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Presse-Informationen - Raumfahrt

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Alle Jahrgänge

Lander Control Center (LCC)

Lander Philae im Ruhezustand

15. November 2014

Aktualisierung: Lander Philae ging am 15. November 2014 um 1.36 Uhr in den wohlverdienten Schlafmodus. Fortlaufend führte Lander Philae insgesamt über 56 Stunden wissenschaftliche Messungen auf der Kometenoberfläche durch - am 15. November 2014 um 1.15 Uhr war der Energiezustand des Landers so niedrig, dass die Ingenieure davon ausgehen, dass Philae diese Nacht in den Schlafmodus geht. "Philae ist ein voller Erfolg", sagt Philae-Projektleiter Dr. Stephan Ulamec vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Seit etwa 23.30 Uhr stand Philae mit seinem Kontrollraum im DLR Köln in Verbindung und sendete die wissenschaftlichen Daten für den Bohrer SD2 und das Instrument COSAC. Zu Beginn des Kontakts hatten die Ingenieure im Lander Control Center des DLR noch weitere Kommandos zu Philae geschickt. Und der Lander hielt sich tapfer, obwohl mehrfach die Funkverbindung zur Erde abriss: Immer wieder jubelten die Wissenschaftler der Mission, als kontinuierlich neue Daten aus dem All eintrafen.

Lander Control Center

Überlebenskünstler Philae: Alle Instrumente im Einsatz

14. November 2014

Aktualisierung: Seit etwa 23.30 Uhr steht das Lander Control Center des DLR wieder in Kontakt mit Philae. Thermalsonde MUPUS hat bereits wissenschaftliche Daten geliefert. Der Bohrer SD2 hat sein Programm durchlaufen. Wissenschaftler und Ingenieure erwarten im Lander Control Center derzeit die Daten für den Bohrer sowie das Instrument COSAC. Es war nicht nur die erste Landung überhaupt auf einem Kometen, sondern auch gleich die zweite und die dritte - seit dem 12. November 2014 um 18.32 Uhr mitteleuropäischer Zeit sitzt Lander Philae auf der Oberfläche des Kometen Churuymov-Gerasimenko und liefert Daten. "Wir haben jetzt die Thermalsonde MUPUS und den Bohrer SD2 eingeschaltet", berichtet Koen Geurts aus dem Lander Control Center des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).Von dort aus wird Philae gesteuert und kommandiert. "Wir im Lander-Kontrollraum sind alle sehr glücklich, dass wir auch unter diesen ungewöhnlichen Umständen noch alle zehn Instrumente aktivieren konnten und die Forscher-Teams wissenschaftliche Daten erhalten. Philae ist ein echter Überlebenskünstler."

Alexander Gerst ist bereit für die nächste Mission

13. November 2014

"Ich weiß auch nicht warum, aber mir geht es gut, ich komme gerade vom Laufband und bin ganz baff, wie viele Leute hier sind" - das waren die ersten Worte von Alexander Gerst bei seinem ersten öffentlichen Auftritt seit seiner Rückkehr von der Internationalen Raumstation ISS am 10. November 2014. Der 38 Jahre alte deutsche ESA-Astronaut wird mit stehenden Ovationen bei der Pressekonferenz von DLR und ESA im Europäischen Astronautenzentrum in Köln begrüßt. Und er scheint erstaunlich fit - so, als sei er gar nicht für 165 Tage mit 28.000 Stundenkilometern in 400 Kilometern Höhe über die Erde hinweg gerast.

Willkommen auf Komet 67P!

Willkommen auf Komet 67P!

13. November 2014

Rosettas Lander Philae ist am 12. November 2014 auf der Oberfläche des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko gelandet. Das zeigt dieses Bild, das vom CIVA-Kamerasystem an Bord des Landers aufgenommen wurde.

Besuch auf Churyumov-Gerasimenko: Philae ist gelandet

12. November 2014

Der Lander Philae hat am 12. November 2014 auf der Kometenoberfläche Churyumov-Gerasimenko aufgesetzt. Damit steht erstmals ein vom Menschen geschaffenes Gerät auf einem Kometen und misst unmittelbar vor Ort Daten.

Choreographie einer Kometenlandung

11. November 2014

Zurzeit wird der Lander Philae aufgeheizt, damit er pünktlich zur Landung auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko auch die richtige Temperatur hat. Schichtdienst rund um die Uhr gilt daher für das Team im Lander Control Center (LCC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Heute, am 11. November 2014, beginnen um 19 Uhr die letzten Vorbereitungen für Separation, Abstieg und Landung.

Svetlana Gerasimenko

Interview mit Svetlana Gerasimenko: „Das Glück des Anfängers“

11. November 2014

1969 entdeckten Svetlana Gerasimenko und Klim Churuymov den Kometen, auf dem am 12. November 2014 der Lander Philae aufsetzen soll.

Ankunft in Köln

Welcome back, Alex! - Deutscher ESA-Astronaut zurück auf der Erde

10. November 2014

Der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst ist nach fünfeinhalb Monaten im All wieder zurück auf der Erde: der 38 Jahre alte Geophysiker und Flugingenieur landete am 10. November 2014 nach dreieinhalb Stunden Flugzeit an Bord eines russischen Sojus-Raumschiffs um 4.58 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (9.58 Ortszeit) in der kasachischen Steppe, rund 100 Kilometer von der Stadt Arkalik entfernt. Alexander Gerst flog mit seinen beiden Crew-Kollegen der ISS Expeditionen 40 und41, dem Kosmonauten Maxim Surajew und dem NASA-Astronauten Reid Wiseman. Das Trio war am 28. Mai 2014 ebenfalls an Bord eines Sojus-Raumschiffs vom russischen Weltraumbahnhof in Baikonur in Kasachstan aus zur Internationalen Raumstation gestartet. Gerst ist der erste deutsche Astronaut, der nach seinem Raumflug unmittelbar nach Deutschland zurückkehren und sich im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln untersuchen lassen wird.

VIRTIS

Churyumov-Gerasimenko: Wasser und Kohlendioxid in der Koma des Kometen

7. November 2014

Bereits im August 2014 hatte das Instrument VIRTIS (Visible and Infrared Thermal Imaging Spectrometer) vom Orbiter der Rosetta-Mission aus die durchschnittliche Temperatur der Oberfläche des Kometen Churuymov-Gerasimenko gemessen. Nun haben die Wissenschaftler mit weiteren Messungen Wasser und Kohlendioxid in der Koma, die sich mit zunehmender Aktivität zu entwickeln beginnt, detektieren können. "Auf der Grundlage der gewonnenen Spektren ist es bereits möglich, vieles über die kometare Koma zu erfahren", sagt Planetenforscherin Dr. Gabriele Arnold vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die die deutschen wissenschaftlichen Beiträge zu diesem Experiment leitet.

Churyumov%2dGerasimenko

Eine Herausforderung: Die erste Landung auf einem Kometen

7. November 2014

Seit dem 2. März 2004 ist Lander Philae an Bord der Rosetta-Sonde unterwegs zu seinem Ziel, dem Kometen Churyumov-Gerasimenko. Am 12. November 2014 wird er dort in 22,5 Kilometern Höhe über dem Kometen von der Sonde abgekoppelt und setzt - so der Plan - rund sieben Stunden später auf der Kometenoberfläche auf. Eine Kaltgasdüse und Harpunen sollen dann dafür sorgen, dass Philae auf die Oberfläche gedrückt und verankert wird. Das Signal des Aufsetzens wird gegen 17 Uhr im Lander Control Center (LCC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erwartet. Von dort aus wird der Lander Philae überwacht und kommandiert. Zu den Aufgaben des LCC gehört auch die Programmierung der Landesequenz, die von der Separation vom Rosetta-Orbiter bis zur Landung auf dem Kometen ablaufen wird. Die Kommandos für Philae und seine zehn Instrumente an Bord werden vom Kontrollzentrum in Köln zum europäischen Missions-Kontrollzentrum ESOC in Darmstadt und von dort aus über Bodenstationen zu Rosetta und Philae geschickt. Die Telemetrie von Philae gelangt in umgekehrter Richtung über das ESOC zum LCC. Projektleiter Dr. Stephan Ulamec erläutert im Interview den Ablauf und die Risiken dieser ersten Landung überhaupt auf einem Kometen.

LISA Pathfinder: Sensorköpfe vervollständigen komplexe Nutzlast

6. November 2014

Gravitationswellen – vom deutschen Physiker Albert Einstein bereits 1916 auf der Grundlage seiner allgemeinen Relativitätstheorie vorausgesagt – erzählen uns die Geschichte unseres Universums. Wegen ihrer äußerst geringen Wirkung zweifelte Einstein allerdings daran, dass sie jemals nachweisbar wären. Bisher ist es auch nicht gelungen, Gravitationswellen direkt zu messen. Heute – nahezu 100 Jahre nach Einsteins Vorhersage – stehen wir jedoch kurz davor, ihre „extrem leisen“ Schwingungen „hörbar“ zu machen. Die vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Rahmen des Wissenschaftsprogramms der Europäischen Weltraumorganisation ESA unterstützte Mission LISA Pathfinder als Vorbereitung zu dem geplanten europäischen Weltraumobservatorium eLISA geht nun mit großen Schritten auf einen Start im Herbst 2015 zu. Der erste von zwei Sensorköpfen für das Messsystem Inertial Sensor Head (ISH) ist fertiggestellt und der zweite wird Mitte November folgen. Damit ist die wissenschaftliche Nutzlast von LISA Pathfinder vollständig und eine mehr als zehnjährige Entwicklungsarbeit erfolgreich abgeschlossen.

Churyumov%2dGerasimenko

Philaes Landeplatz wird "Agilkia" heißen

4. November 2014

Es wurde in der ägyptischen Historie gestöbert, neue Wortschöpfungen erfunden und nach geeigneten Vergleichen gesucht - insgesamt rund 8300 Namensvorschläge für den Landeplatz J von Lander Philae auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko wurden beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), der französischen Raumfahrtagentur CNES, der italienischen Raumfahrtagentur ASI und der europäischen Weltraumorganisation ESA eingereicht. Das "Steering Committee" des Landers stimmte als Jury ab und entschied sich für "Agilkia", die Insel, auf die der Tempel von Philae versetzt wurde.

15 Jahre Wissenschaft im Parabelflugzeug: Der Airbus A300 ZERO-G geht in Rente

31. Oktober 2014

5200 Flüge, 4200 Flugstunden und 13.180 Parabeln hat der Airbus A300 ZERO-G im Dienste der Wissenschaft und Schwerelosigkeitsforschung gemeistert. Nun verabschiedet sich der Parabelflieger der französischen Firma Novespace nach der 25. Forschungskampagne des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in den wohlverdienten Ruhestand.

PK%2d4 – eine Neonröhre als Versuchsreaktor

Plasmaforschung: Labor auf dem Weg zur ISS

29. Oktober 2014

Es gewittert, es blitzt und plötzlich entsteht es – Plasma. Ein ionisiertes Gas, das auf der Erde sonst selten auftritt. Nur der Blick zum Plasmaball Sonne verrät seine natürliche Umgebung, den Weltraum. Es kann auch künstlich hergestellt werden und wird besonders im technischen Bereich genutzt, etwa in Plasmafernsehern oder Leuchtstoffröhren. Künftig sind auch Anwendungen in der Medizin, im Umweltschutz und vielen anderen Bereichen denkbar. Zur Erforschung von Eigenschaften und Verhalten von einem sehr speziellen, dem komplexen, Plasma, haben bisher mehr als 30 Kosmonauten und Astronauten Plasmakristall-Experimente im Weltall durchgeführt. Die Forschungsgruppe Komplexe Plasmen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) plant eine neue Experimentreihe: Am 29. Oktober 2014 startete in Baikonur eine Progress-Rakete mit dem Plasmakristall-Labor "PK-4" zur Internationalen Raumstation ISS.

20 Minuten Ewigkeit: Grundschüler "telefonieren" mit Alex Gerst auf der ISS

23. Oktober 2014

20 Minuten. 20 Minuten mit Alexander Gerst - dem deutschen ESA-Astronauten, der am 28. Mai zur Internationalen Raumstation ISS geflogen ist und am 10. November mit einer russischen Sojus-Raumkapsel wieder zur Erde zurückkehren soll. Die Aufregung und Vorfreude ist groß bei den Grundschülern der Klasse 4b aus dem bayerischen Alling. 20 Minuten lang - von 14.25 bis 14.45 Uhr - durften die 20 Jungen und Mädchen am 23. Oktober 2014 vom Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum beim DLR in Oberpfaffenhofen aus Alexander Gerst ihre persönlichen Fragen stellen.

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Gasströme und Staubfahnen auf Churyumov-Gerasimenko

23. Oktober 2014

Der Komet Churyumov-Gerasimenko hat die Wissenschaftler nicht nur mit seiner ungewöhnlichen Form überrascht, sondern ist nun auch schon recht aktiv geworden. "Es gibt kräftig etwas zu sehen - und das fast über den gesamten beleuchteten Kometenkörper hinweg", sagt Dr. Ekkehard Kührt, wissenschaftlicher Leiter für die Rosetta-Mission im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). "Dabei sind wir noch mehr als 450 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt." Aufnahmen der OSIRIS-Kamera zeigen deutlich, dass die Aktivität in den letzten Wochen zugenommen hat: Gasströme reißen dabei mit hohen Geschwindigkeiten Staubteilchen mit sich ins All. Um die sogenannten "Jets" am pechschwarzen Kometen sichtbar zu machen, mussten die Wissenschaftler die Aufnahmen drastisch überbelichten.

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Gesucht: Ein Name für Landeplatz J auf Komet Churyumov-Gerasimenko

16. Oktober 2014

Als noch zehn mögliche Landestellen für die erste Landung überhaupt auf einem Kometen im Rennen waren, reichten schlichtweg die ersten zehn Buchstaben des Alphabets. Nun steht allerdings fest, wo Lander Philae nach seiner Abkopplung von der ESA-Sonde Rosetta am 12. November 2014 auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko aufsetzen wird - auf Landeplatz J. Und "J" ist kein besonders schöner Name. Deshalb rufen das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die französische Raumfahrtagentur CNES, die italienische Raumfahrtagentur ASI und die ESA mit einem Wettbewerb dazu auf, einen Namen für Landestelle J vorzuschlagen. Bis einschließlich 22. Oktober 2014 können Vorschläge online eingereicht werden. Der Gewinner und der ausgewählte Name für die Landstelle werden am 3. November 2014 bekanntgegeben.

Churyumov%2dGerasimenko

Landeplatz für Lander Philae bestätigt

15. Oktober 2014

Nun steht es fest: Nach weiteren detaillierten Untersuchungen ist der im September ausgewählte Landeplatz J auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko bestätigt worden. Das Team im Lander-Kontrollraum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) kann sich somit definitiv auf die Landung auf dem Kopf des entenförmigen Kometen vorbereiten. „Der Landeplatz hat ausreichend Sonne und relativ flaches Gelände“, sagt Lander-Projektleiter Dr. Stephan Ulamec vom DLR. Einfach wird die Aufgabe dennoch nicht – bisher kennen die Wissenschaftler beispielsweise nicht die Bodenbeschaffenheit. „Die Landung ist eine große Herausforderung.“ Am 12. November 2014 um 9.35 Uhr soll der Lander von der Rosetta-Sonde getrennt werden und rund sieben Stunden später auf dem Kometen aufsetzen. Gesteuert und überwacht wird die erste Landung überhaupt auf einem Kometen aus dem Lander Control Center des DLR in Köln.

TanDEM-X: Beginn der wissenschaftlichen Missionsphase

10. Oktober 2014

Nach vier Jahren erfolgreicher Datenakquisition für die neue globale Topographie der Erde beginnt die Science Phase: Seit Juni 2007 kreist der Radarsatellit TerraSAR-X um die Erde, im Juni 2010 folgte ihm sein Zwilling TanDEM-X ins All. Seit knapp vier Jahren wurden beide Satelliten beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im engen Formationsflug betrieben. Die Satelliten nahmen dabei Daten für die neue globale Topographie der Erde auf.

BEXUS 18/19: Wenn die Ballongondel zum Kleinsatelliten wird

9. Oktober 2014

Am 8. Oktober 2014 startete um 19.56 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) der Forschungsballon BEXUS 19 vom schwedischen Raumfahrtzentrum Esrange zu seinem Nachtflug. Wenige Tage später soll ein weiterer BEXUS-Ballon folgen. An Bord der beiden Ballongondeln schicken Studententeams aus Deutschland, Schweden, Italien und Spanien neun spannende Experimente in Richtung Stratosphäre, von denen diesmal fünf aus deutschen Ideenschmieden stammen.

 
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