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Presse-Informationen - Raumfahrt

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Alle Jahrgänge

SOFIA erkundet den Südhimmel über Neuseeland

18. Juli 2013

SOFIA, das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der NASA gemeinsam betriebene "Stratosphären - Observatorium für Infrarot-Astronomie", fliegt erstmals in der südlichen Hemisphäre: Ziel der dreiwöchigen Stationierung am Flughafen Christchurch in Neuseeland ist die Untersuchung von Himmelskörpern, die nahezu ausschließlich von Flugrouten südlich des Äquators zu beobachten sind.

Mapheus%2d4

Mapheus-4: Röntgenaufnahmen aus der Schwerelosigkeit

15. Juli 2013

Fast vier Minuten Schwerelosigkeit herrschten in der Höhenforschungsrakete Mapheus-4, die am 15. Juli 2013 um 7.53 Uhr vom schwedischen Raketenstartplatz Esrange startete. An Bord: zwei materialphysikalische Experimente des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Unter Weltraumbedingungen zeichnete erstmals eine Röntgenröhre die Diffusion von Aluminium und Nickel noch während des Flugs auf. Zudem untersuchten die Wissenschaftler des DLR-Instituts für Materialphysik im Weltraum, wie sich granulare Gase in der Schwerelosigkeit verhalten. Durchgeführt wurde der Start vom Team der Mobilen Raketenbasis (MORABA) des DLR.

Künstliche Schwerkraft, Stress und eine kontrollierte Umwelt

5. Juli 2013

Die Zentrifuge zieht mit der sechsfachen Erdanziehungskraft an den Probanden, in der Druckkammer geht es auf eine Höhe von 5500 Metern, und im Psychologielabor muss unter Stress ein Shuttle an die Internationale Raumstation angedockt werden. In der neuen Forschungsanlage :envihab des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und seinen acht Modulen steht auf 3500 Quadratmetern der Mensch, seine Gesundheit und seine Leistungsfähigkeit im Mittelpunkt. "In dieser Kombination und mit diesen Möglichkeiten ist das :envihab weltweit einzigartig", betont Prof. Rupert Gerzer, Leiter des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin. Dabei haben die Wissenschaftler nicht nur die Astronauten im Blick, sondern auch die Menschen auf der Erde. "Was den Astronauten leistungsfähig erhält, hilft auch dem Patienten am Boden - und umgekehrt."

Eine Oberstufe im Gegenwind

28. Juni 2013

Zwei Mal ist die europäische Trägerrakete Vega bereits ins All gestartet, um Satelliten zu ihrem Bestimmungsort zu befördern. Im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat sie solch einen Flug bereits über 50 Mal absolviert - allerdings als Miniaturausgabe in einem Windkanal. 75 Zentimeter große und aus Stahl und Titan geformt war das Modell, mit dem die DLR-Ingenieure im Hyperschallwindkanal Köln die Trennung von Unterstufe und Oberstufe simulierten. "Das ist einer der kritischsten Momente bei solch einem Flug", betont Oliver Hohn, Mitarbeiter der DLR-Einrichtung "Über- und Hyperschalltechnologien" im Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik. Im Windkanal untersuchten die Ingenieure im Auftrag der europäischen Raumfahrtagentur ESA, wie sich die Strömung um die Rakete durch die Stufentrennung verändert. Dabei belegten die Tests unter anderem, dass es zu diesem Zeitpunkt zu Strömungsablösungen am Flugkörper kommt, die teilweise große Auswirkungen auf die Stabilität der Raketen haben.

DLR liefert Satellitenbilder für indische Fluthilfe

24. Juni 2013

Nach den schweren Überschwemmungen im Norden Indiens und in Nepal hat die indische Regierung am 19. Juni 2013 um 10:30 Uhr die "International Charter Space and Major Disasters" eingeschaltet und um Hilfe gebeten. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat mit seinem Radarsatelliten TerraSAR-X Bilder der betroffenen Gebiete aufgenommen und sie dem indischen Katastrophenschutz zur Verfügung gestellt.

Naoki Okumura

Kooperation mit der JAXA: Vom Asteroidenlander bis zum Brennkammer-Test

20. Juni 2013

Die Kooperationen zwischen dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der japanischen Raumfahrtagentur JAXA reichen von gemeinsamen Missionen zu Asteroiden über die Zusammenarbeit bei der Auswertung von Satellitendaten im Katastrophenfall bis hin zur Kooperation bei Techniken der Strömungskontrolle in Antriebsbrennkammern. Nun besuchte am 20. Juni 2013 erstmals der neue Präsident der JAXA, Dr. Naoki Okumura, das DLR. "Das DLR arbeitet bereits in zahlreichen Projekten erfolgreich mit der JAXA zusammen", betont DLR-Vorstandsvorsitzender Prof. Johann-Dietrich Wörner. "Diese Kooperationen sind für beide Seiten sehr bereichernd, da beide Partner von den Kompetenzen des jeweils anderen profitieren und im Gegenzug ihre Fähigkeiten einbringen." Die Zusammenarbeit umfasst dabei sowohl Projekte in der Raum- als auch der Luftfahrt, aber auch den Austausch im Wissensmanagement und zur Administration.

Hayabusa2 mit Asteroidenlander MASCOT

MicrOmega auf MASCOT: Vorbereitungen für den Besuch auf einem Asteroiden

17. Juni 2013

Es wird eine Premiere sein: Mit dem hüpfenden Lander MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scout) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) der japanischen Hayabusa2-Mission wird 2018 eine Landung auf einem Asteroiden durchgeführt und erstmals die Messung von Daten an verschiedenen Orten auf einem solchen Himmelskörper möglich sein. Vier Instrumente werden an Bord des Landers sein - eines davon, das Spektrometer MicrOmega, steuert die französische Raumfahrtagentur CNES bei. Dies vereinbarten DLR und CNES jetzt auf der Paris Air Show mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding.

Das DLR auf der Paris Air Show 2013 in Le Bourget

17. Juni 2013

Entwicklungen für die Raumfahrt und den Luftverkehrvon morgen stehen im Mittelpunkt der Präsenz des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf der Paris Air Show in Le Bourget. Das DLR ist vom 17. bis 23. Juni 2013 auf dem Gemeinschaftsstand des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI) mit zwölf Exponaten vertreten. Auf dem Freigelände stellt das DLR das größte Mitglied seiner Forschungsflotte, den Flugversuchsträger A320 D-ATRA (Advanced Technology Research Aircraft)vor. Zum dritten Mal präsentiert sich das DLR auf dem internationalen Aerosalon in Paris.

Großbritannien

"ADS-B over Satellite": Erste Flugzeug-Ortung aus dem All

13. Juni 2013

Ein A320 über Schottland war das erste Flugzeug, den das Empfangsgerät des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aus dem Weltall "sah" - und somit belegte: Eine Ortung von Flugzeugen ist auch von Satelliten aus möglich. Seit dem 7. Mai 2013 kreist der ESA-Satellit PROBA-V um die Erde, mit an Bord ist ein Empfänger für die ADS-B-Signale (Automatic Dependance Surveillance - Broadcast) der Flugzeuge. Am 23. Mai 2013 schließlich ging das Gerät erstmals in Betrieb und empfing innerhalb von zwei Stunden in 820 Kilometern Höhe mehr als 12.000 ADS-B-Signale. "Das war weltweit der erste Versuch dieser Art - und jetzt haben wir den Nachweis, dass diese Methode funktioniert", betont DLR-Projektleiter Toni Delovski.

ISS

Brückenschlag zwischen Erde und All: Forschung für den Menschen

13. Juni 2013

Die Zulassungsbeschränkungen sind hart: Nur wer schon einmal die Erde aus der Erdumlaufbahn betrachten konnte, darf Mitglied werden. Zur Association of Space Explorers (ASE) gehören rund 400 Raumfahrer aus 35 Ländern. Mehr als 80 von ihnen werden vom 1. bis zum 5. Juli 2013 in Köln versammelt sein, um am 26. "Planetaren Kongress" teilzunehmen, den dieses Jahr das Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) für die ASE ausrichtet. In derselben Woche - am 5. Juli 2013 - eröffnet mit dem ":envihab" des DLR eine weltweit einzigartige Forschungsanlage, in der die Wissenschaftler unter exakt kontrollierbaren Umweltbedingungen unter anderem die Isolationsbedingungen von Langzeitmissionen ins Weltall simulieren können. Im Anschluss daran organisiert das DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin vom 7. bis 12. Juli 2013 den 19. "Humans in Space"-Kongress, der sich mit der Verbindung von Raumfahrtforschung und der irdischen Medizin beschäftigt.

Alexander Gerst

"Aktion 42": Weltraumforschung mit Zahnseide und Senf

10. Juni 2013

Senf, Taschenlampe, Zahnseide, Wattestäbchen. Auf der Erde ist so etwas alltäglich, im Weltall kann daraus allerdings ein spannendes Experiment in der Schwerelosigkeit werden. Der Experimentator steht schon fest: Der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst wird im Mai 2014 zur Internationalen Raumstation ISS fliegen und mit vielen Experimenten schwebend forschen. Ab sofort wird nach der zündenden Idee gesucht, welches Experiment man aus solchen alltäglichen Dingen entwickeln könnte. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die europäische Weltraumorganisation ESA rufen gemeinsam mit der Stiftung Jugend forscht e.V. bundesweit Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren auf, sich mit ihrem Vorschlag am Ideenwettbewerb "Aktion 42" zu beteiligen.

On%2dboard Kamera: ATV%2dRaumfrachter "Albert Einstein", Ariane 5ES

Premiere gelungen: Sterex-Video zeigt Raumtransporter ATV-4 im All

6. Juni 2013

Beim Start des vierten ESA-Raumfrachters ATV „Albert Einstein“ am 5. Juni 2013 um 23.52 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) war ein besonderer Passagier an Bord: Das vom DLR Raumfahrtmanagement und der europäischen Raumfahrtagentur ESA geförderte Sterex-Experiment.

ATV: "Albert Einstein" ist auf dem Weg zur ISS

6. Juni 2013

Acht Tage nach dem Start der "Volare-Mission" mit dem ESA-Astronauten Luca Parmitano hat die europäische Weltraumagentur ihr viertes ATV-Versorgungsraumschiff auf den Weg zur Internationalen Raumstation gebracht: Um 23.52 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ, 18.58 Uhr Ortszeit) ist ATV-4 "Albert Einstein" am 5. Juni 2013 an Bord einer Ariane 5ES-Trägerrakete vom ESA-Weltraumbahnhof in Französisch-Guyana zur ISS gestartet.

Passau

Satellitenbilder von Flutgebieten in Deutschland

4. Juni 2013

Das Kartenmaterial des Zentrums für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt das Ausmaß der Flutkatastrophe deutlich: In Passau stehen ganze Stadtviertel am Zusammenfluss von Inn und Donau unter Wasser, im Gebiet um Elxleben nördlich von Erfurt sind ganze Flächen überflutet. Die Informationen, die die Einsatzkräfte in den deutschen Hochwassergebieten unterstützen, erhält das ZKI aus aktuellen Aufnahmen des deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X.

Mars

Im Mars Express um den Roten Planeten

31. Mai 2013

Gräben, verzweigte Täler, Lavaflüsse oder auch den höchsten Berg im Universum - auf den Bildern der deutschen Stereokamera, die mit der europäischen Sonde Mars Express um den Roten Planeten fliegt, ist die Topographie des Mars so plastisch, dass man durch sie hindurchspazieren könnte. "Zum ersten Mal konnten wir den Mars räumlich - dreidimensional - sehen", sagt Prof.. Ralf Jaumann, Projektleiter für die Mission im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Das war vor mittlerweile zehn Jahren. Am 2. Juni 2003 startete die Sonde mit der Kamera an Bord ins All, seitdem hat sie den Mars fast 12.000 Mal umkreist und den Wissenschaftlern ungewöhnliche Blicke auf den Planeten ermöglicht. Nach und nach entsteht so ein Bild des Mars in 3D - und die Planetenforscher lernen Neues und Überraschendes über KIima und Entwicklung des Roten Planeten.

Curiosity

Strahlungsmessungen auf der Reise zum Mars

30. Mai 2013

Noch während die Raumsonde mit dem Marsrover Curiosity an Bord zum Mars flog, war ein Instrument bereits in Betrieb: das Strahlungsmessgerät RAD (Radiation Assessment Detector). "Zum ersten Mal konnte damit die Strahlung im Inneren einer Raumsonde im interplanetaren Raum zwischen Erde und Mars gemessen werden", sagt Dr. Günther Reitz, Wissenschaftler am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Ergebnisse dieser Messung veröffentlicht das Instrument-Team nun in der Fachzeitschrift "Science". "Bisher hatten wir nur Modellrechnungen, nun haben wir echte Daten, welcher Strahlungsdosis ein Astronaut bei seiner Reise zum Mars ausgesetzt wäre."

Baikonur

Mission "Volare" beginnt

28. Mai 2013

Seine Muskeln sind für die Wissenschaftler von Interesse, seine innere Uhr und auch die Strahlendosis, der er bei seiner Arbeit im Forschungslabor Columbus ausgesetzt sein wird - um 22.31 Uhr (MESZ, mitteleuropäischer Sommerzeit) startet der europäische Astronaut Luca Parmitano am 28. Mai 2013 vom Weltraumbahnhof Baikonur zur Internationalen Raumstation ISS. Für die Wissenschaftler fliegt damit sowohl ein Untersuchungsobjekt als auch ein Experimentbetreuer ins All, der ihnen wichtige Daten liefern soll. 14 Experimente werden dabei vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem DLR-Raumfahrtmanagement betreut und gefördert. Den Kontakt zur Erde wird Parmitano während seiner Arbeit vor allem zum Columbus-Kontrollraum beim DLR in Oberpfaffenhofen halten.

"Ein gewisses Maß an Stress ist notwendig"

27. Mai 2013

Am 28. Mai 2013 beginnt für den europäischen Astronauten Luca Parmitano seine Mission "Volare" mit dem Start vom russischen Weltraumbahnhof in Baikonur. Für sechs Monate ist die Internationale Raumstation ISS dann sein Arbeitsplatz und sein Zuhause. Die 14 deutschen Experimente, die er in dieser Zeit betreut, werden dabei entweder vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) durchgeführt oder über das DLR-Raumfahrtmanagement gefördert. Im Interview berichtet Luca Parmitano von den Herausforderungen, die er in seinem Beruf sucht - und genießt.

Omegahab: Mini-Ökosystem wieder zurück auf der Erde

22. Mai 2013

Nach 30 Tagen im All ist am 19. Mai 2013 um 9:12 Uhr Ortszeit (12:12 Uhr MESZ) die unbemannte russische BION-M1-Rückkehrkapsel mitten in einem Sonnenblumenfeld in Südrussland gelandet. Damit ging für die deutschen Wissenschaftler das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geförderte Mini-Ökosystem-Projekt "Omegahab" mit einem lachenden und einem weinenden Auge zu Ende: Noch nie haben Tiere eine längere Zeitspanne alleine in einem höheren Orbit verbracht. Doch in 575 Kilometern Höhe gab es allerdings auch Verluste: Einige Bewohner des Mini-Aquariums haben die Weltraum-Reise leider nicht überlebt.

REXUS 13 und 14 - Studenten starten Experimente zu Weltraummüll und -strahlung

10. Mai 2013

Wie kann Weltraummüll schneller entsorgt werden? Wie ist das Weltraumwetter? Am 9. Mai 2013 startete um 6.00 Uhr MESZ vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Schweden die REXUS-13-Forschungsrakete mit vier Studenten-Experimenten an Bord, um diese und andere Fragen zu klären.

 
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