Presse-Informationen
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Presse-Informationen - Raumfahrt

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Alle Jahrgänge

Gaia greift nach den Sternen

19. Dezember 2013

Es ist der Beginn einer neuen astrometrischen Dimension: Bis 2018 soll Gaia, das neue Weltraum-Teleskop der Europäischen Weltraumagentur ESA, die Positionen, Entfernungen und Bewegungen von einer Milliarde Sterne messen und erstmals eine 3D-Karte unserer Milchstraße erstellen. Deutschland unterstützt zusätzlich zu seinen ESA-Beiträgen den wissenschaftlichen Betrieb und die Datenauswertung von Gaia mit rund 15 Millionen Euro, das sind etwa zehn Prozent. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) steuert dabei die deutschen Anteile des Projekts aus dem nationalen Raumfahrtprogramm.

Pressekonferenz: Rosetta - Europas Kometenjäger

4. Dezember 2013

Am 20. Januar 2014 wird die Raumsonde Rosetta ihren 957-tägigen Winterschlaf im interplanetaren Weltraum beenden – und mit ihr auch die Landeeinheit Philae. Rosetta ist eine Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA mit starker Beteiligung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), das wesentlichen Anteil an Bau und Betrieb von Philae hat.

Galileo: Netzwerk für Empfangsstationen vervollständigt

29. November 2013

Weltweit sind insgesamt 21 Empfangsstationen für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo im Einsatz. Jetzt sind diese vollständig miteinander verbunden – dank einer neuen Antennenanlage des Galileo Kontrollzentrums in Oberpfaffenhofen. Die Anlage erreicht besonders entlegene Bodenstationen, die nicht über die üblichen Landleitungen an das weltweite Netzwerk angebunden sind. Am 29. November 2013 wurde die neue Anlage von der DLR GfR (Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen mbH), einem Unternehmen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), in Betrieb genommen. Damit steht die Leistungskapazität des Galileo Kontrollzentrums in vollem Umfang zur Verfügung. Die DLR GfR hat die Antennenanlage im Auftrag des Satellitenhersteller SES TechCom Services innerhalb kürzester Zeit entwickelt und aufgebaut.

Ulf Merbold

Spacelab-1-Mission: Wo das Bekannte an das Unbekannte stößt

27. November 2013

Zehn Tage, sieben Stunden und 47 Minuten dauerte der erste Weltraumeinsatz von Ulf Merbold – am 28. November 1983 flog er mit dem Space Shuttle Columbia in den Erdorbit. Mit an Bord: Das europäische Forschungsmodul Spacelab, in dem Merbold als Nutzlast-Spezialist 72 Experimente durchführte. Eine Erfahrung fürs Leben, den Merbold arbeitete anschließend bei der D1-Mission mit, flog 1992 mit der STS-42-Mission ins All und 1993 mit einer Sojus zur russischen Raumstation MIR. Im Interview erzählt er über die Auswahl durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die europäische Weltraumorganisation ESA, seine Arbeit als erster Nicht-Amerikaner auf einer NASA-Mission und die Gemütslage in den letzten Stunden vor dem Start.

SWARM - drei europäische Satelliten vermessen das Erdmagnetfeld im Schwarm genau

22. November 2013

Am 22. November 2013 um 13:06 Uhr startete das europäische Satellitentrio SWARM vom nordrussischen Weltraumbahnhof Plesetsk mit einer Rockot-Rakete ins All. Die Satellitenmission soll das Erdmagnetfeld hochgenau vermessen und unsere Kenntnisse über die Vorgänge im Erdinneren sowie im erdnahen Weltraum erweitern.

ISS

15 Jahre ISS: Von der himmlischen Baustelle zum überirdischen Forschungslabor

20. November 2013

Schwebende Wassertropfen, ein kanadischer Astronaut, der seine Version von David Bowies "Major Tom" singt, Weltraumspaziergänge in der Schwerelosigkeit oder wunderschöne Ausblicke aus der Cupola auf die Erde - die Bilder, die von der Internationalen Raumstation ISS die Erde erreichen, sind immer ein Hingucker. Das sah vor 15 Jahren noch anders aus: Damals, am 20. November 1998, startete das erste Bauteil für die ISS ins All. Die himmlische Baustelle nahm ihren Anfang mit dem russischen Modul Zarya, einem Fracht- und Kontrollmodul. Heute leben und arbeiten sechs Astronauten an 365 Tagen im Jahr in dem fliegenden Forschungslabor. Mit an Bord: Zahlreiche Experimente, die die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) betreuen oder das DLR-Raumfahrtmanagement fördert.

Philippinen

DLR liefert Karten für den Hilfseinsatz auf den Philippinen

13. November 2013

Im Schichtdienst rund um die Uhr erstellten Mitarbeiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aus Satellitenaufnahmen erste Karten von den Katastrophengebieten der Philippinen. Nachdem am 8. November 2013 der Taifun Haiyan die Inseln erreichte und ganze Gebiete großflächig zerstörte, aktivierten das Technische Hilfswerk THW über das Bundesministerium des Innern (BMI) und die Internationale Charta "Space and Major Disasters" das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR. Die ausgewerteten und aufbereiteten Satellitenaufnahmen dienen nun dem THW als Grundlage für den Einsatz auf der Insel Cebu.

DLR SpaceBot Cup: Roboter-Wettlauf auf künstlichem Planeten

13. November 2013

Nach zwei spannenden und ereignisreichen Tagen ist der DLR SpaceBot Cup am Abend des 12. November 2013 zu Ende gegangen - ohne klaren Gewinner, aber auch ohne echte Verlierer: "Alle zehn Teams sind sehr motiviert und mit innovativen technischen Lösungen angetreten. Dafür gebührt allen Teilnehmern ein großes Lob! Die Aufgabenstellung war komplex, die Anforderungen hoch. Insgesamt lagen die Teams mit ihren einzelnen Leistungen aber so nah beieinander, dass es der Jury nicht möglich war, eine eindeutige und belastbare Platzierungsreihenfolge festzulegen. Letztlich hat zwar kein Team das Missionsziel erreicht. Trotzdem war die Resonanz des Wettbewerbs bei den Teams und auch im Publikum sehr positiv. Das motiviert uns, weiterzumachen", sagte Dr. Gerd Gruppe, DLR-Vorstand für das Raumfahrtmanagement, bei der Übergabe der Urkunden an die Teams. "Alle Roboter haben gezeigt, dass sie im Entwicklungsstadium funktionieren - aber die Überführung der Technologien in eine reale Raumfahrtmission erfordert mehr - das nehmen die Teams und auch wir als Veranstalter aus diesem ersten Wettbewerb mit", ergänzen Daniel Nölke und Thilo Kaupisch von der Wettbewerbsleitung im DLR Raumfahrtmanagement.

Mit DLR-Forschung doppelt zum Sieg: Radarnavigation für autonomes Fahren

6. November 2013

Der Gesamtgewinner des Ideenwettbewerbs "Copernicus Master 2013" ist Hartmut Runge vom Earth Observation Center (EOC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Er reichte eine Idee ein, die Autofahren auf der ganzen Welt dienen wird: ein hochpräzises Navigationssystem, das auf Landmarken basiert , deren Position mittels Daten von Radarsatelliten bestimmt wird. Erzielt wird dabei eine Genauigkeit im Zentimeterbereich, so dass künftig Anwendungen für Fahrerassistenzsysteme und autonomes Fahren möglich sind.

Sonnensysteme im Vergleich

Zweites Sonnensystem entdeckt

28. Oktober 2013

Ein Team von Astrophysikern am DLR hat mit deutschen und europäischen Kollegen das bisher umfangreichste Planetensystem an einem anderen Stern entdeckt: Um den Stern KOI-351 kreisen sieben Planeten, so viele, wie in keinem anderen bekannten Planetensystem außerhalb unseres Sonnensystems. Sie sind ähnlich angeordnet wie unsere acht Planeten, und bieten so einen interessanten Vergleich zu unserer kosmischen Heimat.

ADS%2dB

Zusammenarbeit für die Flugzeugortung aus dem All

17. Oktober 2013

Seit dem 23. Mai 2013 wissen die Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR): Aus dem All können die ADS-B-Signale (Automatic Dependance Surveillance - Broadcast) von Flugzeugen empfangen und ihre Route verfolgt werden. An diesem Tag ging das erste Mal das Empfangsgerät an Bord des Satelliten Proba V in Betrieb und ortete Flugzeuge aus 820 Kilometern Höhe. Gemeinsam mit den industriellen Partnern SES TechCom in Luxemburg und Thales Alenia Space Germany wird das DLR dieses Projekt nun zum ersten europäischen satellitengetragenen ADS-B-Empfangssystem ausbauen. Dazu unterschrieben die Partner am 17. Oktober 2013 in Luxemburg in Anwesenheit der luxemburgischen Ministerin für Hochschulwesen und Forschung, Martine Hansen, eine Kooperationsvereinbarung.

DLR wird erster Nutzer der ISS-Erdbeobachtungsplattform MUSES

2. Oktober 2013

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Tochterfirma der Teledyne Technologies Incorporated - Teledyne Brown Engineering, Inc. - unterschrieben am 1. Oktober 2013 eine Vereinbarung (Memorandum of Agreement) zum Aufbau der Plattform "Multi-User-System for Earth Sensing" (MUSES), die auf der Internationalen Raumstation ISS montiert wird.

Aktion 42: Schwerelose Seifenblasen mit Schall-Antrieb

2. Oktober 2013

Wenn der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst im Mai 2014 zur Internationalen Raumstation ISS fliegt, gehören Experimente zu seinem Arbeitsalltag. Bei einem dieser Experimente wird er sich damit beschäftigen, wie sich Seifenblasen in Schwerelosigkeit verhalten und ob man sie mit Schallwellen in Bewegung setzen kann.

DLR-Webcast: Alexander Gerst über Leben und Arbeiten auf der ISS

27. September 2013

Am 28. Mai 2014 sollder nächste deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst an Bord einer russischen Sojus-Kapsel vom Weltraumbahnhof in Baikonur zur Internationalen Raumstation ISS aufbrechen. Sechs Monate lang wird der 37-jährige Vulkanologe an Bord der ISS leben und arbeiten. Über den Alltag in 400 Kilometern Höhe über der Erde, seine Aufgaben als Techniker und Wissenschaftler der ISS-Expeditionen 40 und 41 und seine Erfahrungen mit der Schwerelosigkeit berichtet Alexander Gerst im dritten DLR-Webcast.

Mehr als 30.000 Besucher beim Tag der Luft- und Raumfahrt des DLR

22. September 2013

Gut 30.000 Besucher strömten am 22. September 2013 zum "Tag der Luft- und Raumfahrt" auf das Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln-Porz. An diesem Tag präsentierten das DLR und die Europäische Weltraumorganisation ESA gemeinsam mit ihren Partnern Forschungsprojekte aus Luft- und Raumfahrt, Energie und Verkehr sowie Sicherheit. Bei mildem Spätsommerwetter besichtigten die Besucher die DLR-Forschungsflieger, bestaunten das neue europäische Transportflugzeug den Airbus A400M im Überflug und ließen sich von Wissenschaftlern Windkanäle, einen Brennkammerprüfstand sowie das Schwesterlabor der ISS :envihab erklären.

"The Blue Dot" - Alexander Gerst auf den Spuren der Voyager

22. September 2013

Alexander Gerst ist seinem lange verfolgten Ziel einen wichtigen Schritt näher: Am Tag der Luft- und Raumfahrt von DLR und ESA am 22. September 2013 in Köln hat der parlamentarische Staatssekretär und Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, Peter Hintze, das Logo für die ISS-Mission des nächsten deutschen ESA-Astronauten enthüllt und zugleich den Missionsnamen "The Blue Dot" bekanntgegeben. Das Missions-Logo ist angelehnt an das einprägsame Bild, das einst die NASA-Raumsonde Voyager beim Verlassen des Sonnensystems von der Erde, unserem blauen Planeten, zurückschickte.

Tag der Luft%2d und Raumfahrt beim DLR in Köln: Forschungsflugzeuge, Astronauten und ein Weltrekordversuch

Tag der Luft- und Raumfahrt beim DLR in Köln: Forschungsflugzeuge, Astronauten und ein Weltrekordversuch

19. September 2013

Am 22. September 2013 veranstaltet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) den "Tag der Luft- und Raumfahrt" in Köln-Porz. An diesem Tag präsentieren das DLR und die Europäische Weltraumorganisation ESA gemeinsam mit ihren Partnern Forschungsprojekte aus Luft- und Raumfahrt, Energie und Verkehr. Schirmherrin ist Dr. Angela Merkel, Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland. Zum ersten Mal ist das irdische Schwesterlabor der ISS :envihab zu besichtigen, ein neues Forschungsgebäude mit Zentrifuge, Druckkammer und Schlaflabor. Ebenso präsentieren sich die DLR-Forschungsflieger in einer großen Flugzeugausstellung, die mittags von zwei Überflügen des Airbus A400M gekrönt wird.

Der nächste deutsche ESA-Astronaut: Alexander Gerst im DLR-Webcast

18. September 2013

Alexander Gerst ist der nächste deutsche Astronaut, der im Mai 2014 für sechs Monate zur Internationalen Raumstation ISS aufbricht. Der 37-jährige promovierte Geophysiker gehört seit 2009 dem Astronautenkorps der europäischen Weltraumorganisation ESA an und hat sich in den vergangenen vier Jahren auf die besondere Herausforderung vorbereitet, in der Schwerelosigkeit in 400 Kilometern über der Erde zu leben und zu forschen. Er wird als Flugingenieur die ISS-Expeditionen 40 und 41 begleiten und Ende Mai 2014 mit einem russischen Soyuz-Raumschiff in den Orbit aufbrechen.

Asteroid Vesta

"Straßenkarte" von Asteroid Vesta online

11. September 2013

Zum ersten Mal schoss die Kamera an Bord der Raumsonde Dawn am 11. Mai 2011 ein Foto von Asteroid Vesta - damals war der Himmelskörper trotz eines Durchmessers von 530 Kilometern gerade einmal ein weißer Punkt auf der Aufnahme. Immerhin war sie damals noch 975.000 Kilometer von ihrem Ziel entfernt. Im Laufe der Mission änderte sich dies deutlich: Nach der Ankunft kreiste die Sonde schließlich sogar nur noch in einer Höhe von 210 Kilometern um den unregelmäßig geformten Asteroiden und nahm tausende von Fotos auf. Das Ergebnis der aufwendigen Mission, ein Atlas des Asteroiden Vesta, wird nun für die Öffentlichkeit online gestellt. "Diesen Atlas aus den vielen Aufnahmen zusammenzustellen, war eine mühsame Arbeit", sagt Dr. Thomas Roatsch vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), wo die gewonnen Daten während der Mission zu Karten und Höhenmodellen verarbeitet wurden.

Don Quixote

Asteroid Don Quixote als Komet "entlarvt"

10. September 2013

Seit seiner Entdeckung 1983 galt (3552) Don Quixote als Asteroid - wenn auch mit einer stark kometenähnlichen Bahn. Jetzt sind die Planetenforscher allerdings mit dem Weltraum-Teleskop "Spitzer" einem Geheimnis des vermeintlichen Asteroiden auf die Spur gekommen: Don Quixote zeigt mit einem schwachen Schweif und einer Koma aus Staub und Gas deutlich, dass er zu den aktiven Kometen gehört. Zu diesem Ergebnisse kamen Wissenschaftler am Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). "Diese Entdeckung konnte nur mit dem empfindlichen Infrarot-Teleskop Spitzer erreicht werden - Teleskope auf der Erde reichen dafür nicht aus", betont Michael Mommert von der Northern Arizona University (NAU), der die Forschungsarbeit als Doktorand am DLR durchführte. Mit der Methode können wahrscheinlich auch andere Asteroiden als Kometen entlarvt werden.

 
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