Das DFD unterstützt Wissenschaft, Industrie und Öffentlichkeit gleichermaßen. Es stellt mit seinen nationalen und internationalen Bodenstationen den unmittelbaren Zugang zu den Daten nationaler und internationaler Erdbeobachtungssatelliten her, prozessiert die Daten zu Informationsprodukten, verteilt diese an die Nutzer und sichert alle Daten langfristig im Deutschen Satellitendatenarchiv. Mit geo-wissenschaftlichen Arbeiten zur Atmosphären-, Global-Change- und zivilen Sicherheitsforschung erschließt das DFD den Zugang zu Produkten und Lösungen der Fernerkundung und festigt somit deren Anwendung im privatwirtschaftlichen und wissenschaftlichen Umfeld. Es betreibt themenspezifische „User Services“, insbesondere das Weltdatenzentrum für Fernerkundung der Atmosphäre (WDC-RSAT) und das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI).
Kernkompetenzen des DFD
Das DFD bildet wissenschaftlichen Nachwuchs aus durch Bereitstellung von Arbeitsplätzen für Praktikanten, Diplomanden, Master-Absolventen, Doktoranden und Gastwissenschaftler. Die Vernetzung mit Hochschulen wird insbesondere durch umfassende institutionelle Kooperationen mit den Universitäten Würzburg (terrestrische Ökosysteme) und Augsburg (Atmosphäre) forciert. Das DFD ist in hohem Maße international tätig, dabei liegt der Fokus auf langfristigen Forschungskooperationen mit weltweiten Partnerorganisationen.
Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum ist nach ISO9001 zertifiziert.
Das DFD gliedert sich in folgende Fachabteilungen:
Für die Geschäftsentwicklung und die Koordination von GMES ist Dipl.-Geophys. Gunter Schreier verantwortlich. Die Abteilung Controlling (Leiter Dipl.-Forstwirt Hans-Henning Voß) ist als Zentralfunktion für beide Institute des EOC tätig.
Der Direktor des DFD ist gleichzeitig Ordinarius des Lehrstuhls für Fernerkundung am Institut für Geographie der Universität Würzburg (örtliche Stellvertretung: Dr. C. Conrad). Eine dort angesiedelte Arbeitsgruppe ist eng mit den Forschungs- und Entwicklungsaufgaben des DFD verzahnt.