer gleichen Beleuchtung aufgenommen wurden", erläutert Dr. Thomas Roatsch vom DLR-Institut für Planetenforschung. "Wir haben dadurch ein einheitliches, homogenes Geländemodell berechnet." Dieses diente dann als Basis für die weitere Verarbeitung, bei der aus einzelnen Bildern ein globales Mosaik des Zwergplaneten erstellt wurde, aus dem wiederum die verschiedenen Karten für den Atlas abgeleitet wurden. Der Krater Kait, benannt nach einer asiatischen Getreidegöttin, wurde als Referenzkrater für den nullten Längengrad ausgewählt.

DLR_School_Lab

Schülerprojekt DroPs: Ölblasen und Flüssigkeiten im Fallturm

20. November 2015

Die Auswahl unter den vorgeschlagenen Ideen der Schüler fiel schwer - und so dürfen in diesem Jahr gleich drei Teams bei DroPS, dem "Drop Tower Project for School Students", teilnehmen. Bis Mai 2016 bauen von nun an Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Vegesack und der International School of Bremen im DLR_School_Lab Bremen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt drei Experimente, die anschließend im Fallturm des ZARM (Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitiation) für knapp 5 Sekunden der Schwerelosigkeit ausgesetzt werden. Unter anderem testen die Oberstufenschüler, wie sich eine Ölblase im Wasser in Schwerelosigkeit verhält. "Mit dieser Aktion können Schülerinnen und Schüler schon früh erfahren, wie spannend Wissenschaft sein kann und wie man Forschung betreibt", betont Prof. Hansjörg Dittus, DLR-Vorstand für Raumfahrtforschung und -technologie.

Grönlands Gletscher

Grönlands Gletscher schmelzen - DLR-Satelliten liefern Daten für neue Langzeitstudie

12. November 2015

Bislang galten die Gletscher im Nordosten Grönlands wegen der starken Kälte als sicher vor der Klimaerwärmung. Ein Forscherteam der amerikanischen University of California, Irvine (UCI) konnte nun jedoch in einer Langzeitstudie am Gletscher Zachariæ Isstrøm zeigen, dass die riesigen Eismassen schneller schmelzen als bisher angenommen: "Die Form und Dynamik haben sich in den letzten Jahren drastisch verändert. Der Gletscher bricht auf und kalbt große Mengen Eisberge in den Atlantik", sagt Jeremie Mouginot, Forscher am Institut für Erdsystemwissenschaften der UCI. Für ihre Studie nutzten die Forscher auch Daten der beiden Satelliten TerraSAR-X und TanDEM-X des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie in der aktuellen Ausgabe der Science.

Philae

Lander Philae: Bereit und mit allen drei Beinen am Boden

12. November 2015

Als Philae vor einem Jahr, am 12. November 2014, auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko landete, war er über 500 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. "Wir hatten fast 20 Jahre diese Mission begleitet, sie geplant und die Rosetta-Sonde und Philae durchs All geschickt - der Tag der Landung war dann schon sehr besonders", erinnert sich Philae-Projektleiter Dr. Stephen Ulamec vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Rund 60 Stunden arbeitete das Team des Lander-Kontrollzentrums des DLR mit Philae und seinen zehn Instrumenten an Bord, dann war dessen erste, aufgeladene Batterie erschöpft. Aufnahmen des akustischen SESAME-Experiments belegen nun: Der Lander steht an seiner schroffen Landestelle mit allen drei Füßen auf dem Boden. Mit der erneuten Annäherung der europäischen Rosetta-Sonde der ESA an den Kometen ist auch die Kommunikationseinheit des Orbiters wieder eingeschaltet und "horcht" auf ein Signal des Landers. "Es ist aber schwierig einzuschätzen, ob und wann wir Kontakt bekommen", sagt DLR-Wissenschaftler Stephan Ulamec.

DLR SpaceBot Camp 2015 - Weltraumroboter live erleben

11. November 2015

Zehn Weltraumrobotik-Teams aus ganz Deutschland schlagen am 13. November 2015 in den Medienparks NRW in Hürth ihr Lager auf und setzen ihre Rover auf einer fiktiven Planetenoberfläche ab, um diese zu erkunden - eines der anspruchsvollsten Szenarien der Raumfahrt. Die Studenten haben ein Jahr lang an ihren Robotern gearbeitet. Nun wollen sie zeigen, was in ihren Systemen steckt.

Willkommen auf Komet 67P!

Lander Philae: Ein Jahr auf dem Kometen

11. November 2015

Eigentlich hätte vieles anders laufen sollen, an diesem 12. November 2014. Es gab Schichtpläne, wann wer im Lander-Kontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an der Konsole sitzen sollte, es gab Kommando-Sequenzen, die Lander Philae eine nach der anderen abarbeiten sollte. Nach einer zehnjährigen Anreise sollte Philae um kurz nach 17 Uhr als erstes von Menschen geschaffenes Objekt sanft auf dem Kometen Churuyumov-Gerasimenko aufsetzen und mit den ersten wissenschaftlichen Messungen überhaupt auf einer Kometenoberfläche beginnen. Doch das eine waren die sorgfältig ausgearbeiteten Pläne - und das andere die Realität, wie sie auf einem Kometen in rund 500 Millionen Kilometern Entfernung von der Erde ablief. Philae machte zwar fast eine Punktlandung auf Landeplatz Agilkia - doch seine Reise war damit noch nicht beendet. Mehrfach prallte er von der Kometenoberfläche ab und kam schließlich um 18.32 Uhr zum Stehen. "An einem Landeplatz, der so schroff war, dass wir es niemals gewagt hätten, dort zu landen", erinnert sich Philae-Projektleiter Dr. Stephan Ulamec vom DLR.

TET%2dSatellitenaufnahmen

Durch den Rauch: DLR-Satellit TET-1 liefert genaue Bilder zu den Bränden in Indonesien

30. Oktober 2015

Indonesien brennt: Der Inselstaat kämpft derzeit gegen großflächige Wald- und Moorbrände auf Sumatra und Borneo. Ursachen sind wahrscheinlich illegale Brandrodungen, durch die Platz für Plantagen für Palmöl oder Nutzholz geschaffen werden soll. Die extreme Trockenheit, die das Wetterphänomen El Niño verursacht, verschlimmert die Lage zusätzlich. Um den Bränden entgegenzuwirken und deren Folgen für die Ökologie abzuschätzen, sind zuverlässige Informationen über Ursprung und Ausbreitung der Feuer wichtig. Satellitenbilder können diese liefern, müssen sich jedoch der Herausforderung stellen, dass dicke Wolken oder Rauch die Ortung und Abbildung von Bränden erschweren können. Zurzeit ist deshalb der Kleinsatellit TET-1 (Technologie-Erprobungsträger) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Einsatz. "Durch die hohe Empfindlichkeit und bessere räumliche Auflösung der Kamera auf TET können wir sehr kleine Brände auch trotz Rauch erfassen und vermessen", sagt Dr. Eckehard Lorenz vom DLR-Institut für Optische Sensorsysteme, der an der Entwicklung der Kamera beteiligt war.

ISS Expedition 1

15 Jahre "Astronauten-WG" in der Internationalen Raumstation ISS

30. Oktober 2015

Als Astronaut William Shepherd am 31. Oktober 2000 mit dem Space Shuttle Discovery von der Erde abhob, machte er sich auf den Weg zu einem ganz besonderen Domizil: In über 400 Kilometern Höhe, mit einem unverbaubaren Ausblick auf die Erde und ohne Risiko, auf unsympathische Nachbarn zu treffen. Der Amerikaner war Commander der Expedition 1 – der ersten Langzeit-Crew, die am 2. November 2000 in die Internationale Raumstation ISS einzog. Der ehemalige Marineoffizier der Navy Seals erzählt im Interview, wie das Team die ISS in Betrieb nahm, die ersten Traditionen im All einführte und mit der Forschung begann.

Der Schwerelosigkeit auf den Grund gehen

28. Oktober 2015

Exakt 30 Jahre nach dem Start der ersten deutschen Raumfahrtmission "D1" diskutieren auf Einladung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) vom 28. bis 30. Oktober 2015 rund 150 Wissenschaftler in Bonn über Vergangenheit und Zukunft der Forschung im Weltraum.

Jede Rakete ein Unikat: Premiere des DLR-Studentenprogramms STERN

27. Oktober 2015

Der Jubel unter den Studenten war groß: Am 27. Oktober 2015 um 14.53 Uhr startete die Experimentalrakete DECAN vom Raumfahrtzentrum Esrange in Nordschweden und erreichte dabei eine Höhe von rund fünfeinhalb Kilometern. Die Rakete hatte ein Studententeam der TU Berlin im Rahmen des neuen Programms STERN des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) selbst konstruiert, gebaut und gestartet.

Ozonloch Anfang Oktober 2015

Ozonloch erreicht wieder Rekordniveau

23. Oktober 2015

Das Ozonloch über der Antarktis erstreckt sich derzeit über 26 Millionen Quadratkilometer, eine Fläche, größer als der nordamerikanische Kontinent. Aktuell ist es um circa 2,5 Millionen Quadratkilometer größer als zum selben Zeitpunkt im Jahr 2014. Nur im Jahr 2006 war es mit 27 Millionen Quadratkilometern noch größer. Mit Hilfe von Satelliten haben Wissenschaftler des Erdbeobachtungszentrums (EOC) am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) diese Entwicklung dokumentiert. Sie beobachten permanent die schützende Ozonschicht und analysieren die Veränderungen.

BEXUS 20/21: Studierende forschen in der Stratosphäre

10. Oktober 2015

Frische 0 Grad Celsius, leichter Südwind und bewölkter Himmel: am 10. Oktober 2015 startete um 11.17 Uhr MESZ der Forschungsballon BEXUS 20 vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden in Richtung Stratosphäre. An Bord der gemeinsamen Mission des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Schwedischen Raumfahrtbehörde SNSB befanden sich drei wissenschaftliche Experimente. Insgesamt hatten sich zuvor in einem Auswahlverfahren im Dezember letzten Jahres sechs Studententeams aus Deutschland, Belgien, Norwegen, Polen und Spanien qualifiziert, ihre Experimente auf den Gondeln der BEXUS-Ballone 20 und 21 zu platzieren.

Der NASA%2dAstronaut Mark Watney ist "Der Marsianer" im gleichnamigen Film

Der echte Weg des "Marsianers": Video aus Bildern der Raumsonde Mars Express

5. Oktober 2015

"Noch Fragen, Neil Armstrong?" - Als NASA-Astronaut Mark Watney diese Worte ausspricht, ahnt er zum ersten Mal, dass er vielleicht doch eine ganz kleine Chance auf Rettung hat. Mark Watney ist "Der Marsianer" im gleichnamigen Film (Kinostart: 8. Oktober), der in einer nicht allzu fernen Zukunft sein Leben auf dem Roten Planeten zu retten versucht. Eine wesentliche Rolle spielen dabei topographische und geographische Karten, die ihm die Orientierung ermöglichen, den monatelangen Weg zum Krater Schiaparelli zu finden, in dem die rettende Rakete Ares 4 steht. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), - "im Hier und Jetzt" auf die hochpräzise topographische Kartierung des Mars spezialisiert -, rekonstruierten die Route mit Stereobilddaten ihrer Marskamera HRSC und berechneten einen 3D-Film, der die spektakuläre Landschaft so zeigt, wie sie Mark Watney "in der Zukunft" sehen würde.

Zwergplanet Ceres: Neue Namen, neue Karten, neue Fragen

30. September 2015

Mysteriöse Krater-Strukturen und faszinierende Ansichten von Ceres, dem vielseitigen Zwergplaneten, beschäftigen diese Woche die Wissenschaftler auf der European Planetary Science Conference (EPSC) in Nantes, Frankreich. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist an der Mission Dawn der NASA beteiligt und unter anderem in Zusammenarbeit mit der Internationalen Astronomischen Union (IAU) für die Kartierung und Namensgebung der Regionen und markanter Oberflächenstrukturen verantwortlich.

Der Komet 67P im Weitwinkel

Churyumov-Gerasimenko: Rätsel um Form des "Quietsche-Enten-Kometen" gelöst

28. September 2015

Von Gummientengestalt oder gar Quietsche-Entchen war in den Medien die Rede, als die überraschende Form von Komet Churyumov-Gerasimenko im Juli 2014 bekannt wurde. Auch die Wissenschaftler waren erstaunt über die außergewöhnliche Gestalt des Himmelskörpers, die die Raumsonde Rosetta offenbarte.

Komet 67P/Churyumov%2dGerasimenko

Dampf unter der Haube: Eismuster auf Komet Churyumov-Gerasimenko lassen tief blicken

23. September 2015

Kometen sind imposante Erscheinungen am Nachthimmel. Auf ihrer Bahn ins Innere des Sonnensystems erwärmen sich ihre eisigen Kerne und setzen Gas und Staub frei. Die ausströmenden Gase, allen voran Wasserdampf, die auch die Staubpartikel mitreißen können, bilden eine Koma und einen Kometenschweif. Die Raumsonde Rosetta konnte bereits im September 2014 die frühe Aktivität des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko untersuchen. Lokale Gas- und Staub-Fontänen wurden damals von täglich wiederkehrenden Wassereismustern am "Nacken" des Kometen begleitet. Das zeigen jetzt ausgewertete Beobachtungen des Instruments VIRTIS (Visible and Infrared Thermal Imaging Spectrometer).

Schüler starten selbstgebaute Mini-Satelliten

16. September 2015

Der zweite deutsche CanSat-Wettbewerb findet vom 5. bis 9. Oktober 2015 in Bremen und Rotenburg statt. Nachdem zehn Teams durch die Jury ausgewählt wurden, entwickelten 69 Schülerinnen und Schüler aus fünf Bundesländern sieben Monate lang ihre Miniatursatelliten. Die Teams erhalten nun die Möglichkeit diese sogenannten CanSats, in Größe und Form ähnlich einer Getränkedose, in den Himmel zu schießen.

Astronaut Andreas Mogensen zurück aus dem All - Erster Gesundheitscheck im DLR

12. September 2015

Nachdem der dänische ESA-Astronaut Andreas Mogensen am 12. September 2015 nach einer zehntägigen Mission zur Internationalen Raumstation ISS um 2.51 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) wieder sicher auf der Erde landete, ist er nun auf dem Weg zu seiner neuen "Zwischenheimat": Seine erste Nacht wird er in der Forschungseinrichtung :envihab des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) verbringen. Dort werden die ersten medizinischen und wissenschaftlichen Untersuchungen unmittelbar nach seiner Rückkehr aus dem All von den DLR-Medizinern durchgeführt. Nach dem deutschen Astronauten Alexander Gerst ist er somit der zweite Astronaut, der diesen "Gesundheitscheck" in Deutschland im DLR erhält.

Baustoffe für den Mond und "Oben" und "Unten" in der Schwerelosigkeit

11. September 2015

Seit dem 5. Mai 2015 ist - als Nachfolger des A300 ZERO-G - der neue Airbus A310 ZERO-G als europaweit einziges Parabelflugzeug für schwerelose Forschung im Einsatz. Am 11. September ging um 12.25 Uhr mit einer sanften Landung auf dem Flughafen Bordeaux-Mérignac die erste reine DLR-Parabelflugkampagne mit dem neuen Spezialflugzeug der französischen Firma Novespace erfolgreich zu Ende.

Eine runde Sache: Galileo-Flotte wächst auf zehn Satelliten an

11. September 2015

Europa lag noch in tiefem Schlaf, als am 11. September 2015 um 4.08 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (23.08 Uhr Ortszeit) die beiden neuen Mitglieder der Galileo-Familie, "Alba" und "Oriana", ins Weltall gestartet sind. Eine russische Sojus-Rakete transportierte die beiden je 715 Kilogramm schweren Satelliten des europäischen Satellitennavigationssystems vom Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guyana in ihren Zielorbit in rund 23.200 Kilometern Höhe.

 
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