Spezialstrukturen



Konzepte unbemannter Flugzeugkonfigurationen am Beispiel „SAGITTA“ und „F17“

Konzept unbemannter Flugzeugkonfigurationen am Beispiel „F17"

Spezialstrukturen sind alle fliegenden Strukturen, die sich nicht den klassischen Großkomponenten Flügel und Rumpf moderner Verkehrsflugzeuge zuordnen lassen, an die aber ganz besondere Anforderungen gestellt werden. Dies trifft naturgemäß auf eine Reihe militärischer Anwendungen zu, etwa auf die gesamte Plattform unbemannter Luftfahrzeuge (UCAV- Unmanned Combat Aerial Vehicle ), auf spezielle Teile von Luftfahrzeugen, wie das Radom von Kampfflugzeugen oder auf den Laminarflügel hochfliegender Aufklärungsplattformen. Ebenso aber auch auf spezielle zivile Einsatzzwecke. Besondere elektromagnetische Anforderungen, wie etwa die Einbettung von Antennen in die Verbundstruktur oder niedrige Radarreflexionen, erfordern Technologien, Methoden und Werkstoffe, die in diesem Schwerpunkt erforscht werden. Die Arbeiten konzentrieren sich gegenwärtig auf die kostengünstige Fertigung, das Design und die Wartung von UAV-Strukturen, auf die Kombination bestimmter elektromagnetischer Eigenschaften mit Faserverbunden sowie auf die virtuelle Entwicklung von UAV-Strukturen. Auch das Forschungsthema Morphing bzw. formvariable Strukturen treten zunehmend unter dem Aspekt der Forderung nach Radartarnung in den Vordergrund.


Kontakt
Dipl.-Ing. Michael Hanke
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik
, Faserverbundtechnologie, Schwerpunktleiter Spezialstrukturen
Tel: +49 531 295-2963

E-Mail: Hanke.Michael@dlr.de
URL dieses Artikels
http://www.dlr.de/fa/desktopdefault.aspx/tabid-6236/1803_read-3484/