Die Oberfläche unseres Planeten ist ständigen Veränderungen unterworfen. Von den exogenen und endogenen geologischen Prozessen über globale Klimaschwankungen bis hin zu regionalen und lokalen Eingriffen des Menschen laufen ständig Prozesse an der Erdoberfläche ab, die signifikante Änderungen in der Beschaffenheit und Nutzbarkeit von Flächeneinheiten herbeiführen. Beispiele sind Erosion, Buschfeuer, Wüstenbildung, großflächige Rodungen und Urban Sprawl.Diese Veränderungen können mit Hilfe fernerkundlicher Methoden erfasst und beurteilt werden.Die Abteilung Landoberfläche des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums versteht sich als Bindeglied zwischen der ingenieurtechnisch orientierten Einrichtung des Erdbeobachtungszentrums (EOC) und den angewandten Geowissenschaften und deren räumlich verteilten Anwendungen.Fernerkundungsmethoden basierend auf den unterschiedlichsten Erdbeobachtungssystemen (räuml. Auflösung, optisch, SAR) werden spezifisch für die jeweiligen Anwendungsszenarien angepasst oder entwickelt. Durch die Wahl der richtigen Sensorik und der adäquaten Methoden ist die Abteilung Landoberfläche in der Lage, die von Geologie, Bodenkunde, Geographie oder Land- und Forstwirtschaft nachgefragten spezifischen Informationsprodukte zu liefern.Die enge Vernetzung mit den technischen DFD-Abteilungen des Bodensegments und Informationstechnologie erlaubt großen Datendurchsatz sowie zeitnahe Verarbeitung.Die Kenntnis der Nutzeranforderungen aus den unterschiedlichen Anwendungsbereichen nutzt die Abteilung Landoberfäche zur Ableitung von System- und Missionsanforderungen für neue optische Erdbeobachtungsmissionen, die dann bei der ESA oder nationalen Raumfahrtorganisationen beantragt und in Zusammenarbeit mit anderen DLR-Instituten und Industriepartnern realisiert werden können.
Die Aufgaben der Abteilung sind im Einzelnen: