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Presse-Informationen - Raumfahrt

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Alle Jahrgänge

TORO

Ein Roboter wird komplett: Arme und Hände für Gehmaschine "TORO"

25. März 2013

Angefangen hat es im Sommer 2009 mit zwei Beinen und einer darauf montierten Kamera. Allerdings war das äußerlich noch weit entfernt von einem Roboter nach menschlichem Vorbild. Nach und nach aber wurde die Gehmaschine "TORO" des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) menschenähnlicher: Ein Oberkörper, ein Kopf mit Kameraaugen und Oberarme folgten. Mit Unterarmen und Händen ist "TORO", der mit Sensoren und nachgiebigen Gelenken feinfühlig auf seine Umgebung reagieren kann, jetzt komplett. Was für den Menschen einfach ist, wird TORO von nun an in kleinen Schritten lernen müssen: Treppensteigen oder Türöffnen beispielsweise. "Mit dem vollständigen Roboterkörper können wir jetzt die Abläufe testen, bei denen der Roboter vorausschauend und fließend Bewegungsabläufe des Menschen durchführt", erklärt Projektleiter Dr. Christian Ott.

Plancks neues Bild vom Universum

21. März 2013

Es ist eine Reise zum Ursprung des Universums: Mit dem nach dem deutschen Physiker Max Planck benannten Weltraumteleskop startete am 14. Mai 2009, zusammen mit der Schwestersonde Herschel, Europas erste Mission zur Untersuchung der kosmischen Hintergrundstrahlung (Cosmic Microwave Background, CMB).

TET%2d1

Technologieexperimente im All: Neues von TET

21. März 2013

Extreme Hitze und Kälte im Wechsel, elektromagnetische Strahlung und Schwerelosigkeit – die Umgebungsbedingungen im Weltraum sind rau. Dennoch müssen Bauteile von Satelliten, der Internationalen Raumstation ISS und anderen Systemen diesen Einflüssen standhalten und zuverlässig funktionieren. Im Rahmen des nationalen "On-Orbit-Verification" (OOV)-Programms testet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Einsatzreife von Weltraumtechnologien direkt im All: Kernelement ist der Kleinsatellit TET-1 vom Hauptauftragnehmer Kayser-Threde GmbH aus München.

Trainingseinheiten für Kometenlander "Philae"

18. März 2013

Das Original des Kometenlanders "Philae" fliegt bereits seit dem 2. März 2004 durchs Weltall und wartet im Schlafmodus auf seine Ankunft am Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko. Die "Philae"-Modelle am Boden hingegen müssen zurzeit einiges aushalten: Sie werden im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bis zur Belastungsgrenze getestet und geprüft. Die Wissenschaftler und Ingenieure wollen auf die erstmalige Landung auf einem Kometen im November 2014 bestens vorbereitet sein. In Bremen setzt ein originalgetreues Lander-Modell deshalb immer wieder auf dem Boden auf - mal in weichem Sand, mal auf hartem Boden, denn die Oberflächenbeschaffenheit des Kometen kennt noch niemand. In Köln wird eine "Philae"-Kopie mit Kommandos angefunkt und in Betrieb gesetzt. "Auf Probleme, die wir jetzt bei Landung und Betrieb mit den Modellen simulieren, sind wir bei der richtigen Landung dann gut vorbereitet", sagt Dr. Stephan Ulamec, DLR-Projektleiter für den Kometenlander, der an Bord der europäischen Raumsonde Rosetta unterwegs ist.

DLR-"SpaceBot Cup" geht in die heiße Phase

15. März 2013

Roboter sind Werkzeuge des Menschen. Sie erleichtern uns den Arbeitsalltag und stoßen das Tor zu unzugänglichen Gegenden auf. Die Weltraumrobotik ist dabei auch für terrestrische Anwendungen wegweisend. Das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft - und Raumfahrt (DLR) hat mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) einen Wettbewerb ins Leben gerufen, um die Entwicklungen dieser Schlüsseltechnologie weiter zu fördern - den "DLR SpaceBot Cup".

Aufnahme des "Herschel"%2dTeleskops

Teleskop "Herschel" geht in Rente

5. März 2013

Es heißt Abschied nehmen von einem Schwergewicht: Die Helium-Vorräte des europäischen Weltraumteleskops "Herschel" gehen wie geplant zu Ende - und damit rückt auch das Ende der Mission näher. Im Mai 2009 startete das 7,50 Meter hohe und 3,4 Tonnen schwere Infrarot-Teleskop mit flüssigem Helium für mehr als drei Jahre an Bord ins Weltall, um dort zum Beispiel die Geburt von neuen Sternen zu beobachten. "Die Zeit ist bald abgelaufen - bisher haben aber auch schon tausende Wissenschaftler von den Daten des Teleskops profitiert", sagt Christian Gritzner vom Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) förderte das DLR unter anderem den Bau von zwei der drei Instrumente von "Herschel". Im Laufe der nächsten Wochen wird das letzte Helium aufgebraucht sein und das Teleskop anschließend in einer Umlaufbahn um die Sonne geparkt werden.

Elektronische Spürnase E-Nose auf der Raumstation

28. Februar 2013

Die mikrobielle Verunreinigung durch Pilze, Keime und Sporen sind im Weltall eine große Gefahr für die Gesundheit der Astronauten. Auf der Internationalen Raumstation ISS oder auf Langzeitmissionen werden die winzigen Lebewesen zu einem großen, sicherheitsrelevanten Problem. Die Überwachung der Umgebung auf der ISS ist somit ein wichtiger Schritt und gleichzeitig eine große Herausforderung. Sie stellt hohe Ansprüche an die Messverfahren und ist technisch wie auch zeitlich sehr aufwendig. Das soll der Einsatz einer elektronischen Spürnase nun ändern. Ab dem 28. Februar 2013 nimmt die E-Nose nun die Spur der kleinen Organismen auf. Umgesetzt wurde das E-Nose-Projekt unter Leitung der Qualitäts- und Produktsicherung des Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

JUICE%2dMission zu den Eismonden des Jupiters

JUICE-Mission zu den Eismonden des Jupiters

22. Februar 2013

Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat in dieser Woche die Auswahl der wissenschaftlichen Experimente für die Mission JUICE (JUpiter ICy moons Explorer) bekanntgegeben. Dabei fiel die Entscheidung auch auf zwei Experimente, die vom Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt werden.

Mars Research Station Utah

Zur Marsforschung in die Wüste

21. Februar 2013

Der Mars liegt im amerikanischen Bundesstaat Utah, ganz in der Nähe von Hanksville. So soll es sich zumindest für Volker Maiwald anfühlen, wenn er am 23. Februar 2013 für zwei Wochen in die Mars Desert Research Station einzieht. Normalerweise beschäftigt sich der Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Institut für Raumfahrtsysteme mit Machbarkeit, Kosten und Nutzen von Raumfahrtsystemen und –konzepten der Zukunft, berechnet Flugbahnen und plant Habitate für isolierte oder harsche Umgebungen. Als Mitglied der Crew 125 wird er nun selbst erfahren, wie ein Team aus sechs Mitgliedern auf dem Mars leben würde.

Hans Schlegel

Fünf Jahre Forschungslabor Columbus in der Schwerelosigkeit

7. Februar 2013

Von außen sieht es aus wie eine glänzend polierte Tonne, im Inneren enthält es hingegen jede Menge Möglichkeiten für wissenschaftliches Arbeiten in der Schwerelosigkeit - das europäische Forschungsmodul Columbus fliegt seit fünf Jahren an der Internationalen Raumstation ISS durch das Weltall. Betrieben und überwacht wird es aus dem Columbus-Kontrollzentrum im Deutschen Raumfahrt-Kontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Am 7. Februar 2008 saßen die Flugdirektoren dort besonders gespannt an ihren Konsolen: Um 20.45 Uhr mitteleuropäischer Zeit startete das Space Shuttle Atlantis vom amerikanischen Kennedy Space Center mit dem Forschungsmodul an Bord zur Raumstation. "Der Erwartungsdruck war enorm hoch", erinnert sich Gerd Söllner, leitender Flugdirektor der Columbus-Mission 1E.

2013 - internationale Kooperationen und vielfältige Forschungsprojekte

24. Januar 2013

Mit dem Wissen für morgen gestaltet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt schon heute die Zukunft unserer Gesellschaft. Mit seiner Forschung ist das DLR ein weltweit anerkannter Partner. 2013 wird das DLR seine internationale Vernetzung weiter ausbauen mit neuen Kooperationen zu Forschungseinrichtungen und Universitäten. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist auch die Übernahme der Vorsitzes des ESA-Rates und die Leitung der "International Charter Space and Major Desasters" im aktuell laufenden Jahr.

Auf Abruf: Satellitendaten für Notfallmanagement

22. Januar 2013

Von der Forschung in den Regelbetrieb – Das Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) steht ab sofort im operativen Dienst. Zu den Aufgaben der seit 2004 etablierten Service-Einrichtung gehört die Bereitstellung von hochaktuellen Satellitenbildkarten bei Natur- und Umweltkatastrophen, für humanitäre Hilfsaktivitäten und die zivile Sicherheit weltweit. Am 22. Januar 2013 gaben das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Bundesministerium des Innern (BMI) den offiziellen Startschuss für die Kooperation zum Regelbetrieb des ZKI.

Mars500

Mars500-Studie: Der Salzhaushalt der Marsonauten

8. Januar 2013

205 Tage lang verordnete Jens Titze, Professor für Elektrolyt- und Kreislaufforschung an der Universität Erlangen-Nürnberg, mit seinem Team den Mars500-Probanden 2011 während des virtuellen Flugs zum Mars einen strengen Speiseplan. Mal gab es viel, mal gab es wenig Salz in den ausgewählten Nahrungsmitteln. Das unerwartete Ergebnis der bisher längsten Natrium-Stoffwechselstudie: Die Annahme der Ärzte, der menschliche Körper würde das Speisesalz innerhalb von 24 Stunden wieder ausscheiden, stimmt nicht. Stattdessen speichert der Mensch das Salz über einen längeren Zeitraum hinweg und gibt es dann wieder frei - für die medizinische Untersuchung und Betreuung von Patienten eine wichtige Erkenntnis. "Wir waren sehr überrascht, dass der Körper beim Salzhaushalt einem mehrtägigen Biorhythmus folgt. Die in unserer täglichen Praxis übliche 24-Stunden-Urinuntersuchung reicht anscheinend nicht aus, um sicher abschätzen zu können, wieviel Salz ein Mensch gegessen hat", sagt Mediziner Titze. Titzes Untersuchung gehört zu den elf deutschen Experimenten, die durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) über das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gefördert werden. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Fachzeitschrift "Cell Metabolism" veröffentlicht.

SpaceLiner

Fast20XX-Studie: Ideen für die Reise mit Hyperschallgeschwindigkeit

11. Dezember 2012

Die Vision ist verführerisch - Einsteigen in Europa, zurücklehnen und schon nach 90 Minuten am anderen Ende der Welt in Australien wieder aussteigen. Bevor der SpaceLiner, den das Institut für Raumfahrtsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt, diese Strecke zum ersten Mal fliegen kann, müssen allerdings noch neue Technologien getestet und die Rahmenbedingungen festgelegt werden. Drei Jahre lang forschten Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich, Spanien, der Schweiz, Italien, Belgien, den Niederlanden, Frankreich und Schweden für die von der EU unterstützte Studie Fast20XX (Future high-Altitude high-Speed Transport). Die Ergebnisse des nun abgeschlossenen Projekts fließen in den weiteren Entwurf des SpaceLiners des DLR und des Fliegers ALPHA der Aerospace Innovation GmbH ein.

Leichtbauroboter

Leichtbauroboter im Montage-Einsatz

6. Dezember 2012

Wenn bei Mercedes-Benz in Zukunft die Mitarbeiter mit Hilfe von Robotern der Kuka AG ihre Autos fertigen, steckt dahinter auch Leichtbauroboter-Technologie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR): Schon von 2005 bis 2010 bewies der vom DLR-Robotik- und Mechatronik-Zentrum entwickelte Roboterarm ROKVISS seine Feinfühligkeit im Weltall. Vor allem leicht sollte der Roboterarm sein und auf die ungewohnte Umgebung flexibel und feinfühlig reagieren können. Diese Eigenschaften und die damit verbundenen Prinzipien sollen von nun an bei der Produktion und bei Schraubprozessen in den Fahrzeugen die Arbeiter unterstützen.

Schnelle Übersicht im Krisenfall: DLR entwickelt mobile Plattform zur Datenübertragung per Laser

Schnelle Übersicht im Krisenfall: DLR entwickelt mobile Plattform zur Datenübertragung per Laser

3. Dezember 2012

Im Falle einer Naturkatastrophe benötigen die Helfer vor Ort schnell einen Überblick aus der Luft über die aktuelle Lage, um Hilfsmaßnahmen zielgenau zu koordinieren. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat nun ein System entwickelt, das hochauflösende Luftbilder per Laser direkt von einem Flugzeug zum Boden sendet und den Katastrophenmanagern dort in Echtzeit zur Verfügung stellt. Die hierfür eingesetzte Bodenstation TOGS (Transportable Optical Ground Station) ist kompakt, kann an fast jedem Punkt der Erde zum Einsatz kommen und dank der optischen Übertragungstechnologie Daten mit bis zu 1000-facher DSL-Geschwindigkeit empfangen. Am 29. November 2012 wurde die TOGS am DLR-Standort Oberpfaffenhofen in Betrieb genommen.

Itokawa

Asteroidenstaub aus dem Weltall

28. November 2012

Mit dem bloßen Auge ist nichts zu erkennen und dennoch ist in dem kleinen durchsichtigen Behälter etwas bisher nicht Dagewesenes: Erstmals können Wissenschaftler Staub eines Asteroiden untersuchen, der von einer Raumsonde im Weltall eingesammelt und zur Erde zurückgebracht wurde. Dr. Ute Böttger vom Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gehört zu einem von elf Teams weltweit, die mit den außerirdischen Asteroidenteilchen der japanischen Hayabusa-Mission wissenschaftlich arbeiten dürfen.

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Mapheus-3: Fliegende Öfen in der Schwerelosigkeit

26. November 2012

Um Experimente ohne den störenden Einfluss der Erdgravitation durchzuführen, gibt es nur wenige Möglichkeiten. Eine davon startete am 25. November 2012 vom schwedischen Raketenstartplatz Esrange in Kiruna: Die Höhenforschungsrakete Mapheus-3 des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hatte vier Experimente an Bord, die während des Flugs dreieinhalb Minuten lang in der Schwerelosigkeit abliefen. Dabei wurden unter anderem auf der Rakete Metall-Proben in Öfen geschmolzen. Die erstarrten Proben wurden am 26. November 2012 mit dem Schneemobil geborgen.

Deutschland baut erstmals wieder einen Telekommunikationssatelliten

22. November 2012

In Deutschland wird nach über 25 Jahren erstmals wieder ein Telekommunikationssatellit gebaut: Hispasat Advanced Generation 1 (HAG1). Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat den Subauftrag mit der OHB System AG mit einem Auftragsvolumen von knapp drei Millionen Euro am 22. November unterschrieben.

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Deutschland festigt seine Position in der europäischen Raumfahrt

21. November 2012

Am 20. und 21. November 2012 tagten Delegierte der 20 Mitgliedsstaaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA sowie Delegierte aus Kanada im Kongresszentrum "Mostra d'Oltremare" im italienischen Neapel. Der Beginn der ESA-Präsidentschaft der Schweiz und Luxemburgs war gekennzeichnet durch eine intensive und erfolgsorientierte Verhandlungsführung. Nach zwei Tagen intensiver Diskussionen wurde die Ministerratskonferenz erfolgreich abgeschlossen: Die deutschen Positionen zur Zukunft der europäischen Träger-Rakete Ariane und der Internationalen Raumstation ISS bis 2020 konnten umgesetzt werden. Basis dafür waren auch die gemeinsamen deutsch-französischen Gespräche. Die Delegationen stellten die finanziellen und inhaltlichen Weichen für die europäischen Raumfahrt-Programme in den kommenden Jahren.

 
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