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| Verbundprozesstechnologie | |
Forschen im Industriemaßstab
Unsere Forschung ist fokussiert auf:
- Den Entwurf neuer Produktionsmethoden
- Verfahrensentwicklungen
- Prozessauslegung und -optimierung
„Für eine ganzheitliche Prozessbetrachtung“
Das Ziel der Abteilung „Verbundprozesstechnologie“ besteht in der Entwicklung von Methoden und Technologien, die stetig wachsenden Anforderungen in Bezug auf Kosten, Zeit und Qualität gerecht werden. Ein Schwerpunkt hierbei ist die Erforschung neuer Verfahren zur Herstellung von Bauteilen in hochproduktiven Verfahren für sehr komplexe Geometrien. Zur Steigerung des Automatisierungsgrads werden Methoden zur on- und offline Qualitätskontrolle entwickelt, die eine fundamentale Analyse ermöglichen. Neben der Luft- und Raumfahrt zielen die zu entwickelnden Verfahren auch auf Anwendungen in der Automobilindustrie und in Windkraftanlagen produzierenden Unternehmen ab.
Für die genannten Forschungsaktivitäten ist die Abteilung „Verbundprozesstechnologie“ mit folgenden innovativen Forschungsanlagen ausgestattet:
- CNC basierte Multi-Ablege-Einrichtung für Fiber Placement (AFP) und Tapelaying (ATL)
- Forschungsautoklav BALU (größter Forschungsautoklav weltweit)
- vollautomatisiert Resin Transfer Moulding (RTM) Prozesskette.
Leistungsprofil:
- Koordinierte Fiberplacement-(AFP) und Tapelaying-(ATL) Ablegeeinheiten zur Herstellung großflächiger, komplexer Bauteile
- Vollautomatisierte Prozesskette zur Herstellung von CFK-Bauteilen in hohen Stückzahlen im RTM-Verfahren
- Online Qualitätssicherung in diversen Prozessschritten
- Dynamische Steuerung des Autoklaven durch echtzeitfähige Prozesssimulation
- Prozesssimulation zur Vorhersage von qualitätsrelevanten Parametern
- Fertigung von Forschungsbauteilen von bis zu 20 Meter Länge
Die Abteilung „Verbundprozesstechnologie“ arbeitet im Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie am DLR-Standort Stade. Hier werden neue Herstellungsprozesse und Produktionsanlagen in Kooperation mit industriellen Partnern erforscht und entwickelt.